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Unternehmensbewertung nach den DCF-Methoden

Mit aktuellen steuerlichen Einflüssen durch die Unternehmenssteuerreform 2008

Titel: Unternehmensbewertung nach den DCF-Methoden

Bachelorarbeit , 2009 , 78 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Hans Renkes (Autor:in)

BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Ziel der vorliegenden Arbeit besteht darin, die DCF-Verfahren kritisch zu untersuchen, Defizite anhand geeigneter Kriterien aufzuzeigen und Unternehmensbewerter für die herausgearbeiteten Probleme zu sensibilisieren.

Der erste Teil der Untersuchung wird sich mit den Grundprinzipien und Werttheorien der Unternehmensbewertung beschäftigen. Er soll insbesondere die Fragen klären, warum ein potentieller Kaufinteressent an den zukünftigen Cashflows interessiert ist und welche Entscheidungsanlässe für die Durchführung einer Bewertung die wichtigste Rolle spielen. Anschließend werden im Hauptteil
die international dominierenden DCF-Methoden systematisiert. Hier wird schwerpunktmäßig besonders eingegangen auf die Bestimmung des Kalkulationszinsfußes anhand des Katalmarktgleichgewichtungsmodells „Capital-Asset-Pricing-Model“ (CAPM) und des methodischen Ansatzes der gewogenen durchschnittlichen Kapitalkosten „Weighted-Average-Cost-of-Capital“ (WACC). Die Problematik wird sich insbesondere in der Prognostizierung zukünftiger Entwicklungen und dem Treffen von Annahmen über externe Werttreiber, wie zum Beispiel Risiko-, Wachstums- oder Steuereffekte befinden. Gegen Ende der Arbeit erfolgt eine praktische Umsetzung der Theorie von der Vergangenheitsanalyse bis hin zur Ermittlung des Unternehmensgesamtwertes. Der praktische Teil, sowie Illustrationen und Lösungsansätze, werden am WACC-Ansatz – als stellvertretendes Beispiel – veranschaulicht. Die Arbeit schließt mit zusammenfassenden Thesen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Problemstellung und Gang der Untersuchung

