Die Feldtheorie seit Jost Trier

Ein Überblick über die Feldtheorie in ihrer ersten Ausformung nach Jost Trier bis hin zu ihrer Weiterentwicklung in der wissenschaftlichen Diskussion


Hausarbeit (Hauptseminar), 2007

29 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einführung

2 Der Feldgedanke bei Jost Trier
2.1 Überlegungen zu einer diachronen Wortfeldforschung
2.2 Bezeichnungswandel
2.3 Bedeutungswandel

3 Die Wortfeldtheorie in der wissenschaftlichen Diskussion
3.1 Leo Weisgerber und die Wortfeldtheorie
3.2 Leitmerkmale zum Auffinden von Feldern nach Hans Schwarz
3.3 Die strukturelle Wortfeldforschung nach Eugenio Coseriu
3.4 Die Methodische Vorgehensweise von Becker

4 Zusammenfassung

Literaturverzeichnis

1 Einführung

Die ersten Vorüberlegungen zur Wortfeldtheorie finden sich bei Ferdinand de Saussure.[1] In seinem Cours de linguistique générale gab er Anstoß zu einer modernen Auffassung sprachlicher Inhalte, das heißt, man ging nun weg vom Einzelwort und hin zum System sprachlicher Zusammenhänge. In seinem Werk spricht er vom valeur[2] eines Zeichens und deutet damit auf die komplexen Zusammenhänge hin, in denen das Einzelwort steht. Um den valeur eines Wortes zu bestimmen, muss man zwei Ebenen der Betrachtung berücksichtigen, und zwar zum Einen das sprachliche Zeichen in seiner inneren Struktur und zum Anderen das sprachliche Zeichen im Gefüge mit anderen Zeichen.[3] An dieser Stelle weist de Saussure darauf hin, dass das einzelne Wort erst durch den Vergleich mit ähnlichen, sinnverwandten Wörtern bestimmt wird.

Mit dieser Erkenntnis ging er einen weiteren, entscheidenden Schritt zu einer Inhaltslehre, die die Bedeutung eines Zeichens in Relation zu anderen Sprachzeichen betrachtet. Zudem ging er davon aus, dass sich alle Wörter, die sinnverwandt sind, gegenseitig bestimmen und begrenzen.[4] An diesem Punkt knüpft Jost Triers Feldtheorie an, die im Wesentlichen besagt, dass ein Wort im sprachlichen System nicht isoliert steht, da es Begriffs- und Bedeutungsverwandte hat, die gemeinsam mit eben diesem Wort ein Wortfeld, ein in sich gegliedertes Ganzes, bilden und ein Bedeutungskontinuum unter sich aufteilen. Trier ging jedoch noch einen Schritt weiter, indem er sich auch an einer diachronen Wortfeldforschung versuchte. Er ging davon aus, dass sich der Wortschatz im Wandel der Zeit verändert. Dies macht sich an einer Umstrukturierung des Feldes bemerkbar, wobei die Glieder des Feldes eine andere Position einnehmen, weil entweder neue Glieder hinzukamen oder bereits bestehende wegfielen. Aufgrund dieser Umgliederung des Feldes und verbunden mit der daraus resultierenden veränderten Aufgliederung des Bedeutungskontinuums, kommt es zu einer Änderung der Wortbedeutung. Sein Ansatz erklärt somit, warum manche Wörter in den mittelalterlichen Texten eine völlig andere Bedeutung haben, als zum gegenwärtigen Zeitpunkt. Um diese Veränderung zu untersuchen, ermittelte Trier die Wortfelder zunächst synchron, um sie dann mit Wortfeldern eines früheren Sprachstadiums zu vergleichen. Dies versprach vor allem für die Übersetzung mittelalterlicher Texte wertvolle Erkenntnisse zu liefern, daher ist Triers Feldforschung auch für den Bereich der diachronen Semantik interessant. Leider war die synchrone Wortfeldforschung, die die Basis für diese Verfahrensweise bildete, noch nicht voll ausgereift. Daher empfahlen viele Kritiker, doch zunächst einmal die Feldforschung in der Synchronie weiterzuentwickeln, bevor man zu einer diachronen Wortfeldforschung übergehen kann.

