Zwischenhalt der Jerusalempilger auf Zypern

Reiseerfahrungen christlicher Wallfahrer im ausgehenden Spätmittelalter


Hausarbeit (Hauptseminar), 2010
29 Seiten, Note: 1,3

Leseprobe

Inhalt

1. Einleitung

2. Die Anfahrt nach Zypern
2.1. Landung auf Zypern
2.2. Mythen und Sensationen
2.3. Der Empfang der Pilger
2.4. Rückreise über Zypern

3. Zyperns Bedeutung für christliche Pilger

4. Das halbe Rad der Katharina und der Schwertorden

5. Endbetrachtung

Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Diese Arbeit wird zeigen, was die lateinisch-christlichen Pilger über Zypern durch andere Pilgerberichte oder Hörensagen wussten, welche Mythen sie über die Insel glaubten oder zumindest als erzählenswert erachteten - und was sie anschließend auf Zypern erlebten. Die breite Quellenlage auf Seiten christlicher Pilger darf dabei nicht über die schlechtere Quellenlage hinweg täuschen, was übersetzte Schriften zum Thema dieser Arbeit aus Sicht der mittelalterlichen Muslime oder der griechisch-orthodoxen Bevölkerung Zyperns angeht, weswegen sich der Verfasser nur auf Quellen lateinischer Christen bezieht.[1]

Die wissenschaftliche Literatur entstammt zum großen Teil von deutsch- und englischsprachigen Autoren und kann im Rahmen dieser Arbeit nicht vollständig ausgeschöpft werden. Daher bewegt sich der Verfasser anhand ausgewählter Reiseberichte im Detail und nutzt die Werke von Wissenschaftlern, um das tiefere Verständnis des Stoffes zu vermitteln. Die Pilgerreise nach Jerusalem ist ausführlich durch aktuelle Werke und Aufsätze von Historikern bearbeitet,[2] Informationen zur Zwischenstation Zypern speziell im Blickwinkel der Wallfahrt sind jedoch weit in den Arbeiten zu mittelalterlichen Reisen und der Insel verteilt.

Der zeitliche Schwerpunkt ist auf das Ende des Spätmittelalters[3] und die ersten Jahre der Epoche der frühen Neuzeit[4] gelegt. Zypern als Zwischenstation auf der Hin- und Rückfahrt über das Mittelmeer nimmt beim Großteil der Pilgerberichte jedoch nur einen kleinen Abschnitt ein oder erscheint gar nur als eine kurze Erwähnung. Aus diesem Grund wird auf die ausgiebigen Beschreibungen der Insel bei Ludolf von Sudheim von 1336, Jacopo da Veronas aus dem Jahr 1335 und Otto von Neuhaus von 1333 nicht verzichtet und als jüngster Pilgerbericht die Reisebeschreibung von Peter Füssli und Heinrich Ziegler aus dem Jahr 1523[5] herangezogen. Auszüge, welche im Folgenden zitiert werden, werden vom Autor dieser Arbeit (sofern nicht nur eine editierte und übersetze Fassung vorlag) in der originalen Schreibweise behandelt und in den Fußnoten gegebenenfalls übersetzt.[6] Die Worte Pilgerfahrt und Wallfahrt beziehungsweise Pilger und Wallfahrer werden im Folgenden als synonym betrachtet, da die Einteilung der Pilgerfahrt als individuelle Handlung und Haltung der Reisenden im Gegensatz zur Wallfahrt als gemeinschaftlich ausgeführten Kult, trotz gegenteiliger Behauptung,[7] nicht zutreffend ist: Auch die Jerusalemfahrt wurde durch die Pilger zumeist in Gruppen unternommen, sei es die Reiseunternehmung eines Adligen mit seinem Gefolge,[8] eine kleine Reisegesellschaft wie die zwischen Peter Füssli und Heinrich Ziegler[9] oder Pilgergruppen, welche sich unterwegs zusammentaten - und sei es nur für einen Teil der Etappe gewesen. Bereits die Überfahrt, wofür pro Strecke jeweils vier bis sechs Wochen anzusetzen waren,[10] bot einem Reisenden kaum eine Möglichkeit für sich allein zu sein.[11]

