Affektive Einstellungen von Greifswalder Studenten gegenüber dem Hochdeutschen und einigen ausgewählten Dialekten


Hausarbeit (Hauptseminar), 2010

50 Seiten, Note: 1,3


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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Eine kurze Begriffsklärung
2.1 Der Untersuchungsgegenstand „Hochsprache“
2.2 Der Untersuchungsgegenstand „Dialekte“
2.3 Definition von Einstellung

3 Forschungsansätze
3.1 Einteilung der Methoden von Spracheinstellungsmessungen
3.2 Eine kurze Vorstellung einiger Untersuchungen zu Dialekteinstellungen

4 Forschungshypothesen

5 Die Erarbeitung des Erhebungsinstruments
5.1 Allgemeine Arbeitsweise des matched-guise-Verfahrens:
5.2 Das semantische Differential
5.2.1 Konzeptspezifisches versus universelles semantisches Differential
5.2.2 Das hier verwendete semantische Differential
5.3 Das Problem, was von den Befragten bewertet wird
5.4 Der ausgewählte Lesetext
5.5 Der Aufbau des Fragebogens
5.6 Vorteile der Online-Erhebung:

6 Auswertung der Ergebnisse
6.1 SPSS
6.2 Beschreibung Stichprobe
6.3 Ergebnisse der semantischen Differentiale
6.3.1 Wie rational bzw. emotional ist?
6.3.2 Wie locker bzw. verkrampft ist?
6.3.3 Wie langweilig bzw. spannend ist?
6.3.4 Wie freundlich bzw. unfreundlich ist?
6.3.5 Wie gebildet bzw. ungebildet klingt?
6.3.6 Wie alt bzw. modern ist?
6.3.7 Wie aktiv bzw. passiv wirkt?
6.3.8 Wie unsympathisch bzw. sympathisch ist?
6.3.9 Wie regional bzw. überregional ist?
6.3.10 Wie unverständlich bzw. verständlich ist?
6.3.11 Wie fremdartig bzw. vertraut ist?
6.3.12 Wie unpopulär bzw. populär ist?
6.3.13 Wie urban bzw. ländlich ist...?
6.3.14 Wie ernsthaft bzw. witzig ist?
6.3.15 Wie stark bzw. schwach ist?

7 Zusammenfassung der Ergebnisse und Kritik

Literaturverzeichnis

Anhang

Abbildung 1: GfdS-Umfrage – die beliebtesten Dialekte

Abbildung 2: GfdS-Umfrage – die drei unbeliebtesten Dialekte

Abbildung 3: Das entwickelte semantische Differential

Abbildung 4: Die Geschlechterverteilung

Abbildung 5: Bundesland, in dem sich der Heimatort der Befragten befindet

Abbildung 6: Die Übereinstimmungen der Textproben mit den Vorstellungen der Befragten über einen Dialekt

Abbildung 7: Friedman Test an einem ausgewählten Beispiel

Abbildung 8: Die Mittelwerte des semantischen Differentials

Abbildung 9: Wie rational bzw. emotional ist?

Abbildung 10: Wie locker bzw. verkrampft ist?

Abbildung 11: Wie langweilig bzw. spannend ist?

Abbildung 12: Wie freundlich bzw. unfreundlich ist?

Abbildung 13: Wie gebildet bzw. ungebildet klingt?

Abbildung 14: Wie alt bzw. modern ist?

Abbildung 15: Wie aktiv bzw. passiv ist?

Abbildung 16: Wie sympathisch bzw. unsympathisch ist?

Abbildung 17: Wie regional bzw. überregional ist?

Abbildung 18: Wie unverständlich bzw. klar verständlich ist?

Abbildung 19: Wie fremdartig bzw. vertraut ist?

Abbildung 20: Wie unpopulär bzw. populär ist?

Abbildung 21: Wie urban bzw. ländlich ist?

Abbildung 22: Wie ernsthaft bzw. witzig ist?

Abbildung 23: Wie stark bzw. schwach ist?

1 Einleitung

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit den Ergebnissen einer Befragung, die im Rahmen des Hauptseminars „Dialektale Studien – Datenerhebung und ihre wissenschaftliche Aufbereitung“ (Birte Arendt / Matthias Vollmer) im Juli 2009 bei Studenten der Universität Greifswald durchgeführt wurde. An der Ausarbeitung der Erhebung Mitwirkende waren die Seminarteilnehmer Matthias Köhn, Stephan Mischek, Felix Müller und Christian Sommerer. Ihnen und den Befragten, welche sich an der Untersuchung beteiligt haben, soll an dieser Stelle noch einmal der Dank ausgesprochen werden. Die hier mittels eines Online-Fragebogens durchgeführte Erhebung versucht herauszufinden, welche Einstellungen es zum Hochdeutschen und zu ausgewählten Dialekten gibt. Die Leitfrage also lautet: werden unterschiedliche Dialekte auch unter-schiedlich bewertet? Ausgewählt wurden sieben Mundarten, die mal mehr, mal weniger in der allgemeinen Bevölkerung bekannt sind: Schwäbisch, Bairisch, Kölner Dialekt, Hessisch, Sächsisch, Berlinisch und Plattdeutsch. Als „Forschungsauslöser“ darf ein Flyer der Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) gelten, deren Untersuchung aus dem Jahr 2008 eine Umfrage zur Beliebtheit bzw. Unbeliebtheit deutscher Dialekte enthielt (vgl. Abbildung 1 und 2 im Anhang).[1]