Neben Triers Feldkonzept existieren jedoch noch die Feldtheorien von Walter Porzig, Gunther Ipsen oder André Jolles, die sich im Vergleich zu Trier dahingehend unterscheiden, welches Ziel sich der jeweilige Forscher setzte und was er unter einem Feld verstand. Da sich die Arbeit jedoch auf Triers Feldtheorie stützt, werden zugunsten der eingehenden Behandlung des Themas diese anderen Auffassungen nicht weiter berücksichtigt werden.

Die vorliegende Arbeit wird sich im Folgenden mit der Wortfeldtheorie nach Jost Trier auseinandersetzen und anhand ausgewählter Beispiele zeigen, wie sie sich in der wissenschaftlichen Diskussion weiterentwickelt hat. Allen voran soll Leo Weisgerber genannt werden, der die triersche Feldlehre im Wesentlichen weiterführte, systematisierte und an einer verlässlichen Methodik zum Auffinden von Feldgliedern und zur Analyse der inneren Feldstruktur arbeitete. Da sich Weisgerber jedoch der Feldlehre von Jost Trier stark verpflichtet sah und sie in seinen Arbeiten zu verteidigen und zu bestätigen suchte, konnte er die Schwachstellen und Probleme, auf die in der wissenschaftliche Diskussion wiederholt hingewiesen worden war, nicht zufriedenstellend lösen. Dies betrifft beispielsweise den Aspekt der Lückenlosigkeit, das Problem der geschlossenen Grenzen, die Präsenz des Wortfeldganzen für die Sprachteilhaber und die wechselseitige Bestimmung der Feldglieder. Doch es bestand auch die Notwendigkeit einer ausgefeilten Methodik, vor allem, weil Trier es in seinen Arbeiten versäumte, seine Vorgehensweise detailliert darzulegen und zu beschreiben, von welchen Kriterien er sich beim Aufstellen der Felder leiten ließ. Weisgerbers Methodik kann an dieser Stelle als eine Möglichkeit betrachtet werden, wie man zum Feld und zur Feldstruktur gelangen kann. Neben seiner Verfahrensweise soll jedoch auch auf andere verwiesen werden, die zur Weiterentwicklung der Wortfeldtheorie führten.

Aufgrund des geringen Umfangs der vorliegenden Arbeit ist es natürlich nicht möglich, alle kritischen Stimmen und Verbesserungsvorschläge laut werden zu lassen. Aus diesem Grund wird eine Auswahl unter ihnen getroffen, sodass nur einige Ansichten namhafter Sprachwissenschaftler vorgestellt werden, die sich der Wortfeldtheorie nach Jost Trier verpflichtet sahen und zu ihrer Weiterentwicklung wesentlich beitrugen. Daher erhebt diese Arbeit nicht den Anspruch, die Entwicklung der Wortfeldtheorie detailliert und vollständig wiederzugeben, es handelt sich hierbei vielmehr um einen Überblick, der in Bezug auf Jost Triers Feldlehre eine Orientierung bieten soll.

2 Der Feldgedanke bei Jost Trier

Jost Trier zufolge gliedert sich der Wortschatz einer bestimmten Sprache in einzelne Wörter aus, die durch verschiedenartige Beziehungen inhaltlich miteinander verknüpft sind. Aus praktischen Gründen ist es nicht möglich, den Gesamtwortschatz einer Sprache in einer bestimmten Sprachstufe allumfassend zu überblicken,[5] daher griff Trier zu einem hypothetischen Konstrukt, dem sprachlichen Feld. Er definierte das Feld folgendermaßen:

Felder sind die zwischen den Einzelworten und dem Wortschatzganzen lebendigen sprachlichen Wirklichkeiten, die als Teilganze mit dem Wort das Merkmal gemeinsam haben, dass sie sich ergliedern, mit dem Wortschatz hingegen, dass sie sich ausgliedern.[6]