2. Die Anfahrt nach Zypern

Auf dem Weg ins Heilige Land war die Insel Zypern, bis zu ihrer Eroberung durch die Osmanen in den Jahren 1570 und 1571,[12] für die Pilger der letzte christliche Stützpunkt vor der Landung in Jaffa und durfte daher als einer Art Frontstaat angesehen werden.[13] Das östliche Mittelmeer war für die Schifffahrt eine gefährliche Umgebung, nicht nur durch ungünstige Wetterbedingungen. Seit ihrer Herrschaftsübernahme 1192 nach unserer Zeitrechnung mussten sich die Könige Zyperns aus dem französischen Haus Lusignan mit den muslimischen Nachbarreichen auseinandersetzen.[14] Im Pilgerbericht seiner Jerusalemfahrt aus den Jahren 1479 und 1480 erzählt Hans Tucher der Ältere vom Gipfel der Auseinandersetzungen zwischen den zyprischen Herrschern und ihren Nachbarn bei der Eroberung Alexandrias:[15] „Vnd es (Alexandria) jst am leczten zerstort worden, des kaum pey lxxx jaren ist. Do het ein kunig von Zypperen, Jacobus genant, die stat Allexandria gewunnen vnd die gantz zustort vnd zubrochen.“[16] Der wohlhabende Patrizier aus Nürnberg hatte mit seinem Reisegefährten Sebald Rieter, der ebenfalls ein Kaufmann aus Nürnberg war, auf dem Rückweg Alexandria besucht und hat von dort aus Venedig angefahren.[17] Auch wenn Tucher Details falsch übermittelte, da der Kreuzzug gegen Alexandria 1365 nach unserer Zeitrechnung stattfand, mehr als 100 Jahre vor seiner Wallfahrt, und er unter der Flagge von Peter I. Lusignan von Zypern geführt wurde,[18] bieten Beschreibungen wie diese Einblicke darüber, welche Gedanken die Pilger bei ihrer Überfahrt ständig begleiteten. An einer anderen Stelle beschrieb Tucher, dass ein Landstrich der Insel einst von den Truppen eines Sultans verwüstet worden war.[19] Berichte von Gräueltaten und Überfällen warteten auf die Wallfahrer an jeder Ecke. Bei seinem Aufenthalt 1335 in der zyprischen Stadt Famagusta sah der Augustinermönch Jacopo da Verona[20] Flüchtlingsschiffe aus Armenien.[21] Die Stadt Ayas, heute Teil des Badeorts Yumurtalık im Süden der Türkei, sei von den Muslimen angegriffen worden, „die hatten dortselbst das flache Land ganz verbrannt und mehr als zwölftausend Personen gefangen ohne die, die sie mit dem Schwert erschlagen hatten.“[22] Jacopo da Verona nutzte seine Erlebnisse und was er von venezianischen Kaufleuten erfahren hatte, um in seinem Pilgerbericht einen allgemeinen Aufruf zur Rückeroberung des heiligen Landes zu formulieren:

Das sollen hören die Christen und zuvorderst die Fürsten, die Edlen und die Reichen, die in ihren Schlössern und Städten müßig liegen, essen und trinken und sich selber in allen Gelüsten ersättigen, die da nicht achten noch trachten, das heilige Land zu gewinnen und wieder zu christlichem Glauben zu bringen.[23]

Das Königreich Zypern wurde nach dem Niedergang des Königreichs Jerusalem und dem Fall des Brückenkopfs Akkon im Jahr 1291 zum führenden Kreuzfahrerstaat und zur Zufluchtsstätte für Adlige aus Syrien und Palästina, sowie Ritterorden wie den Johannitern und den Templern.[24] Neben der Gefahr zwischen die Fronten ausgewachsener Kriege zu geraten und sich auf einer der griechischen Inseln wie Rhodos und Zypern ihrer Haut erwehren zu müssen, hatten sich die Wallfahrer auf dem Schiff ihres meist venezianischen Patrons[25] auch vor Seeräubern zu fürchten. Korsaren, Türken, sowie die konkurrierenden Genuesen – jedes nicht venezianische Schiff konnte eine Gefahr darstellen, und wenn die Pilger auf einem Schiff aus der Adelsrepublik Genua unterwegs waren, waren wiederum die Venezianer Feinde.[26]

