La Poesia del siglo 18 y Cienfuegos - Spanisches Gedicht im 18. Jahrhundert


Hausarbeit, 2008
17 Seiten, Note: 3,0

Leseprobe

Inhalt

1. Einleitung

2. Nicasio Álvarez de Cienfuegos
2.1. Biographie
2.2. Merkmale seiner Dichtung

3. Literarische Epochen
3.1. Neoklassizismus
3.2. Preromantik
3.3. Anakreontik

4. Mi paseo solitario de primevera

5. Analyse des Gedichts
5.1. Entstehung
5.2. Thematik
5.3. Inhalt und Aussage
5.4. Interpretation
5.5. Metrische Form
5.6. Symbole

6. CONCLUSIÓN

7. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

“Es ist unmöglich Liebe in Worten auszudrücken, denn es handelt sich um einen emotionalen Zustand, der nur vom Liebenden begriffen werden kann.”[1]

Nicasio Álvarez de Cienfuegos (1764-1809) ist einer der wichtigsten Dichter des 18. Jahrhunderts in Spanien. Er lebte in der Zeit der französischen Revolution. Durch seine Gedichte sollte er die Revolutionären entscheidend beeinflussen.

Außerdem gehörte er zu der zweiten Generation von der salmatonischen Gruppe. Seine Dichtungsart schwang zwischen den neoklassizistischen Normen und Ideen und zwischen den Preromantik .

Mit dieser Arbeit wird beabsichtigt, sich an die Art von Cienfuegos zu nähern und seine Position in der Dichtkunst im 18. Jahrhundert zu bestimmen . „Mi paseo solitario de primevera“, eines seiner wichtigsten Gedichte, wird hier analysiert und interpretiert. Dazu werden verschiedene Fragen aufgeworfen, wie z.B.: Ist das Gedicht jemanden gewidmet, liegt dem Gedicht ein Erlebnis zugrunde, worum geht es in diesem Gedicht eigentlich, wer wird in dem Gedicht angesprochen, liegt ein Rollengedicht vor oder nicht, wie ist die metrische Form des Gedichts, ist es gereimt oder nicht, was will der Dichter mit diesem Gedicht erreichen?

Zunächst wird dem Leser in Kapitel zwei die Biographie vom Dichter „ Nicasio Álvarez Cienfuegos“ näher gebracht. In diesem Kapitel werden auch die Merkmale seiner Dichtung präsentiert. In Kapitel drei werden über die literarischen Epochen Neoklassizismus, Preromatik und über das Gedichtstill Anakreontik berichtet. Im vierten Kapitel wird das Gedicht „Mi paseo solitario de primavera“ auf Spanisch vorgestellt. Kapitel fünf beschäftigt sich mit der Analyse des Gedichts. Das sechste und letzte Kapitel rundet diese schriftliche Arbeit mit einer Schlussbetrachtung ab.

2. Nicasio Álvarez de Cienfuegos

2.1. Biographie

Nicasio Álvarez de Cienfuegos ist im Jahre 1764 in Madrid geboren. Seine Familie war aus dem Provinz Asturias. Er studierte an der Universität Oñate Jura. Nachdem Studium kam er nach Salamanca, wo er seinen Meister Meléndez Valdéz kennenlernte und in die Welt der Dichtkunst eintrat. In Salamanca arbeitete er jahrelang als Anwalt und später kehrte er nochmals nach Madrid zurück, wo er Quintana kennenlernte. Durch diese Freundschaft mit Quintana nahm Cienfuegos dessen liberale Ideen auf, verfasste seine ersten Gedichte und Tragödien und publizierte diese. Cienfuegos arbeitete auch als Dramatist und Journalist. Im Jahre 1799 wurde er für die “Real Academia Española“ ausgewählt. Am 30. Juni 1809 ist er in Orthez an Tuberkulose gestorben.[2]

2.2. Merkmale seiner Dichtung

Nicasio Álvarez de Cienfuegos hat ein pessimistisches Bild in seinen Gedichten. Für ihn herrschen auf der Welt das Schlechte, die Ungerechtigkeit, die Unterdrückung und die Kriminalität. Der Mensch überschreitet mit Bedauern das schöne Alter der Jugend. Er betritt ein Alter des Schmerzens, das lediglich mit dem Tod beendet wird. Dieses Bild (Vision) wird in seinen Gedichten widergespiegelt.[3]

Seine ersten Gedichte beziehen sich auf die Nachahmung von seinem Meister Melendez und von der Salmatiner-Schule, wie z.B. „Diversionen“ (1784), das ein handschriftliches Werk voll von neoklassizistischen Themen ist, geschmückt mit einigen Sonetten und witzigen Epigrammen. In den Gedichten geht es mehr um übertriebene Naivität als um Genialität.

Im Jahre 1787 hatten seine Gedichte schon einen leidenschaftlichen und romantischen Akzent. Cienfuegos begründete in Madrid 1798 seinen literarischen Ruf durch die Herausgabe seiner Gedichte. Seine feurige Art unterscheidet ihn von anderen Dichtern seiner Generation. Seine Gedichte dieser Epoche galten als herzlich, zitternd und sozial besorgt. Das Gedicht, das in dieser Arbeit analysiert wird, gehört zu dieser Epoche.