Die Arbeit gibt zunächst eine kurze Arbeitsdefinition der Begriffe „Hochdeutsch“, „Dialekt“ und „Einstellungen“ wieder und versucht im Anschluss daran, einige Ansätze im Bereich der dialektologischen Einstellungsforschung zu erläutern. U. a. ausgehend von derartigen Forschungsergebnissen sollen die Hypothesen gebildet werden, welche dieser Untersuchung zugrunde liegen. Es folgt ein größerer Abschnitt, der relativ methodisch ausgelegt ist und versucht, die Funktionsweise des Erhebungsinstrumentes nachzuzeichnen, bevor im Anschluss daran Ergebnisse der Untersuchung dargestellt werden. Die kurze Zusammenfasssung am Ende der Arbeit soll mit einem Rückgriff auf die Forschungshypothesen diese Arbeit abrunden.

2 Eine kurze Begriffsklärung

2.1 Der Untersuchungsgegenstand „Hochsprache“

In der hier durchgeführten Untersuchung wurden Einstellungen zu verschiedenen Varietäten gemessen. Derartige unzählig vorkommende Varietäten bzw. „Sprach-systeme“ oder „Existenzformen“ (Ammon 1995, S.1), aus denen sich eine Sprache zusammensetzt (ebd.), kann man nach den unterschiedlichsten Bedingungen klassi-fizieren:

„Solche Bedingungen sind z. B. die Region (dialektale Varietäten = Dialekte), die Sozialschicht (soziolektale Varietät = Soziolekte), der Formalitätsgrad der Situation (Situolekte: z. B. Arbeitsplatz, Kneipe usw.), das Medium der Kommunikation (Medio-lekte: vor allem gesprochen, geschrieben), die Textsorte (z.B. persönlicher Brief, Schul-aufsatz usw.) und andere.“ (ebd. S. 66)

Es werden in dieser Arbeit Bewertungen dialektaler Varietäten und hinsichtlich der Standardvarietät untersucht, wobei hier das Hochdeutsche gemeint sein soll, weswegen die beiden letzt genannten Begriffe im weiteren Verlauf auch synonym verwendet werden. Mit Bezug auf Ammon (1995, S. 73) ist das wesentliche Charakteristikum der Standardsprache,

„daß sie [hier also Hochdeutsch] für die ganze Nation [in diesem Fall Deutschland] bzw. die ganze betreffende Sprachgemeinschaft in einer Nation […] gilt und daß sie in öffent-lichen Situationen die sprachliche Norm bildet.“

In dieser Arbeitsdefinition sind bereits die wichtigsten Punkte enthalten: das Hoch-deutsche zeichnet sich durch seine überregionale Gültigkeit aus, wird in sämtlichen institutionellen Bereichen vorwiegend als Kommunikationsmittel benutzt, ist also prestigeträchtig und ist in seinen Eigenschaften normiert. Hinzu kommt, dass das Hochdeutsche bzw. die Standardvarietät „in aller Regel kodifiziert ist“ (Ammon 1995, S. 74), also in Wörterbüchern wie dem Duden, in Grammatiken, Schulbüchern etc. beschrieben wird. In der hiesigen Untersuchung wird davon ausgegangen, dass die Befragten eine (wenn auch eventuell laienhafte) Vorstellung vom Konstrukt „Hoch-deutsch“ haben, die sie bewerten können und auch sollen.

