Diese Hauptseminararbeit befasst sich mit der von Erasmus von Rotterdam
1517 hervorgebrachten Klage des Friedens, im Lateinischen Querela oder auch Querimonia Pacis, sowie der Entstehung des pazifistischen Gedankens. In der damaligen Zeit, das heißt zur sich vollziehenden Epochenwende vom Mittelalter zur Neuzeit, ist Erasmus auf Grund der komplizierten politischen Situation, die oftmals zu Kriegen eskaliert, nicht die einzige Person, die sich mit dem Thema Frieden auseinander setzt.
Inhaltsverzeichnis
- Einführung
- Die Entstehung und Widmung
- Die Entstehung und Widmung
- Politisches Umfeld und historische Situation
- Verbreitung und Wirken des pazifistischen Gedankens
- Nachbetrachtung
- Bibliographie
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Abhandlung widmet sich der „Querela Pacis“ des Erasmus von Rotterdam, einem bedeutenden Werk des Pazifismus. Sie beleuchtet die Entstehung des pazifistischen Gedankens im Kontext der Epochenwende vom Mittelalter zur Neuzeit und untersucht die politischen und historischen Auswirkungen dieses Werkes.
- Die Entstehung und Widmung der „Querela Pacis“ im Kontext des politischen Umfelds
- Die Bedeutung des pazifistischen Gedankens in der Zeit des Erasmus
- Die historische Rezeption und der Einfluss der „Querela Pacis“ auf die Gegenwart
- Die Rolle von Erasmus als politischer Denker und Friedensvermittler
- Die Verbindung von religiösen und politischen Argumenten in der „Querela Pacis“
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einführung stellt die „Querela Pacis“ als zentrales Werk des Pazifismus vor und beleuchtet den historischen Kontext seiner Entstehung. Sie gibt einen Überblick über die Schriften und Tätigkeiten des Erasmus, die sich mit dem Friedensthema befassen. Der erste Teil der Abhandlung analysiert die Entstehung und Widmung der „Querela Pacis“. Er beleuchtet die politischen und diplomatischen Umstände, die zur Entstehung des Werkes führten. Der Fokus liegt auf der Rolle des Erasmus als Ratgeber am Hof des jungen Karl und seiner Beziehung zum Kanzler Jean le Sauvage.
Schlüsselwörter
Erasmus von Rotterdam, Querela Pacis, Pazifismus, Epochenwende, Mittelalter, Neuzeit, politisches Umfeld, historische Situation, Verbreitung, Wirkung, Friedensthema, Krieg, Diplomatie, Habsburger, Karl V, Franz I, Heinrich VIII, Leo X, Jean le Sauvage, Guillaume Chièvres, Tunstall.
Was ist das Hauptthema der „Querela Pacis“?
Es ist die „Klage des Friedens“, in der Erasmus von Rotterdam den Krieg verurteilt und die christlichen Herrscher Europas zur Eintracht und Vernunft aufruft.
In welchem historischen Kontext entstand das Werk?
Es entstand 1517 an der Epochenwende vom Mittelalter zur Neuzeit, geprägt von den Machtkämpfen zwischen den Habsburgern, Frankreich und England.
An wen war die Schrift ursprünglich gerichtet?
Erasmus widmete das Werk einflussreichen Persönlichkeiten wie dem Kanzler Jean le Sauvage, um diplomatische Friedensbemühungen am Hof Karls V. zu unterstützen.
Wie begründet Erasmus seinen Pazifismus?
Er verbindet religiöse Argumente (christliche Nächstenliebe) mit humanistischen Idealen und weist auf die zerstörerischen Folgen des Krieges für das Volk hin.
Welchen Einfluss hatte Erasmus auf moderne Friedensbewegungen?
Seine Gedanken gelten als Grundstein des modernen pazifistischen Denkens und beeinflussten spätere völkerrechtliche Überlegungen zur Konfliktvermeidung.