Darnach auf stillem Meer und mit glückhaftem Winde durchfuhren wir die Insel Rhodos, die da Eigenthum ist der Johanniter, und kamen mit großer Furcht in die Insel Zypern, denn ein wüster Meerräuber, Bartlmä Malleopulos von Genua, war uns ganz nahe, doch mit Gottes Hülfe entfuhren wir ihm und kamen zu der Stadt Baffa genannt.[27]

Dies waren jedoch nicht nur Ängste, die durch Hörensagen Dritter entstanden, sondern solche, die Jacopo aus erster Hand von Opfern erfuhr. Auf ihrer Hinfahrt begegneten sie einer Galeere, die von Zypern kam und von einem anderen Schiff überfallen worden war. Dank der Informationen, die sie vom Reeder des ausgeraubten Schiffes erhielten, konnte Jacopos Galeere die bedrohte Strecke die vor ihnen lag umfahren.[28]

Neben äußeren Bedrohungen gab es auch innere Spannungen. Zur Zeit des Wechsels vom Königtum Zypern in den Händen des französischen Adelsgeschlecht Lusignan, hin zur Kontrolle der Republik Venedig über die Mittelmeerinsel, war zudem der interne Streit um die Macht eine Gefahr, der die Pilger und auch manche Reeder mit ihren Handelsschiffen lieber aus dem Weg gingen. Im Bericht über die Reise Herzog Wilhelms III. von Sachsen nach Jerusalem wird beschrieben, wie das Schiff der Reisegesellschaft die Insel im Jahr 1461 nicht ansteuerte: „Umme der czweitracht willen der konigin von Zzippern unde des bastardz, die czwuschen on benden waz, die do mit einander kregen umme daz konigreich.“[29] Nachdem der Titularkönig Jerusalems, Guy de Lusignan, die Insel von Richard I. Löwenherz gekauft hatte (der Templerorden hatte kurzzeitig das beim Dritten Kreuzzug von Richard I. eroberte Zypern vom englischen König erstanden, danach jedoch Schwierigkeiten mit der sich erhebenden Bevölkerung und die Insel wieder an Richard I. zurückgegeben), war diese bis 1489 nach unserer Zeitrechnung zumindest theoretisch in der Hand der Lusignan-Linie geblieben.[30] In der Praxis waren die Könige Zyperns jedoch schon vorher Spielbälle äußerer Mächte gewesen und nicht frei von fremder Einflussnahme. Besonders ab 1372 bis zu Machtübernahme Venedigs war die Insel dem Einfluss Genuas unterworfen. Sowohl die Serenissima als auch die Genuesen hatten ihre Vertretungen auf der Insel.[31] In Famagusta kam es zwischen Venezianern und Genuesen zu Auseinandersetzungen. Die Übergriffe nutzte Genua dazu bis 1373 mit einer Invasionsflotte zu landen, angeblich dem Hilferuf der damaligen Königs-Mutter Eleonore von Aragon folgend. Der Befehlshaber der Armada erreichte mit dem rigorosen Druck seiner Truppen jährliche Tributzahlungen von Zyperns Krone zur Wiedergutmachung für die Übergriffe der Venezianer auf zyprischem Boden. Dazu kam eine einmalige Zahlung für den Unterhalt der genuesischen Flotte und eine ständige Garnison der Republik in der Stadt Famagusta. Das Königtum war für die nächsten 90 Jahre von Genua abhängig gewesen und diese Abhängigkeit verstärkte sich noch durch eine Invasion der ägyptischen Mameluken im Juli des Jahres 1426.[32]

