„Szene“ als kultursoziologischer Begriff und Wirklichkeit: Mediale Vernetzung und Entwicklungspotenziale


Bachelorarbeit, 2010
105 Seiten, Note: 1,3

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Methodik der Untersuchung
1.4 Aufbau der Arbeit

2. Die Kompetenz der Techno-Szene
2.1 Autoren
2.2 Literaturanalyse

3. Die Darstellung der Techno-Szene
3.1 Definition des Begriffs « Techno-Szene »
3.2 Szenenbild : Wahrnehmung der Techno-Szene
3.2.1 Entstehung und Entwicklung der Techno-Szene
3.2.2 Ausdrucksformen
3.2.3 Markenwertsteigerung
3.3 Szenentonalität : Ansprache und Kommunikation
3.3.1 Lokalisierung
3.3.2 Social Media
3.3.3 Szenenansprache
3.4 Szenennutzen: Gründe der Rezeption
3.4.1 Aktivitäten der Rezipienten
3.4.2 Bedürfnis befriedigende Rezeption
3.4.2 Zweckfreie Rezeption

4 Gesellschaftliche Herausforderungen
4.1 Akzeptanz der Techno-Szene
4.2 Stellenwert der Techno-Szene
4.3 Die Techno-Szene als Wirtschaftsfaktor

5. Fazit

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abb. 1: Aufbau der Arbeit

Abb. 2: Markenwertsteigerung in Szenen

Abb. 3: OMGITM DJ in Aktion

Abb. 4: Community-Store „4010“

Abb. 5: Event-Post in der Facebook Gruppe

Abb. 6: Gespräch in der Facebook Gruppe

Abb. 7: Bar 25

Abb. 8: gespielte Musikrichtung der Veranstalter

Tabellenverzeichnis

Tabelle 1: Bedürfnis befriedigende Rezeptionserfahrungen

Tabelle 2: Zweckfreie Rezeptionserfahrungen

1. Einleitung

In Berlin hat sich seit dem Mauerfall eine neue Jugendkultur etabliert, die allge­mein als Techno-Szene bezeichnet wird. Sie feiert im Untergrund und bei kom­merziellen Veranstaltungen wie der Loveparade. Selbst das Goetheinstitut benutzt Techno, um Deutsches Kulturgut in anderen Ländern zu präsentieren. Die Love­parade zieht seit Jahren Millionen von Techno-Begeisterte an und die jährliche Be­richterstattung zeigt, dass Techno in der Gesellschaft angekommen ist. Das Kul­turgut der Techno-Szene wird heute professionell vermarktet. Ein internationales Phänomen ist die Techno-Szene, DJs werden weltweit gebucht und Szenegänger verteilen sich über den Globus. Damit der Techno-Untergrund weiterhin besteht und sich gegen die Kommerzialisierung schützt, werden ständig neue Musikstile und Zeichen in einer enormen Geschwindigkeit entwickelt. Dies führt dazu, dass die Szenegänger im Untergrund sowie das entsprechende Szenemarketing immer auf dem neuesten Stand sein muss. Damit es auf Veränderungen schnell reagie­ren kann.

Inzwischen ist die Techno-Szene von der Unterhaltungsindustrie entdeckt worden. Einige Unternehmen sprechen ausschließlich mit bestimmten Produkten die Sze­ne an. Mit dem Begriff „Untergrund“ verbindet die Techno-Szene vor allem Perso­nen, die ohne Profitgier neue Mode, Musik, Partys und Clubs erschaffen. Wenn diese Produkte sich im Untergrund bewähren und bekannter werden können sie auch kommerziell genutzt werden. Sobald eine kommerzielle Nutzung auftritt di­stanzieren sich die Szenekenner der ersten Stunde sehr schnell.

Neben der Produktion von Techno-Musik bietet die Szene eine Vielfalt an kreati­ven Selbstverwirklichungsmöglichkeiten, Verhaltenskodexen und Lebenseinstel­lungen. Aber auch profitable Karrieren innerhalb der Szene sind möglich.

Durch die Loveparade Tragödie hat die Berichterstattung über Techno enorm zu­genommen und die Vorurteile über die Techno-Szene als einer Spaßgesellschaft im Drogenrausch wurden für viele Mitbürger bestätigt.

Die nachfolgende Arbeit ist den 21 Toten bei der Massenpanik der Loveparade 2010 in Duisburg gewidmet.

1.1 Problemstellung

Der Begriff „Szene“ wird in den Medien sowie in der Umgangssprache vielseitig verwendet, aber falsch interpretiert. Die Techno-Szene als eine der bedeutenden Szenen wird meist auf Spaß, laute Musik und Drogenkonsum reduziert.

Es gibt zahlreiche Fachliteratur, die das Thema entweder soziologisch oder pra­xisbezogen aufgreift, was zu einer einseitigen Sichtweise führt und die Komplexität des Phänomens vernachlässigt.

Die Loveparade Katastrophe 2010 in Duisburg hat die Vorurteile die über die Techno-Szene existieren scheinbar bestätigt. Allerdings entsprechen die Auswir­kungen auf die Techno-Szene nicht der Realität. Loveparade und Techno-Szene müssen getrennt von einander betrachtet werden.

Positive Effekte der Techno-Szene in Bereichen der Wirtschaft und Kultur werden nur geringfügig durch die Gesellschaft wahrgenommen, obwohl sie bereits einen erheblichen Stellenwert aufweisen. Dies führt dazu, dass Potenziale ungenutzt bleiben.

1.2 Zielsetzung

Anhand der Techno-Szene, als Massenphänomen, soll der Begriff Szene erklärt, abgrenzt und erläutert werden. Eine detaillierte Beschreibung der Techno-Szene, die sich nicht in Einzelaspekten verläuft, sondern den Untersuchungsgegenstand als komplexe Erscheinung begreift ist Teil dieser Arbeit.

Ziel ist es, den Stellenwert von Szenemarketing in der Praxis zu stärken und ihre Potenziale zu erkennen.

Die Arbeit soll soziologische und praktische Erkenntnisse aus der Techno-Szene zusammenführen und vorhandene Vorurteile über die Szene als Spaßgesellschaft unter Drogenkonsum analysieren und bewerten. Es werden Erklärungen dafür ge­sucht, wie Techno sich zu einem Massenphänomen entwickeln konnte und welche Verankerung es inzwischen in den verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen hat.

Auch Potenziale der Szene in den Segmenten Wirtschaft, Standort, Kultur und Image sollen betrachtet werden. Anhand der aktuellen Ereignisse um die Lovepa­rade 2010 in Duisburg werden die Auswirkungen der Kommerzialisierung auf die Szene untersucht.

Zudem stellt sich die Frage, warum Szenemarketing bisher kaum Beachtung fand und die Ressourcen in diesem Bereich ungenutzt blieben.

Durch die Innenansichten der Techno-Szene und ihrer Rezipienten soll diese Welt erfahrbar und besser verstehbar gemacht werden. Positive Effekte auf die Rezi­pienten im psychischen und physischen Bereich werden untersucht.

Ziel ist es eine Szene, die oberflächlich betrachtet nur als Spaßgesellschaft wahr­genommen wird in ihrer gesamten Dimension zu erfassen.

