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Lehren und Lernen in der Sozialpädagogik. Didaktische Konzepte und der Einfluss digitaler Medien

Titel: Lehren und Lernen in der Sozialpädagogik. Didaktische Konzepte und der Einfluss digitaler Medien

Hausarbeit , 2022 , 27 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Katharina Perschke (Autor:in)

Pädagogik - Sozialpädagogik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit untersucht didaktische Konzepte in der Sozialpädagogik und den Einfluss digitaler Medien auf Lehr-Lern-Prozesse. Im ersten Teil wird die Relevanz einer spezifischen Didaktik in der Sozialpädagogik analysiert, während der zweite Teil die Mediendidaktik und deren Bedeutung für moderne Bildungskonzepte betrachtet. Der Fokus liegt auf der Rolle digitaler Medien, dem Einfluss von E-Didaktik sowie aktuellen Herausforderungen für Lehrende. Die Arbeit zeigt, wie Mediendidaktik die Lehr-Lernforschung nachhaltig verändert.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Teil 1. Bearbeitung einer individuell relevanten didaktischen Forschungsfrage

1. Einleitung

2. Teildisziplinen der Pädagogik: Didaktik und Sozialpädagogik

3. Begriffsbestimmung und Entstehungshintergründe der Sozialdidaktik

4. Der didaktische Diskurs innerhalb der Sozialpädagogik

5. Zusammenfassung und Fazit für eine Didaktik in der Sozialpädagogik

Teil 2. Bearbeitung einer individuell relevanten Forschungsfrage

1. Einleitung

2. Begriffsbestimmung: E-Didaktik, Medien und Mediendidaktik

3. Einfluss digitaler Medien in der Lehr-Lernforschung: Komplexe Medienarten, Kultur der Digitalität und Konnektivismus als Lerntheorie für das digitale Zeitalter

4. Lehren mit digitalen Medien: Einfluss auf Lehrende

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Das Portfolio verfolgt das Ziel, das Verhältnis von Didaktik zu den Fachgebieten Sozialpädagogik und Mediendidaktik zu analysieren, Forschungsdefizite zu identifizieren und den Stellenwert lehrender Personen im Kontext digitaler Transformationsprozesse zu bewerten.

  • Grundlagen und Diskurse einer Fachdidaktik in der Sozialpädagogik
  • Differenzierungen der E-Didaktik und Mediendidaktik
  • Einfluss der Digitalität auf Lehr-Lern-Szenarien
  • Rolle des Konnektivismus als Lerntheorie im digitalen Zeitalter
  • Anforderungen an die Professionalisierung von Lehrenden ("Gatekeeper"-Funktion)

Auszug aus dem Buch

3. Begriffsbestimmung und Entstehungshintergründe der Sozialdidaktik

Die Autor_innen Rabe-Kleberg, Krüger und von Derschau (1986) stellen dar, dass die Teilnehmer der damaligen Hochschulfachtagung im Jahr 1984 in Berlin, der beruflichen Fachrichtung Sozialwissenschaft mit dem Schwerpunkt Sozialpädagogik, ein einheitliches höheres Lehramt für alle hauptamtlichen und hauptberuflichen Lehrkräfte dieser Fachrichtungen bereits forderte. Denn für alle Lehrkräfte der berufsfeldbezogenen Fächer wurden schulpädagogische als auch fachtheoretische, fachdidaktische und berufspraktische Kenntnisse als Vorrausetzung der Berufspraxis entsprechend angesehen (vgl. Rabe-Kleberg et al. 1986, 325f). „Jedoch, so räumt Maria-Eleonora Karsten ein, sei dort die Frage von Didaktik nicht gestellt“ (Karber 2014, 157) worden. Die Autorin Karsten (2003) selbst hebt vor fast 20 Jahren hervor, dass rückblickend in den 80iger Jahren faktisch die Berufsbezogene Didaktik ohne die beruflichen Fachrichtungen sozial- und pflegerisch, ernährungs- oder körperbezogener Berufsausbildungen stattfand. Eine charakteristische berufsschul- und fachschulbezogenen Didaktik des Sozialwesens wurde nur fachrichtungsbezogen diskutiert und didaktische Reflexionen in universitären Studiengängen der Sozialpädagogik stehen aus. Einigkeit besteht hinsichtlich einer speziellen Didaktik der beruflichen Fachrichtung Sozialpädagogik, die sich von erziehungswissenschaftlicher Didaktik und Didaktiken beruflicher Fachrichtungen unterscheidet.