Der Umbruch kam mit dem Tod des Königs Johann II. 1458, mit dem der letzte Stammhalter der Lusignans starb. Zwar ergriff vorübergehend dessen Tochter Charlotte von Zypern und ihr Ehemann Ludwig von Savoyen die Macht, doch ihr Halbbruder Jakob erhob ebenfalls Ansprüche auf den Thron. Dieser war von seinem Vater zuvor als Thronfolger auserkoren worden. Ab 1460 gelang es dem Sohn die Krone als Jakob II. an sich zu reißen.[33] Charlotte wurde vom Johanniterorden von Rhodos unterstützt, weil der illegitime Sohn Jakob den Beistand der Mamluken erhielt,[34] und bei ihrer Flucht erhielt sie Geleit durch die Ordensbrüder.[35] Über drei Jahre war die Tochter Johann II. zuvor in ihrer Burg Kerinya belagert worden, die 1464 im Herbst fiel.[36] Und das obwohl die Mamluken unter Emir Ganibak al-Ablaq Jakobs Seite verlassen, und sich auf ihre Seite und auf die der Genuesen schlugen, welche immer noch Famagusta besaßen. Bis zum Januar 1464 fiel jedoch auch Famagusta an Jakob II., der anschließend seinen ehemaligen Verbündeten Ganibak und dessen Truppen hinrichten ließ. Um den Sultan Husqadam zu besänftigen, machte der König ihm daraufhin zahlreiche Geschenke.[37] Die Intervention der Mamluken, sollte sie das Ziel einer dauerhaften Übernahme der Insel gehabt haben, blieb jedoch bis 1571 erfolglos, da Jakob II. 1486 die venezianische Prinzessin Caterina Cornaro heiratete und damit der Serenissima Tür und Tor öffnete.[38] Der baldige Tod Jakobs II., vermutlich durch einen Giftanschlag, machte Caterina Cornaro 1472 zur Königin von Zypern und damit praktisch die Herrschaft San Marcos über die Insel. Der nach Jaboks II. Tod geborene Sohn starb ebenfalls kurz nach seinem Vater, auch hier wird ein Anschlag vermutet.[39] Eine Ehe mit der Königin Zyperns hätte anderen Reichen die Macht über Zypern gesichert, weswegen Venedig Caterina Cornaro zum Abdanken zwang, als Neapel versuchte den Fuß in die Tür zu bekommen.[40] Damit fand das Königreich im Jahr 1489 sein Ende,[41] und ein Statthalter Venedigs regierte fortan über die Insel von Nikosia aus.[42]

Es ist nicht lang, das der König zu Czipern gestorben ist vnnd Kainen Erbenn hinder Im gelossen, haben die Venediger mit etlichen schiffen dohin geschifft vnd die stete vnd die Insel lossen einnehmen vnd die König gegen Venedig gefürt, den sie alle Jhor Jerlich etlich tausendt gulden geben, vnd sie halbenn das Königraich Inne.[43]

Die Machtkämpfe christlicher Reichen untereinander, als auch gegen und mit Türken, Mamluken und Osmanen rund um die Insel Zypern, waren für die Pilger nicht die einzigen Zeichen während ihrer Reise ins Heilige Land, dass hinter Zypern die muslimische Welt beginnen würde.[44] Die mediterrane Insel wurde zum schlussendlichen Übergang von dem, was die Wallfahrer kannten oder zumindest verstehen konnten, zum Fremden. Zypern galt voller Reichtümer und die Entstehung dieser war für die Pilger ungewöhnlich oder gar ein Wunder. Dazu gehörte das beinahe schon zauberhaft entstehende Salz bei Salinis, nahe dem heutigen (und damaligen) Larnaka, oder Wein der zu stark war, um ihn in hölzernen Krügen zu servieren.[45] Aber bereits die Überfahrt war für die nautisch unerfahrenen Reisenden ein Erlebnis, welches sie an die Grenzen dessen führte, was sie sich vorstellen konnten. Die beschränkten Beschäftigungsmöglichkeiten an Bord der Schiffe wurden - neben singen, lesen, spielen, körperlichen Übungen, essen und schlafen - erweitert durch die Möglichkeit Kreaturen im Mittelmeer zu beobachten, welche die Pilger zuvor wahrscheinlich noch niemals gesehen hatten.[46] Außer Walen oder fliegenden Fischen konnten die Wallfahrer auch Delphine beobachten, welche manchmal zu den Schiffen kamen, diese begleiteten und aus dem Wasser sprangen.[47] Darüber hinaus war die Seefahrt an sich etwas, das die Pilger an den Rand ihrer Vorstellungskraft brachte.

