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Die Arzneimittelindustrie als Wirtschafts- und Innovationsfaktor

Title: Die Arzneimittelindustrie als Wirtschafts- und Innovationsfaktor

Research Paper (undergraduate) , 2010 , 34 Pages , Grade: 1

Autor:in: Brunhilde Fellermeier (Author)

Economics - Innovation economics
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Summary Excerpt Details

Ziel dieser Hausarbeit ist es die Kriterien darzustellen, die belegen, dass die Arzneimittelindustrie (= Pharmaindustrie) in der deutschen Volkswirtschaft eine wichtige Rolle als Wirtschaftsfaktor spielt. Außerdem wird die Rolle der Pharmaindustrie für den Forschungsstandort Deutschland sowie die positiven Einflüsse der daraus resultierenden Innovationen für die Volkswirtschaft analysiert.

2.DIE ARZNEIMITTELINDUSTRIE ALS WIRTSCHAFTSFAKTOR
Die Rolle der Arzneimittelindustrie wird in der tagespolitischen Diskussion häufig nur im Zusammenhang mit Kostensteigerungen innerhalb des Gesundheitssystems in Verbindung gebracht. Es wird jedoch zumeist vernachlässigt, dass die Pharmaindustrie einen beachtlichen Beitrag zu Innovationen und Beschäftigung am Wirtschaftsstandort Deutschland leistet. Diese Rolle ist wichtiger denn je, da die Beschäftigungsproblematik in Deutschland zum existenziellen Thema geworden ist. Dies wurde sogar von Bundespräsident Dr. Horst Köhler als die Notwendigkeit einer „Vorfahrt für Arbeit“ bezeichnet.
Eine wichtige Rolle spielt hier die forschende Pharmaindustrie, da diese speziell in den industrialisierten Ländern ein enormes Wachstumspotenzial für qualifizierte Arbeitsplätze bietet. In diesem Zusammenhang war in den vergangenen Jahren auch eine deutliche Verschiebung der Investitionsströme zu beobachten:
Der Standort Deutschland zog bei wichtigen Investitionsentscheidungen zur Gründung von Forschungszentren und Produktionsstätten öfter den Kürzeren. Andere Länder konnten sich dagegen aufgrund weniger restriktiver (Gentechnik) und regulativer (Gesundheitspolitik) Bedingungen als bevorzugte Standorte etablieren und haben Deutschland in einigen Bereichen der Wertschöpfungskette bereits überholt. Es besteht deshalb das Risiko, dass die dringend notwendige Innovationskraft der Arzneimittelindustrie und die damit verbundenen Potenziale für die Beschäftigung für den Wirtschaftsstandort Deutschland verloren geht. Auch unsere Hochschulen und öffentlichen Forschungseinrichtungen sowie Biotechnologieunternehmen sind von dieser Entwicklung negativ betroffen, da ihnen der Austausch mit einer innovativen Industrie fehlt. Diesem Trend sollte mit aller Kraft entgegensteuert werden und es ist höchste Zeit, sich an die Erkenntnis von Albert Schweitzer zu erinnern: „Keine Zukunft vermag gutzumachen, was Du in der Gegenwart versäumst.“

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Arzneimittelindustrie als Wirtschaftsfaktor

