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Hochbegabung im Grundschulalter

Title: Hochbegabung im Grundschulalter

Term Paper , 2008 , 19 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Arne Viecens (Author)

Pedagogy - Orthopaedagogy and Special Education
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Hochbegabung ist ein vielschichtiges und wichtiges Thema in unserer Gesellschaft. Besonderes Augenmerk sollte auf die Früherkennung gelegt werden, damit Begabungen sinnvoll gefördert werden können, da sonst die Gefahr besteht, sie versiegen zu lassen. Unsere moderne, informationstechnische Gesellschaft ist mehr denn je abhängig von hochbegabten Personen, um die stetige Entwicklung auf hohem Niveau voranzutreiben und neue, wichtige Erkenntnisse zu erlangen.
Da das Gebiet der Hochbegabung ein sehr weites ist, beschränkt sich die vorliegende Arbeit auf hochbegabte Kinder im Grundschulalter, den Möglichkeiten zur Förderung, aber auch den Problemen, mit denen diese Kinder konfrontiert werden können.
Zu Anfang wird eine Definition des Begriffs gegeben, um eine erste Eingrenzung festzulegen. Hierauf wird erläutert, wie man begabte Schüler erkennen kann und worauf man bei besonderen Gruppen, wie beispielsweis hochbegabten Mädchen, achten sollte. Ist Hochbegabung erkannt worden, geht es in einem folgenden Schritt um etwaige Förderungsmöglichkeiten, von denen hier zwei etwas ausführlicher betrachtet werden sollen. Der vorletzte Abschnitt dieser Arbeit beschäftigt sich mit den vielfältigen Problemen, denen hochbegabte Kinder zum Teil ausgesetzt sind, die aber auch überwunden werden können. In einem abschließenden Fazit werden die angesprochenen Punkte zusammengefasst und es wird ein Ausblick auf die Entwicklung in der Hochbegabtenforschung- und förderung gegeben.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definition

3. Erkennen von Hochbegabung

4. Besondere Gruppen

4.1 Hochbegabte Mädchen

4.2 Hochbegabung und Lese-Rechtschreibschwäche

5. Förderungsmöglichkeiten

5.1 Akzeleration

5.2 Enrichment

5.3 Grouping

6. Problemfelder bei Hochbegabung

7. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Thematik der Hochbegabung bei Kindern im Grundschulalter mit dem primären Ziel, Strategien zur Früherkennung sowie geeignete Fördermöglichkeiten aufzuzeigen und dabei auftretende Problemfelder kritisch zu beleuchten.

  • Grundlagen und Definitionen von Hochbegabung im Kontext der Grundschule
  • Methoden und Ansätze zur Identifikation hochbegabter Schülerinnen und Schüler
  • Spezifische Herausforderungen bei besonderen Gruppen, wie Mädchen und Kindern mit Lese-Rechtschreibschwäche
  • Pädagogische Interventionsstrategien (Akzeleration, Enrichment, Grouping)
  • Psychosoziale Problemfelder und deren Bewältigung im Schulalltag

Auszug aus dem Buch

3. Erkennen von Hochbegabung

Wie bereits die oben genannte Definition erkennen lässt, gestaltet es sich als schwierig, Hochbegabung konkret einzugrenzen. Gerade hierin liegt nun aber die Aufgabe der Lehrerinnen und Lehrer, einen klaren Blick dafür zu entwickeln, ob sich in ihrer Klasse ein hochbegabter Schüler befindet, wie dieser erkannt und vor allem gefördert werden kann.

Oftmals äußert sich die Hochbegabung nicht offensichtlich, wird daher eventuell nicht erkannt und eine Förderung, die für das Kind von großer Bedeutung ist, findet seitens der Schule nicht statt. Betrachtet man die Zahlen der letzten Jahre, so gelten etwa zwei Prozent der Bevölkerung als hochbegabt (IQ von über 130). Bezieht man diese Tatsache auf die Grundschule, so kann davon ausgehen, dass Klassenlehrer jedes Jahr ein bis zwei hochbegabten Kindern begegnet. Gerade die Zeit in der Grundschule ist für ein Kind von elementarer Bedeutung, da es erstmals für eine kontinuierliche Zeit aus dem behütenden Umfeld der Eltern herausgenommen wird, anderen Bezugspersonen begegnet und sich an ein neues Umfeld anpassen muss. Grundschullehrerinnen- und lehrern obliegt die wichtige Aufgabe, dem Kind die eventuell auftretende Angst vor der neuen Situation zu nehmen, behutsam in den Schulalltag einzuführen, und, gerade in heutiger Zeit, vermehrt Erziehungsarbeit zu leisten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz des Themas Hochbegabung ein und erläutert die Zielsetzung sowie den Aufbau der Arbeit.