[...]


[1] Eine sehr ergiebige Quelle ist der Pilgerbericht des Jacopo da Verona. Zu finden, als Jakob von Bern bezeichnet und fälschlicherweise auf 1346 datiert, bei: Verona, Jacopo da: Jakobs von Bern Reise nach dem heiligen Lande im Jahre 1346. In: Khull, Ferdinand (Hrsg.): Zweier deutscher Ordensleute Pilgerfahrten nach Jerusalem in den Jahren 1333 und 1346. Nach ihren eigenen Aufzeichnungen erzählt von Dr. Ferdinand Khull, Graz 1895, S. 47-105.

Zum Vergleich der christlichen und muslimischen Auffassung der Wallfahrt kann eine Sammlung muslimischer Quellen zur Haddsch nach Mekka herangezogen werden: Wolfe, Michael: One Thousand Roads to Mecca. Ten Centuries of Travellers Writing about the Muslim Pilgrimage, New York 1997.

[2] Vgl. Reichert, Folker: Erfahrung der Welt. Reisen und Kulturbegegnung im späten Mittelalter, Stuttgart 2001.

[3] Hierbei bezieht sich der Autor dieser Arbeit auf die Einteilung des Spätmittelalters zwischen 1250 und 1500 nach unserer Zeitrechnung: Hilsch, Peter: Das Mittelalter. Die Epoche, 2. Auflage, Konstanz 2006, S. 12.

[4] Hierbei bezieht sich der Autor dieser Arbeit auf die Einteilung der Epoche der frühen Neuzeit auf die Zeitspanne zwischen 1500 und der so genannten Sattelzeit um 1800 nach unserer Zeitrechnung: Erbe, Michael: Die frühe Neuzeit, Stuttgart 2007, S. 11.

[5] Füssli, Peter: Warhafte reiß gen Venedig und Jerusallem. Beschen durch Petter Füßly und Heinrich Ziegler. Anno 1523. In: Gesellschaft zürichischer Geschichtsfreunde (Hrsg.): Züricher Taschenbuch, Band 7, Zürich 1884, S. 136-193. Ebenso zu finden bei: Füssli, Peter: Beschreibung der Jerusalemfahrt 1523. In: Uffer, Leza M. (Hrsg.): Peter Füesslis Jerusalemfahrt 1523 und Brief über den Fall von Rhodos 1522, Zürich 1982, S. 93-141.

[6] Dafür wurde ein Wörterbuch herangezogen, dessen Wortschatz sich überwiegend aus mittelhochdeutscher Quellen zwischen 1070 und 1450 nach unserer Zeitrechnung ergibt: Hennig, Beate: Kleines Mittelhochdeutsches Wörterbuch. In Zusammenarbeit mit Christa Hepfer und unter redaktioneller Mitwirkung von Wolfgang Bachofer, 4. Auflage, Tübingen 2001.

[7] Vgl. Timm, Frederike: Der Palästina-Pilgerbericht des Bernhard von Breidenbach und die Holzschnitte Erhard Reuwichs. Die Peregrinatio in terram sanctam (1486) als Propagandainstrument im Mantel der gelehrten Pilgerschrift, Freiburg 2006, S. 48

[8] Vgl. Reichert, Folker: Die Reise des Pfalzgrafen Ottheinrich zum Heiligen Land 1521, Regensburg 2005, S. 51.

[9] Vgl. Uffer, Leza M.: Einleitung zur Beschreibung der Jerusalemfahrt 1523. In: Uffer, Leza M. (Hrsg.): Peter Füesslis Jerusalemfahrt 1523 und Brief über den Fall von Rhodos 1522, Zürich 1982, S. 46-57, hier S. 46.

[10] Vgl. Reichert: Erfahrung der Welt, S. 42.

[11] Vgl. Ebd.: S. 142.