1. Die Grundlagen der Unternehmensbewertung

1.1 Anlässe der Unternehmensbewertung

1.2 Ziele, Grundprinzipien und Werttheorien

1.2.1 Zielsetzung einer Bewertungsaufgabe

1.2.2 Werttheorien zur Grenzpreisermittlung

1.2.3 Hauptfunktionen der Unternehmensbewertung

1.2.4 Die Grundsätze zur Durchführung von Unternehmensbewertungen

1.3 Aktuelle Entwicklungen und Neuregelungen

1.3.1 Der IDW S 1 i.d.F. 2008 als Grundlage der Untersuchung

1.3.2 Einfluss der Steuerreform 2008 auf die Unternehmensbewertung

2. Die Methoden der Unternehmensbewertung

2.1 Grundprinzipien der DCF-Methoden

2.1.1 Übersicht der Bewertungsverfahren

2.1.2 Das Entity-Verfahren als Brutto Methode

2.1.2.1 Das Konzept des WACC-Ansatzes

2.1.2.2 Der Total Cashflow-Ansatz

2.1.2.3 Das Konzept des angepassten Barwertes

2.1.3 Das Equity-Verfahren als Netto Methode

2.1.3.1 Besonderheiten

2.1.3.2 Der Flow-to-Equity Ansatz

2.1.4 Die Konzeption des Zwei- Phasen Modells

2.2 Die Berechnung der bewertungsrelevanten Zahlungsströme

2.2.1 Bedeutung der Cashflows

2.2.2 Ermittlung der Cashflows

2.3 Die Berechnung Kalkulationszinsfußes

2.3.1 Die Grundlagen des CAPM

2.3.1.1 Die Portfoliotheorie als Ausgangspunkt des CAPM

2.3.1.2 Annahmen und Konzeption des Standard-CAPM

2.3.1.3 Äquivalenzgrundsätze der Unternehmensbewertung

2.3.2 Probleme und Einflüsse auf die Kapitalstruktur

2.3.2.1 Zirkularitätsproblem im WACC-Ansatz

2.3.2.2 Einfluss durch den Leverage Effekt

2.3.3 Ermittlung der Eigenkapitalkosten nach dem CAPM

2.3.3.1 Grundgedanken

2.3.3.2 Ermittlung des Basiszinssatzes nach der Methode von SVENSSON

2.3.3.3 Die Berücksichtigung der Risiken

2.3.3.3.1 Sinn und Zweck

2.3.3.3.2 Methoden der Risikoberücksichtigung

2.3.3.3.3 Die Bestimmung des marktspezifischen Risikos

2.3.3.3.4 Die Bestimmung des unternehmensspezifischen Risikos

2.3.3.3.4.1 Der Beta- Faktor als Risikomaß

2.3.3.3.4.2 Die Risikobestimmung bei börsennotierten Unternehmen

2.3.3.3.4.3 Die Risikobestimmung bei nicht-börsennotierten Unternehmen

2.3.4 Ermittlung des Fremdkapitalkostensatzes

2.3.5 Steuerberücksichtigung im WACC-Ansatz

2.3.5.1 Die Steuerbelastungen nach der UntStRef 2008

2.3.5.2 Die Steuerberücksichtigung auf Unternehmensebene

2.3.5.3 Die Berechnung der Steuervorteile bei Fremdfinanzierung

2.3.5.4 Die Steuerberücksichtigung auf Eigentümerebene

2.3.5.4.1 Anwendung des Tax-CAPM

2.3.5.4.2 Besonderheiten und Besteuerung bei der Bewertung von Personengesellschaften

2.3.5.5 Der Steuereinfluss auf die Fremdkapitalkosten

2.3.6 Die Berücksichtigung von Inflation und Wachstum

3. Case Study: Die Durchführung einer Unternehmensbewertung aufgrund gesellschaftsrechtlicher Regelung unter Anwendung der WACC-Methode

3.1 Beschreibung des Szenarios und allgemeine Prämissen

3.2 Vergangenheitsanalyse

3.3 Planungsrechnung unter Anwendung des Phasen-Modells

3.4 Plausibilisierung der Ergebnisse

3.5 Ermittlung des Kapitalisierungszinsfußes und Unternehmenswertberechnung

4. Thesenförmige Zusammenfassung

5. Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht kritisch die Discounted-Cashflow-Verfahren (DCF) zur Unternehmensbewertung, identifiziert methodische Defizite und sensibilisiert Anwender für die komplexen Herausforderungen bei der Prognose werttreibender Faktoren. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der Integration aktueller steuerrechtlicher Rahmenbedingungen (Unternehmenssteuerreform 2008) in das Bewertungskalkül.

  • Grundlagen, Ziele und Funktionen der Unternehmensbewertung.
  • Systematisierung der DCF-Methoden (WACC, APV, FTE).
  • Methodik der Kapitalkostenermittlung mittels CAPM und Tax-CAPM.
  • Steuerliche Einflüsse und Risikoberücksichtigung im Bewertungskalkül.
  • Praktische Anwendung der WACC-Methode anhand einer Case Study.

Auszug aus dem Buch

2.1.2.1 Das Konzept des WACC-Ansatzes

Bei der Bruttokapitalisierung wird der Marktwert eines Unternehmens in zwei Schritten ermittelt. Im ersten Schritt wird der Marktwert des Gesamtkapitals berechnet. Dieser ergibt sich, indem die periodenspezifischen Free-Cashflows (FCFs) abgezinst werden.

FCFs stellen Zahlungsströme aus einem rein „fiktiv“ eigenfinanzierten Unternehmen dar, dessen Fremdfinanzierungseinflüsse bereinigt werden müssen. Die Bereinigung ist sowohl für den WACC- als auch für den Adjusted-Present-Value (APV)- Ansatz zwingend notwendig.

Die zukünftigen Cashflows unterliegen dem subjektiven Wahrscheinlichkeitsmaß über das Eintreten möglicher Umweltzustände. Deshalb wird in dieser Untersuchung von dem Erwartungswert der Cashflows ausgegangen. Die Diskontierung im Weighted-Average-Cost-of-Capital-Ansatz (WACC) erfolgt mit den gewogenen durchschnittlichen Kapitalkosten, da davon ausgegangen wird, dass das zur Unternehmensfinanzierung erforderliche Kapital von Eigentümern und Fremdkapitalgebern zur Verfügung gestellt wird. Um zum Unternehmensgesamtwert zu gelangen, muss dann, in einem zweiten Schritt der Marktwert des Fremdkapitals vom Marktwert des Gesamtkapitals abgezogen werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Die Grundlagen der Unternehmensbewertung: Einführung in die Anlässe, Werttheorien und Grundprinzipien, die für eine professionelle Unternehmensbewertung unerlässlich sind.