2.2 Der Untersuchungsgegenstand „Dialekte“

Daneben sollen, wie eben kurz erwähnt, diverse dialektale Varietäten Gegenstand dieser Untersuchung sein. Eine unumstößliche Definition von Dialekten bzw. Mundarten (bei-de Begriffe werden relativ synonym verwendet, wobei Dialekt häufiger in der linguis-tischen Literatur vorkommt) kann und soll hier nicht geleistet werden. Der wichtigste Punkt, was Dialekte ausmacht, wurde oben kurz erwähnt. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass sie lediglich eine regionale Reichweite haben, also eher in bestimmten (geo-grafischen) Regionen gesprochen werden, was sich schon an den Benennungen der Dialekte zeigt: „Bairisch“, „Schwäbisch“, „Ostpreußisch“ etc. Des Weiteren könnte man sagen, dass Dialekte eher Gebrauch in der mündlichen Kommunikation finden und weniger in der schriftlichen. Kodifiziert sind Dialekte zwar auch, aber derartigen Sprachkodizes (wie beispielsweise Dialektwörterbüchern) kommt ein anderer Stel-lenwert zu als den Kodizes der Standardsprache (vgl. Ammon 1995 S. 74). Sie dienen eher einer beschreibenden, wissenschaftlichen Bestandsaufnahme des Dialektes und weniger als eine mehr oder minder normative Verbindlichkeit, an der sich (wie im Falle des Dudens für die Standardvarietät) alle Mitglieder einer Gesellschaft orientieren. Außerdem unterscheiden sich Dialekt und Standardvarietät häufig in ihrem Gebrauch: Dialekt wird eher in informellen, beispielsweise familiären Situationen gesprochen; Standardvarietät insbesondere in formellen, öffentlichen Situationen, wobei wiederum höhere soziale Schichten weniger zu Dialekt neigen als niedrigere soziale Schichten (ebd. S. 199). Hinsichtlich des Dialektvorkommens gibt es (grob gesagt) im Norden Deutschlands eher einen Dialektschwund (ebd. S. 198) und im mittel- bzw. süd-deutschen Gebiet ein Dialekt-Standard-Kontinuum bzw. Gradualismus (vgl. ebd. S. 198f., 289 und 369f.). Damit ist gemeint, dass es zwischen starken bzw. ausgeprägtem Dialekt und der Standardvarietät alle möglichen Übergangsstufen[2] gibt.

In der hiesigen Untersuchung sollen Einstellungen zu den folgenden 7 Dialekten gemessen werden, nämlich: Bairisch, Schwäbisch, dem Kölner Dialekt, Hessisch, Sächsisch, Berlinisch und Plattdeutsch. Damit sollten die in der allgemeinen Bevöl-kerung mehr oder weniger bekanntesten Mundarten, die zugleich Deutschland geo-grafisch relativ gut abdecken, abgefragt werden. Zwar werden für die einzelnen Mund-arten Beispieltexte für die Befragten ausgegeben, dennoch wird auch hier wie beim Hochdeutschen davon ausgegangen, dass die Gewährspersonen eine ungefähre Vorstel-lung vom jeweiligen Dialekt haben, die sie bewerten sollen. Zu beachten es, dass es sogenannte autostereotype (die eigenen Mundart wird beurteilt) und heterostereotype Bewertungen (fremde Mundarten werden beurteilt) von Dialekten gibt, wobei die in dieser Untersuchung gewonnenen Ergebnisse ein Gemisch von beiden Formen sind.

2.3 Definition von Einstellung

Bezüglich des Begriffes Einstellungen gibt es in der Psychologie eine Vielzahl von Definitionen. Eine davon, welche in Bezug auf diese Arbeit von Interesse ist, lautet: „Einstellung ist eine psychologische Tendenz, die durch die Bewertung einer speziellen Entität mit einem bestimmten Ausmaß der Zuweisung oder Ablehnung ausgedrückt wird“[3]. Unter Entitäten versteht man ganz allgemein „Personen, Objekte oder Themen, mit denen sich ein Beurteiler befasst“ (Bierhoff 2000, S. 265). Die Einstellung zu einer solch sozial relevanten Entität wurde erstmals von Katz & Stotland 1959 in ein Drei-Komponenten-Modell aufgeteilt, welches von Rosenberg & Hovland 1960 weiter ausgeführt und zusammengefasst wurde (ebd. S. 266) und in dieser Form noch heute in der Sozialpsychologie gebräuchlich ist. Demnach gibt es bestimmte Reize (gewisser-maßen die Entitäten) wie beispielsweise Personen, soziale Sachverhalte, Handlungen etc. demgegenüber die Einstellungen vermitteln und bewerten. Letztere teilen sich dabei in die drei Komponenten Affekt, Kognition und Verhalten auf.[4] Unter der affektiven Ebene versteht man hier die verbalen Äußerungen über Gefühlszustände bzw. Reak-tionen des autonomen Nervensystems (Beispiel: „Berlinisch mag ich nicht“). Auf der kognitiven Ebene werden hingegen konkretere verbale Äußerungen vorgenommen gegenüber Meinungen, Informationen und Überzeugungen, die bezüglich des Einstel-lungsgegenstandes bestehen (Beispiel: „Schrecklich am Berlinischen ist das Ersetzen von ch zu ck beim Wort ich bzw. ick oder das g zum j wie beim Wort Jefallen oder die Aussprache von er -Endungen als ein a wie beim Wort Minista “). Unter der Verhaltens-ebene werden tatsächlich beobachtbares Verhalten sowie Auskünfte über Verhalten oder Verhaltensabsichten gegenüber dem Einstellungsobjekt zusammengefasst (Beispiel: Der Beurteilende meidet eher Gespräche mit Leuten, die stark „berlinern“). Allgemein herrscht die Auffassung, dass die drei eben beschriebenen Ebenen nicht immer voneinander getrennt sind, sondern im Gegenteil „in einem mehr oder minder hohen Maße miteinander korrespondieren“ (fischer/wiswede 2002, S. 221). Zu erwäh-nen ist, dass affektive und kognitive verbale Äußerungen sehr stark miteinander kor-respondieren, aber nicht zwingend ein bestimmtes Verhalten zur Folge haben müssen, da letzteres sehr stark von Kontext und Situation abhängt (vgl. ebd. S. 222 sowie Barden / Großkopf 1998, S. 218). Je nach Autor und Forschungsinteresse gibt es dem-nach beispielsweise eindimensionale Definitionen von Einstellungen (die nur als Af-fektäußerungen verstanden werden) oder zweidimensionale Definitionen, die Affekte und Kognition berücksichtigen und Verhalten außer Acht lassen (fischer/wiswede 2002, S. 221). Einstellungen bezüglich unterschiedlicher Dialekte zielen bei der Unter-suchung, die dieser Arbeit zugrunde liegt, auf die affektive Ebene ab. Dies geschah aus Gründen der Praktikabilität, der leichteren empirischen Messbarkeit und durch Anre-gung früherer, ähnlich gelagerter Untersuchungen.