1.3 Methodik der Untersuchung

Im Vorfeld der Arbeit wurden zum Thema relevante Beiträge aus Wissenschafts­und Populärliteratur gesammelt und aufbereitet, um einen möglichst vollständigen Überblick über das Thema „Szene“ zu erhalten. Daraufhin erfolgte die Eingren­zung des Themas auf die „Techno-Szene“. Die Recherche nach Büchern, Zei- tungs- und Zeitschriftenartikeln sowie Online Publikationen erfolgte in der Regel unter der Prämisse, Informationen über aktuelle Ereignisse und Entwicklungen zu erhalten.

Insbesondere wurden szenespezifische Medien wie das Monatsmagazin „De:Bug“, aber auch Foren, Blogs und im speziellen ein Dokumentarfilm herange­zogen. Die Recherche im Internet konzentrierte sich auf seriöse Quellen. Des Wei­teren wurden Statistiken ausgewertet und Bildmaterial ausgesucht.

1.4 Aufbau der Arbeit

Zu Beginn wird die Kompetenz der Techno-Szene in Frage gestellt und anhand von Veröffentlichungen renommierter Autoren untersucht. Die Analyse der vorlie­genden Literatur soll den derzeitigen Kenntnisstand des Phänomens Techno­Szene darlegen.

Nachdem der Begriff „Szene“ definiert und in den Zusammenhang mit „Techno“ gestellt wird, folgt die geschichtliche Entwicklung und Entstehung der „Techno­Szene“. Hier kommen vor allem Szenemitglieder der ersten Stunde zu Wort.

Im Weiteren wird dargestellt wie sich Techno-Szenegänger im Gegensatz zu an­deren Szene-Mitgliedern durch Kleidung, Sprache und kommunikative Codes ausdrücken. Es folgen die Strategien der Vermarktung von Szenen und die Mög­lichkeiten einer erfolgreichen Umsetzung, am Beispiel der Techno-Szene.

Die Kommunikation innerhalb der Szene wird unter dem Aspekt der Örtlichkeiten und der Social Media Plattformen betrachtet. Im Anschluss daran folgt eine Ein­schätzung darüber wie Szenen sich marketingpolitisch erfolgreich ansprechen las­sen und warum Marken davon profitieren können.

Anschließend werden die Gründe für eine Rezeption von Techno-Musik analysiert und erklärt. Ebenso die gesellschaftlichen Herausforderungen, die mit der Tech­no-Szene verbunden werden.

Am Beispiel der Loverparade Tragödie 2010 in Duisburg, der Berichterstattung durch die Medien und dem Verhalten der Verantwortlichen wird die gesellschaftli­che Akzeptanz der Szene dargestellt. Zudem befasst sich das Kapitel mit der Fra­gestellung inwiefern Techno ein Wirtschaftsfaktor sein kann.

Das Fazit gibt einen Ausblick auf die Zukunft und die Möglichkeiten der Techno­Szene. Der Gesamtaufbau der Arbeit gliedert sich folgt:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 1: Aufbau der Arbeit.

2. Die Kompetenz der Techno-Szene

Seit Ende der 80ziger Jahre entwickelte sich die Techno-Szene und ist den Intel­lektuellen immer noch ein Rätsel. Das wird immer dann klar, wenn sich alljährlich Hunderttausende zur Berliner Loveparade einfinden und die Feuilletons nach Er­klärungen suchen um das Phänomen Techno und seine Wirkung zu deuten. Ein Ritual zweier getrennter Lager: Die einen schütteln den Kopf und verurteilen die ausschweifend feiernde Partymeute. Die anderen bejubeln die nicht endend wol­lende Techno-Bewegung. Die zahlreichen Veröffentlichungen über die Techno­Szene belegen, dass diese Szene nach wie vor Bedeutung hat.

2.1 Autoren

Im Folgenden werden Autoren aus der Wissenschaft und Populärliteratur vorge­stellt die über das Genre Techno und die Techno-Szene geschrieben haben.

Der erste Autor der hier vorgestellt wird ist Marcus S. Kleiner1. Er ist 1973 geboren und absolvierte sein Studium der Philosophie, Soziologie und Literaturwissen­schaft in Duisburg sowie in Essen.

Marcus S. Kleiner ist im übrigen Mitherausgeber des seit 1999 erscheinenden Kul­turbuches „quadratur“ und war Geschäftsführer des FKO Verlags in den Jahren 1998 bis 2005. Außerdem ist er an der Konzeption, Organisation und Realisation zahlreicher Veranstaltungen in den Bereichen Kultur, Literatur, Medien, Kunst und Wissenschaft seit 2000 engagiert. Nebenbei ist er freiberuflich als PR-Redakteur und Texter in verschiedenen Werbeagenturen tätig.2

Kleiner veröffentlichte diverse Analysen der Popkultur und ein Sammelband1 zur gesamten Pop-Theorie.2 Ebenso schrieb er das Buch „Soundcultures“3.

Ein weiterer Autor, der über Techno veröffentlichte ist der 1950 geborene Ronald Hitzler4. Er studierte von 1974 bis 1978 Soziologie, Politikwissenschaft und Philosophie an der Universität Konstanz. Nach verschiedenen Lehrstuhlvertretun­gen am Institut für Soziologie der Universität München zwischen 1995 und 1997 ist Hitzler seit April 1997 Professor für Allgemeine Soziologie der Technischen Universität Dortmund.

Ronald Hitzler leitete von der TU Dortmund geförderte Projekte wie „Vom Internet zum Parkplatz und zurück. Experimente zur standardisierten Befragung in einer Jugendszene“ (2001). Zudem arbeitet er in wissenschaftlichen Beiräten verschie­dener sozialwissenschaftlicher Zeitschriften, wie bspw. im Beirat der Zeitschrift „Diskurs Kindheits- und Jugendforschung“.5

Folgende Sachbücher veröffentlichte Hitzler: „Leben in Szenen“6, „Posttraditionale Gemeinschaften“7 sowie „Techno-Soziologie“8, dass im nächsten Kapitel genauer unter die Lupe genommen wird. Darüber hinaus schrieb er einen Artikel zu „Der Pillen-Kick. Ekstasetechniken bei Techno-Events“9.

Rainer Schmidt1 wurde 1964 geboren und studierte Volkswirtschaftslehre in Bonn, Baroda (Indien) sowie Göttingen. Danach schloss er sein Journalismus Studium in London ab. Heute lebt er als freier Autor in Berlin-Kreuzberg.2

Im Jahr 2009 veröffentlichte er den Techno-Roman „Liebestänze“3 um den es sich im nächsten Kapitel drehen wird.

Gabriele Klein4 studierte zwischen 1977 und 1987 Soziologie, Geschichte, Sportwissenschaft, zeitgenössischen Tanz und Pädagogik an den Universitäten Bielefeld, Bochum und Essen sowie an der Amsterdamer Theaterschool (Amster- damse Hogeschool voor de Kunsten). 2002 übernahm sie eine Professur an der Universität Hamburg und leitet seit 2005 den postgradualen Studiengang Perfor­mance-Studies.5

Sie veröffentlichte Fachbücher wie „Is this real? Die Kultur des HipHop.“6, „ Stadt. Szenen. Künstlerische Produktionen und theoretische Positionen“7 sowie „Electro­nic Vibration. Pop - Kultur- Theorie.“8 auf das im nächsten Kapitel detaillierter ein­gegangen wird.9

Rainald Goetz1 wurde 1954 geboren und absolvierte 1974 ein Doppelstudium der Medizin und Geschichte in München und Paris.