Zusammenfassung der Kapitel

Teil 1. Bearbeitung einer individuell relevanten didaktischen Forschungsfrage: Dieser Abschnitt untersucht das spannungsreiche Verhältnis von Sozialpädagogik und Didaktik, identifiziert eine "didaktische Abstinenz" in der Forschung und diskutiert Möglichkeiten einer fachspezifischen Sozialdidaktik.

1. Einleitung: Hier wird die Notwendigkeit einer spezifischen Didaktik in der Sozialpädagogik begründet und die Forschungsfrage nach den aktuellen didaktischen Diskursen innerhalb dieses Feldes abgeleitet.

2. Teildisziplinen der Pädagogik: Didaktik und Sozialpädagogik: Das Kapitel definiert beide Felder, beleuchtet ihre historischen Entwicklungen und thematisiert die Herausforderung, diese oft als widersprüchlich wahrgenommenen Bereiche im Lehramtskontext zusammenzuführen.

3. Begriffsbestimmung und Entstehungshintergründe der Sozialdidaktik: Hier werden die historischen Forderungen nach einer berufsfeldbezogenen Didaktik analysiert und die theoretischen Ebenen der Sozialdidaktik (Handlungssituationen, Handlungswissen, Bezugswissenschaften) erörtert.

4. Der didaktische Diskurs innerhalb der Sozialpädagogik: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über verschiedene didaktische Entwürfe und die kontroverse Fachdiskussion zur Eigenständigkeit einer sozialpädagogischen Didaktik.

5. Zusammenfassung und Fazit für eine Didaktik in der Sozialpädagogik: Es wird resümiert, dass eine eigenständige Didaktik bisher in der Lehr-Lernforschung unterrepräsentiert ist und zukünftig systemisch in die Ausbildungsprofile integriert werden sollte.

Teil 2. Bearbeitung einer individuell relevanten Forschungsfrage: Dieser Teil widmet sich der Bedeutung der Mediendidaktik und analysiert, wie digitale Medien Lehr-Lernprozesse und die Rolle der Lehrenden transformieren.

1. Einleitung: Die Einleitung thematisiert die Allgegenwärtigkeit digitaler Medien und die daraus resultierende Notwendigkeit, diese in der Lehr-Lernforschung als neue Herausforderung zu betrachten.

2. Begriffsbestimmung: E-Didaktik, Medien und Mediendidaktik: Hier erfolgt eine theoretische Abgrenzung der Begriffe, wobei die Mediendidaktik als gestalterische Disziplin für Lehr-Lernprozesse mit Medien verstanden wird.

3. Einfluss digitaler Medien in der Lehr-Lernforschung: Komplexe Medienarten, Kultur der Digitalität und Konnektivismus als Lerntheorie für das digitale Zeitalter: Das Kapitel beleuchtet technische Komplexität, die etablierte "Kultur der Digitalität" und stellt den Konnektivismus als moderne lerntheoretische Antwort auf die Vernetzung vor.

4. Lehren mit digitalen Medien: Einfluss auf Lehrende: Der Fokus liegt hier auf der veränderten Rolle der Lehrenden als Multiplikatoren und "Gatekeeper", die neben Medienkompetenz vor allem Sensibilität für digitale Auswirkungen benötigen.

5. Fazit: Das Fazit unterstreicht die Notwendigkeit einer bewussten Gestaltung medialer Lehrprozesse und betont, dass der methodische Spielraum primär bei den Lehrenden liegt.