3 Forschungsansätze

Spracheinstellungsforschung hat im angloamerikanischen Raum eine länger zurück-reichende Tradition als im deutschen Sprachraum. Dort begannen bereits in den fünf-ziger Jahren Arbeiten auf diesem Gebiet (Siebenhaar S. 212), während hierzulande erst in den Achtzigern Spracheinstellungen „zu einem ‚hot topic‘ in der Soziolinguistik“ (Tophinke / Ziegler 2006 S. 1) wurden. Es gibt dabei die verschiedensten Ansätze, um derartige Spracheinstellungen zu messen bzw. zutage zu fördern, die nach den unter-schiedlichsten Gesichtspunkten eingeteilt werden. Zum einen gibt es qualitative An-sätze, welche versuchen, über einen interpretativen, hermeneutischen Weg Erkenntnisse zu gewinnen. Dem gegenüber stehen quantitative Ansätze (als hauptsächlich quantitativ versteht sich diese Untersuchung), die mittels statistischer Methoden Resultate erzielen wollen. In der Spracheinstellungsforschung gibt es aber keine strikte Trennung beider Ansätze, sondern je nach Autor und Untersuchung ein Gemisch von teils qualitativen, teils quantitativen Erhebungsmethoden.

3.1 Einteilung der Methoden von Spracheinstellungsmessungen

Eine andere Gliederung der Methoden zur Einstellungsmessung geben Barden / Großkopf (1998, S. 219ff.)[5] wieder: derartige Untersuchungen werden u. a. nach folgenden Klassen (die sich teilweise überschneiden) eingeteilt:

1. dem Grad der Subjektivität der Messung: bei subjektiven Verfahren werden unmit-telbar die Versuchspersonen befragt, ihre verbalen Reaktionen werden ausgewertet (der Proband selbst gibt die Auskunft); bei objektiven Verfahren werden nichtverbale Reak-tionen z. B. das Verhalten der Versuchsperson untersucht.
2. der Art der Reizdarbietung: es gibt dabei beispielsweise die Methode der einzelnen Reize, bei der jeder gegebene Reiz für die Untersuchung relevant ist (z.B. bei Aus-sagenbewertungen mit Likert-Skalen) aber auch die Methode des Paarvergleichs, bei der nur ein Teil des für die Versuchsperson zur Auswahl stehenden Paares für die Erhe-bung relevant ist (z. B. könnte ein solches Paar lauten: a) ich gehe gerne Fahrradfahren und b) [der für die Untersuchung relevante Reiz] ich höre gerne Bayern beim Sprechen zu; wird b) sehr häufig genannt, so könnten die Forscher daraus bei weiteren derartigen Ankreuzungen ähnlicher Satzpaare auf eine positive Einstellung zum bairischen Dialekt schließen.
3. dem Grad der Strukturiertheit der Reaktion: Untersuchungen mit „offenen“ Fragen, bei denen die Antwort der Versuchsperson so frei wie möglich sein kann (z. B. Was denken sie über den sächsischen Dialekt?), werden als unstrukturiert bezeichnet; Unter-suchungen mit vorwiegend „geschlossenen“ Fragen (bei denen die Antwortmöglich-keiten vorgegebenen sind und der Proband zwischen ihnen auswählen muss) werden als strukturiert bezeichnet.
4. dem Grad der Direktheit der Reaktion auf das Einstellungsobjekt (dies überschneidet sich mit Punkt 2): werden die Einstellungsobjekte direkt erwähnt (z. B. bei der Methode der einzelnen Reize; siehe 2.), so spricht man von einer direkten Untersuchung; ist die Erwähnung der Einstellungen jedoch mittelbarer und es gibt ein oder mehrere irrele-vante Ablenkungsreize (wie beispielsweise bei der Methode des Paarvergleichs; siehe 2.) , so spricht man von einer indirekten Untersuchung
5. dem Grad der Getarntheit der Einstellungsuntersuchung: je nachdem wie stark die experimentelle Manipulation, also die Verheimlichung des eigentlichen Untersuchungs-ziels ausfällt. Bei direkten Methoden (wie beispielsweise dem „matched-guise-Verfahren“) wird stärker getarnt als bei indirekten Methoden.
6. der Dimensionalität der Skalierung: je nachdem ob eine Skalierung verwendet wird oder nicht (wie z. B. bei offenen, unstrukturierten Verfahren) und wenn ja, welche (z. B. Rating- bzw. Einschätzungsskalen)

