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Offenheit macht Schule

Aktuelle Leitlinien in der Grundschularbeit

Titel: Offenheit macht Schule

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2005 , 20 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Tilman Fuchs (Autor:in)

Pädagogik - Schulpädagogik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Im ersten Teil der Arbeit beschäftige ich mit der Frage, ob man offenen Unterricht definieren kann, welche Prinzipien dieser Unterrichtsform zu Grund liegen und wie er geschichtlich verwurzelt ist. Der zweite Teil dreht sich um den Schüler und den Lehrer und wie die Rollen in dieser Unterrichtsform verteilt sind. Im dritten Teil bringe ich praktische Umsetzungsmöglichkeiten, wie man seinen Unterricht öffnen kann. Zum Schluss folgt eine kritische Auseinandersetzung mit der Thematik.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Vorwort

2. Was ist offener Unterricht?

2.1 Definitionsversuch

2.2 Die sechs Prinzipien offenen Lernens nach Wulf Wallrabenstein

2.3 Die geschichtlichen Wurzeln offenen Unterrichts

2.4 Bildungsplanreform 2004 in Baden-Württemberg

3. Die Rollenverteilung im offenen Unterricht

3.1 Die Rolle des Schülers

3.2 Die Rolle des Lehrers

4. Wie kann offener Unterricht aussehen?

4.1 Regeln

4.2 Rituale

4.3 Freiarbeit

4.4 Wochenplanarbeit

4.5 Bewertung und Zensuren

5. Kritik

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht das Konzept des "Offenen Unterrichts" in der Grundschule, hinterfragt dessen theoretische Grundlagen sowie historische Wurzeln und beleuchtet die praktische Umsetzung vor dem Hintergrund aktueller bildungspolitischer Anforderungen.

  • Definition und pädagogische Prinzipien des offenen Lernens.
  • Veränderung der Rollenverteilung zwischen Lehrkraft und Schülern.
  • Methodische Gestaltungselemente wie Freiarbeit und Wochenplanarbeit.
  • Bedeutung von Regeln, Ritualen und neuer Bewertungsformen.
  • Kritische Reflexion und Grenzen der Umsetzung in der Schulpraxis.

Auszug aus dem Buch

2.2 Die sechs Grundprinzipien des offenen Lernens nach Wulf Wallrabenstein

1. Lernen lebt von der aktiven Teilnahme beim Aufbau neuer Sinnstrukturen Die Kinder sollen durch Eigenaktivität, selbständiges Nachgehen von Beobachtungen und subjektive Erfahrungen eigene Vorstellungen erzeugen. Lernen wird von den Kindern als eigenständige Konstruktion des Wissensaufbaus entwickelt. Durch das Angebot von Lernlandschaften können Lernobjekte ganz verschieden untersucht und benutzt werden. Jedes Kind kann nach seinen Interessen, Fähigkeiten und Vorerfahrungen lernen.

2. Lernen ist selbstbestimmt Lernen braucht Phasen der Wiederholung und des Übens. Durch wiederholte Tätigkeit aus eigenem Antrieb kann ein wirklicher Erkenntnisgewinn erworben werden. Das Kind kann selbst über seine Entwicklung entscheiden, wobei das Verhältnis des Kindes zum Lernen entscheidend ist.

3. Lernen ist sprachlich vermittelt und sozial bedeutsam Lernprozesse werden häufig über Sprache entfaltet. Lernen vollzieht sich in Kommunikation über einen Gegenstand. Dazu muss ein persönlicher Rahmen in der Klasse vorhanden, der solche Lernprozesse ermöglicht und unterstützt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Vorwort: Die Einleitung thematisiert den gesellschaftlichen Wandel und die Notwendigkeit, Schule neu zu denken, um den individuellen Bedürfnissen der Kinder gerecht zu werden.

2. Was ist offener Unterricht?: Dieses Kapitel versucht eine Begriffsbestimmung des offenen Unterrichts, erläutert die sechs Prinzipien nach Wallrabenstein und beleuchtet die historische Herleitung sowie den Bezug zum Bildungsplan 2004.

3. Die Rollenverteilung im offenen Unterricht: Hier wird der notwendige Perspektivenwechsel beschrieben, bei dem die Schüler mehr Mitbestimmung erhalten, während die Lehrkraft eine beratende und planende Expertenrolle einnimmt.

4. Wie kann offener Unterricht aussehen?: Das Kapitel stellt konkrete Umsetzungsmethoden vor, darunter die Etablierung von Regeln und Ritualen, Freiarbeit und Wochenplanarbeit sowie neue Wege der Leistungsbewertung.

5. Kritik: Der abschließende Teil setzt sich mit Einwänden gegen den offenen Unterricht auseinander, insbesondere hinsichtlich möglicher Überforderung von Schülern und Lehrern, und plädiert für eine differenzierte Mischform.

Schlüsselwörter

Offener Unterricht, Grundschule, Reformpädagogik, Freiarbeit, Wochenplanarbeit, Selbstbestimmung, Lernkultur, Bildungsplan, Schülerrolle, Lehrerrolle, Didaktik, Lernlandschaft, Leistungsbewertung, Individualisierung, Pädagogik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der pädagogischen Konzeption des "Offenen Unterrichts" an Grundschulen, seinen Zielen und der praktischen Implementierung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der theoretischen Grundlegung, der veränderten Rollenverteilung zwischen Lehrer und Schüler, den methodischen Unterrichtsformen und der kritischen Auseinandersetzung mit dem Konzept.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, das Konzept der "Öffnung" des Unterrichts zu klären, Prinzipien aufzuzeigen und zu prüfen, wie eine solche Lernkultur in der Praxis erfolgreich gestaltet werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine fachliteraturbasierte Analyse pädagogischer Ansätze und bezieht sich dabei auf etablierte Theorien sowie aktuelle Bildungsplanvorgaben.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Definition, die Analyse der Rollenverteilung, die Vorstellung konkreter Methoden (Freiarbeit, Rituale, etc.) und eine kritische Würdigung des Konzepts.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Offener Unterricht, Selbstbestimmung, Freiarbeit, Wochenplanarbeit, Bildungsplan und Reformpädagogik.

Warum sind Rituale für den offenen Unterricht so bedeutsam?

Rituale dienen als feste Ordnungsrahmen, die den Kindern Sicherheit geben und es ihnen ermöglichen, ihre Selbstständigkeit innerhalb einer offenen Struktur verantwortungsvoll zu wagen.

Wie verändert sich die Leistungsbewertung im offenen Unterricht?

Anstatt nur punktuelle Klassenarbeiten zu bewerten, fließen kontinuierliche Beobachtungen der Lernentwicklung, des Sozialverhaltens und der individuellen Fortschritte in die Beurteilung ein.

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Offenheit macht Schule
Untertitel
Aktuelle Leitlinien in der Grundschularbeit
Hochschule
Pädagogische Hochschule Karlsruhe
Note
1,0
Autor
Tilman Fuchs (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2005
Seiten
20
Katalognummer
V155269
ISBN (eBook)
9783640674596
ISBN (Buch)
9783640674824
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Offenheit Schule Aktuelle Leitlinien Grundschularbeit Didaktik Pädagogik
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Tilman Fuchs (Autor:in), 2005, Offenheit macht Schule, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/155269
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Leseprobe aus  20  Seiten
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