Nach einer Selbstverletzung mit einer Rasierklinge beim „Ingeborg-Bachmann- Wettbewerb“ im Jahr 1983 wurde erstmals öffentlich auf Goetz aufmerksam ge­macht. 1983 erschien sein erster Roman mit dem Titel „Irre“.2 Außerdem schrieb er für die Musikzeitschrift Spex, diverse Einzelbeiträge, die wiederum zu Bänden zusammengefasst wurden.3 Von Februar 2007 bis Juni 2008 schrieb Goetz einen Blog mit dem Titel „Klage“ auf den Internetseiten des Magazins Vanity Fair, der daraufhin in Buchform erschien.4 Gemeinsam mit DJ Westbam veröffentlichte er den Titel „ Mix, Cuts & Scratches“5 sowie die Erzählung „Rave“6, die im nächsten Kapitel besprochen wird.7

Erik Meyer8 wurde 1968 geboren und absolvierte 1989 ein Studium der Politikwis­senschaft, Neueren Geschichte und Philosophie in Gießen.9 Seit 1997 ist er an der Justus-Liebig-Universität Gießen als Dozent tätig.10

Meyer veröffentlichte die Bücher „Jugend, Medien, Popkultur. Ein Sammelal­bum.“11 sowie „Die Techno-Szene. Ein jugendkulturelles Phänomen aus sozialwis­senschaftlicher Perspektive.“12. Des Weiteren schrieb er folgende Beiträge: „Zwi­schen Parties, Paraden und Protest. Zur politischen Soziologie der Techno­Szene.“, „Welcome to the Machine: Acid, House und Techno.“ und „Techno. Sounds und Szenen zwischen Lokalkolorit und Globalkultur.“.13

Hartmut Brenneisen wurde 1956 geboren und ist seit 1972 bei der Landespolizei Schleswig-Holstein tätig. Derzeit ist er Dekan des Fachbereichs Polizei der Fach­hochschule für Verwaltung und Dienstleistung in Schleswig-Holstein (FHVD), Vi­zepräsident der Hochschule, Sprecher der Fachbereichsleiterkonferenz Polizei der Fachhochschulen für den öffentlichen Dienst (FHöD) sowie Lehrbeauftragter für das Studienfach Verfassungsrecht/Eingriffsrecht im Masterstudiengang „Public Administration - Police Management“.1

Brenneisen schrieb Beiträge über „Jugendkulturelle Erscheinungsformen der Techno-Party-Szene“, „Techno-Party-Szene. Jugendkulturelle Erscheinungsfor­men, Fragen der Rechtslage und polizeiliche Einsatzkonzepte.“ und „ Loveparade und Fuckparade vor dem Bundesverfassungsgericht; das Ende des weiten Ver­sammlungsbegriffs?“.2

Ebenfalls schrieb er das Fachbuch „Techno. Professionelles Einsatzmanagement von Polizei- und Ordnungsbehörden bei Veranstaltungen der Techno-Party- Szene“3.

Tobias Rapp ist 1971 geboren und zog nach der Wende nach Berlin. Somit konnte er die Szene von Anfang an beobachten und selbst daran teilhaben. Er war lange Zeit Musikredakteur bei der Berliner „taz“ und ist seit 2009 beim „Spiegel“ in Ham­burg tätig. Nebenbei legt er Platten in Clubs auf.4

Rapp hat viele Beiträge über die Technokultur geschrieben, hier sein nur einige genannt: „Auch das noch - die Avantgarde verlässt Berlin. Die Tage Berlins als eu­ropäische Hipness-Hauptstadt sind gezählt. DJ Fetisch ist weg und dem „FAS“- Feuilleton geht's auch nicht so gut.“, „Bar 25. Immer alles haben, alles machen, al­les sein“, „Der Easyjetset fliegt auf diese Stadt. Jedes Wochenende kommen Techno-Touristen nach Berlin, um in den Clubs zu feiern. Wie die Billigflieger die Ausgehkultur umwälzen und warum ohne sie jeder dritte Laden schließen müss­te“. Der Roman „Lost and Sound - Berlin, Techno und der Easyjet“5 wird im kom­menden Kapitel behandelt.6

Der Blogger Airen ist 1981 geboren und schloss 2006 seinen Bachelor of Interna­tional Business Administration ab. Nach dem Studium absolvierte er ein Praktikum bei einer Unternehmensberatung in Berlin. Heute lebt er nach zwei Jahren Mexiko Aufenthalt wieder in Berlin.1

Er wurde durch die Plagiatsvorwürfe gegen die Autorin Helene Hegemann, die aus seinem Blog abgeschrieben haben soll bekannt. Mit seinem Debütroman „Strobo“2 aus dem Jahre 2009, der aus reinen Blogeinträgen bestand wurde er durch den oben beschriebenen Plagiatsvorwürfe berühmt.3 Sein zweites Buch ist soeben er­schienen und trägt den Titel „I am Airen Man“4. Airen schreibt unter einem Pseu­donym.

Der Amerikaner Dan Sicko5 erhielt ein Stipendium an der University of Detroit und schloss sein Studium mit einem Bachelor of Science im Mai 1990 ab. Der aktuel­len Roman „Techno Rebels: The Renegades of Electronic Funk“6, auf den im nächsten Kapitel eingegangen wird erschien 1999. Außerdem schrieb er für diver­se Magazine wie Wired und Urb. Seit 2005 ist er bei der Werbeagentur Organic, Inc., als Creative Director tätig.7

2.2 Literaturanalyse

Rainald Goetz „Rave“ gibt in drei Teilen szenenspezifische Gespräche wieder. Er kritisiert die Journalisten, die in Feuilletons und Lifestyle-Rubriken der Zeitungen sich zu Techno äußern. Allerdings sind sie nicht in der Lage einen authentischen Eindruck der Musikkultur Techno zu vermitteln, weil sie sich in allzu „Intellektuel­lem“ und „selbstgefälligem“ Schreibstil verlieren.

Er beschreibt aus der Ich-Perspektive Körperhandlungen, Bewegung, Tanz und Gedanken, was konzentriertes Lesen voraussetzt, um die Zusammenhänge nach­zuvollziehen.