Wie aus dieser Definition ersichtlich wird, sind sprachliche Felder jedoch weit mehr als nur eine wissenschaftliche Hilfskonstruktion. Trier glaubte, aus der Feldaufteilung das sprachliche Weltbild sichtbar machen zu können, das Feld ist somit sprachliche Wirklichkeit.[7] Zudem stellt es einen Ausschnitt aus dem Wortschatz dar und ermöglicht somit die Untersuchung eines relativ überschaubaren Wortschatzbereiches nach inhaltlichen Zusammenhängen. Da der Wortschatz in zahlreiche inhaltlich verwandte Teilausschnitte zerlegt werden kann, existieren nicht nur viele Felder nebeneinander, sie ordnen sich aufsteigend in eine übergeordnete Großform, sogenannte Großfelder[8], und gliedern sich absteigend in Teilfelder. Dabei ist die Höhe der Ordnungsgliederung[9] irrelevant, es ist jedoch für Triers Feldtheorie kennzeichnend, dass sich die Felder mosaikartig im Wortschatzganzen arrangieren, einander begrenzen und sich wechselseitig durch die Abgrenzung voneinander in ihrer Bedeutung bestimmen.[10] Aufgrund ihres scharfen Aneinandergrenzens wird kein freier Raum gelassen, daher verführte die Mosaikartigkeit der Anordnung Jost Trier zu der Annahme, dass sich der Gesamtwortschatz lückenlos in sprachliche Felder verschiedener Ordnungshöhe ausgliedern könne.

Etwas uneindeutig schilderte Trier, wie das Feld denn nun in Existenz tritt. Einerseits konstituiert das Einzelwort bzw. das ausgesprochene Wort mit seinen Begriffsverwandten ein Wortfeld, das in diesem Sinne als Begriffskomplex verstanden werden kann, andererseits zählt auch das Kontrastwort, das eine gegenteilige Bedeutung aufweist, zum Feld des Einzelwortes.[11] Aufgrund des scharfen, auch hier wieder mosaikartigen Aneinandergrenzens der einzelnen Feldglieder und der Beziehungen der Glieder zueinander, die sich durch eine nähere oder fernere begriffliche Verwandtschaft auszeichnen, lässt sich eine Binnenstrukturierung des Feldes in innere und äußere Bezirke annehmen. Leider wurden die inneren Grenzen von Jost Trier nicht weiter spezifiziert, sodass man nur schwer ausmachen kann, ob die Kontrastwörter noch im Feld mit den Begriffsverwandten stehen oder ob es sich hierbei um zwei Gruppen handelt.[12] Geht man von einer Gruppierung aus, würden die Begriffsverwandten, die dem ausgesprochenen Wort inhaltlich am Nächsten stehen, mit dem Einzelwort den inneren Bezirk bilden. Die Kontrastwörter hingegen würden aufgrund ihrer begrifflichen Verwandtschaftsferne den Randbezirk besetzen und somit die Außengrenze des Feldes kennzeichnen. Da sich das Kontrastwort durch die größtmögliche inhaltliche Ferne auszeichnet, könnte es im Randbezirk des Feldes als Bindeglied zu anderen Feldern gesehen werden, indem es in inhaltlichen Zusammenhängen mit einem anderen, neben- oder übergeordnetem Feld stehen könnte. Würde das Kontrastwort also zum sprachlichen Feld eines bestimmten Einzelwortes gehören und gleichzeitig in inhaltlichen Zusammenhängen mit anderen Feldern stehen, hätten die sprachlichen Felder keine fest geschlossenen Außengrenzen, wie Trier es annimmt,[13] sondern offene.[14] Die Felder wären untereinander vernetzt und würden ineinander übergehen.

