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Wissensmanagement in Beratungsunternehmen

Eine kritische Betrachtung ausgewählter Ansätze hinsichtlich ihrer Praxistauglichkeit

Titre: Wissensmanagement in Beratungsunternehmen

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2010 , 29 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Dipl.-Betriebswirt (FH) Felix Merz (Auteur)

Gestion d'entreprise - Enquête d'entreprise, Recherche opérationnelle
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Résumé Extrait Résumé des informations

John Sparrow hat vor über zehn Jahren geschrieben: „It seems that we need to understand the „knowledge‟ that organizational participants „have‟ in order to perform their jobs.” Heute scheint es nicht mehr notwendig zu sein, sondern es ist notwendig. Mit dem Übergang von der Industrie- zur Informations- und Wissensgesellschaft sowie im Zuge der Globalisierung von Märkten wird Wissen als vierter Produktionsfaktor und strategischer Wettbewerbsvorteil angesehen. Es ist eine Ressource, die sich durch den Gebrauch vermehrt, also vernutzt – sie findet im Prozess der Leistungserstellung Einsatz und ist zugleich Ergebnis dieses Prozesses. Die Arbeit von Beratungsunternehmen ist stark vom Projektgeschäft geprägt und mit der einhergehenden dezentralen Organisation sind Bereitstellung und Austausch von Wissen wichtige Erfolgsfaktoren im Beratungsgeschäft.„Vielfältiges Wissen sinnvoll zu strukturieren, um es in den Beratungsprozessen gezielt einsetzen zu können, ist ein entscheidender Bestandteil der Leistungsfähigkeit von Beratungsunternehmen und ein Herausstellungsmerkmal ersten Ranges.“ Es sollte daher dem Wissensmanagement ein hoher Stellenwert eingeräumt werden, denn die Existenzberechtigung liegt in einer kollektiven wissensbasierten Leistungserbringung,bei der verschiedene Wissensträger (Berater) ihr Wissen integrieren, um gemeinsam eine Beratungsleistung zu erbringen.Beratungsprozess besteht in der Transformation von bisherigem Wissen in neues Wissen und stellt damit einen Wissensverarbeitungsprozess dar. Das Ergebnis ist neu geschaffenes Wissen, welches wieder die Grundlage für künftige Projekte begründen kann. Es besthet also die Notwendigkeit eines effizienten Wissensmanagements.Besonders in den letzten Jahren ist eine Vielzahl an Literatur zum Thema Wissensmanagement in Unternehmensberatungen in Büchern wie Aufsätzen in Fachzeitschriften veröffentlicht worden, was dessen Aktualität aufzeigt. Eines sollte nicht vergessen werden: Schon 1605 hat der englische Philosoph Francis Bacon festgestellt, das Wissen Macht sei – und dies gilt immer noch. Doch die Zeiten sind dynamischer und komplexer geworden. Im Sinne Bacons liegt die Macht nicht mehr im Wissen des Einzelnen, sondern im kollektiven Wissen aller Mitarbeiter.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Methodisches Vorgehen

2 Wissensmanagement in Beratungsunternehmen

2.1 Theoretische Grundlagen

2.1.1 Wissen

2.1.2 Beratungswissen

2.1.3 Wissensmanagement

2.2 Ansätze des Wissensmanagements

2.2.1 Der Ansatz von Nonaka und Takeuchi

2.2.2 Ansatz von Willke

2.2.3 Ansatz von Probst, Raub und Romhardt

3 Schluss

3.1 Ergebnisse

3.2 Konsequenzen

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Bedeutung und praktische Anwendbarkeit von Wissensmanagement-Ansätzen innerhalb von Beratungsunternehmen, die aufgrund ihrer projektbasierten Arbeitsweise auf den effizienten Wissensaustausch angewiesen sind. Dabei wird kritisch hinterfragt, inwieweit etablierte theoretische Modelle den spezifischen Anforderungen und der hohen Wissensintensität der Beratungsbranche gerecht werden.

  • Herausforderungen durch Wissensintensität und Projektarbeit in Beratungen
  • Charakterisierung von Beratungswissen und dessen Wissensmanagement
  • Kritische Analyse der Modelle von Nonaka und Takeuchi, Willke sowie Probst, Raub und Romhardt
  • Diskussion der Praxistauglichkeit theoretischer Wissensmanagement-Ansätze
  • Untersuchung der Bedeutung von Wissen als strategischer Wettbewerbsvorteil

Auszug aus dem Buch

2.1.1 Wissen

In der Praxis gilt Wissen generell als Oberbegriff für Fähigkeiten, Fertigkeiten, Werthaltungen, Know-how oder Qualifikationen. Es ist problematisch Wissen einheitlich theoretisch zu definieren und empirisch zu beschreiben und deswegen gibt es in der Literatur zahlreiche Begriffsbestimmungen – je nach Sichtweise und Schwerpunktsetzung. So definieren beispielsweise Probst, Raub und Romhardt Wissen wie folgt: „Wissen bezeichnet die Gesamtheit der Kenntnisse und Fähigkeiten, die Individuen zur Lösung von Problemen einsetzen. Dies umfasst sowohl theoretische Erkenntnisse als auch praktische Alltagsregeln und Handlungsanweisungen. Wissen stützt sich auf Daten und Informationen, ist im Gegensatz zu diesen jedoch immer an Personen gebunden.“