Es handelt sich im Großen und Ganzen um Aspekte der Techno-Szene wie Anek­doten, Szene-Legenden, Drogen, Partys, Wahrnehmung, Sehen, Hören, Fühlen und Beobachten.1 Der Autor will mit der Erzählung einen möglichst authentischen Eindruck der Techno-Szene vermitteln. Die Kritik, die Erzählung sei dem Szene­Jargon verfallen und keine differenzierte Betrachtung ist deshalb unangemessen. Sie beschäftigt sich mit der Frage, wie der DJ mit dem richtigen Timing und der geeigneten Auswahl von Tracks die Masse zum Tanzen sowie ausflippen bewe­gen kann. Die Kunst und die Wertschätzung des DJings will Goetz den Lesern aufzeigen. Wie folgendes Beispiel unterstreicht:

„Es gibt bei der Produktion eines derart real prozessual entstehenden Kunst­werks, wie der vom DJ-Handwerk hervorgebrachten, sich über den Zeitraum mehrerer Stunden einer Nacht erstreckenden Augenblicklichkeitskunst, fast kei­nen Fehler, der nicht durch ein korrigierendes Manöver abzufangen wäre, oder gar - natürlich der, im Fall eines Großmeisters gar nicht so unseltene Idealfall - zu überführen in die Vorbereitung einer völlig neuen, auf genau diesem einen Fehler beruhenden Neurichtigkeit.“2

Die Erzählung nimmt ebenfalls die „Drogen“ Exzesse der Szene unter die Lupe und spiegelt hierdurch die Abhängigkeit der Szenemitglieder wieder. „Rave“ ist ein authentisch geschriebener Roman der eindrucksvoll die Techno-Szene widerspie­geln könnte. Die szenetypische Erzählform sowie die Sprunghaftigkeit im Schreib­stil ermöglichen es in erster Linie Insidern, die Geschichte in seiner Tiefe und Brei­te zu verstehen.

Die Veröffentlichung „Electronic Vibration. Pop - Kultur- Theorie.“ widmet sich wissenschaftlich distanziert der Jugendkultur Techno und untersucht Begriffe wie Identität, Jugend, Gegenkultur, Over- und Underground. Kleins Ideen zur Techno­Kultur sind oft einseitig, weil sie zur Erklärung des Phänomens die Rezipienten und weniger die Macher zu Wort kommen lässt. Des Weiteren ist der pauschale Techno-Begriff, der von House über Drum’n’Bass bis zu Electro zusammengefasst wird, nicht korrekt. Es wird zudem keine konkrete Begriffsabgrenzung wiederge­geben, denn die verschiedenen Szenen unterscheiden sich allein schon von der Altersstruktur und den unterschiedlichen Verhaltensweisen. Der Undergound ist nicht wie von der Autorin behauptet in der Techno-Kultur verschwunden, sondern genau dort hat diese Begrifflichkeit überlebt.

Den technischen Aspekten der Techno-Musik wie der Geschwindigkeit und Ver­bindung von Mensch und Maschine wurden so gut wie keine Aufmerksamkeit ge­schenkt.1

Tobias Rapp eröffnet „Lost And Sound - Berlin, Techno und der Easyjetset“ mit den Worten „Ein neues Berlin entsteht, und keiner kriegt es mit“. Er beschreibt ei­ne Mischung aus Party-Roman, soziologischer Studie, Pop-Essay und die Begei­sterung für das Berliner Nachtleben. Die Feierwoche von Montag bis Sonntag wird zum Rahmen einer Erzählung über das Phänomen Techno.2

Diese Veröffentlichung stellt eine aktuelle Momentaufnahme von Berlin im Som­mer 2008 dar. Es spiegelt sich treffsicher die Situation der Berliner Clubszene mit dem gesamten Afterhour-Irrsinn wieder. Auf Drogenkonsum wird nicht eingegan­gen. Er wird als fester Bestandteil der Techno-Szene angesehen.

Rapp beschreibt, wie die Berliner Techno-Szene durch eine ganzheitlich geschei­terte Stadtentwicklungspolitik entstehen konnte. Durch das Immobilienangebot im Osten der Stadt wurde ein großer Leerstand erzeugt, der per Zwischennutzung durch die Techno-Szene besetzt werden konnte.

Mit dem „Easyjetset“, wie Rapp das Billigfliegen nennt, wurde die Feierkultur der Ossis, Schwulen und den Kreativen um eine Zielgruppe erweitert. Die Touristen, die nach Berlin fliegen, verleihen dem Nachtleben ein globales Gefühl. So ist es nicht selten, dass in einer Schlange vor dem Club gleichzeitig fünf verschiedene Nationalitäten vertreten sind und unterschiedliche Sprachen gesprochen werden.

Es werden zielgenau drei Interviews dargestellt. Ein interessantes Gespräch mit einem Hostel-Betreiber, ein Interview mit einer 39-Jährigen, die auf Rave hängen geblieben ist, und ihrer 20 Jahre jüngeren Tochter. Das letztgenannte Interview stellt den Generationenkonflikt in einer ganz anderen Art und Weise dar.

Die Veröffentlichung besticht durch viel Wissen und echtes Verständnis und kann jedem Raver ans Herz gelegt werden. Andererseits gibt es authentische Einblicke in die Szene für diejenigen, die Informationen über Popkultur, Soziologie und Stadtentwicklungspolitik gewinnen wollen. Das Thema Techno wird vielseitig be­leuchtet, nicht schön geredet und es werden Widersprüchlichkeiten und Probleme aufgegriffen. Am Ende bringt es viel Neues ans Licht und steigert das Interesse für Berlin und seine Clubkultur.1

Ronald Hitzler und Michaela Pfadenhauer versuchen in „Techno-Soziologie“ vorur­teilsfrei das Wissen über die Jugendkultur Techno sozialwissenschaftlich mithilfe benachbarter Wissenschaftsdisziplinen darzustellen. Techno wurde laut den Auto­ren nur auf ohrenbetäubende Musik, nichtendenwollende Partys und exzessiven Drogenkonsum begrenzt und lieferte somit das Abbild einer Jugendkultur, die eine kommerzielle Verdummung junger Menschen hervorbrachte.

Im einleitenden Beitrag „Erlebniswelt Techno: Aspekte einer Jugendkultur“ erklärt Hitzler zunächst die wichtigsten Begriffen der Techno-Szene.

Szenen bilden sich demnach vor dem Hintergrund von Umstrukturierungen des sozialen Lebens im Zuge von Pluralisierungs- und Individualisierungsprozessen. Es entwickelten und vermehrten sich neuartige Vergemeinschaftungsformen, de­ren wesentlichstes Kennzeichen darin bestehen, dass sie nicht mit den herkömm­lichen Verbindlichkeitsansprüchen einhergehen, sondern dass sie eigene entwic­keln. Diese als „posttraditional“ bezeichneten Vergemeinschaftungsformen sind laut Hitzler die Basis von Szenen.

Der Sammelband gliedert sich in insgesamt sechs Kapitel. Im ersten widmet sich Hitzler den „Techno-Events“. Hier befinden sich Beiträge von verschiedensten Au­toren, die über Techno bereits veröffentlichten wie von Erik Meyer, der die Love­parade in Zusammenhang mit politischer Soziologie untersucht. Im zweiten Kapi­tel geht es um „Techno-Identität“, dort finden sich Gastbeiträge zu den Aspekten sozialwissenschaftlicher Jugend- und Jugendkulturforschung. Das dritte Kapitel „Techno-Tanz-Musik“ beinhaltet jeweils einen Artikel zum Techno-Tanz und der Techno-Musik. Im anschließenden Abschnitt „Techno-Drogen“ wird über die Er­kenntnisse der Drogentrendforschung im Zusammenhang des Drogengebrauchs in der Techno-Szene berichtet. Das fünfte Kapitel bildet mit dem Titel „Techno­Videos“ einen medienwissenschaftlichen Exkurs. Das abschließende, sechste Ka­pitel „Techno-Codes“ gibt Einschätzungen zur Stilbildung innerhalb des Techno wieder.2

Die Untersuchungen, Techno als Erlebniswelten, richtet sich in erster Linie an die wissenschaftliche Fachwelt. Techno-Forscher schreiben untersuchen die Techno­Szene als interessantes gesellschaftliches Phänomen insbesondere der Jugend­kultur.

