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Corporate Social Responsibility

Ein ambivalentes Konzept

Title: Corporate Social Responsibility

Term Paper , 2010 , 11 Pages , Grade: 1,5

Autor:in: M.A. Karin Aldinger (Author)

Business economics - Business Ethics, Corporate Ethics
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Heutzutage führen der gesellschaftliche Wandel, der zunehmende Druck von Stakeholdern oder einfach nur schlaue Marketingstrategien dazu, dass sich Unternehmen ihrer gesellschaftlichen Verantwortung stellen. Ein Konzept, auf das seit den 1950er Jahre zurückgegriffen
wird, ist das sogenannte Corporate Social Responsibility. Wenn wir von Corporate Social Responsibility sprechen bewegen wir uns auf der Ebene der Unternehmensethik, die als ein Teilbereich der Wirtschaftsethik betrachtet werden kann. In der folgenden Arbeit möchte ich die Begrifflichkeiten, wie Wirtschaftsethik, Unternehmensethik sowie Corporate Social Responsibility grob abgrenzen und die Strategien, die dahinter stecken kurz diskutieren.

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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Wirtschafts- und Unternehmensethik

3 Corporate Social Responsibility

3.1 Grundgedanken des Gebens

3.2 Begriffsbestimmung – Corporate Social Responsibility

3.3 Instrumente der Corporate Social Responsibility

4 Problematisierung: Ethisches Handeln von Unternehmen

5 Diskussion: Corporate Social Responsibily – Ein fragliches Konzept?

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Konzept der Corporate Social Responsibility (CSR) als ambivalente Schnittstelle zwischen ökonomischem Handeln und moralischer Verantwortung von Unternehmen. Dabei wird kritisch hinterfragt, inwieweit freiwilliges gesellschaftliches Engagement tatsächlich ethisch motiviert ist oder primär als Marketinginstrument zur Imagepflege dient.

  • Grundlagen der Wirtschafts- und Unternehmensethik
  • Historische und inhaltliche Herleitung des CSR-Begriffs
  • Vielfalt der CSR-Instrumente (u.a. Sponsoring, Corporate Giving, Zertifizierungen)
  • Kritische Auseinandersetzung mit "Fair-Trade"-Trends und Greenwashing-Gefahren

Auszug aus dem Buch

Instrumente der Corporate Social Responsibility

Im Zusammenhang mit Corporate Social Responsibility werden Begriffe wie Corporate Giving, Social Sponsoring, Sponsoring, Cause Related Marketing, Corporate Foundation, Corporate Volunteering, Social Commissioning, Community Joint-Venture oder Social Lobbying verwendet.

Corporate Citizenship subsumiert alle gesellschaftsbezogenen Aktivitäten eines Unternehmens und ist auf übergeordnete Unternehmensziele ausgerichtet. Demnach ist die Corporate Citizenship die gesellschaftlich-soziale Komponente der Corporate Social Responsibility. Wenn von Corporate Citizenship die Rede ist, wird auch oft vom Unternehmen als »guter Weltbürger« gesprochen. Das Unternehmen handelt wie ein verantwortungsbewusster Bürger (vgl. Münderlein 2006, S. 215).

»Corporate Giving« stammt aus dem anglo-amerikanischen Raum und kann als „Unternehmensspende“ übersetzt werden. Der Begriff steht für ethisch motiviertes und selbstloses Überlassen, Spenden oder Zustiften von Geld oder Sachmitteln. Dazu gehören auch das kostenlose Überlassen oder Spenden von Unternehmensdienstleistungen, -produkten und –logistik. Im Gegensatz zu den Unternehmensspenden geht es beim Sponsoring um ein Geschäft der Gegenseitigkeit, hier im speziellen um »Social-Sponsoring«. Die gängige Marketingmaßnahme des Sponsorings wird auf den sozialen Bereich übertragen. Beim »Cause Related Marketing« (Zweck-Gebundenes Marketing) geht es darum, dass ein Teil des Erlöses eines Produktes einem sozialen Zweck oder eine Organisation als Spende zukommt. Verbraucher kaufen also etwas und ein Teil des Erlöses wird weitergeben, z.B. Windeln kaufen und pro Packung wird eine Impfung gegen Tetanus bei Neugeborenen finanziert.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt anhand der Metapher von Dickens' "A Christmas Carol" in die Notwendigkeit unternehmerischer Verantwortung ein und umreißt die Zielsetzung der Arbeit.