Gemäß dieser Einteilung lässt sich die für diese Arbeit durchgeführte Untersuchung wie folgt einteilen: Es handelt sich um ein 1. subjektives, 2. Methode der einzelnen Reize verwendendes, 3. strukturiertes, 4. direktes, 5. ungetarntes und 6. Rating-Skalen (genauer: semantische Differentiale) verwendendes Verfahren. Hinzufügen lassen sich noch die Punkte standardisiertes Verfahren (da jede Versuchsperson die exakt gleiche Untersuchung erhält) und formelle Erhebung (es ist eine konstruierte Untersuchung, kein alltagssprachliches Gespräch zwischen dem Untersucher und der Versuchsperson), die mittels Fragebogen erfolgte.

3.2 Eine kurze Vorstellung einiger Untersuchungen zu Dialekteinstellungen

Konkret gibt es beispielsweise die Methode des informellen Einzelinterviews – bei dem die Distanz zwischen Interviewer und Interviewten so weit wie möglich aufgehoben werden soll und die Interviews „zu einem großen Teil narrativen Charakter haben“ (Barden / Großkopf 1998, S. 230) – wie sie z. B. in der Untersuchung von Besch et al. 1981 und Hufschmidt et al. 1983[6] verwendet werden (vgl. im Folgenden dazu Barden / Großkopf 1998, S. 232f.). Dabei wurden unstrukturierte Gespräche in Interviewform mit Bewohnern der Gemeinde Erp im Rheinland über ihre Einstellungen zum Heimatdialekt geführt. Hufschmidt ordnet dann die Äußerungen in den Gesprächen bestimmten Klassen zu (1. Mundart ist Hauptkommunikationsmittel; 2. Mundart wird positiv bewertet; 3. Hochdeutsch gewinnt, Mundart verliert an Einfluss; 4. Mundart wird negativ bewertet) und setzt diese in Beziehung zu den Variablen: Berufsgruppen-zugehörigkeit, Alltagssprachgebrauch und regionale Herkunft. Von den Untersuchungs-resultaten her lässt sich sagen, dass Mundartsprecher und aus Erp stammende Bewohner den Dialekt sehr selten als negativ bewerten, jedoch mit ihm schlechte Erfahrungen beim Gebrauch in öffentlichen Situationen und außerhalb von Erp gemacht haben. Um-gekehrt dazu schätzen Hochsprachesprecher und Nichtrheinländer den in Erp gespro-chenen Dialekt negativ ein, haben mit ihm jedoch nach eigenen Angaben keine schlech-ten Erfahrungen in formellen Situationen bzw. außerhalb des Ortes Erp gemacht.

Zum anderen gibt es die Methode der mündlichen, standardisierten und strukturierten Einzelbefragung – welche den Vorteil hat, keinen „Prüfungscharakter“ zu erzeugen und stets die Gelegenheit zur unmittelbaren Rückmeldung bzw. Aufklärung von Missver-ständnissen bietet – wie sie beispielsweise Mihm (1985)[7] in seiner Untersuchung be-nutzt (vgl. hierzu Siebenhaar 2002, S. 213 und im Folgenden Barden / Großkopf 1998, S. 228f.). Den Befragten wurde zunächst eine Sprechprobe einer im Ruhrgebiet wohn-haften Sprecherin vorgespielt. Anschließend sollten die Interviewten im Bezug darauf (nach einem standardisierten Schema) das Ruhrdeutsche regional, sozial und situativ einordnen; allgemein das Ruhrdeutsche bewerten und ihre Fähigkeiten, zwischen Stan-dard und Substandard unterscheiden zu können, verdeutlichen. Die vielschichtigen Er-gebnisse haben gezeigt, dass es zwar starke negative Bewertungen des Ruhrdeutschen gab, jedoch im Gegenzug auch deutliche Prestigemomente; von einer allgemeinen Abwertung des Ruhrdeutschen konnte also nicht die Rede sein.

