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Der Einfluss der Vorbildfunktion der Vorgesetzten auf die Work-Life-Balance der Mitarbeitenden

Título: Der Einfluss der Vorbildfunktion der Vorgesetzten auf die Work-Life-Balance der Mitarbeitenden

Tesis (Bachelor) , 2024 , 105 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Steffi Boyke (Autor)

Psicología - Trabajo, Empresa, Organización
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Das Ziel eines Gleichgewichts zwischen Arbeit und Privatleben im Kontext der Digitalisierung und erweiterter Verfügbarkeitsanforderungen steht nach bisheriger Studienlage mit Work-Life Balance förderlichem, insbesondere familienunterstützendem Verhalten seitens Organisation und Vorgesetzter in signifikantem Zusammenhang. Basierend auf der theoretischen Grundlage adaptiver und transformationaler Führung sowie gemäß den Forderungen u.a. des Job Demands-Ressourcen Modells, der Grenzmanagement- als auch der Selbstbestimmungstheorie fungieren Vorgesetzte hinsichtlich des Erreichens und Gestaltens einer Work-Life Balance als Vorbilder. Das vorliegende systematische Review beschäftigt sich mit der Frage, wie sich die Funktionalität von Strategien zur Work-Life Balance durch diese Vorbildfunktion Vorgesetzter verändert. Die Suche in elektronischen Datenbanken (PsycInfo, PsycArticles, PSYNDEX, PubMed, ResearchGate) nach seit 2010 veröffentlichten Peer Reviews zum Zusammenhang von Vorgesetztenverhalten und Work-Life Balance ergab nach Volltextüberprüfung 52 Treffer. Die Wahl der Strategie hing von der Lebenswelt, dem Selbstverständnis und der arbeitgebenden Organisation Vorgesetzter ab. Unterstützend und familienfreundlich zu agieren, erfüllte die Funktion, Mitarbeitenden bei der Entfaltung und Gestaltung ihrer Work-Life Balance zu fördern mit statistisch abbildbaren Ergebnissen geringerer psychischer Belastung, weniger Fluktuationsabsichten, mehr Arbeits- und Lebenszufriedenheit als auch Leistung. Zukünftig wäre eine Differenzierung der nationalen Rahmenbedingungen mit Unterscheidung demographischer Variablen und familiärer Gegebenheiten sinnvoll, um konkrete Strategien Vorgesetzter abzuleiten, Mitarbeitenden passgenauer Work-Life Balance zu ermöglichen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Theorien

1.1.1 Theorie des sozialen Lernens

1.1.2 Job Demands-Resources Model

1.1.3 Job Crafting

1.1.4 Boundary Management

1.1.5 Self Determination Theory

1.1.6 Conversation of Resources Theory

1.2 Kontextbezogene Begriffe

1.2.1 WLB

1.2.2 Work-Family-/Family-Work Conflict

1.2.3 Family Supportive Organizational Program

1.2.4 Work-Life Conflict

1.2.5 WLB-Organisationskultur

1.2.6 Work-Life Programme

2 Vorbildfunktion Vorgesetzter

2.1 Führung

2.1.1 Adaptive Führung

2.1.2 Transformational Leadership

2.1.3 Empowering Leadership

2.1.4 Connecting Leadership

2.1.5 LMX

2.2 Family Supportive Supervisor Behavior

2.2.1 Work-Family/Family-Work Enrichment

2.2.2 Work-Family/Family-Work Positive Spillover

3 Theoretische Herleitung

3.1 Fragestellung

3.2 Hypothesen

4 Methode

4.1 Ein- und Ausschlusskriterien

4.2 Vorgehen

4.3 Suchbegriffe

4.4 Einbezogene Quellen/ Studien

5 Ergebnisse

5.1 Folgen WLB-praktizierender Vorgesetzter

5.2 Folgen nicht-WLB praktizierender Vorgesetzter

5.3 Folgen gegensätzlicher WLB-Strategien

5.4 WLB-Strategien Vorgesetzter und deren Auswirkungen auf MA

5.4.1 Förderung der Flexibilität

5.4.2 Reduktion des WLC

5.4.3 Förderung beruflichen Engagements

5.4.4 Förderung der WLB

6 Diskussion

6.1 Limitationen

6.2 Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht systematisch, wie die Vorbildfunktion von Vorgesetzten die Funktionalität von Strategien zur Work-Life Balance (WLB) von Mitarbeitenden im Kontext zunehmender Digitalisierung beeinflusst und welche Rolle dabei individuelle Segmentierungs- und Integrationsbedürfnisse spielen.

  • Einfluss von Vorgesetztenverhalten auf die WLB der Belegschaft
  • Zusammenspiel von Führung und proaktiven Bewältigungsstrategien wie Job Crafting
  • Bedeutung der Übereinstimmung von WLB-Strategien zwischen Führungskraft und Mitarbeitenden
  • Analyse quantitativer Studien aus verschiedenen internationalen und branchenübergreifenden Kontexten

Auszug aus dem Buch

1.1.2 Job Demands-Resources Model

Das Modell der Arbeitsanforderungen und -ressourcen (Job Demands-Resources Model [JD-R]) von Demerouti et al. (2001) stellt die berufliche Arbeit in den Mittelpunkt. Es untergliedert Arbeitsanforderungen in die zwei Bereiche Arbeitsanforderungen und Arbeitsressourcen und widmet sich dem Zusammenspiel der Eigenschaften der Aufgabe mit der Situation am Arbeitsplatz und dem Wohlbefinden der Mitarbeitenden. Die Anforderungen (Demands) werden als negative, die Ressourcen als positive Einflussfaktoren gewertet.

