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"Erklären und Verstehen" von Georg Henrik von Wright. Eine Analyse der Wissenschaftstheorie

Title: "Erklären und Verstehen" von Georg Henrik von Wright. Eine Analyse der Wissenschaftstheorie

Term Paper , 2017 , 14 Pages , Grade: 2,7

Autor:in: Justin Janning (Author)

Philosophy - Theoretical (Realisation, Science, Logic, Language)
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Summary Excerpt Details

Ziel dieser Hausarbeit soll es sein, das Buch "Erklären und Verstehen" von Georg Henrik von Wright einer genaueren Begutachtung zu unterziehen. Speziell soll es dabei um das erste von vier Kapiteln, mit dem Titel "Zwei Traditionen" gehen.
Der Gedankengang Wrights soll nachvollziehbar skizziert und seine Ausführungen, soweit es notwendig erscheint, referiert werden.
Welche Grundannahmen trifft der Autor? Wie werden diese gefestigt und zu welchem Ergebnis wird er gelangen?

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Zwei Traditionen

3. Der Positivismus

4. Die Hermeneutik

5. Die Analytische Philosophie

6. Das covering-law Modell

6.1 Das deduktiv-nomologische Schema

6.2 Das induktiv-probabilistische Schema

7. Die Fragen nach der Kausalität

7.1 Kausalerklärungen

7.2 Kausalgesetze

8. Das Verhältnis zu Handlungen

9. Schlusswort

Zielsetzung & Themen

Die Hausarbeit setzt sich zum Ziel, das erste Kapitel des Werkes "Erklären und Verstehen" von Georg Henrik von Wright detailliert zu analysieren und dessen zentralen Gedankengang sowie die darin enthaltenen Grundannahmen nachvollziehbar darzulegen.

  • Unterscheidung der zwei Traditionen wissenschaftlicher Forschung (aristotelisch vs. galileisch)
  • Gegenüberstellung von Positivismus und Hermeneutik als Methodikansätze
  • Analyse des "covering-law" Modells und seiner Varianten (deduktiv-nomologisch und induktiv-probabilistisch)
  • Untersuchung von Kausalität und Teleologie in den Human- und Sozialwissenschaften
  • Diskussion des Verhältnisses von Handlungen zu Gesetzen innerhalb der analytischen Philosophie

Auszug aus dem Buch

6.1 Das deduktiv-nomologische Schema

Die erste Variante ist das deduktiv-nomologische Schema. Es geht zunächst von einem Explanandum E aus. Dieses ist ein vergangenes Ereignis, welches einer Erklärung bedarf. Diese Erklärung soll das Explanans liefern. Es setzt sich zusammen aus den Zuständen E1 ,...,Em und den Gesetzen L1 ,...,Ln. Für die Zustände muss dabei gelten, dass sie in Zusammenhang mit E stehen. Ebenso gelte für die Gesetzte, dass sie für die Situation der E sich befindet, gelten.

Wright möchte allerdings nicht nur Ereignisse mit diesem Schema nachweisen, sondern aus zustände. Um dies möglich zu machen definiert er einfach Ereignisse als eine Verkettung von Zuständen. Zudem möchte er die chronologische Abfolge von Ereignis E und den Zustand Em festlegen können. Er fragt sich dabei, ob die Zustände der Erklärung vor, nach und während dem zu Erklärenden stattfinden können. Wenn sie davor liegen benennt er sie als Antecedens-Daten.

Dieses Beispiel führ Wright an um das Schema zu verdeutlichen. Zugleich wendet er dabei seine Antecedens-Daten, aufgrund dieser und der vorherigen Kenntnis über die physikalischen Gesetzte, hätte das Explanandum hervorgesehen werden können.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung steckt den Rahmen der Arbeit ab, das Werk von Wright zu untersuchen und seinen Argumentationsgang im ersten Kapitel zu skizzieren.

2. Die Zwei Traditionen: Dieses Kapitel erläutert Wrights Einteilung in deskriptive und theoretische Wissenschaft sowie die Differenzierung zwischen aristotelischer und galileischer Tradition.

3. Der Positivismus: Hier werden die Grundannahmen des Positivismus, insbesondere der methodologische Monismus und das methodologische Ideal, dargelegt.