[12] Vgl. Sugar, Peter F.: Southeastern Europe under Ottoman Rule. 1354-1804, 3. Auflage, Washington 1996, S. 47.

[13] Vgl. Reichert: Die Reise des Pfalzgrafen Ottheinrich, S. 31.

[14] Vgl. Ebd. Ebenso: Kraack, Detlev: Monumentale Zeugnisse der spätmittelalterlichen Adelsreise. Inschriften und Graffiti des 14.-16. Jahrhunderts, Göttingen 1997, S. 96.

[15] Vgl. Ebd.

[16] Herz, Randall: Die ‚Reise ins Gelobte Land’ Hans Tuchers des Älteren (1479-1480). Untersuchungen zur Überlieferung und kritische Edition eines spätmittelalterlichen Reiseberichts, Wiesbaden 2002, S. 583f. „Und es (Alexandria) ist zuletzt/vor kurzem zerstört worden, was kaum 80 Jahre her ist. Da hat ein König von Zypern, Jakob genannt, die Stadt Alexandria eingenommen und ganz zerstört und vernichtet.“

[17] Mehr zu Hans Tucher und Sebald Rieter ist in einer kurzen Zusammenfassung zu finden bei: Ganz-Blättler, Ursula: Andacht und Abenteuer. Berichte europäischer Jerusalem- und Santiago-Pilger (1320 – 1520), 3. Auflage, Tübingen 2000, S. 71f. Ebenso: Herz, Randall: Hans Tucher. In: Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon (BBKL), Band 12, Herzberg 1997, Spalte 672-678.

[18] Mehr zum Kreuzzug gegen Alexandria bei: Steenbergen, Jo van: The Alexandrian Crusade (1365) and the Mamluk Sources. Resassessment of the Kitab Al-Ilmam of An-Nuwayri Al-Iskandarani (D. A.D. 1372). In: K. Ciggaar/H.G.B. Teule (Hrsg.): East and West in the Crusader States. Context – Contacts – Confrontations. III. Acta of the congress held at Hernen Castle in September 2000, Löwen 2003, S. 123-137.

[19] Vgl. Herz: Die ‚Reise ins Gelobte Land’, S. 336f.

[20] Vgl. Ganz-Blättler: Andacht und Abenteuer, S. 48.

[21] Vgl. Verona: Jakobs von Bern Reise nach dem heiligen Lande, S. 52.

[22] Ebd.

[23] Ebd.

[24] Vgl. Kraack: Monumentale Zeugnisse, S. 96.

[25] Vgl. Reichert: Erfahrung der Welt, S. 67. Ebenso: Betschart, Andres: Zwischen zwei Welten. Illustrationen und Berichte westeuropäischer Jersusalemreisender, Würzburg 1996, S. 43f.

[26] Vgl. Reichert: Die Reise des Pfalzgrafen Ottheinrich, S. 22.

[27] Verona: Jakobs von Bern Reise nach dem heiligen Lande, S. 50f.

[28] Vgl. Ebd.: S. 49f.

[29] Zitiert nach: Falke, Johannes: Herzog Wilhelms III. Reise in das h. Land 1461. In: Weber, Karl von (Hrsg.): Archiv für die sächsische Geschichte, Band 4, Leipzig 1866, S. 283-320, hier S. 292. „Um der Zwietracht der Königin von Zypern und des Bastards willen, die zwischen den beiden bestand, die da miteinander um das Königreich Krieg führten.“

[30] Vgl. Tinnefeld, Franz: Zypern in fränkischer und venezianischer Zeit (1192-1571). In: Deckers, Johannes G./Mitsou, Marie-Elisabeth/Rogge, Sabine (Hrsg.): Beiträge zur Kulturgeschichte Zyperns von der Spätantike bis zur Neuzeit, Münster 2005, S. 91-105, hier S. 94-96.

[31] Vgl. Ebd.: S. 100-102.

[32] Vgl. Ebd.: S. 100f. Ebenso: Rösch, Gerhard: Zypern und der Levantehandel Venedigs im Mittelalter. In: Sabine Rogge (Hrsg.): Zypern. Insel im Brennpunkt der Kulturen, Münster 2000, S. 203-225, hier S. 215f.