2.1. Zukunftsaussichten der pharmazeutischen Industrie

2.2. Arzneimittelproduktion in Deutschland

2.3. Produktion in Europa, Japan und USA im Vergleich

2.4. Konjunkturelle Stabilität

2.5. Wertschöpfung

2.6. Entwicklung der Gesundheitsausgaben in Deutschland

2.7. Aussenhandelsquote der Arzneimittelhersteller in Deutschland

2.8. Entwicklung der Beschäftigtenzahlen

2.9. Investitionen

2.10. Produktion

2.11. Preisentwicklung

2.12. Preisänderungen im Vergleich (2005 - 2008)

2.13. Arzneimittelmarkt weltweit

2.14. Fazit

3. Arzneimittelindustrie als Innovationsfaktor

3.1. Neue Wirkstoffe in Deutschland

3.2. Neue Wirkstoffe weltweit

3.3. Indikationsgebiete der neuen Wirkstoffe 2008

3.4. Arzneimittelprojekte der mit Aussicht auf Erfolg bis 2013

3.5. Zulassungen für Medikamente gegen seltene Krankheiten in der EU

3.6. Entwicklungskosten für ein neues Arzneimittel

3.7. Aufwendungen für Forschung- und Entwicklung

3.8. F&E-Ausgaben in Europa, Japan und USA

3.9. Patentanmeldungen für gentechnisch hergestellte Wirkstoffe

3.10. Entwicklung der Lebenserwartung in Deutschland in Jahren

3.11. Steigender therapeutischer Nutzen der Arzneimittelinnovationen

3.12. Wirkstoffverbesserungen sparen Kosten

3.13. Marktanteil innovativer Wirkstoffe in Deutschland / Fazit

4. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, die Bedeutung der Arzneimittelindustrie als zentralen Wirtschafts- und Innovationsfaktor für den Standort Deutschland aufzuzeigen. Dabei wird analysiert, inwieweit die Branche trotz regulatorischer Herausforderungen zur Wertschöpfung, Beschäftigung und technologischen Entwicklung beiträgt.

  • Analyse der ökonomischen Rolle der Pharmaindustrie in Deutschland
  • Untersuchung von Innovationskraft und F&E-Investitionen
  • Vergleich internationaler Produktions- und Marktstandorte
  • Betrachtung von Arzneimittelpreisen und Kostendämpfungsmaßnahmen
  • Auswirkungen pharmazeutischer Innovationen auf die Lebenserwartung

Auszug aus dem Buch

2. DIE ARZNEIMITTELINDUSTRIE ALS WIRTSCHAFTSFAKTOR

Die Rolle der Arzneimittelindustrie wird in der tagespolitischen Diskussion häufig nur im Zusammenhang mit Kostensteigerungen innerhalb des Gesundheitssystems in Verbindung gebracht. Es wird jedoch zumeist vernachlässigt, dass die Pharmaindustrie einen beachtlichen Beitrag zu Innovationen und Beschäftigung am Wirtschaftsstandort Deutschland leistet. Diese Rolle ist wichtiger denn je, da die Beschäftigungsproblematik in Deutschland zum existenziellen Thema geworden ist. Dies wurde sogar von Bundespräsident Dr. Horst Köhler als die Notwendigkeit einer „Vorfahrt für Arbeit“ (15) bezeichnet.

Eine wichtige Rolle spielt hier die forschende Pharmaindustrie, da diese speziell in den industrialisierten Ländern ein enormes Wachstumspotenzial für qualifizierte Arbeitsplätze bietet. In diesem Zusammenhang war in den vergangenen Jahren auch eine deutliche Verschiebung der Investitionsströme zu beobachten (13):

Der Standort Deutschland zog bei wichtigen Investitionsentscheidungen zur Gründung von Forschungszentren und Produktionsstätten öfter den Kürzeren. Andere Länder konnten sich dagegen aufgrund weniger restriktiver (Gentechnik) und regulativer (Gesundheitspolitik) Bedingungen als bevorzugte Standorte etablieren und haben Deutschland in einigen Bereichen der Wertschöpfungskette bereits überholt.

Es besteht deshalb das Risiko, dass die dringend notwendige Innovationskraft der Arzneimittelindustrie und die damit verbundenen Potenziale für die Beschäftigung für den Wirtschaftsstandort Deutschland verloren geht. Auch unsere Hochschulen und öffentlichen Forschungseinrichtungen sowie Biotechnologieunternehmen sind von dieser Entwicklung negativ betroffen, da ihnen der Austausch mit einer innovativen Industrie fehlt. Diesem Trend sollte mit aller Kraft entgegensteuert werden und es ist höchste Zeit, sich an die Erkenntnis von Albert Schweitzer zu erinnern: „Keine Zukunft vermag gutzumachen, was Du in der Gegenwart versäumst.“ (14).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Definiert das Ziel der Arbeit, die Bedeutung der Arzneimittelindustrie als Wirtschaftsfaktor und ihre Rolle für den Forschungsstandort Deutschland zu belegen.