„Techno Rebels“ soll laut dem Amerikaner Sicko keine vollständige Geschichte der elektronischen Musik werden. Sondern eine Diskussion über Techno auslösen und jedem Leser eine persönliche Interpretation ermöglichen.

Im ersten Teil geht es um die Entwicklung und die Geburt von Techno in Detroit. Der Autor beschreibt die Szene durch das Wachstum der Stadt Anfang der achtzi­ger Jahre sowie die Verslumung.

Sicko widmet sich ebenso der Stadt Detroit, wie der Infrastruktur hinter der Musik, den Produzenten und Labels. Die Entwicklung zu einem weltweiten Phänomen meistert Sicko gut, denn er beschränkt sich nur auf das wesentliche.

Im Kapitel über die Europäische Techno-Szene kommt allerdings Deutschland als fester Bestandteil zu kurz. Darüber hinaus werden Subgenres von Techno wie Mi­nimal oder Trance zu wenig dargestellt. Während er Genres wie Drum'n'Bass dis­kutiert, kann er ihre Beziehung zu Techno nicht klar und deutlich darstellen.1

„Techno Rebels“ ist ein aufschlussreicher Roman, der viele Fakten und Details insbesondere zur Entwicklung in Detroit aufzeigt. Durch den relativ einfachen Er­zählstil fehlt der Spannungsbogen. Hinzu kommt, dass durch die Darstellung der Detroiter Szene globale Aspekte vernachlässigt werden.

„Liebestänze“ von Rainer Schmidt widmet sich der Techno-Szene der 90ziger Jah­re und erzählt vom Protagonist Felix. Die Geschichte handelt von der Liebe zwi­schen Felix und DJane Karla, diversen Verwicklungen und dem Happy-End: wie es so oft geschieht, sie werden ein Paar. Es handelt sich um eine Liebesgeschich­te im Techno-Rausch der 90ziger Jahre. „Liebestänze“ erinnert an einen „Gro­schenroman“ der 50ziger Jahre und ist daher nicht zeitgemäß. Die ständigen Hin­weise auf den Protagonisten wie - „wie Felix gerührt feststellte“, „wie Felix fand“ oder „wie Felix dachte“ ermuntern nicht zum Weiterlesen.2

Das Marketingkonzept des Romans hingegen ist sehr außergewöhnlich und gut durchdacht. Drei Monate lang kamen täglich drei zweiminütige Videos auf die ei­gens gestaltete Website3 sowie auf das MySpace Profil, in denen Partygänger und Künstler eine Seite aus „Liebestänze“ vorgelesen haben. Schmidt begründete das Konzept, wie folgt: „Wir suchten nach Wegen, die jungen potenziellen Leser zu erreichen, die nicht das Feuilleton studieren, sondern sich im Netz tummeln.“1 Er zog acht Wochen lang durch München, Hamburg und vor allem Berlin, um Menschen beim Lesen seines Buches zu filmen. Seine kuriosesten Leser waren zwei weiß­haarige Seniorinnen und ein Rentner jenseits der 70, die drei Seiten seiner Lie­besgeschichte voller Drogen, Beats und Sex vorgetragen haben.

Auch prominente Freunde der Berliner Techno-Szene der 90er Jahre ließen sich dazu überreden aus dem Roman vorzulesen, wie der Schriftstellern Rainald Goetz, der DJ Paul van Dyk bis hin zum Loveparade Gründer Dr. Motte.2

Der Roman „Strobo“ ist aus Blogeinträgen während eines zweijährigen Aufenthalts in Berlin zwischen Wirtschaftsstudium und Gefängnis, zwischen Beratungsfirma und dem Berliner Club Berghain entstanden. Er beschreibt das Leben zwischen Arbeit in einer Unternehmensberatung und einer Welt aus Drogen und Techno. Momente des Glücks wechseln mit denen der absoluten Verzweiflung. Airen, die Hauptfigur kann trotz der immer wiederkehrenden Exzesse in der Szene seiner Arbeit als Unternehmensberater nachgehen und entspricht damit nicht dem Bild eines heruntergekommenen Drogenkonsumenten.3

Die Erzählung ist sehr authentisch geschrieben und vermittelt Techno als echtes Lebensgefühl. Durch den Plagiatsskandal von Helene Hegemann erhielt „Strobo“ endlich die verdiente Aufmerksamkeit. Es wurden ganze Passagen und Szenen wörtlich übernommen, ohne die Quelle zu nennen.

Als kleine Wiedergutmachung hat der Verlag Ullstein, bei dem Helene Hegemann ihr Buch „Axolotl Roadkill“ herausgegeben hat, inzwischen mit Airen einen eigenen Buchvertrag geschlossen und bringt „Strobo“ im Herbst 2010 als Taschenbuch­ausgabe heraus.4

3. Die Darstellung der Techno-Szene

Das folgende Kapitel befasst sich mit einer Analyse der Techno-Szene und soll Einblicke in marketingpolitische Aspekte geben. Aus Historischer Sicht wird der Szenebegriff definiert und in seiner aktuellen Bedeutung und Verwendung darge­stellt. Die Gründe und Ausmaße der Rezeption von Techno-Musik werden anhand von verschiedenen Bereichen erläutert. Ebenso in welcher Art und Weise es ge­lingen kann, Szenegänger anzusprechen und welche Ausdrucksmöglichkeiten vorhanden sind.

3.1 Definition des Begriffs « Techno­Szene »

Der Begriff „Szene“ und der englische Begriff „scene“ - entsteht in der ersten Hälf­te des 16. Jahrhunderts und hat die Bedeutung „Bühne“, „Ort der Handlung“, „Theater“ oder „Schauplatz“. Ab Mitte des 18. Jahrhunderts wird er als Bezeich­nung für einen „Auftritt“ verwendet. Neben dieser Hauptbedeutung hat der Begriff „Szene“ seit Mitte des 20. Jahrhunderts eine Nebenbedeutung, von der sich der Begriff „Lifestyle-Szene“ ableitet.1

Eine Szene ist demzufolge ein Ort oder Bereich, an dem bestimmte Ereignisse stattfinden oder Aktivitäten durchgeführt werden. Des Weiteren wird er als kulturel­les Milieu bezeichnet oder einer bestimmten Lebensweise zugeschrieben. Diese aus dem englischen ins deutsche übernommene Bedeutung des Begriffs „Szene“ entstammt dem Slang der Jazz-Anhänger und der Beatniks.

Das Wort ist ein Insider-Begriff, den die Mitglieder der Szene für ihre Lebenswelt und deren Bestandteile, die Akteure, Aktivitäten und Treffpunkte verwenden. Der heute gängige Begriff „Szene“ bezeichnet Orte oder Institutionen und Aktivitäten selbst bzw. Personen die sich dort aufhalten.2 Ein Beispiel hierfür sind Veranstal­tungen, die meist durch örtliche Nähe verbunden sind und als die „Hamburger­Szene“ oder die „Münchner-Szene“ bezeichnet werden. Der Begriff Szene be­schreibt in diesem Zusammenhang hauptsächlich Orte und Institutionen mit ihren Veranstaltungsangeboten und weniger die Gruppen.

