Die Weberlyrik des 19. Jahrhunderts anhand ausgewählter Dichtung


Seminararbeit, 2002

26 Seiten, Note: 1


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Geschichtlicher Hintergrund
2.1. Der schlesische Weberaufstand 1844
2.2. Weberlyrik in der Literaturgeschichte

3. Interpretation „Lied einer schlesischen Weberin“ (Louise Aston)
3.1. Interpretation „Das Blutgericht“ (Anonym)
3.2. Interpretation „Die schlesischen Weber“ (Heinrich Heine)

4. Fazit: Ursache und Wirkung der drei interpretierten Gedichte im Vergleich

Anhang

Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Der Weberaufstand in Peterswaldau und Langenbielau im Juni 1844 regte im 19. Jahrhundert nicht nur die Publizistik und die bildende Kunst an, auch in der Literatur trat er eine regelrechte Lawine der Weberlyrik los. Aus dieser Menge literarischer Erzeugnisse, die sich mit der Weberproblematik befassen und durch den Weberaufstand angeregt wurden, habe ich das „Lied einer schlesischen Weberin“ von Louise Aston, das anonym erschienene „Das Blutgericht“ und Heinrich Heines „Die schlesischen Weber“ ausgewählt. Die Begründung meiner Auswahl findet sich in den einleitenden Worten, die der Interpretation der einzelnen Gedichte vorangehen. Zunächst wird der historische Hintergrund geklärt, da die Weberlyrik des 19. Jahrhunderts überwiegend eine Reaktion auf die damalige Situation und den Aufstand darstellte. Es ist also für das Verständnis der Webergedichte im allgemeinen und auch in bezug auf meine Auswahl unabdingbar sich mit dem historischen Kontext intensiver auseinanderzusetzen, weshalb ich die Interpretationen einem historischen Teil folgen lasse. Dieser historische Abschnitt beschäftigt sich nicht nur mit den allgemein geschichtlichen Hintergründen, sondern arbeitet auch einen kleinen Teil Literaturgeschichte in bezug auf Weberlyrik auf.

Durch den bereits erwähnten engen Zusammenhang von Geschichte und Weberlyrik, wird in den Interpretationen versucht, immer wieder historische Bedingtheiten und Zusammenhänge in den Texten zu analysieren. Die Interpretationen beschäftigen sich insbesondere mit inhaltlichen, aber auch formalen Aspekten, und versuchen in Zusammenhang mit der Analyse einige Begriffe und bestimmte Bereiche zu erläutern und anhand der Gedichte zu verdeutlichen. Eine exakte Analyse der Metrik und des Reimschemas kann diese Arbeit nicht leisten, doch wird bei dem künstlerisch besonders anspruchsvollen Gedicht „Die schlesischen Weber“ eine ausführlichere Analyse verschiedener Teilaspekte der Form versucht.

Das Fazit hat im wesentlichen den Vergleich der drei interpretierten Werke zum Gegenstand, wobei hier der Schwerpunkt auf der zeitgenössischen Wirkung liegt. Dieser Vergleich wird von folgenden Fragen geleitet: Wie hat dieses Gedicht gewirkt? Was könnte diese Wirkung

bedingt haben?

2. Geschichtlicher Hintergrund

Um den Rahmen dieser Arbeit nicht zu sprengen, halte ich es für sinnvoll, weniger über die allgemeine Situation in Deutschland zu berichten und mich intensiver mit der Lage der Weber in Schlesien im 19. Jahrhundert mit dem Schwerpunkt der schlesischen Weberaufstände in Peterswaldau und Langenbielau im Juni 1844 auseinanderzusetzen. Ich bin der Überzeugung, dass diese Akzentuierung für die spätere Interpretation der ausgewählten Gedichte, die sich allesamt mit schlesischen Webern beschäftigen, die Ergiebigste ist.

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts begann in England die Industrialisierung, der sich Frankreich recht bald anschloss. Die maschinelle Produktion setzte sich unter anderem im Textilgewerbe immer stärker gegen die traditionellen Arbeitstechniken durch, da die maschinelle Fertigung von Produkten wie Garnen oder Tuch billiger, die Verarbeitung oft qualitativ hochwertiger war und sich die gestalterischen Möglichkeiten erhöhten. Deutschland hinkte in der industriellen Entwicklung erheblich hinterher, da es noch sehr stark vom Feudaladel dominiert wurde und sich somit bislang kein breites, finanzstarkes Bürgertum herausbilden konnte, das seine ökonomischen Interessen auch auf politischer Ebene durchzusetzen verstand. Zudem wären liberalere Gesetze notwendig gewesen um eine Textil- und Maschinenindustrie zu errichten. Die rückständigen deutschen Unternehmen des Textilgewerbes versuchten, um mit England konkurrieren zu können, ihre technischen Defizite, durch niedrigere Löhne und längere Arbeitszeiten auszugleichen.1