Sind beide in ausgeglichenem Verhältnis, die Anforderungen hoch genug, um motivationssteigernd attraktiv zu sein, bei gleichsam ausreichend Ressourcen, arbeitsbedingten Stress zu kompensieren, gehe dieses mit Zufriedenheit, höherer Motivation, besserer Leistung als auch mehr Wohlbefinden einher (Demerouti et al., 2001), was sich als gelingende WLB werten lässt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Stellt die Forschungsfrage nach der verändernden Wirkung der Vorbildfunktion von Vorgesetzten auf die WLB-Strategien von Mitarbeitenden vor dem Hintergrund der Digitalisierung.

2 Vorbildfunktion Vorgesetzter: Diskutiert verschiedene Führungsstile und das Konstrukt des familienunterstützenden Vorgesetztenverhaltens (FSSB) in ihrer theoretischen Relevanz für das Thema.

3 Theoretische Herleitung: Verknüpft die wissenschaftlichen Modelle (JD-R, Boundary Management, SDT) mit der Forschungsfrage zur Ableitung spezifischer Hypothesen.

4 Methode: Dokumentiert das systematische Vorgehen bei der Literaturrecherche anhand von Ein- und Ausschlusskriterien und der Auswahl der 52 relevanten Studien.

5 Ergebnisse: Analysiert die Studienergebnisse differenziert nach den aufgestellten Hypothesen zu WLB-förderlichem, nicht-förderlichem und gegensätzlichem Vorgesetztenverhalten.

6 Diskussion: Synthetisiert die Befunde, diskutiert Limitationen der aktuellen Studienlage und gibt einen Ausblick auf notwendige zukünftige Forschungsschwerpunkte.

Schlüsselwörter

Work-Life Balance, WLB, Führung, Vorgesetztenverhalten, FSSB, Job Crafting, Boundary Management, Mitarbeiterwohlbefinden, Arbeitsanforderungen, Arbeitsressourcen, Arbeitszufriedenheit, Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Systematisches Review.

Häufig gestellte Fragen

Was ist das grundlegende Thema dieser Abschlussarbeit?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, wie Vorgesetzte durch ihr eigenes Verhalten als Vorbild fungieren und dadurch beeinflussen, ob und wie Mitarbeitende ihre Work-Life Balance erfolgreich gestalten können.

Welche zentralen Themenfelder deckt die Studie ab?

Zentrale Felder sind Theorien zu Arbeitsanforderungen und Ressourcen, Grenzmanagement zwischen Beruf und Privatleben, verschiedene Führungsstile wie transformationale oder empowernde Führung sowie die konkrete Auswirkung auf Leistung und Zufriedenheit.

Welches ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Hauptziel ist es, durch eine systematische Auswertung wissenschaftlicher Studien zu verstehen, ob und wie die Funktionalität von Strategien zur Work-Life Balance durch die Vorbildfunktion von Vorgesetzten verändert wird.

Welche wissenschaftliche Methode wird in dieser Arbeit verwendet?

Es handelt sich um ein systematisches Review (systematische Übersichtsarbeit), in dem die Ergebnisse von 52 internationalen Peer-Review-Studien seit 2010 wissenschaftlich analysiert und zusammengefasst wurden.

Welche Aspekte stehen im Hauptteil im Fokus?

Im Hauptteil werden sowohl theoretische Erklärungsmodelle als auch die konkreten Auswirkungen unterschiedlicher Formen des Vorgesetztenverhaltens (unterstützend vs. missbräuchlich) auf Variablen wie Engagement, Erschöpfung und Arbeitszufriedenheit der Mitarbeitenden analysiert.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich der Inhalt charakterisieren?

Die zentralen Schlagworte umfassen neben WLB und Führung auch speziellere Begriffe wie FSSB (familienunterstützendes Vorgesetztenverhalten), Arbeitsplatzautonomie und Job Crafting.

Wie unterscheidet sich "WLB-Organisationkultur" von "Work-Life Programmen"?

Während die Organisationskultur die grundlegenden Annahmen und Werte einer Organisation bezüglich der Integration von Berufs- und Privatleben umfasst, beziehen sich Work-Life Programme auf die konkreten Instrumente und Angebote wie Gleitzeit oder Kinderbetreuung.

Was ergibt sich aus der Analyse in Bezug auf "Job Crafting"?

Job Crafting wird als ein aktiver Prozess der Mitarbeitenden verstanden, wobei Vorgesetzte durch unterstützendes Verhalten und die Bereitstellung von Ressourcen die Voraussetzung dafür schaffen, dass Mitarbeitende ihre Arbeitsbedingungen für eine bessere WLB eigeninitiativ gestalten können.

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Detalles

Título
Der Einfluss der Vorbildfunktion der Vorgesetzten auf die Work-Life-Balance der Mitarbeitenden
Universidad
University of Hagen  (Psychologie)
Calificación
1,0
Autor
Steffi Boyke (Autor)
Año de publicación
2024
Páginas
105
No. de catálogo
V1558773
ISBN (PDF)
9783389109700
ISBN (Libro)
9783389109717
Idioma
Alemán
Etiqueta
Work-Life-Balance Führungskräfte Vorbildfunktion Vorgesetzter JDR-Modell Family Supportive Supervisor Behavior Family-Work Interference Empowering Leadership Co-Worker Support Job Demands-Resources Model Job Crafting Boundary Management Self Determination Theory Family Supportive Organizational Program Work-Life Conflict Adaptive Führung Transformational Leadership Connecting Leadership Family-Work Enrichment
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Steffi Boyke (Autor), 2024, Der Einfluss der Vorbildfunktion der Vorgesetzten auf die Work-Life-Balance der Mitarbeitenden, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1558773
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Extracto de  105  Páginas
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