Für die Art der Institution oder Erlebnisangebote, die zu einer Szene zusammen­gefasst werden sind als Beispiele die „Kneipenszene“ oder die „Clubszenen“ zu nennen. Eine Szene bildet sich somit, wenn Personen bestimmte Arten von kultu­rellen Angeboten nutzen und dabei immer wieder auf die gleiche Gruppe von Per­sonen oder unbekannte Gleichgesinnte treffen.

Die „Lifestyle-Szene“ hängt nicht mit einzelnen Orten, Institutionen oder Aktivitäten zusammen, sondern verbindet, Orte, Aktivitäten, Verhaltens- und Darstellungswei­sen und Interessen in einem übergreifenden Stil. Sie können als Nachfolger der Subkulturen der 50ziger bis 70ziger Jahre verstanden werden. Subkulturen sind ein Resultat der oppositionellen Auseinandersetzung der Jugendlichen mit der Kultur ihrer sozialen Herkunftsklasse und der dominierenden Kultur. Unterschie­den wird zwischen den Subkulturen der Jugendlichen aus der Arbeiterklasse, die in erster Linie gegen etwas sein wollen - wie bspw. Skinheads und den Gegenkul­turen der Jugendlichen aus der Mittelklasse, die ebenfalls Protest ausdrücken, je­doch auch Alternativen aufzeigen wie bspw. die Hippies.

Eine Folge der Auflösung traditioneller Szenen ist die Bildung von „Lifestyle- Szenen“. Der Begriff dient dazu die Vielfalt verschiedener Lebensformen, Verhal­tensweisen und kultureller Interessen, die sich unter gesellschaftlichen Verände­rungen wie zunehmende Individualisierung, Pluralisierung und Mobilität entwickel­ten zu beschreiben. Lebensstile sind eine bewusste Form der Selbstdarstellung. Die Begrifflichkeit entsteht aus der Entscheidung für eine bestimmte Zeit in einer bestimmten Weise zu leben, wie sich entsprechend zu kleiden und zu verhalten und dadurch seinen Lebensstil sichtbar zu machen. Durch Lifestyle-Szenen lassen sich bestimmte Lebensstile verfolgen und somit sind Szenen durch einen be­stimmten Lebensstil gekennzeichnet.1

In diesen Szenen wird niemand aufgrund seiner sozialen Herkunft oder einer do­minierenden Kultur ausgeschlossen. Es wird auch kein Widerstand gegen vorherr­schende Kulturen und kommerzielle Systeme wie in Subkulturen verbreitet. Denn Subkulturen entwickelten sich als bewusste Abweichung von der Norm und verlo­ren erst nach einiger Zeit durch die Kommerzialisierung wie die käufliche Erwer­bung von subkulturellen Zeichen und durch eine gewisse Normalisierung d.h. Ge­wöhnung der Öffentlichkeit an das Phänomen, das Potenzial Skandale auszulösen und Protest auszudrücken.2

Die Mechanismen der Normalisierung und Integration in die Gesamtkultur gehören bei Lifestyle-Szenen bereits zur Entwicklung. Die fehlende Grundhaltung sich ge­gen etwas aufzustemmen sowie die rasche Globalisierung kultureller Trends, för­dern und beschleunigen die Normalisierungs-Mechanismen.

Die ehemaligen Subkulturen, die in England in den 50ziger bis 70ziger Jahre unter ganz bestimmten gesellschaftlichen Verhältnissen entstanden, werden durch die Loslösung von diesem Entstehungshintergrund ebenfalls zu Lifestyle-Szenen. Denkmuster hierfür sind Skinheads, Grufties, Punks und Heavy-Metals, die in der ehemaligen DDR die Stile und Sprache aus England importierten.3

Eine Ausprägung der Lifestyle-Szenen ist Techno. Der Begriff Techno meint zu­nächst elektronisch produzierte Unterhaltungsmusik. Darüber hinaus steht er für ein Ensemble aus Musik, Bildern, Partys, Mode und Jugendkultur. Beide Begriffs­bestimmungen sind eng miteinander verbunden, denn ohne die Musik wäre es nicht zu einer eigenen Jugendkultur gekommen. Die Begriffe House und Techno sind als gleichwertig zu verwenden. Des Weiteren findet sich der Oberbegriff elek­tronische Tanzmusik häufig auf Flyern und Plakaten.

Auf dem Markt der Tonträger wiederum erscheinen zahlreiche CDs und Platten der unterschiedlichsten Facetten der elektronischen Musik.

Techno wird als Oberbegriff in wissenschaftlichen Veröffentlichungen sowie in Bü­chern verwendet. Die meisten, die sich nicht genauer mit elektronischer Musik be­schäftigen denken, dass sie nur aus lauten Bässen, schnellen Beats und immer den gleichen Tönen bestehe.1

Aus Sicht von Musikern und DJs steht Techno nur für eine spezielle Ausprägung des Gesamtbereiches elektronischer Musik. Es gibt noch zahlreiche weitere Gen­res der elektronischen Musik. Hier werden aber nur die Hauptströmungen, die für Techno relevant sind erläutert.

Industrial entwickelte sich in den 70ziger Jahren. Typisch für diese Musikrichtung waren klangliche Übersteuerungen, Störgeräusche oder maschinenlärm-ähnliche Kompositionen, häufig angereichert mit Samples oder Schreigesang. Aus dem In­dustrial bildete sich Hardcore-Techno oder Gabba und diente als Inspirationsquel­le für weitere Techno-Subgenres.2

Bei EBM werden die wuchtigen, voluminösen Klänge des Electropunk mit frühem Industrial gekreuzt, die sich in den frühen 90ziger Jahren erstreckten. Es gilt als wesentlicher Einflussfaktor für die Entstehung von Detroit Techno, New Beat und später auch Goa Trance. Bereits Ende der 80ziger Jahre gab es erste Überlage­rungen mit Acid House.3

In den 80ziger Jahren entstand in den Chicagoer Diskotheken die House-Musik, als Weiterentwicklung des Disco-Sounds der 70ziger Jahre. Die typische Vinyl­Single enthielt bereits zu dieser Zeit eine Version mit ausgedehnter Rhythmus­Passage. Besonders die beiden DJs Frankie Knuckles und Larry Levan begannen die Zwischenstücke, ausschließlich mit den monotonen Passagen verschiedener Schallplatten zu vermischen und den Rest der Songs wegzulassen. Teilweise wurde sogar die gleiche Platte in doppelter Ausführung gekauft, um ihren Rhyth­mus-Teil künstlich zu verlängern.

Die neuen Ansätze elektronischer Musik verbreiteten sich schnell und wurden in den frühen 80ziger Jahren Inhalt der nächtlichen Radiosendung „Midnight Funk Association“ in Detroit, die von Charles Johnson moderiert wurde. Johnson achte­te dabei explizit auf eine ausgewogene Klangvielfalt und versuchte, zahlreiche Musikrichtungen in seine Sendung zu bringen. Dieses Programm war die Hauptin­spirationsquelle für die Produzenten Juan Atkins, Derrick May und Kevin Saunder- son, die durch die Verschmelzung verschiedenartiger Stile den Detroiter Techno­Sound schufen.