2. Definition: Das Kapitel thematisiert die Schwierigkeit, einen eindeutigen Begriff für Hochbegabung zu finden, und stellt mehrdimensionale Ansätze vor.

3. Erkennen von Hochbegabung: Hier wird die Rolle der Lehrkräfte bei der Identifikation hochbegabter Kinder diskutiert und verschiedene diagnostische Modelle und Merkmale werden aufgeführt.

4. Besondere Gruppen: Dieses Kapitel widmet sich spezifischen Herausforderungen bei hochbegabten Mädchen sowie dem Zusammenhang von Hochbegabung und Lese-Rechtschreibschwäche.

5. Förderungsmöglichkeiten: Es werden drei zentrale pädagogische Ansätze zur Förderung, nämlich Akzeleration, Enrichment und Grouping, detailliert vorgestellt.

6. Problemfelder bei Hochbegabung: Dieses Kapitel beleuchtet psychische und soziale Schwierigkeiten, wie Unterforderung oder soziale Isolation, mit denen hochbegabte Kinder konfrontiert sein können.

7. Fazit: Das Fazit fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen und betont die Notwendigkeit einer frühzeitigen und differenzierten Förderung.

Schlüsselwörter

Hochbegabung, Grundschule, Frühförderung, Lehrkräfte, Akzeleration, Enrichment, Grouping, Lese-Rechtschreibschwäche, Hochbegabte Mädchen, Intelligenz, Schulentwicklung, soziale Integration, Begabtenförderung, Differenzierung, psychische Belastungen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Thematik der Hochbegabung, speziell fokussiert auf Kinder im Grundschulalter und deren Bedürfnisse im schulischen Umfeld.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Definition von Hochbegabung, den Erkennungsmöglichkeiten, der Analyse besonderer Schülergruppen sowie verschiedenen pädagogischen Förderansätzen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, Möglichkeiten der Identifikation und Förderung hochbegabter Grundschüler aufzuzeigen und Wege aufzuzeigen, wie auftretende Problemfelder im Schulalltag minimiert werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse und der Aufarbeitung bestehender pädagogischer und psychologischer Erkenntnisse zur Begabtenförderung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die diagnostische Einordnung, die Betrachtung spezieller Gruppen, die Erläuterung von Förderprogrammen wie Akzeleration und Enrichment sowie die Diskussion von Problemfeldern.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Hochbegabung, Grundschule, Begabtenförderung, Akzeleration, Enrichment, Grouping und soziale Integration.

Warum stellt Lese-Rechtschreibschwäche bei Hochbegabten eine besondere Herausforderung dar?

Die Problematik besteht in sogenannten Asynchronien, bei denen hohe intellektuelle Fähigkeiten auf Schwierigkeiten in der motorischen Umsetzung oder beim Erlernen des Schreibens treffen.

Welche Bedeutung kommt der Rolle der Lehrkraft zu?

Lehrkräfte tragen die Verantwortung, Hochbegabung frühzeitig zu erkennen, Vorurteile abzubauen und ein Lernumfeld zu schaffen, das sowohl kognitive als auch emotionale Bedürfnisse berücksichtigt.

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Details

Title
Hochbegabung im Grundschulalter
College
University of Flensburg
Grade
1,3
Author
Arne Viecens (Author)
Publication Year
2008
Pages
19
Catalog Number
V167698
ISBN (eBook)
9783640846719
ISBN (Book)
9783640842889
Language
German
Tags
hochbegabung grundschulalter
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Arne Viecens (Author), 2008, Hochbegabung im Grundschulalter, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/167698
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