Im Bereich der quantitativen Untersuchungen werden Einstellungen häufig mittels eines semantischen Differentials bzw. des matched-guise-Verfahrens in Kombination mit ei-nem semantischen Differential mit Rating-Skalen als Messinstrument ermittelt.[8]

Karl-Heinz Jäger und Ulrich Schiller nutzten in ihrer Untersuchung[9] (vgl. im Folgenden hierzu Barden / Großkopf S. 226f.) das semantische Differential, um alemannische Sprecherinnen ihren Dialekt, die Hochsprache und wie ein Fremder ihren Dialekt be-werten könnte, einschätzen zu lassen. Die Resultate der Erhebung offenbaren,

„daß der Standardsprache von den Befragten ein hoher ‚System- und Kommunikationswert‘ zugesprochen wird (‚deutliche Aussprache‘, ‚verständlich‘, ‚geordnet‘), wohingegen der Dialekt einen starken ‚Eigenwert‘ hat: er wird als ‚echt‘, ‚lebendig‘, und ‚ausdrucksvoll‘ beschrieben. Das vermutete Fremdstereotyp schätzen die Versuchspersonen als ‚kräftig‘, ‚lebendig‘ und ‚ausdrucksvoll‘ ein […] Ein Fremder würde jedoch die ‚deutliche Aus-sprache‘ und die ‚Verständlichkeit‘ vermissen und den Dialekt als ‚nicht fein‘ werten.“ (Barden / Großkopf 1998, S. 227)

Beim Verwenden der matched-guise-Technik sei die Untersuchung von Markus Hundt (1992) genannt, an der sich diese Arbeit in vielerlei Hinsicht orientiert hat. Hundt ließ Studenten Sprecher einschätzen, die einen Text in Bairisch, Hamburgisch, Pfälzisch und Schwäbisch vorlasen, um so Rückschlüsse und Vergleiche bezüglich der Einstellungen zu diesen vier Dialekten zu führen. Diesen Teil der Untersuchung - der das eigentliche Ziel, nämlich die Bewertung von Dialekten, den Testpersonen verschwiegen hat – ließ Hundt durch einen ersten an die Befragten ausgeteilten Fragebogen untersuchen (vgl. Hundt 1992, S. 30ff.). Erst in einem zweiten Fragebogen (der an die Probanden ausge-teilt wurde, nachdem der erste Fragebogen eingesammelt wurde) gab sich seine Unter-suchung als eine Dialektstudie zu erkennen; hier sollten die Befragten ganz bewusst die vier Dialekte hinsichtlich der Sympathie einordnen (vgl. ebd. S. 33ff.). Seine vielfäl-tigen Ergebnisse (vgl. ebd. S. 80f.) zeigen u. a., dass die einzelnen Dialekte unter-schiedlich bewertet werden. Hamburgisch wurde demnach sehr positiv eingeschätzt, Pfälzisch dagegen äußerst negativ; dazwischen, sozusagen in der Mitte der Sympathie-ordnung befinden sich Bairisch und Schwäbisch. Die positive Wertung des Hambur-gischen führt Hundt darauf zurück, dass dieser Dialekt näher an der (prestigeträch-tigeren) Standardsprache liegt als die drei anderen. Des Weiteren vermutete Hundt im Vorfeld, dass Befragte aus Norddeutschland Dialekte anders bewerten als Befragte aus Süddeutschland (da der Süden der Republik dialektaler ist als der Norden). Seine Ergeb-nisse zeigten jedoch, dass es kein derartiges „Nord-Süd-Gefälle“ gibt. Auch unterschie-den sich die weiblichen von den männlichen Befragten nicht in ihren Einschätzungen. Ein weiteres, für die hiesige Untersuchung wichtiges Ergebnis von Hundts Erhebung ist seine Erkenntnis, dass sich die unbewussten Einschätzungen von seinem ersten Frage-bogen mit den bewussten Dialektbewertungen von seinem zweiten Fragebogen decken (Hundt 1992, S. 30). Denn obwohl die der hiesigen Arbeit zugrunde liegende Unter-suchung ungetarnt (siehe Kapitel 3.1), also ohne experimentelle Manipulation durch-geführt wurde, so kann demnach trotzdem davon ausgegangen werden, dass die hier gewonnenen Ergebnisse den tatsächlichen Einstellungen der Befragten entsprechen.