3. Literarische Epochen

3.1. Neoklassizismus

Diese Bewegung hat sich im 18. Jahrhundert in Europa entwickelt und hatte seine Wurzeln zuerst in England. Im französischsprachigen europäischen Kulturraum bezeichnet "Néoclassicisme" bildende Kunst und Literatur der Zeit zwischen 1750 und 1830. Im englischsprachigen europäischen Kulturraum wurde dafür der Begriff "Neoclassicism" und im spanischsprachigen Kulturraum "Neoclasicismo" verwendet. Die Werte in dieser Epoche waren die formale Konstruktion, die abstrakten Idealen und ein Urbild von der harmonischen und heitereren Schönheit.[4]

3.2. Preromantik4

Die Preromantik ist eine viel diskutierte Bewegung in der spanischen Literatur. Diese Epoche hat seinen Höhepunkt zwischen 1780 und 1790 in Spanien erlebt. Die preromantische Themen waren heikel und realistisch, wie z.B. Philosophie, Tragweite, das Geheimnis des Menschen oder des Universums, das soziale Problem, die schuldige Reform, die Liebe zum Mitmenschen, die Familie, die Arbeit, die Einsamkeit und die Gefühle. Einerseits entwickelte sich das gefühlvolle, menschliche Leben und anderseits der Versuch die alten, nachlässigen und formalen Werte zu restaurieren.[5]

3.3. Anakreontik

Die Gedichte thematisieren die Motive der Freude an der Welt und am Leben. Das Still entsteht im 16. Jh. in Frankreich durch den Einfluss des Philosophen Peter Gassendi. Die begrenzte Zahl an Themen wird immer wieder aufs Neue variiert, wie z.B. die Liebe, der Wein, die Natur, die Freundschaft und Geselligkeit. Die Form ist klein und besitzt eine Leichtigkeit in Ausdruck und Versbau. Trotzdem führt das Gedicht, meist sehr bedacht und ausgerichtet, oft zielstrebig auf eine Pointe am Ende hin. In das heitere Bekenntnis zur Diesseitigkeit mischten sich neben Ironie auch Züge der Empfindsamkeit hinzu.[6]

4. Mi paseo solitario de primevera

Mihi natura aliquid semper amare dedit.

1) Dulce Ramón, en tanto que, dormido
2) a la voz maternal de primavera,
3) vagas errante entre el insano estruendo
4) del cortesano mar siempre agitado,
5) yo, siempre herido de amorosa llama,
6) busco la soledad y en su silencio
7) sin esperanza mi dolor exhalo.
8) Tendido allí sobre la verde alfombra
9) de grama y trébol, a la sombra dulce
10) de una nube feliz que marcha lenta,
11) con menudo llover regando el suelo,
12) late mi corazón, cae y se clava
13) en el pecho mi lánguida cabeza,
14) y por mis ojos violento rompe
15) el fuego abrasador que me devora.
16) Todo despareció; ya nada veo
17) ni siento sino a mí, ni ya la mente
18) puede enfrenar la rápida carrera
19) de la imaginación que, en un momento,
20) de amores en amores va arrastrando
21) mi ardiente corazón, hasta que prueba
22) en cuántas formas el amor recibe
23) toda su variedad y sentimientos.
24) Ya me finge la mente enamorado
25) de una hermosa virtud: ante mis ojos
26) está Clarisa; el corazón palpita
27) a su presencia: tímido, no puede
28) el labio hablarla; ante sus pies me postro,
29) y con el llanto mi pasión descubro.
30) Ella suspira y, con silencio amante,
31) jura en su corazón mi amor eterno;
32) y llora y lloro, y en su faz hermosa
33) el labio imprimo, y donde toca ardiente
34) su encendido color blanquea en torno...
35) Tente, tente, ilusión... Cayó la venda

[...]


[1] GÜLEN, M.Fethullah. Kriterien oder die Lichter auf dem Weg. Izmir/Türkei. Kaynak Verlag. 2001. Seite: 36

[2] Edicíon de José Luis Cano. Poesías de Nicasio Álvarez de Cienfuegos.Verlag: Clásicos Castalia. Madrid.1980.

[3] Cf. E. Allison Peers. Historia del movimiento romántico español. Madrid. Gredos Verlag. 1973. Seite 44

[4] CANTÒN, Elena Otto. Nicasio Álvarez de Cienfuegos: un poeta entre el neoclasicismo y el prerromanticismo español. Madrid. 2006 (http://www.ucm.es/info/especulo/numero32/cienfueg.html)

[5] http://de.wikipedia.org/wiki/Anakreontik

[6] Edición de John H.R. Polt. Poesía del Siglo 18. Madrid. 1994 .Verlag: Clásicos Castalia. Seite: 323

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Details

Titel
La Poesia del siglo 18 y Cienfuegos - Spanisches Gedicht im 18. Jahrhundert
Hochschule
Universität Duisburg-Essen  (Romanistik)
Veranstaltung
Spanisches Gedicht im 18. Jh.
Note
3,0
Autor
Jahr
2008
Seiten
17
Katalognummer
V157571
ISBN (eBook)
9783640706815
ISBN (Buch)
9783640707041
Dateigröße
573 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Poesia, Cienfuegos, Spanisches, Gedicht, Jahrhundert
Arbeit zitieren
Murathan Icyer (Autor), 2008, La Poesia del siglo 18 y Cienfuegos - Spanisches Gedicht im 18. Jahrhundert, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/157571

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