Die Rolle des Kontrastwortes wird von Trier jedoch nicht weiter erläutert, ihm wird lediglich eine kleine Rolle bei der Feldkonstituierung und bei der inhaltlichen Bestimmung des Einzelwortes zugeschrieben, wobei die gegenteilige Beziehung zwischen zwei Wörtern nicht als die Maßgeblichste im Feld beschrieben wird.[15]

Das Einzelwort erhält seine begriffliche Bestimmung aus seiner Abgrenzung zu den Feldnachbarn und aus dem Feldganzen. Je nachdem, an welcher Stelle ein einzelnes Wort im Feld steht, wird ihm vom Feldganzen aus und in Abgrenzung zu den es direkt umgebenden Nachbarn ein bestimmter Einzelinhalt aus dem Inhaltskontinuum zugewiesen.[16] Die Feldglieder stehen in einem wechselseitigen Verhältnis zueinander, daher sind sie auch voneinander abhängig. Dabei ist es so, dass das Einzelwort nur durch seine Präsenz im Feld und Kraft dieses Feldes etwas bedeuten kann, außerhalb des Feldes gibt es kein Bedeuten.[17] Zur Verdeutlichung des Sachverhalts wählt Trier ein Beispiel aus dem mathematisch-definitorischen Bereich: die Zeugnisnoten. Möchte ein Hörer also verstehen, was die Note mangelhaft bedeutet, dann muss ihm zunächst einmal die Gesamtstruktur des Feldes präsent sein. Ihm muss klar sein, dass es sich (bei Trier) um ein Feld mit fünf Teilbereichen handelt, und dass mangelhaft die Position zwischen genügend und ungenügend einnimmt, wobei die positive Seite des Feldes von sehr gut, gut und genügend besetzt wird, während mangelhaft und ungenügend zur negativen Seite gezählt werden.[18] Dass es heute eine Notenskala von 1 bis 6 gibt, ändert nichts an der Tatsache, dass auch hier (nach Triers Verständnis) die inhaltliche Bestimmung einer Note durch die Anzahl der Feldglieder und die Stellung der Note im Feld sowie ihre Abgrenzung zu den begrifflichen Nachbarn erfolgt. Im 6er Notensystem ergibt sich für die Note mangelhaft lediglich ein anderer Wert, der nicht im Bereich des absolut Unbrauchbaren liegt, diese Position wird von ungenügend besetzt.[19]

Trier deutete bereits selbst an, dass dieses Beispiel aus dem mathematischen Bereich die Gegebenheiten der natürlichen Sprache stark vereinfacht. Die Strukturierung des Feldes der Zeugnisnoten stellt sich als eine Reihe mit gleichen Abschnitten dar, während sich die natürliche Sprache bei der Umgrenzung der Teilfelder durch eine größere Vielfalt auszeichnet.[20] Daher wurde das Beispiel in der wissenschaftlichen Diskussion immer wieder als ungeeignet und nicht auf die natürliche Sprache übertragbar eingestuft.

2.1 Überlegungen zu einer diachronen Wortfeldforschung

Jost Trier ging es aber nicht nur um die Darstellung der inhaltlichen Zusammenhänge im Wortschatz des Neuhochdeutschen, die er zunächst einmal anhand einer synchronen Wortfelduntersuchung nachzuweisen versuchte ‒ sein eigentliches Ziel war es, anhand der Veränderungen im Wortfeld den Feldgliederungswandel zu beschreiben, um somit zur Geschichte des Sprachinhalts vordringen zu können.[21] Der Feldgliederungswandel verdeutlicht beispielsweise, ob neue Begriffsverwandte hinzugekommen sind oder ob Glieder wegfallen, welche andere Position die Wörter im Feld folglich einnehmen, welche Stellung sie im Feld erhalten oder verlieren, wie sich die Wörter im neu strukturierten Feld voneinander abgrenzen und wie sich in diesem Zusammenhang die Bedeutung verändert. Um seinem Vorhaben gerecht zu werden, sah sich Trier jedoch dazu gezwungen, Synchronie und Diachronie ‒ entgegen de Saussures Gebot der Trennung ‒ zu vermischen.