Schlüsselwörter

Didaktik, Sozialpädagogik, Sozialdidaktik, Mediendidaktik, Lehr-Lernforschung, Digitalität, Konnektivismus, Medienkompetenz, E-Didaktik, Lehrkunst, Lehrerausbildung, Schulkontext, Fachdidaktik, Bildungsprozesse

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit exploriert didaktische Anforderungen in den Feldern Sozialpädagogik und Mediendidaktik, um Forschungsdefizite aufzuzeigen und Ansätze für ein modernes, fachadäquates Lehren und Lernen zu skizzieren.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Schwerpunkte liegen auf der professionellen Didaktik der Sozialpädagogik, den Herausforderungen durch die digitale Transformation, verschiedenen Lerntheorien im Netzzeitalter sowie der Rolle der Lehrenden.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsfrage?

Das Ziel besteht darin, den aktuellen Forschungsstand zu einer "Sozialdidaktik" sowie den Einfluss digitaler Bildungsmedien auf die Lehr-Lernforschung kritisch zu beleuchten.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung auf Basis von Literaturanalysen sowie der Auswertung von Fachdiskursen, ergänzt durch Beispiele aus der hochschulischen Praxis.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in zwei Teile: Erstens die Analyse der didaktischen Diskussionen innerhalb der Sozialpädagogik, zweitens die Untersuchung der Mediendidaktik, ihrer Lerntheorien und der veränderten Anforderungen an pädagogisches Personal.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Sozialdidaktik, Mediendidaktik, Konnektivismus, Kultur der Digitalität und Medienkompetenz.

Welche Rolle nehmen Lehrende laut der modernen Forschung hier ein?

Lehrende fungieren als "Gatekeeper" und Mentoren, die komplexe Medienangebote didaktisch strukturieren müssen, statt sich nur auf technisches Wissen zu verlassen.

Was unterscheidet den Konnektivismus von älteren Lerntheorien?

Der Konnektivismus betrachtet Lernen als einen Prozess der aktiven Vernetzung in digitalen Räumen, bei dem Wissen in bedarfsgerechten Netzwerken durch kollaborativen Austausch aufgebaut wird.

Wie steht es um die Diskussion einer "Sozialdidaktik" in der Fachwelt?

Die Autorin stellt fest, dass bislang keine einheitliche, breit anerkannte Fachdidaktik für die Sozialpädagogik existiert und ein erheblicher Forschungsbedarf besteht.

Warum sind "blinde Flecken" laut der Arbeit bei der Digitalisierung gefährlich?

Blinde Flecken entstehen, wenn digitale Tools unreflektiert eingesetzt werden; dies kann dazu führen, dass fachspezifische Lehrinhalte fehlerhaft transportiert werden, da das Selbstbild der Lehrenden die digitalen Defizite ausblendet.

Ende der Leseprobe aus 27 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Lehren und Lernen in der Sozialpädagogik. Didaktische Konzepte und der Einfluss digitaler Medien
Hochschule
Fachhochschule Kiel  (Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit)
Veranstaltung
Lehren lernen
Note
1,0
Autor
Katharina Perschke (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2022
Seiten
27
Katalognummer
V1566169
ISBN (eBook)
9783389116838
ISBN (Buch)
9783389116845
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Teildisziplinen der Pädagogik: Didaktik und Sozialpädagogik Entstehungshintergründe der Sozialdidaktik Didaktische Diskurse innerhalb der Sozialpädagogik Didaktik in der Sozialpädagogik E-Didaktik Medien Mediendidaktik Einfluss digitaler Medien in der Lehr-Lernforschung Komplexe Medienarten Kultur der Diditalität Konnektivismus als Lerntheorie für das digitale Zeitalter Lehren mit digitalen Medien Digitale Medien Einfluss auf Lehrende
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Katharina Perschke (Autor:in), 2022, Lehren und Lernen in der Sozialpädagogik. Didaktische Konzepte und der Einfluss digitaler Medien, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1566169
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Leseprobe aus  27  Seiten
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