4 Forschungshypothesen

Ausgehend von den in der GfdS-Untersuchung in der Einleitung und den eben refe-rierten Forschungsergebnissen wurden folgende Forschungshypothesen[10] gebildet:

I. Es gibt Bewertungsunterschiede zwischen dem Hochdeutschen und den Dialekten Bairisch, Schwäbisch, dem Kölner Dialekt, Hessisch, Sächsisch, Berlinisch und Platt-deutsch.

I.1 Zahlreiche öffentliche Meinungsumfragen und auch die GfdS-Untersuchung belegen eine große Beliebtheit für den bairischen Dialekt. Es wird vermutet, dass sich dieser Trend auch in der hiesigen Untersuchung wiederspiegelt.

I.2 Wiederum weisen derartige Meinungsumfragen dem sächsischen Dialekt eine große Unbeliebtheit aus. Es wird also in der hiesigen Erhebung erwartet, dass Sächsisch deut-lich negativer als die anderen Dialekte beurteilt wird.

II. Da Standardsprache im Allgemeinen ein höheres Prestige genießt als Dialekt, so wird angenommen, dass das Hochdeutsche im Vergleich zu jedem einzelnen Dialekt positiver gewertet wird.

5 Die Erarbeitung des Erhebungsinstruments

5.1 Allgemeine Arbeitsweise des matched-guise-Verfahrens:

Beim Messen von Einstellungen gegenüber Sprache wird häufig das von W. E. Lambert entwickelte sogenannte matched-guise-Verfahren verwendet (vgl. im Folgenden Hundt 1992, S. 13 sowie Siebenhaar 2002, S. 213). Hierbei werden den Testpersonen Hörpro-ben eines Textes vorgelegt, der in unterschiedlichen Dialekten vorgelesen wird. Die Probanden wissen jedoch nicht, dass die Texte lediglich von einem Sprecher vorge-tragen werden, der alle diese Varietäten gleichermaßen perfekt beherrscht. Des Weite-ren werden die Probanden nicht etwa instruiert, Dialekte zu beurteilen, „sie sollen vielmehr versuchen, die Persönlichkeit allein aufgrund der gehörten Stimme einzu-schätzen“ (Hundt 1992, S. 13) und zwar mit Hilfe eines semantischen Differentials (siehe Kapitel 5.2). Im Idealfall bleibt den Probanden während der Testsituation der eigentliche Zweck der Untersuchung verborgen und sie gehen fälschlicherweise davon aus, mehrere verschiedene Sprecher zu beurteilen – man spricht dann von einer gelun-genen sogenannten experimentellen Manipulation. Eine derartig aufgebaute matched-guise-Methode ist zwar ideal, jedoch nur sehr schwer zu verwirklichen (vgl. Siebenhaar 2002, S. 213). Es ist nahezu unmöglich, echte multidialektale Sprecher zu finden (vgl. ebd.), und ein bloßes Imitieren der Dialekte kann bei der Testperson dazu führen, dass die Glaubwürdigkeit der Sprechprobe infrage gestellt wird (vgl. ebd. sowie Hundt 1992, S. 27). Folglich wird in vielen Fällen beim matched-guise-Verfahren auf mehrere Spre-cher (die jeweils einen Dialekt beherrschen) ausgewichen, was wiederum Verzerrungen in den Bewertungen hervorrufen kann: „eine stärkere Beurteilung sprecherspezifischer Merkmale“ wäre die negative Folge (Siebenhaar 2002, S. 216). Aus diesen Gründen sowie aus Zeitnot bei der Durchführung dieser Untersuchung durch unsere Arbeits-gruppe wurde auf die Verwendung von Sprechproben verzichtet. Es soll hier eine „ab-gewandelte Art“ des matched-guise-Verfahrens zum Einsatz kommen (siehe Kapitel 5.3).

5.2 Das semantische Differential

Beim Untersuchen von affektiven Einstellungen, um die es hier geht (siehe Kapitel 2.3), findet in Bezug auf Sprach- bzw. Dialektbewertung das semantische Differential viel-fach Anwendung. Seine grundlegende konzeptionelle Entwicklung geht auf Osgood et al. (vgl. fischer/wiswede 2002, S. 233) zurück. Beim „Polaritätenprofil“ bzw. „Pola-ritätsprofil“, wie das semantische Differential auch genannt wird, werden mehrere Variablen, sogenannte Adjektivgegensatzpaare gebündelt, anhand derer die Einstel-lungen zu einem Einstellungsobjekt ermittelt werden. Dabei kommt eine meist 7-stufige Skala zum Einsatz, an deren Enden sich die Adjektive als Extrempole befinden. Der Be-fragte kreuzt dann im Spannungsfeld beispielsweise beim Gegensatzpaar gut – schlecht entsprechend seiner subjektiv empfundenen Einstellung zum Bewertungsobjekt an. Bei einer ungeraden Skala hat er bei Unentschlossenheit die Möglichkeit, die neutrale Mitte zu wählen. Je weiter links bzw. je weiter rechts er gesehen von dieser Mitte sein Kreuz macht desto stärker stimmt er dem jeweiligen Begriff am Ende der Skala zu. Der große Vorteil ist, dass die gewonnen Ergebnisse eines semantischen Differentials quantitativ verarbeitet und mit statistischen Tests ausgewertet werden können.