2. Die Arzneimittelindustrie als Wirtschaftsfaktor: Analysiert die ökonomischen Aspekte wie Beschäftigung, Wertschöpfung, Exporte und internationale Wettbewerbsfähigkeit des Pharmastandorts Deutschland.

3. Arzneimittelindustrie als Innovationsfaktor: Beleuchtet den medizinischen Fortschritt durch neue Wirkstoffe, Forschungsinvestitionen, Patentanmeldungen und den direkten Nutzen für die Lebenserwartung der Patienten.

4. Zusammenfassung: Fasst die Bedeutung von F&E für medizinische Innovationen zusammen und betont die Notwendigkeit stabiler Rahmenbedingungen für den Wirtschaftsstandort.

Schlüsselwörter

Arzneimittelindustrie, Pharmaforschung, Gesundheitswesen, Wirtschaftsfaktor, Innovation, Standort Deutschland, Beschäftigung, Forschung und Entwicklung, Wertschöpfung, Therapeutischer Nutzen, Orphan Drugs, Arzneimittelpreise, Weltmarkt, Biotechnologie, Patente.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Rolle der pharmazeutischen Industrie in Deutschland als wichtigen Wirtschafts- und Innovationsfaktor sowie deren Beitrag zur nationalen Wertschöpfung.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Schwerpunkte liegen auf der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit, den F&E-Aktivitäten der Branche sowie dem medizinischen Fortschritt durch neue Arzneimittel.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist der Beleg, dass die Pharmaindustrie ein bedeutender Zukunftssektor ist, der trotz regulatorischer Hürden essenziell für qualifizierte Arbeitsplätze und Innovationen bleibt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf der Auswertung aktueller statistischer Daten und Fachpublikationen, um die ökonomische und innovative Relevanz der Branche darzustellen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die ökonomischen Rahmenbedingungen, wie Export und Investitionen, und die innovationsorientierten Aspekte, etwa die Entwicklung neuer Wirkstoffe und Patente.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselbegriffe sind unter anderem Pharmastandort, Innovationskraft, F&E-Investitionen, Gesundheitsökonomie und therapeutischer Nutzen.

Wie haben sich die Investitionen in Forschung und Entwicklung in den letzten Jahren entwickelt?

Die Investitionen sind signifikant gestiegen, jedoch sieht sich die Branche durch regulatorische Sparmaßnahmen im Gesundheitswesen unter Druck gesetzt, diese Pläne zu korrigieren.

Welchen Einfluss haben Orphan Drugs auf die Therapie seltener Krankheiten?

Durch spezielle regulatorische Rahmenbedingungen, wie den Orphan-Drug-Status, konnten die Zulassungen für Medikamente zur Behandlung seltener Krankheiten in Europa deutlich erhöht werden.

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Details

Title
Die Arzneimittelindustrie als Wirtschafts- und Innovationsfaktor
College
Universities of Applied Sciences Wien  (Münchener Marketing Akademie)
Course
MBA International Management & Communication
Grade
1
Author
Brunhilde Fellermeier (Author)
Publication Year
2010
Pages
34
Catalog Number
V155540
ISBN (eBook)
9783640901159
ISBN (Book)
9783640901708
Language
German
Tags
Arzneimittelindustrie pharmazeutische Industrie Pharmaindustrie konjunkturelle Stabilität Wertschöpfung Gesundheitsausgaben Außenhandelsquote Beschäftigtenzahl Investition Produktion Arzneimittelmarkt Wirkstoffe Indikationsgebiete Wirtschaftsfaktor Innovationsfaktor Arzneimittelzulassung Rabattvertrag Lebenserwartung Forschung und Entwicklung Kosten Patentanmeldung therapeutischer Nutzen Arzneimittelinnovation F&E VFA EMA
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Brunhilde Fellermeier (Author), 2010, Die Arzneimittelindustrie als Wirtschafts- und Innovationsfaktor, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/155540
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