Um die Mitte des 19. Jahrhunderts betrug die Arbeitszeit der Weber an jedem Wochentag mindestens 14-16 Stunden, Zeitzeugen berichteten sogar von 18-20stündigen Arbeitstagen.2 Die schlesischen Weber arbeiteten überwiegend zu Hause, sie waren sogenannte Heimarbeiter, die eigene Produktionsmittel (Webstühle) besaßen, den Rohstoff vom Kaufmann bezogen und ihre Arbeitskraft nicht an eine Fabrik verkauften. Stattdessen boten sie bestimmten Textilkaufleuten ihre hergestellten Waren zum Kauf an. An der Arbeit beteiligte sich in der Regel die gesamte Familie einschließlich Kindern und Kranken.3

Die Textilarbeiter Schlesiens trugen hierbei ein „doppeltes Joch“4, sie litten noch unter der feudalistischen Ausbeutung durch die schlesischen Gutsbesitzer, als sie durch die Unternehmer zusätzlich ausgenutzt wurden.

Ein weiteres zentrales Problem war die ungünstige deutsche Handelskonjunktur.

Durch die sich zu Beginn des 19. Jahrhunderts in Schlesien durchsetzende Maschinenspinnerei, wurden die Spinner und Leinenweber arbeitslos und drängten nun in das Baumwollgewerbe, das (insbesondere in Peterswaldau und Langenbielau) noch nicht besonders stark mechanisiert war. Ein Überangebot an Arbeitskräften und daraus resultierende Überproduktion waren die Folgen, so dass die Unternehmer es leicht hatten, die Waren zum absoluten Niedrigpreis zu bekommen.

Die Situation der Weber in Schlesien war dramatisch, wobei zwischen Leinen-, Baumwoll- und Jacquardwebern, Beschäftigten verschiedener Fabrikanten und qualitativ besser arbeitenden Textilarbeitern differenziert werden muss, da diese teilweise deutlich unterschiedlich entlohnt wurden. In der Leinenindustrie beispielsweise, wurden die niedrigsten Löhne gezahlt. Die auf Baumwollfertigung spezialisierte Gegend am Eulengebirge, in dem Peterswaldau und Langenbielau liegen, war die verhältnismäßig „am wenigsten Nothleidende und Bedürftige“5 Schlesiens. Die Weber im Eulengebirge litten überwiegend keinen Hunger, während in anderen Regionen mit hohem Leinenweber-Anteil von „Schrecken erregende[m] Elend“6 berichtet wurde. Dort litten die Weber Hunger, und musste beispielsweise 1844 die fünfköpfige, schlesische Leinenweberfamilie mit 15% des Existenzminimums auskommen.7

Die gesundheitsschädlichen Arbeitsbedingungen sowohl in Fabriken als auch bei der Heimarbeit förderten nicht nur Krankheiten, sondern auch eine geringe Lebenserwartung. Zerstörte Familienstrukturen wurden durch den frühen Tod von Elternteilen bedingt. Es gab eine hohe Säuglingssterblichkeit und die Kinderarbeit hielt Kinder vom regelmäßigen Besuch der Schule, trotz Schulpflicht, ab. Alkoholismus, Prostitution, Kriminalität und ein Abstieg der Familie in asoziale Verhältnisse waren häufige Folgen kapitalistischer Ausbeutung, und den Webern blieb nicht die Zeit für einen sittlichen Ausgleich: den Kirchenbesuch.8

2.1. Der schlesische Weberaufstand 1844

Der schlesische Weberaufstand in Peterswaldau und Langenbielau zwischen dem 3.6. – 6.6.1844 war zwar nicht der erste Aufstand schlesischer Textilarbeiter, aber er wurde der populärste.

Ausgelöst wurde der Aufstand am Abend des 3. Juni, als einige Weber vor dem Haus des Fabrikanten Zwanziger in Peterswaldau das Lied „Das Blutgericht“ sangen, und einer von ihnen gefangen genommen wurde. Man beschloss, den gefangenen Weber am nächsten Morgen zu befreien und bei dieser Gelegenheit eine Erhöhung des Lohnes anzusprechen, wobei ursprünglich keine Gewaltanwendung beabsichtigt war.

