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Kategorisierung von Infinitiven

Titel: Kategorisierung von Infinitiven

Seminararbeit , 2010 , 14 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Oezguer Dindar (Autor:in)

Germanistik - Linguistik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Arbeit werde ich ich mich mit der Kategorisierung von Infinitiven befassen. Ich werde dabei zunächst im ersten Teil illustrieren, welche Infinitivformen von Verben es im Deutschen überhaupt gibt und wie sie gebildet werden. Dabei wird zu sehen sein, dass die infiniten Verbformen aus den Partizipien I und II sowie aus dem Infinitiv I und II bestehen.
Ich werde dann im weiteren Verlauf dieser Arbeit darstellen, wie diese infiniten Verbformen in der Sprache gebraucht werden, also als welche Wortarten sie vorkommen können und wie sie in Sätzen verwendet werden. Bei dieser Analyse werde ich mich jedoch nur auf den Infinitiv I und II beschränken.
Im abschließenden Teil dieser Arbeit werde ich dann die Merkmale des nominalisierten Infinitivs darstellen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Infinitivformen im Deutschen

3. Gebrauch der Infinitive

3.1. Als Wortarten

3.2. Vorkommen in Sätzen

4. Besonderheiten der substantivierten Infinitive

5. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit befasst sich mit der systematischen Kategorisierung von Infinitiven im Deutschen. Ziel ist es, die verschiedenen Infinitivformen zu identifizieren, deren Bildung zu erläutern und ihren Gebrauch innerhalb von Satzstrukturen sowie als substantivierte Formen wissenschaftlich darzustellen.

  • Morphologische Bildung von Infinitiv I und II
  • Abgrenzung zu Partizipien und Gerundivum
  • Syntax und Verwendung von Infinitiven in Verbkonstruktionen
  • Bildung und Funktion satzwertiger Infinitivphrasen
  • Charakteristika nominalisierter Infinitive als hybride Wortform

Auszug aus dem Buch

2. Infinitivformen im Deutschen:

Der lateinische Ausdruck „infinitus“ bedeutet „nicht abgeschlossen“. Als infinite Verbformen werden daher generell diejenigen Formen der Verben betrachtet, die keine Informationen über die verschiedenen Verbkategorien wie zum Beispiel Numerus, Tempus, Modus und Genus Verbi tragen. Dies trifft auf die reinen Infinitive wie „laufen“, „schlafen“, „schließen“ zu. Da es jedoch auch infinite Verbformen gibt, die Angaben zum Tempus haben, wie zum Beispiel das Passiv Perfekt des Infinitivs „schließen“, nämlich „geschlossen worden sein“, ist es sinnvoller eine allgemeinere Definition für infinite Verbformen zu verwenden. Man kann die Infinitive daher als eine Wortform betrachten, die nicht alleine das Prädikat eines Satzes bilden können.

Im Deutschen gibt es drei infinite Formen der Verben. Dazu gehören das Partizip I, das Partizip II und das Infinitiv. Diese drei infiniten Verbfomen werden nach morphologischen Merkmalen unterschieden (vgl. Helbig/Buscha: 2001, S.95). Manche Autoren zählen auch das Gerundivum zu den infiniten Verbformen (vgl. Hentschel/Weydt: 2003, S.138 f.). Bei dem Gerundivum handelt es sich um ein von einem Verb abgeleitetes Adjektiv wie zum Beispiel das von „bezahlen“ stammende Wort „zu bezahlende“ in Sätzen wie „die zu bezahlende Gebühr“. Man kann das Gerundivum aber auch als Partizip Futur Passiv bezeichnen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung skizziert das Vorhaben, die Kategorisierung und Verwendung von Infinitiven im Deutschen anhand ihrer morphologischen und syntaktischen Merkmale zu untersuchen.

2. Infinitivformen im Deutschen: Das Kapitel definiert infinite Verbformen allgemein und differenziert zwischen dem Infinitiv I, dem Infinitiv II sowie den Partizipien, wobei auch deren Passivformen und die Funktion des "zu" behandelt werden.

3. Gebrauch der Infinitive: Dieser Abschnitt analysiert die Einbindung von Infinitiven als Wortarten in Verbkonstruktionen sowie ihre Rolle als Kern in satzwertigen Infinitivphrasen.

4. Besonderheiten der substantivierten Infinitive: Hier wird der nominalisierte Infinitiv als hybride Form zwischen Substantiv und Verb untersucht, die syntaktisch wie ein Substantiv fungiert, aber semantisch den Prozesscharakter eines Verbs behält.

5. Zusammenfassung: Die Zusammenfassung rekapituliert die Ergebnisse zur morphologischen Bildung, zum syntaktischen Gebrauch und zur Transformation von Infinitiven in substantivierte Formen.

Schlüsselwörter

Infinitiv, infinite Verbformen, Partizip I, Partizip II, nominalisierte Infinitive, Infinitivphrase, Verbkonstruktion, Syntax, Morphologie, Sprachgebrauch, Gerundivum, Verbalstamm, Satzbau, Substantivierung, Modus.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der systematischen Untersuchung und Kategorisierung von Infinitivformen innerhalb der deutschen Sprache.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit fokussiert sich auf die morphologische Bildung der Infinitive, deren syntaktische Integration in Sätze sowie die Besonderheiten bei deren Substantivierung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Infinitive gebildet werden, als welche Wortarten sie fungieren können und wie sie in unterschiedlichen grammatikalischen Kontexten verwendet werden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine deskriptive linguistische Analyse, die auf fachwissenschaftlicher Literatur (u.a. Duden, Helbig/Buscha) basiert und durch zahlreiche Sprachbeispiele illustriert wird.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der verschiedenen Infinitivformen, die Untersuchung des Infinitivgebrauchs in Wortgruppen und Sätzen sowie die Analyse der substantivierten Infinitive.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Infinitiv, Partizip, substantivierter Infinitiv, Infinitivphrase, Verbkonstruktion und grammatikalische Transformation.

Was unterscheidet den Infinitiv von anderen infiniten Verbformen?

Im Gegensatz zu den Partizipien, die oft adjektivische Funktionen übernehmen, bilden Infinitive in Kombination mit finiten Verben verbale Komplexe oder können als eigenständige satzwertige Phrasen fungieren.

Warum wird der nominalisierte Infinitiv als "Hybrid" bezeichnet?

Er wird als Hybrid betrachtet, da er äußerlich die Merkmale eines Substantivs trägt (z.B. Artikelgebrauch), in seinem Kern jedoch die semantische Bedeutung eines verbalen Prozesses bewahrt.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Kategorisierung von Infinitiven
Hochschule
Humboldt-Universität zu Berlin  (Sprachwissenschaft)
Note
2,3
Autor
Oezguer Dindar (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
14
Katalognummer
V166944
ISBN (eBook)
9783640829668
ISBN (Buch)
9783640829705
Sprache
Deutsch
Schlagworte
kategorisierung infinitiven
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Oezguer Dindar (Autor:in), 2010, Kategorisierung von Infinitiven, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/166944
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Leseprobe aus  14  Seiten
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