Ende der 80ziger Jahre entstand Acid House. Anfangs war es eine besonders har­te und minimalistische Variante der House-Musik und stellte sich als ein echtes Hippie-Revivial dar. Als Erkennungszeichen des Sounds und der Szene diente das Smiley-Symbol. Die Musik wurde durch die Medien intensiv verbreitet und äu­ßerst schnell im großen Stil vermarktet. Dann wurde bekannt, dass Acid das Syn­onym für die Droge LSD darstellte und auch das Rauschmittel Ecstasy in der Sze­ne populär war. Es folgten strenge Polizeikontrollen und unzählige Razzien. Die Warenhäuser nahmen aus Angst vor Image-Schäden sämtliche Smiley-Artikel aus dem Sortiment und große Radiostationen weigerten sich, Acid-House zu spielen. Die Folge dieses Boykotts war, dass sich die Acid-House-Szene in den Unter­grund zurückzog.1

New Beat entstand durch Zufall als Gegenbewegung zur Acid-House-Szene als der DJ Marc Grouls einen Song versehentlich zu langsam abspielte. Denn die Re­zipienten konnten sich mit der Geschwindigkeit des Acid House nicht anfreunden, weil das Tanzen dazu beinahe unmöglich war. Nur zwei Jahre später dauerte der New-Beat-Boom an. Er nahm jedoch einen bedeutenden Einfluss auf die frühen Frankfurter Techno-Veröffentlichungen.2

3.2 Szenenbild : Wahrnehmung der Techno-Szene

Eine genaue Wahrnehmung der Techno-Szene in ihren zahlreichen Facetten er­möglicht der Werbewirtschaft Nutzen daraus zu ziehen. Im folgenden wird ein hi­storischer Abriss, Formen des Ausdrucks und die Möglichkeiten der Markenwert­steigerung durch Szenen erläutert.

3.2.1 Entstehung und Entwicklung der Techno-Szene

Der erste in Serie produzierte Synthesizer „A. Moog“ wurde 1964 zunächst der Öf­fentlichkeit vorgestellt und ebnete den Weg zur elektronischen Klangerzeugung. Weltweite Bekanntheit erlangte der „Moog-Synthesizer“ 1968 mit dem Erfolg der LP „Switched on Batch“ von Wendy Carlos, die ausschließlich Hörbeispiele von „Bascher Werken“, die mit einem Moog-Synthesizer eingespielt wurden enthielt. Mittlerweile begannen zahlreiche Musiker der Rock- und Popszene, mit dem Gerät zu experimentieren. Zunächst nur durch Kombination mit dem in der Rockmusik verwendeten Instrumenten. 1974 entstand die wohl einflussreichste Formation „Kraftwerk“, die mit ihrem Titel „Autobahn“, erstmals vollständig auf konventionelle Instrumente verzichtete.

Die bisherige psychedelische Rockmusik basierte vorwiegend auf einer live­elektronischen Spielweise und beinhaltete Elemente der Improvisation.

Demgegenüber erreichte Kraftwerk durch die Kombination von Synthesizern, Se­quenzer und Rhythmusgeräten die Möglichkeit, den Ablauf der musikalischen Prä­sentation insgesamt zu programmieren. Trotzdem verzichteten sie nicht auf vokale Elemente, die jedoch oft elektronisch verfremdet wurden.1

Ende der 70ziger Jahre wurde durch die technologische Weiterentwicklung mit dem Einsatz von Mikroprozessoren eine qualitative Verbesserung und zunehmen­de Verbilligung möglich und der Einsatz wurde populärer.

Während sich Techno damals in Europa allerdings noch oftmals dem Vorwurf ausgesetzt sah, durch den alleinigen Einsatz elektronischer Geräte und dem Feh­len „echter“ Instrumente eine gewisse Kälte auszustrahlen, wurde es in den USA wesentlich offener empfangen: bereits 1982 verbanden „Afrika Bambaataa & The Soul Sonic Force“ in dem Track „Planet Rock“ Auszüge aus Kraftwerk-Stücken mit Rap und schufen so ein heutiges Subgenre von Techno, den Electro.

Folglich verarbeiteten die beiden Detroiter Juan Atkins und Richard Davies den Einfluss, den Kraftwerk auf sie ausgeübt hatte, in der Gründung des Projekts „Cy- botron“, und kombinierten die elektronischen Klänge der deutschen Band mit Bri­tish New Wave. 1984 produzierten sie den Track „Techno City“ womit sie ihrer Musik einen Namen gaben und gleichzeitig ein neues Genre erschufen.

Erstaunlicherweise konnte sich Techno jedoch weder in seiner Geburtsstadt De­troit noch landesweit durchsetzen, da in den USA weiterhin Hip Hop und Rap we­sentlich populärer waren. 1988 gelangte es vor allem durch die Veröffentlichung von „Techno! The New Dance Sound from Detroit“, über England nach Europa und erfreute sich dort größter Beliebtheit.1

Mitte der 80ziger Jahre wird in Frankfurt die Veranstaltung „Technoclub“ im „No­name Club“ gestartet und bringt somit eine ganz neue Musikrichtung nach Deutschland. Laut Jürgen Laarmann, Frontpage Magazin „war der Technoclub ei­ne Underground Geschichte für Vorstadt Kinder und nie wirklich Hipp“. 1988 wechselt dann die Veranstaltungsreihe in die Flughafendisco „Dorian Gray“. Der Mitinitiator des Clubs und DJ Andreas Tomalla alias Talla 2XLC veröffentlichte 1985 mit dem Titel „Tekno Talk“ eine der ersten bundesdeutschen Produktionen elektronischer Tanzmusik. Der Titel fand jedoch nur regional Beachtung und ein Jahr später zieht der Frankfurter Sven Väth die Strippen als Frontmann der For­mation „Off“, die durch den Titel „Electrica Salsa“ 1987 einen europaweiten Be­kanntheitsgrad erreichte. Die Vermarktung war vom ersten Tag an selbstständig organisiert und so wurde ein Jahr später die Plattenfirma „Logic Records“ gegrün­det und der Club „Omen“ in der Innenstadt von Frankfurt eröffnet. Indem Sven Väth die Musik popularisierte.2

Durch die Radiosendung „SFBeat“ von Monika Dietls, die jeden Samstag auf „SFB2“ lief, wird die elektronische Tanzmusik in Berlin zum Leben erweckt. Erst­mals war es möglich einer breiten Öffentlichkeit die neuen, nie dagewesenen Töne zu präsentieren. 1988 spielte die Radiosendung erstmals das Genre „Acid-House“. Gleichzeitig wird in den Gemäuern eines Kreuzberger Kellers der Club „UFO“ ge­gründet, indem die ersten Acid-House Partys in einer ungewöhnlichen Atmosphä­re stattfinden. Laut Mijk van Dijk, Producer, Journalist: „Wurde die Gründungsver­sammlung der Szene im UFO Club abgehalten“. Einer der Organisatoren, Dimitri Hegemann lädt 1989 verschiedene Formationen der elektronischen Tanzmusik aus Großbritannien, den USA sowie DJs des Frankfurter „Technoclub“ ein. Da­durch wird ein Kontakt zu den DJs aus Detroit und dem Genre „Techno“ ausge­baut, dessen Name sich in der Bundesrepublik als Oberbegriff für elektronische Tanzmusik durchsetzt.