Am 4. Juni marschierten die Weber zum Anwesen der Zwanzigers, wo die Tür nicht geöffnet und aus einem der Fenster mit Ziegelsteinen nach ihnen geworfen wurde. Die Situation eskalierte, die Weber stürmten das Anwesen, zerstörten unter anderem die Geschäftsräume und zerstörten und plünderten die Garne und Waren. Danach stellten sie sich im benachbarten Hof auf, um dem dort ansässigen Textilfabrikanten ein Lob für seine gerechte Bezahlung auszusprechen. Am Abend kehrten sie zurück zum Anwesen der Zwanziger und zerstörten die Wohnräume und das Fabrikgebäude, über Nacht pausierten sie und trafen sich am nächsten Morgen erneut zur Zerstörung und Plünderung des Zwanziger Anwesens. Danach zogen sie zum Haus des Fabrikanten Fellmann, der durch Verhandlungen die Zerstörung abwenden konnte. Anschließend zog ein kleinerer Teil der Aufständischen nach Langenbielau und suchte dort verschiedene Fabrikanten heim. Bei dem Fabrikanten Friedrich Dierig, stießen die Weber auf einen Trupp gegnerischer Arbeiter, den F. Dierig für die Abwehr angeheuert hatte und der sie in die Flucht schlug. Daraufhin marschierten die Weber zum Anwesen Wilhelm Dierigs, wo mittlerweile 150 Soldaten stationiert waren. Nach einem Verhandlungsversuch zwischen Dierig und den Webern eskalierte die Situation und die Soldaten schossen in die Menge. Elf Tote und 26 Verwundete hatten die Weber zu beklagen. Dennoch drangen sie in das Anwesen ein, zerstörten, plünderten und tranken Alkohol.

Am nächsten Morgen besetzten sechs Kompanien Infanterie mit vier Kanonen Langenbielau. In Peterswaldau hatte schon am Vortag eine kleine Militärabteilung Aufstellung genommen. So blieb es am 6. Juni in Peterswaldau und Langenbielau ruhig, nur in den benachbarten Dörfern kam es zu kleineren Unruhen. Der Weberaufstand war niedergeschlagen.9

2.2. Weberlyrik in der Literaturgeschichte

Zunächst sollte der Begriff Weberlyrik näher definiert werden. Weberlyrik ist weder ein Genre noch eine Gattung, sondern bezeichnet nur einen bestimmten thematischen Bereich, mit dem sie sich beschäftigt. Dieser thematische Bereich beinhaltet meistens im wesentlichen die Probleme der Textilarbeiter und die Willkür der Fabrikanten. Die Literatur vollzieht dabei häufig eine Umdeutung, indem sie nicht die asozialen Verhältnisse vieler Weberfamilien, sondern den unsittlichen, schlemmenden Fabrikanten zeigt. Demnach reicht es nicht aus, wenn in einem Werk von Webern die Rede ist, sondern sie müssen unter besonderen thematischen Gesichtspunkten erscheinen. Die Weberlyrik diente insbesondere 1844 als Agitationsmittel, politischer Aufruf und Kampfgesang.10 Wehner zeigt für die Lyrik um den Weberaufstand drei grundsätzliche Positionen der Lösungsvorschläge auf, die die Dichter präsentierten: die resignierende Haltung (Verzweiflung des Webers), die revolutionäre Haltung, bei der der Umsturz der bestehenden Verhältnisse verkündet wurde und die versöhnliche Haltung, bei der durch Literatur die Attitüde der Oberschichten geändert werden sollte und an eine Verbrüderung von Arm und Reich geglaubt wurde. Viele Texte gelangten allerdings nicht über eine Mitleidsgeste hinaus, wovon manche sich beispielsweise mit Spendenaufrufen begnügten.11

Wie bereits erwähnt, löste der schlesische Weberaufstand 1844 zwar eine regelrechte Flut an Weberdichtung aus, aber es existierte schon vor der Revolte Lyrik, die die jeweils aktuellen Probleme der Weber thematisierte. Laut Wehner weisen bereits manche Handwerkslieder des Mittelalters Spuren des Kampfes zwischen Gesellen und Meistern auf. Das von Oskar Schade überlieferte, älteste Beispiel für die Weber stammt aus der Zeit um 1524 –1526, wurde vermutlich von Valentin Holl verfasst und von Steinitz mit der Überschrift „Kommt der Sommer wollen wir die Meister dauzen“ versehen. Allerdings handelte es sich bei diesen Gedichten eher um Volksdichtung oft in Form von Versen und Sprüchen. Die ersten Erzeugnisse deutscher Schriftsteller stammen erst aus der Zeit einige Jahre vor der Julirevolution 1830. Den ersten Gipfel fand die Thematik um 1846. Nach der Revolution von 1848 und dem Sieg der Reaktion fand eine verstärkte Unterdrückung der politischen Poesie und die Verfolgung der Autoren statt. Das bürgerliche Interesse an diesen Stoffen nahm fast völlig ab, die bürgerliche Presse berichtete nicht mehr darüber, obwohl das Elend der Hausweber weiterhin existierte. Immerhin lag der schlesische Weberaufstand mittlerweile über vier Jahre zurück, in denen nicht nur der zeitliche, sondern vermutlich auch der emotionale Abstand zu diesen Ereignissen gewachsen war. Dies alles hatte zur Konsequenz, dass die Anzahl der Veröffentlichungen rapide abnahm.12