2. Die Methoden der Unternehmensbewertung: Detaillierte Darstellung und Systematisierung der DCF-Verfahren sowie die Herleitung der Kapitalkosten unter Berücksichtigung von Risiken, Steuern und Kapitalstruktur.

3. Case Study: Die Durchführung einer Unternehmensbewertung aufgrund gesellschaftsrechtlicher Regelung unter Anwendung der WACC-Methode: Praktische Veranschaulichung der theoretischen Konzepte anhand einer fiktiven Bewertung der ABC-AG im Rahmen eines Squeeze-Out Verfahrens.

4. Thesenförmige Zusammenfassung: Zentrale Erkenntnisse und kritische Würdigung der diskutierten DCF-Verfahren und deren Grenzen.

5. Fazit und Ausblick: Zusammenfassende Bewertung der Leistungsfähigkeit von DCF-Methoden als Kompromisslösung und Ausblick auf zukünftige Entwicklungen in der Bewertungstheorie.

Schlüsselwörter

Unternehmensbewertung, Discounted Cashflow, WACC-Ansatz, CAPM, Eigenkapitalkosten, Fremdkapitalkosten, Unternehmenssteuerreform 2008, Tax-Shield, Kapitalkosten, Marktrisikoprämie, Beta-Faktor, Unternehmenswert, Zirkularitätsproblem, Cashflow-Orientierung, Investitionsentscheidung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelor Thesis grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert kritisch die international gebräuchlichen Discounted-Cashflow-Verfahren (DCF) zur Unternehmensbewertung und deren Anwendung in der Praxis, insbesondere vor dem Hintergrund aktueller steuerrechtlicher Änderungen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Arbeit behandelt die Grundlagen der Bewertung, die Systematisierung verschiedener DCF-Ansätze, die Ermittlung von Kapitalkosten mittels CAPM sowie die komplexe Einbeziehung von Steuereffekten und Risikofaktoren.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Hauptziel besteht darin, Defizite der dominierenden Bewertungsmethoden aufzuzeigen und Unternehmensbewerter für die methodischen Probleme – insbesondere bei der Prognose und der steuerlichen Berücksichtigung – zu sensibilisieren.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse sowie einer praktischen Illustration der WACC-Methode durch ein fallbezogenes Modellbeispiel (Case Study).

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden die DCF-Methoden systematisiert, die Berechnung des Kalkulationszinsfußes detailliert hergeleitet (CAPM, Beta-Faktoren) und die spezifische Auswirkung der Unternehmenssteuerreform 2008 auf die Bewertung analysiert.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Wichtige Begriffe sind DCF-Verfahren, WACC, CAPM, Steuereinflüsse, Kapitalkosten, Unternehmenssteuerreform, Zirkularitätsproblem und Bewertungsanlässe.

Wie wird das Zirkularitätsproblem im WACC-Ansatz in der Arbeit bewertet?

Der Autor identifiziert das Zirkularitätsproblem als eine zentrale Schwachstelle, da der Marktwert des Eigenkapitals für die Berechnung des WACC benötigt wird, obwohl dieser erst durch die Diskontierung mit dem WACC ermittelt wird, und diskutiert Lösungsansätze wie mathematische Iteration.

Welche Schlussfolgerung zieht der Autor zur praktischen Anwendbarkeit der DCF-Verfahren?

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass Unternehmensbewertungen mittels DCF-Methoden stets als „Kompromiss“ zu verstehen sind, da sie auf theoretischen Modellannahmen basieren und die Zukunft letztlich unvorhersehbar bleibt.

Ende der Leseprobe aus 78 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Unternehmensbewertung nach den DCF-Methoden
Untertitel
Mit aktuellen steuerlichen Einflüssen durch die Unternehmenssteuerreform 2008
Hochschule
Frankfurt University of Applied Sciences, ehem. Fachhochschule Frankfurt am Main  (Rechts- und Wirtschaftswissenschaften)
Note
1,3
Autor
Hans Renkes (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2009
Seiten
78
Katalognummer
V154396
ISBN (eBook)
9783640669981
ISBN (Buch)
9783640669738
Sprache
Deutsch
Schlagworte
WACC Tax-CAPM CAPM Tax-Shield Svensson Leverage Zirkularitätsproblem DCF Cashflow Entity Equity Betafaktor Modiliani Miller Unternehmensbewertung interner Zinsfuß Äquivalenzgrundsätze Zinsschranke Moxter IDW S1 2008
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Hans Renkes (Autor:in), 2009, Unternehmensbewertung nach den DCF-Methoden, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/154396
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  78  Seiten
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