4. Die Hermeneutik: Das Kapitel behandelt die hermeneutische Gegenposition, die eine methodologische Dichotomie zwischen Erklären und Verstehen postuliert.

5. Die Analytische Philosophie: Es wird der Aufstieg der analytischen Philosophie und deren Bedeutung als Austragungsort wissenschaftstheoretischer Debatten beschrieben.

6. Das covering-law Modell: Dieses Kapitel führt in Hempes Subsumptionstheorie ein und differenziert zwischen dem deduktiv-nomologischen sowie dem induktiv-probabilistischen Schema.

7. Die Fragen nach der Kausalität: Der Autor hinterfragt, ob Kausalerklärungen stets dem Standardmodell entsprechen und untersucht dabei teleologische sowie kausalgesetzliche Aspekte.

8. Das Verhältnis zu Handlungen: Hier wird diskutiert, ob kybernetische Erklärungen und Handlungsbegründungen in das subsumptionstheoretische Schema integrierbar sind.

9. Schlusswort: Das Schlusswort fasst den Umschwung innerhalb der analytischen Philosophie und die Relevanz des Marxismus für heutige Wissenschaftstheorien zusammen.

Schlüsselwörter

Erklären und Verstehen, Georg Henrik von Wright, Positivismus, Hermeneutik, Covering-Law-Modell, deduktiv-nomologisch, induktiv-probabilistisch, Kausalität, Teleologie, analytische Philosophie, Wissenschaftstheorie, methodologischer Monismus, Handlungen, Subsumptionstheorie, Wissenschaftsphilosophie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Hausarbeit primär?

Die Arbeit bietet einen Überblick über das erste Viertel des Buches "Erklären und Verstehen" von Georg Henrik von Wright und analysiert die dort behandelten methodologischen Debatten.

Welche zentralen Themenfelder stehen im Fokus?

Die zentralen Felder sind die Differenz zwischen Natur- und Humanwissenschaften, die verschiedenen Ansätze zur wissenschaftlichen Erklärung sowie das Verhältnis von Kausalität und intentionalem Handeln.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, Wrights Skizzierung der philosophischen Entwicklungen und seine Auseinandersetzung mit positivistischen sowie antipositivistischen Positionen nachvollziehbar darzustellen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden beleuchtet?

Die Arbeit vergleicht wesentliche methodische Ansätze wie den Positivismus, die Hermeneutik und die analytische Wissenschaftstheorie, insbesondere anhand des Hempelschen "covering-law" Modells.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Grundlagen, die Diskussion von Kausalgesetzen, die teleologische Betrachtung von Systemen und die Frage, inwieweit Handlungen nach wissenschaftlichen Gesetzen erklärbar sind.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind methodologischer Monismus, Intentionalität, Subsumptionstheorie, deduktiv-nomologisches Schema und die Unterscheidung in zwei wissenschaftliche Traditionen.

Wie unterscheidet Wright das deduktiv-nomologische vom induktiv-probabilistischen Schema?

Während das deduktiv-nomologische Schema auf notwendigen Gesetzen basiert, greift das induktiv-probabilistische Schema auf Wahrscheinlichkeitshypothesen zurück, um das Eintreten eines Ereignisses zu begründen.

Welche Rolle spielt die Teleologie in Wrights Betrachtungen?

Wright nutzt die Teleologie, um zu prüfen, ob biologische oder soziale Systeme, die auf Zielgerichtetheit ausgerichtet sind, ebenfalls durch das kausalistische "covering-law" Modell erklärt werden können.

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Details

Title
"Erklären und Verstehen" von Georg Henrik von Wright. Eine Analyse der Wissenschaftstheorie
College
University of Münster  (Philosophisches Seminar)
Course
Seminar: Erklären und Verstehen
Grade
2,7
Author
Justin Janning (Author)
Publication Year
2017
Pages
14
Catalog Number
V1566355
ISBN (PDF)
9783389116241
ISBN (Book)
9783389116258
Language
German
Tags
Georg Henrik von Wright Erklären und Verstehen Erkenntnistheorie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Justin Janning (Author), 2017, "Erklären und Verstehen" von Georg Henrik von Wright. Eine Analyse der Wissenschaftstheorie, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1566355
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