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Integrationsplanung ausländischer Mitarbeiter vor dem Hintergrund kultureller und religiöser Unterschiede in der Belegschaft

Titel: Integrationsplanung ausländischer Mitarbeiter vor dem Hintergrund kultureller und religiöser Unterschiede in der Belegschaft

Bachelorarbeit , 2010 , 51 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Levka Hansen (Autor:in)

Führung und Personal - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Sinkende Geburtenraten einerseits und eine kontinuierlich steigende Lebenserwartung andererseits führen zu einer Verschiebung der Altersstruktur in Deutschland. Bis 2030 ist mit einem Rückgang der Einwohnerzahl auf 77 Mio. Menschen zu rechnen. Damit einhergehend wird die Anzahl der erwerbsfähigen Personen im Alter zwischen 20 und 65 Jahren um 15 % bzw. 7,7 Mio. Menschen zurückgehen.
Durch die zunehmende Verknappung des Produktionsfaktors „Personal“ wird sich in den kommenden Jahren ein akuter Fachkräftemangel in deutschen Unternehmen einstellen. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen Rekrutierungsmaßnahmen auf in- und ausländischen Arbeitsmärkten deutlich zunehmen und auch auf bisher unattraktiveres Personal zugegriffen werden.
Hieraus resultiert eine dreidimensionale Belegschaftsstruktur, die sich aus folgenden Gruppen zusammensetzen wird:
• Ältere Arbeitnehmer mit einem Durchschnittsalter 50+
• Junge deutsche Mitarbeiter mit Defiziten in den Bereichen
Wissen, Lernen, Verhalten
• Ausländische Arbeitnehmer
Mitarbeiter aus fremden Nationen bringen dabei kulturelle und religiöse Besonderheiten in die Unternehmensorganisation ein, wodurch die kulturelle und religiöse Heterogenität der Belegschaft zunimmt.
Eine zunehmende Vielfalt an Kulturen und Glaubensrichtungen der Arbeitnehmer birgt ein erhöhtes Potenzial an Konfliktsituationen innerhalb der Belegschaft und kann die Produktivität des Unternehmens gefährden.

Ziel ist es, die Ursachen und die Relevanz von Konfliktpotenzialen zwischen unterschiedlichen Kulturen und Arbeitnehmern mit unterschiedlichem Glauben zu verdeutlichen. Darauf aufbauend gilt es, Integrationsmaßnahmen zu entwickeln, die eine Eingliederung der ausländischen Mitarbeiter in die
dreidimensionale Belegschaft (3-D-Belegschaft) ermöglichen, um so die Chancen einer multikulturellen Arbeitnehmerstruktur bestmöglich zu nutzen sowie deren Gefahren weitestgehend zu reduzieren.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

1.1. Problemstellung

1.2. Zielsetzung

1.3. Gang der Untersuchung

2. Begriffsabgrenzung

2.1. Kultur

2.2. Religiosität

3. Chancen und Gefahren multikultureller und -religiöser Belegschaften

3.1. Chancen

3.2. Konfliktpotenziale und Probleme

3.2.1. Kulturelle Unterschiede

3.2.1.1. Kommunikation

3.2.1.1.1. Verbale Kommunikation

3.2.1.1.1.1. Sprache

3.2.1.1.1.2. Grad der Direktheit

3.2.1.1.2. Nonverbale Kommunikation

3.2.1.2. Arbeitsstil

3.2.1.2.1. Zeitmanagement

3.2.1.2.2. Relevanz der Aufgabenerteilung

3.2.1.1.3. Art der Aufgabenbearbeitung

3.2.2. Religiöse Unterschiede

3.2.2.1. Feiertage

3.2.2.2. Gebetsrituale

3.2.2.3. Kleiderordnung

3.2.2.4. Nahrung

3.2.3. Ethnozentrismus

4. Integrationsmaßnahmen

4.1. seitens der Unternehmensführung

4.1.1. Ebene des Top-Managements

4.1.1.1. Integrationsziel in Leitlinien verankern

4.1.1.2. Strukturelle Institutionalisierung

4.1.1.3. Berücksichtigung religiöser Besonderheiten

4.1.1.3.1. Feiertagsregelungen

4.1.1.3.2. Gebetsräume

4.1.1.3.3. Arbeitskleidung

4.1.1.3.4. Kantinenessen

4.1.1.4. Interkulturelles und –religiöses Wissensmanagement

4.1.1.5. Kulturelle und religiöse Sensibilisierung

4.1.2. Ebene der Führungskräfte

4.1.2.1. Vorbildfunktion

4.1.2.2. Interkulturelle Assessment-Center

4.1.2.3. Differenzierte Aufgabenstellungen

4.1.2.4. Neue Rolle als Kultur- und Religionsmittler

4.2. seitens der Belegschaft

4.2.1. Bereitschaft zu Lernen

4.2.2. Gründung von Netzwerken

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Herausforderungen und Chancen, die durch eine kulturell und religiös heterogene Belegschaft in Unternehmen entstehen, und entwickelt Strategien zur erfolgreichen Integration ausländischer Mitarbeiter.

