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Identität und Identitätsdiffusion als wesentliche Aufgabe der Adoleszenz nach E. Erikson

Titel: Identität und Identitätsdiffusion als wesentliche Aufgabe der Adoleszenz nach E. Erikson

Ausarbeitung , 2020 , 14 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Philine Bulling (Autor:in)

Pädagogik - Allgemein
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Ausarbeitung beschäftigt sich mit der Phase der Adoleszenz aus dem Entwicklungsmodel von Erik Erikson. Ein positives Durchlaufen dieser Phase führt zur Entwicklung der eigenen Identität, die Gefahr dieser sensiblen Phase liegt in der Identitätsdiffusion.

In der vorliegenden Arbeit soll der Frage nachgegangen werden, welche Aufgaben die Phase der Adoleszenz an die Identitätsentwicklung eines Menschen stellt und welche Rolle dabei Identität und Identitätsdiffusion spielen. Im ersten Teil der Arbeit wird dazu Eriksons Stufenmodell der psychosozialen Entwicklung kurz erläutert sowie die Begriffe der Identität und Identitätsdiffusion definiert. Anschließend wird im Hauptteil die Identitätsentwicklung als Aufgabe der Adoleszenz beschrieben.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Erik H. Erikson- Leben und Arbeiten

2.1 Biografie

2.2 Stufenmodell der psychosozialen Entwicklung

2.3 Stufe 5 - Adoleszenz

3. Identität und Identitätsdiffusion

3.1 Identität nach Erikson

3.2 Identitätsdiffusion

4. Identität und Identitätsdiffusion in der Adoleszenz

5. Diskussion

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Entwicklungsaufgaben der Adoleszenz mit einem Fokus auf die Konzepte von Identität und Identitätsdiffusion nach E. Erikson. Dabei wird der Frage nachgegangen, welche Bedeutung der Identitätsbildung in dieser Lebensphase zukommt und welche Herausforderungen sowie Risiken dieser Prozess mit sich bringt.

  • Biografie und theoretische Grundlagen von Erik H. Erikson
  • Stufenmodell der psychosozialen Entwicklung
  • Definition und Abgrenzung von Identität und Identitätsdiffusion
  • Identitätsentwicklung als zentrale Aufgabe der Adoleszenz
  • Diskussion über die Aktualität der Theorie im heutigen Kontext

Auszug aus dem Buch

3.2 Identitätsdiffusion

Identitätsdiffusion beschreibt einen Zustand, in dem sich eine Person befindet, die ihren Platz in der Gesellschaft nicht oder noch nicht gefunden hat. Sie stellt damit einen Gegenpol zur gelungenen Identität dar.

Die Gefahr einer Identitätsdiffusion besteht laut Erikson in der Stufe der Adoleszenz und bezeichnet eine vorübergehende oder andauernde Unfähigkeit des Ichs, eine Identität zu bilden (Noack, 2010, S. 148). Gelingt es dem Jugendlichen nicht, seine soziale Rolle zu finden, kann es zu Gefühlen der Unvollkommenheit, Unentschlossenheit oder Verwirrung kommen. Diesen Zustand beschreibt Erikson als „ein Gefühl der Rollenverwirrung“ (Erikson, 1981, S. 87).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die historische Bedeutung von Identitätssuche anhand der Tradition der Oglala-Lakota und führt in die Fragestellung der Arbeit ein.

2. Erik H. Erikson- Leben und Arbeiten: Dieses Kapitel stellt die Biografie Eriksons sowie sein Stufenmodell der psychosozialen Entwicklung mit Fokus auf die Adoleszenz dar.

3. Identität und Identitätsdiffusion: Hier werden die zentralen Begrifflichkeiten definiert und die Konzepte der Identität und der Identitätsdiffusion theoretisch fundiert.

4. Identität und Identitätsdiffusion in der Adoleszenz: Der Hauptteil beschreibt die spezifischen Entwicklungsaufgaben und Konflikte, mit denen Jugendliche bei der Identitätsfindung konfrontiert sind.

5. Diskussion: Das Kapitel reflektiert die Aktualität des Modells und überträgt die Erkenntnisse auf heutige Lebensbedingungen Jugendlicher.

Schlüsselwörter

Erik H. Erikson, Adoleszenz, Identität, Identitätsdiffusion, psychosoziale Entwicklung, Ich-Identität, Rollenverwirrung, Entwicklungsaufgaben, Adoleszenzkrise, Persönlichkeitsentwicklung, Lebenszyklus, Identitätsbildung, psychosoziales Moratorium, Selbstbild, Krisenbewältigung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Theorie der Identitätsentwicklung nach Erik H. Erikson, wobei der Schwerpunkt auf der Phase der Adoleszenz und den damit verbundenen Herausforderungen liegt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen sind das psychosoziale Stufenmodell Eriksons, die Definition von Identität, das Phänomen der Identitätsdiffusion sowie die Bedeutung von sozialen Gruppen für Jugendliche.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Rolle der Identitätsbildung als wesentliche Aufgabe der Adoleszenz zu erläutern und zu analysieren, wie Krisen in dieser Phase zur Persönlichkeitsreifung beitragen können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und der Aufarbeitung theoretischer Grundlagen aus der Entwicklungspsychologie und Psychoanalyse.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich detailliert mit der Stufe der Adoleszenz, den körperlichen und kognitiven Veränderungen, der Suche nach beruflichen und persönlichen Rollen sowie den Risiken bei Nicht-Gelingen der Identitätsbildung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch die Begriffe Adoleszenz, Identität, Identitätsdiffusion und Eriksons Stufenmodell charakterisiert.

Wie unterscheidet sich Identität von Identitätsdiffusion?

Identität beschreibt laut Erikson das Gefühl der Kontinuität und ein gefestigtes Selbstbild, während Identitätsdiffusion den Zustand der Rollenverwirrung und der Unfähigkeit zur Identitätsbildung darstellt.

Welche Rolle spielen soziale Gruppen bei der Identitätsfindung?

Soziale Gruppen dienen Jugendlichen in der Adoleszenz als Medium zur Identitätsdarstellung und zum Ausprobieren neuer Verhaltensweisen, während sie sich von der Familie lösen.

Warum wird die Krise der Adoleszenz als Chance betrachtet?

Erikson sieht die Krise als Wendepunkt und notwendigen Reifungsprozess, der es dem Jugendlichen ermöglicht, eine eigene Identität zu formen, anstatt Rollenbilder nur passiv zu übernehmen.

Wie lässt sich die Theorie auf die heutige Zeit übertragen?

In der Diskussion wird reflektiert, dass das Modell zwar klassische Strukturen vorgibt, jedoch angesichts moderner medialer Einflüsse und digitaler Identitätsdarstellungen in manchen Aspekten erweitert werden muss.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Identität und Identitätsdiffusion als wesentliche Aufgabe der Adoleszenz nach E. Erikson
Note
1,0
Autor
Philine Bulling (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
14
Katalognummer
V1599372
ISBN (PDF)
9783389145937
ISBN (Buch)
9783389145944
Sprache
Deutsch
Schlagworte
identität identitätsdiffusion aufgabe adoleszenz erikson
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Philine Bulling (Autor:in), 2020, Identität und Identitätsdiffusion als wesentliche Aufgabe der Adoleszenz nach E. Erikson, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1599372
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  14  Seiten
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