[33] Vgl. Kraack: Monumentale Zeugnisse, S. 96. Ebenso: Rösch: Zypern und der Levantehandel, S. 221.

[34] Vgl. Sarnowsky, Jürgen: Macht und Herrschaft im Johanniterorden des 15. Jahrhunderts. Verfassung und Verwaltung der Johanniter auf Rhodos (1521 – 1522), Münster 2001, S. 80. Ebenso: Fuess, Albrecht: Verbranntes Ufer. Auswirkungen mamlukischer Seepolitik auf Beirut und die syro-palästinensische Küste (1250-1517), Leiden 2001, S. 49.

[35] Vgl. Sarnowsky: Macht und Herrschaft im Johanniterorden, S. 217.

[36] Vgl. Fuess: Verbranntes Ufer, S. 50.

[37] Vgl. Fuess: Verbranntes Ufer, S. 49f.

[38] Vgl. Ebd.: S. 50f. Ebenso: Kraack: Monumentale Zeugnisse, S. 96f.

[39] Vgl. Rösch: Zypern und der Levantehandel, S. 221. Ebenso: Kraack: Monumentale Zeugnisse, S. 96f.

[40] Vgl. Rösch: Zypern und der Levantehandel, S. 221.

[41] Vgl. Kraack: Monumentale Zeugnisse, S. 96f.

[42] Vgl. Rösch: Zypern und der Levantehandel, S. 221.

[43] Röhricht, Reinhold: Die Jerusalemfahrt des Heinrich von Zedlitz (1493). In: Zeitschrift des Deutschen Palaestina-Vereins 17 (1894, Reprint Nadeln/Lichtenstein 1968), S. S. 98-115/185-201/277-304, hier S. 189. „Es ist nicht lange her, dass der König von Zypern gestorben ist und keinen Erben hinterlassen hatte. Da schifften die Venezianer mit etlichen Schiffen über und ließen die Städte und die Insel einnehmen. Und sie führten die Königin (Caterina Cornaro) nach Venedig, der sie Jahr jährlich etliche tausend Gulden geben, und selbst haben sie das Königreich inne.“

[44] Vgl. Reichert: Die Reise des Pfalzgrafen Ottheinrich, S. 22.

[45] Vgl. Reichert: Erfahrung der Welt, S. 123f.

[46] Vgl. Reichert, Folker: Eberhard im Bart und die Wallfahrt nach Jerusalem im späten Mittelalter. In: Faix, Gerhard/Reichert, Folker (Hrsg.): Eberhard im Bart und die Wallfahrt nach Jerusalem im späten Mittelalter, Tübingen 1998, S. 9-59, hier S. 26.

[47] Vgl. Ebd.

Ende der Leseprobe aus 29 Seiten

Details

Titel
Zwischenhalt der Jerusalempilger auf Zypern
Untertitel
Reiseerfahrungen christlicher Wallfahrer im ausgehenden Spätmittelalter
Hochschule
Universität Stuttgart  (Geschichte)
Veranstaltung
Die Wallfahrt nach Jerusalem im späten Mittelalter
Note
1,3
Autor
Jahr
2010
Seiten
29
Katalognummer
V162067
ISBN (eBook)
9783640757282
ISBN (Buch)
9783640757244
Dateigröße
554 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Diese Arbeit wird zeigen, was die lateinisch-christlichen Pilger über Zypern durch andere Pilgerberichte oder Hörensagen wussten, welche Mythen sie über die Insel glaubten oder zumindest als erzählenswert erachteten - und was sie anschließend auf Zypern erlebten.
Schlagworte
Geschichte, Mittlere Geschichte, Zypern, Christen, Muslime, Pilger, Pilgerfahrt, Heiliges Land, Jerusalem, Heilige Katharina, Schwertorden, Pilgerberichte, Wunder, Reiseberichte
Arbeit zitieren
Sebastian Großhans (Autor), 2010, Zwischenhalt der Jerusalempilger auf Zypern, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/162067

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