2 Wirtschafts- und Unternehmensethik: Dieses Kapitel definiert die theoretischen Grundlagen der Wirtschafts- und Unternehmensethik als Reflexion über moralische Aspekte wirtschaftlichen Handelns auf Makro- und Mesoebene.

3 Corporate Social Responsibility: Hier werden die historischen Wurzeln des Gebens (Mäzenatentum) erläutert, der Begriff CSR bestimmt und diverse Umsetzungsinstrumente wie Corporate Citizenship oder Sponsoring analysiert.

4 Problematisierung: Ethisches Handeln von Unternehmen: Das Kapitel beleuchtet kritisch die Diskrepanz zwischen Ethik-Richtlinien und realem Fehlverhalten (Korruption) sowie die Rolle von Konsumenten bei der Förderung nachhaltiger Handelspraktiken.

5 Diskussion: Corporate Social Responsibily – Ein fragliches Konzept?: Abschließend wird kritisch diskutiert, ob CSR als langfristige Strategie oder lediglich als kurzfristiger Marketing-Trend fungiert, wobei der Fokus auf echter Nachhaltigkeit gegenüber PR-Aktionen liegt.

Schlüsselwörter

Wirtschaftsethik, Unternehmensethik, Corporate Social Responsibility, CSR, Unternehmensverantwortung, Corporate Citizenship, Sponsoring, Corporate Giving, Fair-Trade, Nachhaltigkeit, Ethik-Zertifikat, Moral, Stakeholder, Marketingstrategie, Gesellschaftliches Engagement

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Spannungsfeld zwischen ökonomischen Unternehmenszielen und der moralischen Verpflichtung gegenüber der Gesellschaft, zusammengefasst unter dem Begriff Corporate Social Responsibility.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Neben den theoretischen Grundlagen der Wirtschaftsethik stehen die historische Herleitung des Gebens, die Abgrenzung verschiedener CSR-Instrumente und die kritische Analyse von aktuellen Markttrends wie Fair-Trade im Fokus.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die grobe Abgrenzung der Begriffe Wirtschaftsethik, Unternehmensethik und CSR sowie die kritische Diskussion der hinter CSR-Strategien stehenden Motive.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Auseinandersetzung mit der Fachliteratur sowie der Analyse von Begriffsdefinitionen und praktischen Beispielen aus der aktuellen Wirtschaftskommunikation.

Welche Aspekte werden im Hauptteil schwerpunktmäßig behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die theoretischen Definitionen der Unternehmensethik geklärt, danach das Konzept CSR in seine Einzelteile (Instrumente) zerlegt und abschließend die Problematik ethischen Marketings (z.B. Greenwashing-Gefahren) diskutiert.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Die zentralen Begriffe sind Corporate Social Responsibility, Nachhaltigkeit, Unternehmensethik, Corporate Citizenship, faires Handeln und ökonomische Ethik.

Wie unterscheidet die Autorin zwischen Unternehmensspenden und Sponsoring?

Die Autorin hebt hervor, dass Spenden als einseitige, meist altruistische Zuwendungen ohne direkte Gegenleistung erfolgen, während Sponsoring ein Geschäft der Gegenseitigkeit darstellt, bei dem das Unternehmen eine Marketingleistung erhält.

Welche Rolle spielen Zertifizierungen bei der Glaubwürdigkeit von CSR?

Zertifizierungen, etwa durch Organisationen wie die Dekra, werden als Kommunikationsinstrumente betrachtet, wobei die Autorin hinterfragt, inwieweit diese Zertifikate tatsächlich die ethische Substanz eines Unternehmens widerspiegeln.

Warum wird das Beispiel Nestlé angeführt?

Das Beispiel verdeutlicht den sogenannten "Fair-Trade-Boom" und zeigt, dass hinter solchen Maßnahmen sowohl ökologisches Verantwortungsbewusstsein als auch strategische Sicherung des eigenen Absatzmarktes stehen können.

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Details

Title
Corporate Social Responsibility
Subtitle
Ein ambivalentes Konzept
College
University of Education Weingarten  (Evangelische Theologie)
Course
Wirtschaftsethik aus theologischer Perspektive
Grade
1,5
Author
M.A. Karin Aldinger (Author)
Publication Year
2010
Pages
11
Catalog Number
V155129
ISBN (eBook)
9783640692767
ISBN (Book)
9783640692996
Language
German
Tags
Corporate Social Responsibility Konzept
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
M.A. Karin Aldinger (Author), 2010, Corporate Social Responsibility, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/155129
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