Google Earth: Möglichkeiten und Grenzen der Nutzung für geographische Anwendungen


Hausarbeit, 2010

12 Seiten, Note: 2,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

1. Übersicht – Geschichte der Google Inc., Google Maps und Google Earth

2. Funktionen und Tools

3. Daten – Bild-, Raster-, Vektor- und Selbsterstellte Daten

4. Möglichkeiten und Grenzen – Rechtliche Situation und Datenschutz

5. Ausblick – Entwicklungen in der Zukunft

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abb. 1: Versionen Google Earth.Quelle: Eigene Darstellung.

Abb. 2: Google Earth. Quelle:http://eumel59.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/04/google-earth-5.jpg

Abb. 3: Neue Tools von Google Earth 5.1. Quelle: Eigene Darstellung.

1. Übersicht – Geschichte der Google Inc., Google Maps und Google Earth

Vom Weltall aus bis zur Heimatstadt – vom Mars aus bis in die Tiefe der Weltmeere – von hundert Jahren entfernt bis heute: Google Earth stellt in Form eines virtuellen Globus (3D) eine Vielzahl an Funktionen und Tools mit raumübergreifenden Möglichkeiten und Grenzen dar. Als eine in der Basisform unentgeltliche Software der Google Inc. bietet es sich heute als einfache und in vielen Bereichen geeignete Lösung auch für die Visualisierung von thematischen raumbezogenen Informationen an. Satelliten- und Luftbilder unterschiedlicher Auflösung werden mit Geodaten überlagert und auf einem digitalen Höhenmodell der Erde gezeigt. Diese Satellitenbilder sind dabei längst nicht mehr der einzige Geodatenservice von Google (vgl. Löhr et al. 2006: 375).

Google Inc.

Die Anfänge von Google Inc. gehen auf ein Forschungsprojekt an der Stanford University zurück. Gegründet wurde das Unternehmen am 7. September 1998 von Larry Page und Sergey Brin. Das Wort Google ist dem in der Disziplin der Mathematik geprägten Begriff „googol“ entnommen wurden. Dieser bezeichnet eine Zahl mit einer eins und hundert Nullen, was den Anspruch, sämtliche im Internet vorhandene Daten zu organisieren, demonstriert. Während Google weltweit gesehen rund 2/3 der Suchabfragen beantwortet, sind es in Deutschland ca. 93 %. Google hat im deutschsprachigen Raum fast ein Monopol. Die Geschäftsgrundlage von Google sind Werbeeinnahmen v.a. in personalisierter Form (vgl. Stolze 2009). Prinzipiell müssen, wenn es um Online-Kartendienste, Bild- und Satellitendaten von Google geht, zwei Modelle unterschieden werden: Google Maps und Google Earth.

Google Maps

Google Maps war der erste Kartendienst, der Satellitenbilder für alle Regionen der Erde zur Verfügung stellte und als reine Internetanwendung ohne eine spezielle Software verwendbar war. Die Jahre 2005 und 2006 sind als jene Jahre in der Internetgeschichte eingegangen, „in denen die Online-Erstellung von Karten schließlich erwachsen wurde.“ (Purvis 2007: 11). Das Abrufen von Wegbeschreibungen sowie die Suche nach Orten und Unternehmen waren möglich, jedoch sehr begrenzt. Mit einer einführenden Beta-Version stellt Google am 8. Februar 2005 Google Maps zunächst über eine Labor-Adresse der Öffentlichkeit zur Verfügung und vertraute darauf, dass Mundpropaganda den neuen Dienst bekannt machen würde. Die wichtigste Änderung fand im Juni 2005 statt, als Google offiziell das Google-Maps-API vorstellte. Es erlaubte Programmierern die Erstellung einer unendlichen Vielzahl von auf Google Maps basierenden Anwendungen. Mit durchschlagendem Erfolg nahmen die Anwendungen wie Wegbeschreibungen, Satellitenbilder des eigenen Hauses, Stadtpläne und Suchmöglichkeiten rasch ein exponentielles Wachstum an. Im April 2006 wurden ebenfalls für den größten Teil von Deutschland hochauflösende Satellitenbilder bereitgestellt, die sich bis September 2007 noch in der Betaphase befanden. Der Bildbestand wird seit Dezember 2007 kontinuierlich im Viermonats-Rhythmus ergänzt. Überdies hinaus werden seit Juni 2006 KML -Dateien ( Keyhole Markup Language ) unterstützt, die es ermöglichen, sich mittels einer URL (Uniform Ressource Locator – Universelle Quellenidentifikation) Orte in Google Maps anzeigen zu lassen (vgl. Purvis 2007: 17). Über die Linkverfolgung von bereits bekannten URLs finden Suchmaschinen neue Ressourcen. Die eigene Erstellung von Karten in Form von Abspeicherungen und dem Erstellen selbst angefertigter Overlays (Schichten) wurde bereits vor zwei Jahren durch die Personalisierung des Maps-Service eingeführt. Google als „Erfinder“ bietet heute somit eines der umfangreichsten Informationsbündel (vgl. Erlhofer 2007: 387).

Google Earth

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Neben Google Maps entstand mit Google Earth eine Software, die nicht nur die ganze Welt als „Landkarte“, sondern in Form eines virtuellen Globusses darstellt. Da es eine Weiterentwicklung von Google Maps ist, wird vor allem auf die dreidimensionale Ansicht der Erde Wert gelegt. Durch die Möglichkeit des Übereinanderlegens mehrerer Bild-, Vektor- und Rasterdaten bietet Google Earth ein breites Portfolio mit zahlreichen erweiterten Funktionalitäten an. Die Anfänge gehen auf den Kauf der Keyhole Corp. durch Google a m 27. Oktober 2004 zurück. Keyhole als präziser Vorreiter legte den Grundstein für Google Earth. Mit der gleichnamigen Software und der späteren Umbenennung in Google Earth gelang wiederrum die prägende Etablierung am Markt (vgl. o. A. 2009a). Heutzutage gibt es drei verschiedene Versionen: Google Earth (Basic), Google Earth Pro und Google Earth Plus (vgl. Abb. 1). Die kostenlose Google-Basisversion ist mit Navigation, Suchfunktion, Messwerkzeugen, Tools zur Ein- und Ausblendung unterschiedlicher Kartenschichten und der Möglichkeit zur Speicherung eigener Punktkoordinaten ausgestattet. Mit dem jährlichen Unkostenbeitrag von $20 können Anwendungen bei Google Earth Plus wie GPS-Funktion und Erstellungsmöglichkeiten von 3D-Gebäuden zusätzlich genutzt werden. Für professionelle Zwecke wie beispielsweise die Benutzung des Movie Maker oder das Importen weiterer Formate steht Google Earth Pro mit jährlichen Kosten in Höhe von $400 zur Verfügung.

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Ende der Leseprobe aus 12 Seiten

Details

Titel
Google Earth: Möglichkeiten und Grenzen der Nutzung für geographische Anwendungen
Hochschule
Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt
Note
2,0
Autor
Jahr
2010
Seiten
12
Katalognummer
V158043
ISBN (eBook)
9783640719242
ISBN (Buch)
9783640719648
Dateigröße
673 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Google, Earth, Google Earth, Geographie, Kartographie, Kartografie, Thematische Karten, 3D, Google Inc., Street View, Thematische Kartographie, Kartenkunde
Arbeit zitieren
Claudia Gunkel (Autor), 2010, Google Earth: Möglichkeiten und Grenzen der Nutzung für geographische Anwendungen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/158043

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