  • Kulturelle Unterschiede und deren Einfluss auf Kommunikation und Arbeitsstil
  • Religiöse Vielfalt am Arbeitsplatz und deren praktische Auswirkungen
  • Strategische Integrationsmaßnahmen durch das Top-Management
  • Die Rolle von Führungskräften bei der Konfliktvermittlung
  • Förderung interkultureller Kompetenz und Netzwerkarbeit

Auszug aus dem Buch

3.2.1.1. Kommunikation

„Man kann nicht nicht kommunizieren“ lautet das erste Axiom des Kommunikationswissenschaftlers Paul Watzlawick. Kommunikation ist ein zentraler Bestandteil jeder Kultur und bildet die Basis für Zusammenarbeit im Unternehmen. Menschen kommunizieren dabei sowohl auf einer verbalen als auch auf einer nonverbalen Ebene. Unbekannte verbale und nonverbale Symbole der fremden Kultur und „...divergierende[n] Bedeutungszuschreibungen bereits aus der eigenen Kultur bekannter Symbole...“ erhöhen die Probleme des gegenseitigen Verstehens.

Da das Thema der interkulturellen Kommunikation äußerst komplex ist, kann in dieser Arbeit keine abschließende Darstellung aller Spannungsfelder dieses Themengebietes in kulturell vielfältigen Belegschaften erfolgen. Im Folgenden werden daher nur Probleme in ausgewählten Bereichen der verbalen und nonverbalen Kommunikation zur Verdeutlichung der Relevanz dieses Themas für multikulturelle Belegschaften beschrieben.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Analysiert den demografischen Wandel und den resultierenden Fachkräftemangel als Ursache für eine zunehmend heterogene Belegschaftsstruktur.

2. Begriffsabgrenzung: Definiert die zentralen Termini „Kultur“ und „Religiosität“ als wissenschaftliche Basis für die Untersuchung.

3. Chancen und Gefahren multikultureller und -religiöser Belegschaften: Untersucht die potenziellen Wettbewerbsvorteile durch Vielfalt sowie die konkreten Herausforderungen bei der Zusammenarbeit.

4. Integrationsmaßnahmen: Erarbeitet praxisnahe Strategien für Management, Führungskräfte und Belegschaft zur effektiven Integration.

5. Fazit: Fasst zusammen, dass eine erfolgreiche Integration ein zeitintensiver, proaktiver Prozess ist, der zur Entstehung einer produktiven „Integrationskultur“ führt.

Schlüsselwörter

Integrationsplanung, kulturelle Vielfalt, religiöse Vielfalt, interkulturelle Kommunikation, Fachkräftemangel, Diversity Management, interkulturelle Kompetenz, Unternehmensführung, Konfliktpotenziale, Assessment-Center, Arbeitsstil, interkulturelles Training, Wissensmanagement, Ethnozentrismus, Belegschaftsstruktur.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Integration ausländischer Mitarbeiter in deutsche Unternehmen vor dem Hintergrund kultureller und religiöser Unterschiede.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf Kommunikation, Arbeitsstilen, religiösen Praktiken und konkreten Maßnahmen zur Vermeidung ethnozentrischer Konflikte.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, Konfliktpotenziale zu identifizieren und konkrete Integrationsmaßnahmen zu entwickeln, um die Chancen multikultureller Teams zu nutzen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Autorin nutzt eine theoretische Aufarbeitung basierend auf Kulturstudien (z.B. Hofstede, Hall) sowie die Ableitung von Handlungsempfehlungen aus der Management-Praxis.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden sowohl Chancen und Probleme heterogener Teams analysiert als auch spezifische Instrumente für das Management und die Belegschaft zur Förderung der Integration vorgestellt.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind Diversity Management, interkulturelle Kompetenz, interkulturelle Kommunikation und die Schaffung einer Integrationskultur.

Wie werden kulturelle Unterschiede in der Kommunikation bewertet?

Die Arbeit differenziert zwischen High-Context- und Low-Context-Kulturen sowie verschiedenen Arten des Zeitverständnisses, die das gegenseitige Verständnis im Arbeitsalltag maßgeblich beeinflussen können.

Welche Rolle spielt die Rechtsprechung bei religiösen Themen?

Die Autorin verdeutlicht anhand von Urteilen (wie zum Kopftuchverbot am Arbeitsplatz), dass die Religionsfreiheit grundgesetzlich verankert ist und Unternehmen diese bei ihrer Personalpolitik berücksichtigen müssen.

Ende der Leseprobe aus 51 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Integrationsplanung ausländischer Mitarbeiter vor dem Hintergrund kultureller und religiöser Unterschiede in der Belegschaft
Hochschule
Fachhochschule Westküste Heide
Veranstaltung
Ausgewählte Probleme des Personalmanagements
Note
1,0
Autor
Levka Hansen (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
51
Katalognummer
V161869
ISBN (eBook)
9783640760923
ISBN (Buch)
9783640761241
Sprache
Deutsch
Schlagworte
kulturelle Unterschiede religiöse Unterschiede ausländische Mitarbeiter Integrationsplanung Diversity Management Integration Diversity Fachkräftemangel
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Levka Hansen (Autor:in), 2010, Integrationsplanung ausländischer Mitarbeiter vor dem Hintergrund kultureller und religiöser Unterschiede in der Belegschaft, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/161869
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  51  Seiten
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