Die erste Loveparade fand 1989 mit nur 150 Teilnehmer in Berlin über den Kuh­damm’ statt. Modedesigner wurden hinzugezogen, um Ihre Mode mit Models zu präsentieren und die Öffentlichkeitswirkung zu erhöhen. Laut Mijk van Dijk, „waren sich die Szenenanhänger bewusst, ein Teil eines Ursprungs zu sein, dass aus den Trümmern von Acid House etwas entstehen kann, was sogar größer sein kann“.

In der Bundesrepublik gab es somit zwei Szenen, die Frankfurter, die konventio­nell und ursprünglich war und die Berliner, die für etwas neues und den Aufbruch stand.3

[...]


1 Im Jahr 2000 schloss er seine Promotion im Fach Soziologie mit einer Arbeit zum Thema: „Die mediale Konstruktion sozialer Wirklichkeit. Bausteine einer gesellschaftskritischen Medientheorie.“ ab. Des Weiteren war er für die Koordination und Fachberatung des Studiengangs Kommunikations- und Medienwissenschaften von 2002 bis 2006 an der Universität Duisburg- Essen zuständig.

2 U-Siegen (2010).

1 Kleiner (2002).

2 U-Siegen II (2010).

3 Kleiner S (2003).

4 1987 promovierte Hitzler zum Dr. rer. pol. an der Fakultät Sozial- und Wirtschaftswissenschaften der Universität Bamberg. Im April 1995 folgte die Habilitation in Soziologie am Fachbereich Philosophie und Sozialwissenschaften der Freien Universität Berlin.

5 Soz (2010).

6 Hitzler (2005).

7 Hitzler II (2008).

8 Hitzler III (2001).

9 DNB II (2010).

1 Nach dem Volontariat bei der Frankfurter Rundschau war er in London Redakteur beim BBC World Service (Radio) und später beim TV-Sender European Business News (EBN). Ende 2006 arbeitete er beim ZEIT Magazin und wechselte 1999 zum SPIEGEL. Von 2001 bis 2006 übte er die Funktion des stellvertretenden Chefredakteurs von MAX aus. Danach in gleicher Funktion bei Park Avenue und ab November 2006 arbeitete er für die deutschen Ausgabe Vanity Fair.

2 Gedanken (2010).

3 Schmidt (2009).

4 1990 promovierte sie an der Universität Bochum in Sozialwissenschaften. Das Thema ihrer Dissertation lautet: „Über die Zivilisationsgeschichte des Tanzes. Eine soziologische Untersuchung zum Verhältnis von Weiblichkeit, Körperlichkeit und Tanz.“ Sie habilitierte sich 1998 mit der Studie: „Pop Culture. Kulturproduktion und kulturelle Praxis. Eine Studie am Beispiel Techno.“

5 Bio (2009).

6 Klein II (2008).

7 Klein III (2005).

8 Klein (2004).

9 Pub (2009).

1 1981 erfolgte die Approbation als Arzt. Im Jahr darauf wurde er zum Dr. med. mit einer Studie über „Die Störungen der Hirnfunktion“ ernannt. Neben anderen Literaturpreisen erhielt er [1988] , 1993 und 2000 den „Mülheimer Dramatikerpreis“, 1991 den „Heinrich-Böll-Preis“, 1999 den „Else-Lasker-Schüler-Dramatikerpreis“ sowie 2000 den „Wilhelm-Raabe-Literaturpreis“.

2 Who (2008).

3 FAZ II (2006).

4 Heise (2007).

5 Goetz (1997).

6 Goetz II (2001).

7 DNB (2010).

8 1995 erhielt er ein Stipendium der Hans-Böckler-Stiftung und promovierte im Jahr 1999.

9 ZMI (2005).

10 Memorama (2010).

11 Meyer II (2003).

12 Meyer (2000).

13 Memorama II (2010).

1 Kluwer (2009).

2 FHVD (2010).

3 Brenneisen (2004).

4 thegap (2010).

5 Rapp (2009).

6 Single (2010).

1 Satt (2010).

2 Airen (2009).

3 Fluter (2010).

4 Airen II (2010).

5 Von 1996 bis 1998 arbeitete er bei „Campbell-Ewald Advertising“ als Texter. In den Jahren [1998] bis 2000 heuerte er bei der Werbeagentur „FCB Worldwide“ an. Nun kehrte er zu „Campbell-Ewald Advertising“ als Leiter der Texter Abteilung zurück und blieb dort ein Jahr. Bevor er zu „BBDO Detroit“ wechselte und dort zum Senior Texter aufstieg.

6 Sicko (2010).

7 CD (2010).

1 Goetz II (2001).

2 Goetz II (2001), 84.

1 Klein (2004).

2 Rapp (2009).

1 Rapp (2009).

2 Hitzler III (2001).

1 Sicko (2010).

2 Schmidt (2009).

3 Tänze (2010).

1 Welt (2010).

2 Welt (2010).

3 Airen (2009).

4 Süddeutsche II (2010).

1 Krischke-Ramaswamy (2007), 49.

2 Krischke-Ramaswamy (2007), 49ff.

1 Krischke-Ramaswamy (2007), 49ff.

2 Krischke-Ramaswamy (2007), 51ff.

3 Krischke-Ramaswamy (2007), 54.

1 Laut (2010).

2 Laut (2010).

3 Schäfer (1998).

1 Laut (2010).

2 Schäfer (1998).

1 Meyer (2000), 37-39.

1 Meyer (2000), 50.

2 Meyer (2000), 50.

3 Call (2008).

Ende der Leseprobe aus 105 Seiten

Details

Titel
„Szene“ als kultursoziologischer Begriff und Wirklichkeit: Mediale Vernetzung und Entwicklungspotenziale
Hochschule
Mediadesign Hochschule für Design und Informatik GmbH Berlin  (Am Standort München)
Note
1,3
Autor
Jahr
2010
Seiten
105
Katalognummer
V161058
ISBN (eBook)
9783640750405
ISBN (Buch)
9783640751129
Dateigröße
2562 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Szene, Szenemarketing, Web 2.0, Kultursoziologie, Techno-Szene, Techno, Medien, Social Media, Wirtschaftsfaktor, Musikrezeption, Szenenansprache, Lifestyle, Marketing, Markenwertsteigerung, Ausdrucksformen, Treffpunkte, Lokalisierung
Arbeit zitieren
Sebastian Büttner (Autor), 2010, „Szene“ als kultursoziologischer Begriff und Wirklichkeit: Mediale Vernetzung und Entwicklungspotenziale, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/161058

Kommentare

  • Noch keine Kommentare.
Im eBook lesen
Titel: „Szene“ als kultursoziologischer Begriff und Wirklichkeit: Mediale Vernetzung und Entwicklungspotenziale


Ihre Arbeit hochladen

Ihre Hausarbeit / Abschlussarbeit:

- Publikation als eBook und Buch
- Hohes Honorar auf die Verkäufe
- Für Sie komplett kostenlos – mit ISBN
- Es dauert nur 5 Minuten
- Jede Arbeit findet Leser

Kostenlos Autor werden