2.2 Bezeichnungswandel

Vom Standpunkt der Sprachinhalte aus unterscheidet Jost Trier zunächst einmal zwei Arten von Veränderungen im Wortschatz: den Wortersatz[22] und die Umgliederung des Feldes.[23]

Ersetzt ein Wort nur ein anderes Wort im Gefüge, sodass es die Position des alten Wortes im Feld einnimmt und sich das Gefüge insgesamt nicht verändert, spricht man von einem Wortersatz. Als Beispiel hierfür nennt Trier das Gegensatzpaar rechts/ links und verweist auf den Übergang von zese zu rechts. Für den Sprachinhalt hat sich nichts Neues ergeben, es kommt nur zu einer Bezeichnungsänderung. Gleiches gilt für den Übergang von gallus zu bigey im Gaskognischen nach Walter von Wartburg. Dabei wird im Gaskognischen ein Sprachzustand A angesetzt, in dem die Formen cattus „Katze“ und gallus „Hahn“ vorzufinden sind. Diese entwickeln sich zu *gat und gat, es kommt zur Homonymie. Um Verwechslungen zu vermeiden, rückt eines der Trabantenwörter[24] des Kernworts für „Hahn“ an die Stelle von *gat. Damit können gat „Katze“ und bigey „Hahn“ wieder voneinander unterschieden werden. Bigey war im Sprachzustand A bereits vorhanden, damit hat Zustand A das Mittel bereitgestellt, die in B aufgetretene Spannung zu lösen, indem bigey zum Normalwort[25] wurde.[26] Hierin erkannte Trier den Übergang der Diachronie zur Synchronie, er bestärkte also W. von Wartburgs Ansatz und folgerte aus seiner Untersuchung zur Bezeichnung des Hahns im Gaskognischen das notwendige Ineinandergreifen der deskriptiven und historischen Sprachwissenschaft.

Erwägungen dieser Art führten zur Ausformung Triers komparativer Statik. Zunächst wird ein Gesamtfeld der gegenwärtigen Sprachstufe Feld 2 synchron ermittelt und untersucht, dann wird es im Vergleich zu einem Gesamtfeld einer früheren Sprachstufe Feld 1 von Querschnitt zu Querschnitt springend betrachtet.[27] Als geeignet erscheinen für eine solche Untersuchung schriftliche, literarische Zeugnisse der Mittelschicht, die allgemeines Gedankengut beinhalten und näher an der Normalsprache liegen. Welche Ergebnisse die Analyse des Feldgliederungswandels im Könnens- und Wissensbereich hervorgebracht hat, soll im Zusammenhang mit der zweiten Art der Wortschatzveränderung, der Umgliederung, erklärt werden.

[...]


[1] Becker, Hans-Joachim: Das Feld um alt. Heidelberg, 1991, S.34 ab sofort zitiert als „Becker“

[2] Ebenda, S. 34

[3] Ebenda, S. 35

[4] Ebenda, hierzu auch Trier, Jost: Der deutsche Wortschatz im Sinnbezirk des Verstandes. Von den Anfängen bis

zum Beginn des 13. Jahrhunderts. Heidelberg, 1973, S. 11, ab sofort zitiert als „Trier: Sinnbezirk“

[5] Vgl. Trier, Jost: Das sprachliche Feld. Eine Auseinandersetzung. In: Schmidt, Lothar (Hrsg.): Wortfeldforschung. Zur Geschichte und Theorie des sprachlichen Feldes. Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft, 1973, S. 132; ab sofort zitiert als „Trier: Sprachliches Feld“.

[6] Trier: Sprachliches Feld, S. 132

[7] Trier: Sinnbezirk, S. 20

[8] Hoberg, Rudolf: Die Lehre vom sprachlichen Feld. Ein Beitrag zu ihrer Geschichte, Methodik und Anwendung. Düsseldorf: Schwann, 1970, S. 61; ab sofort zitiert als „Hoberg“.

[9] Trier: Sprachliches Feld, S. 132

[10] Trier: Sinnbezirk, S. 25

[11] Hierzu Trier: Sinnbezirk, S. 8 zum Kontrastwort.