[...]


[1] In der Rangliste der beliebten Dialekte nannten 35% der Befragten, also der größte Teil von ihnen den bairischen Dialekt. Auf dem zweiten Platz der beliebtesten Dialekte rangiert „Norddeutsch“ bzw. „Platt“ mit 29% der Nennungen. 22 % Prozent der Befragten stuften den berlinerischen Dialekt als beliebt ein. Es wurde im Gegenzug auch die Frage gestellt, welche Dialekte eher unbeliebt sind. Mit großer Mehrheit (54% der Nennungen) wurde der sächsische Dialekt negativ beurteilt. Überraschend und (auf den ersten Blick) widersprüchlich zugleich ist, dass das Bairische und Berlinerische sich hier den zweiten Platz mit 21% der Nennungen teilen, obwohl beide zuvor als sehr beliebt eingestuft wurden. Eine mögliche Erklärung dafür ist, dass die Leute auf die Frage nach beliebten bzw. unbeliebten Dialekten eher solche Mundarten nennen, die ihnen bekannt vorkommen respektive von denen sie sich ein bestimmtes Bild machen können. Was genau man sich nämlich unter dem „Pommerischen“ oder „Mecklenburgischen“ (siehe Abbildung) vorzustellen hat, weiß der Autor dieser Seminararbeit ebenso wenig wie wahrscheinlich auch viele Befragte der GfdS-Untersuchung.

[2] Ammon (1995, S. 370) listet solche verschieden starken Übergangsstufen zwischen dem hochdeutschen Beispielsatz „Das habe ich gemacht“ und seiner stark ausgeprägten schwäbischen Form „Des hao e gmacht.“ auf.

[3] Bierhoff 2000, S. 265 nach Eagly & Chaiken (1993): The psychology of attitudes. Fort Worth, TX: Harcourt Brace.

[4] Man bezeichnet diese drei Dimensionen auch als evaluative Komponente (Affekt), kognitive Komponente und konative Komponente (Verhalten). Vgl. im Folgenden dazu auch Barden / Großkopf 1998, S. 217f.

[5] zitiert nach: Schmidt, Hans Dieter et al. (1975): Soziale Einstellungen. München.

[6] Besch, Werner et al. (1981): Sprachverhalten in ländlichen Gemeinden. Ansätze zu Theorie und Methode. Forschungsbericht Erp-Projekt. Bd. 1. Berlin

[7] Mihm, Arend (1985): Prestige und Stigma des Substandards. In: Mihm, Arend (Hg.): Sprache an Rhein und Ruhr. Stuttgart, S. 163 - 193

[8] Für eine ausführlichere Beschreibung und Methodenkritik der matched-guise-Technik und des seman-tischen Differential siehe Kapitel 5.1 und 5.2

[9] Jäger, Karl-Heinz / Schiller, Ulrich (1983): Dialekt und Standardsprache im Urteil von Dialektsprechern. Untersuchungen der Einstellungen von alemannischen Dialektsprecherinnen zu ihrem Dialekt und zur Standardsprache. In: Linguistische Berichte 83, S. 63-95

[10] Ursprünglich gab es noch eine weitere Forschungshypothese, nämlich: Leute, die Dialekt beherrschen, haben ein anderes Bewertungsschema als Leute, die keinen Dialekt sprechen können. Mangels ausrei-chenden Platzes musste diese Hypothese leider ausgelassen werden.

49 von 50 Seiten

Details

Titel
Affektive Einstellungen von Greifswalder Studenten gegenüber dem Hochdeutschen und einigen ausgewählten Dialekten
Hochschule
Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald  (Institut für Deutsche Philologie)
Veranstaltung
Dialektale Studien – Datenerhebung und ihre wissenschaftliche Aufbereitung
Note
1,3
Autor
Jahr
2010
Seiten
50
Katalognummer
V157382
ISBN (Buch)
9783640699193
Dateigröße
1345 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Affektive, Einstellungen, Greifswalder, Studenten, Hochdeutschen, Dialekten
Arbeit zitieren
Michael Thormann (Autor), 2010, Affektive Einstellungen von Greifswalder Studenten gegenüber dem Hochdeutschen und einigen ausgewählten Dialekten, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/157382

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