3. Interpretation „Lied einer schlesischen Weberin“ (Louise Aston)

Auf der Suche nach geeigneten und aufschlussreichen Gedichten für diese Arbeit fiel mir auf, dass Frauen im 19. Jahrhundert eher selten politische Lyrik verfassten. Louise Aston (1814-1871) gehörte zu diesen wenigen Schriftstellerinnen, die sich unter anderem mit sozialpolitischen Themen wie dem Weberelend auseinandergesetzt haben. Außerdem war sie eine konsequente Verfechterin der Emanzipation der Frau, „liebte es zu provozieren“ und stieß mit ihren Forderungen nach Akzeptanz der Frauen als politisch mündig und allgemein gleichwertig sogar bei den Kommunisten auf Unverständnis. 1846 wurde sie von den Behörden der Restaurationszeit aus Berlin ausgewiesen und auch in anderen deutschen Städten geriet sie recht schnell unter den Verdacht staatsgefährdend zu sein. Aston veröffentlichte ihr „Lied einer schlesischen Weberin“ 1850 in ihrem Buch „Freischärler-Reminiscenzen“. Sie emigrierte erst in die Schweiz, dann nach Frankreich und kehrte erst 1871 nach Deutschland zurück, wo sie noch im selben Jahr starb.13,14 Ich habe ihr um 1847 entstandenes „Lied einer schlesischen Weberin“ unter anderem ausgewählt, weil mich die weibliche Sicht der Dinge interessierte. Außerdem lässt sich an ihrem Gedicht recht gut die typische Motivwahl der Weberlyrik aufzeigen.

[...]


1 Walter Wehner: Weberaufstände und Weberelend in der deutschen Lyrik des 19. Jahrhunderts, München 1981, S. 40-65

2 Karin Gafert: Die Soziale Frage in Literatur und Kunst des 19. Jahrhunderts, Kronberg 1973, S. 157

3 Walter Wehner: Weberaufstände und Weberelend in der deutschen Lyrik des 19. Jahrhunderts, München 1981, S. 40-65

4 Lutz Kroneberg/Rolf Schloesser: Weber-Revolte 1844, Köln 1979, S. 13

5 Christina v. Hodenberg: Aufstand der Weber, Bonn 1997, S. 56

6 v. Hodenberg [wie Anm. 5], S. 56

7 Karin Gafert: Die Soziale Frage in Literatur und Kunst des 19. Jahrhunderts, Kronberg 1973, S. 157

8 Wehner [wie Anm. 3], S. 40-51

9 Christina v. Hodenberg: Aufstand der Weber, Bonn 1997, S. 19-33

10 Lutz Kroneberg/Rolf Schloesser: Weber-Revolte 1844, Köln 1979, S. 270f

11 Walter Wehner: Weberaufstände und Weberelend in der deutschen Lyrik des 19.Jahrhunderts, München 1981, S. 271

12 Walter Wehner: Weberaufstände und Weberelend in der deutschen Lyrik des 19. Jahrhunderts, München 1981, S. 103-108, S. 235, S. 256ff

13 Lutz Kroneberg/Rolf Schloesser: Weber-Revolte, Köln 1979, S. 415

14 Wehner [wie Anm. 12], S. 235f

Ende der Leseprobe aus 26 Seiten

Details

Titel
Die Weberlyrik des 19. Jahrhunderts anhand ausgewählter Dichtung
Hochschule
Technische Universität Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig  (Seminar für deutsche Sprache und Literatur)
Veranstaltung
Proseminar: Lyrik des Vormärz
Note
1
Autor
Jahr
2002
Seiten
26
Katalognummer
V16066
ISBN (eBook)
9783638210157
ISBN (Buch)
9783638728249
Dateigröße
545 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Weberlyrik, Jahrhunderts, Dichtung, Proseminar, Lyrik, Vormärz
Arbeit zitieren
Constanze Mey (Autor), 2002, Die Weberlyrik des 19. Jahrhunderts anhand ausgewählter Dichtung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/16066

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