[12] Vgl. Hoberg, S. 65

[13] Trier: Sinnbezirk, S. 15

[14] Trier gibt zu, dass die Absteckung eines Feldes einer gewissen Willkür unterliegt, da das Feld keine feste Größe darstellt. Es kann inhaltlich durch höher stehende, sich umstrukturierende Großfelder beeinflusst werden, so- mit ergeben sich Grenzverschiebungen bzw. Umgliederungen eines Feldes. Vgl. Lee, Anthony van der und Reichmann, Oskar (Hrsg.): Aufsätze und Vorträge zur Wortfeldtheorie. Von Jost Trier. Paris: Mouton, 1973, S. 128; ab sofort zitiert als „Lee“

[15] Trier, Jost: Über Wort- und Begriffsfelder. In Wortfeldforschung. Zur Geschichte und Theorie des sprachlichen Feldes. Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft, 1973, S. 8; ab sofort zitiert als „Trier: Wort- und Be- griffsfelder“

[16] Trier: Sinnbezirk, S. 2-3

[17] Ebenda, S. 19

[18] Trier: Sinnbezirk, S. 6-7

[19] Meineke, S. 401

[20] Trier: Sinnbezirk, S. 7

[21] Trier: Sprachliches Feld, S. 132 und Trier: Sinnbezirk, S. 18

[22] Jost Trier: Altes und Neues vom sprachlichen Feld. In: Schmidt, Lothar (Hrsg.): Wortfeldforschung. Zur Geschich- te und Theorie des sprachlichen Feldes. Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft, 1973, S. 458; Ab sofort zitiert als „Trier: Altes und Neues vom sprachlichen Feld“

[23] Lee, S. 123 und Trier, Jost: Über die Erforschung des menschenkundlichen Wortschatzes. In: Schmidt, Lothar (Hrsg.): Wortfeldforschung. Zur Geschichte und Theorie des sprachlichen Feldes. Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft, 1973, S. 186; ab sofort zitiert als „Trier: Menschenkundlicher Wortschatz“

[24] Trier: Altes und Neues vom sprachlichen Feld, S. 458

[25] Walther von Wartburg: Betrachtungen über die Gliederung des Wortschatzes und die Gestaltung des Wörter- buchs. In: Schmidt, Lothar (Hrsg.): Wortfeldforschung. Zur Geschichte und Theorie des sprachlichen Feldes.

Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft, 1973, S. 163

[26] Lee, S. 115

[27] Trier: Sinnbezirk, S. 12

Ende der Leseprobe aus 29 Seiten

Details

Titel
Die Feldtheorie seit Jost Trier
Untertitel
Ein Überblick über die Feldtheorie in ihrer ersten Ausformung nach Jost Trier bis hin zu ihrer Weiterentwicklung in der wissenschaftlichen Diskussion
Hochschule
Friedrich-Schiller-Universität Jena  (Institut für Germanistische Sprachwissenschaft)
Veranstaltung
Arbeitsfelder der diachronen Semantik
Note
1,0
Autor
Jahr
2007
Seiten
29
Katalognummer
V164494
ISBN (eBook)
9783640795598
ISBN (Buch)
9783640795352
Dateigröße
791 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Feldtheorie, Coseriu, Weisgerber, lexikalisches Paradigma, Wortfeld, Hans Schwarz, lexikalisches Feld, Bedeutungswandel, diachrone Semantik, Becker, Strukturelle Wortfeldforschung, Ferdinand de Saussure, Bezeichnungswandel, Umgliederung, Begriff, Bedeutung, Wortschatz, Lücke, Weltbild, wechselseitige Bestimmung, Flächengliederung, Reihengliederung, Tiefengliederung, einschichtiges Feld, mehrschichtiges Feld, Oppositionen, Archilexem, äquipollent, graduell, privativ, Feldanalyse, Geckeler, Ingriff, invisible-hand-process
Arbeit zitieren
Anja Vitting (Autor), 2007, Die Feldtheorie seit Jost Trier, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/164494

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