Bevor Wissen sozusagen als Endprodukt erreicht bzw. generiert wird, ist der Durchlauf mehrerer kognitiver Verarbeitungsprozesse erforderlich. Zeichen bzw. Zeichenfolgen ergeben Daten, welche durch eine Kontexteinbettung Informationen darstellen. Wissen ist das Ergebnis der Informationsverarbeitung und -vernetzung und ermöglicht seinem Träger (individuell oder kollektiv) Handlungen zielgerichtet durchzuführen. Zusammengefasst bedeutet dies, dass alle jene Informationen Wissen darstellen, welche für ein Individuum handlungsleitend sind.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Relevanz des Wissensmanagements in wissensintensiven Beratungsunternehmen ein und skizziert die methodische Vorgehensweise der Arbeit.

2 Wissensmanagement in Beratungsunternehmen: Hier werden theoretische Grundlagen zu Wissen und Wissensmanagement erarbeitet und drei prominente Management-Ansätze hinsichtlich ihrer Praxistauglichkeit für Beratungen kritisch analysiert.

3 Schluss: Das Kapitel fasst die zentralen Ergebnisse zusammen und leitet Konsequenzen ab, die betonen, dass theoretische Modelle in der Praxis oft hinter die realen, projektorientierten Anforderungen zurücktreten.

Schlüsselwörter

Wissensmanagement, Unternehmensberatung, Beratungswissen, Wissensgenerierung, Wissenstransfer, Projektorganisation, Wissensintensität, Nonaka und Takeuchi, Willke, Probst Raub Romhardt, Wettbewerbsvorteil, Wissensbasis, Wissensverarbeitung, implizites Wissen, explizites Wissen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Seminararbeit befasst sich mit der kritischen Betrachtung verschiedener Wissensmanagement-Ansätze und deren praktischer Relevanz für den Sektor der Unternehmensberatung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Felder sind die Definition von Beratungswissen, die Besonderheiten von Wissensmanagement in projektbasierten Organisationen sowie die Evaluierung etablierter theoretischer Management-Modelle.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, einen Überblick über die Bedeutung von Wissensmanagement in Beratungen zu geben und die Praxistauglichkeit ausgewählter Ansätze kritisch zu hinterfragen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, bei der bestehende theoretische Ansätze und Modelle auf ihre Übertragbarkeit auf die spezifischen Bedingungen der Beratungsbranche geprüft werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu Wissensarten und Wissensmanagement sowie die detaillierte Vorstellung und Kritik der Ansätze von Nonaka und Takeuchi, Willke sowie Probst, Raub und Romhardt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Wissensmanagement, Beratungswissen, Projektorganisation, Wettbewerbsvorteil und Wissensintensität charakterisiert.

Warum ist Wissensmanagement für Beratungsunternehmen besonders schwierig?

Beratungen sind von hoher Fluktuation, Projektarbeit und Unsicherheit geprägt. Da Wissen oft implizit in den Köpfen der Berater gespeichert ist, fällt eine Formalisierung und Standardisierung zur organisationsweiten Nutzung besonders schwer.

Was ist die Kernaussage zum Modell von Nonaka und Takeuchi?

Das Modell konzentriert sich stark auf die Wissensspirale und die Umwandlung von implizitem in explizites Wissen durch soziale Interaktion, vernachlässigt dabei jedoch die Speicherung und den Transfer in Beratungskontexten.

Wie bewertet der Autor den Bezug der Ansätze zur Unternehmenspraxis?

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass sich in der Realität oft informelle Prozesse etabliert haben, die nur wenig mit den abstrakten theoretischen Modellen gemein haben, da der Fokus in der Praxis primär auf der unmittelbaren Projektarbeit liegt.

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Résumé des informations

Titre
Wissensmanagement in Beratungsunternehmen
Sous-titre
Eine kritische Betrachtung ausgewählter Ansätze hinsichtlich ihrer Praxistauglichkeit
Université
Technical University of Chemnitz
Note
1,0
Auteur
Dipl.-Betriebswirt (FH) Felix Merz (Auteur)
Année de publication
2010
Pages
29
N° de catalogue
V154018
ISBN (ebook)
9783640665570
ISBN (Livre)
9783640665860
Langue
allemand
mots-clé
Wissen Wissensmanagement Beratung Unternehmensberatung
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Dipl.-Betriebswirt (FH) Felix Merz (Auteur), 2010, Wissensmanagement in Beratungsunternehmen , Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/154018
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Extrait de  29  pages
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