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Anforderungen an das Lehren und Lernen aus konstruktivistischer Sicht

Beitrag des Konstruktivismus zur Lösung der „Dilemma-Situation“ im Geographieunterricht

Titel: Anforderungen an das Lehren und Lernen aus konstruktivistischer Sicht

Ausarbeitung , 2010 , 15 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Holger Müller (Autor:in)

Didaktik - Geowissenschaften
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Der folgenden Ausarbeitung lag folgende Aufgabenstellung zu Grunde:
<<Führen Sie kurz und anschaulich in die theoretischen Grundlagen
des Konstruktivismus ein. Stellen Sie anschließend den Beitrag des
Konstruktivismus zur Lösung der „Dilemma-Situation“ heraus und
formulieren Anforderungen an das Lehren und Lernen aus konstruktivistischer Sicht.>>

Es wird also zuerst die theoretischen Grundlagen des Konstruktivismus erläutert und die Frage nach der Umsetzbarkeit im Schulunterricht diskutiert. Anschließend wird der Beitrag des Konstruktivismus zur Lösung der „Dilemma-Situation“ herausgearbeitet sowie differentierte Anforderungen an das Lehren und Lernen aus konstruktivistischer Sicht formuliert. Alle Aspekte werden vor dem Hintergrund von BNE (Bildung für nachhaltige Entwicklung im
Geographieunterricht) thematisiert.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1 Konstruktivismus

1.1 Theoretische Grundlagen

1.2 Radikaler und gemäßigter Konstruktivismus

1.2.1 Radikaler Konstruktivismus

1.2.2 Gemäßigter Konstruktivismus

1.3 Bedeutung für den Lehr- und Lernprozess

2 Konstruktivismus und BNE

2.1 Zusammenhang Wissen und Handeln

2.2 Nachhaltigkeit des Lernens

3 Beitrag des Konstruktivmus zur Lösung der „Dilemma-Situation“

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit untersucht, inwieweit der Konstruktivismus den Wissenserwerb im Geographieunterricht beeinflussen kann und ob er einen Lösungsbeitrag zur sogenannten „Dilemma-Situation“ – der Diskrepanz zwischen Umweltwissen und tatsächlichem Umwelthandeln – leisten kann.

  • Grundlagen des Konstruktivismus als Erkenntnis- und Lerntheorie
  • Differenzierung zwischen radikalem und gemäßigtem Konstruktivismus
  • Bedeutung des Konstruktivismus für die Gestaltung von Lehr- und Lernprozessen
  • Verbindung von Konstruktivismus mit der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)
  • Methodische Ansätze zur Förderung nachhaltigen Wissens und Handelns

Auszug aus dem Buch

1.1 Theoretische Grundlagen

Der Begriff Konstruktivismus ist überaus vielschichtig und wird von vielen Seiten, von Theoretikern und Praktikern, unterschiedlich gedeutet (vgl. „Alltagsvorstellungen und Lernen im Fach Geographie“, S. 19). Der Konstruktivismus kann als eine Erkenntnistheorie aufgefasst werden, d. h. die Theorie beschäftigt sich mit der Frage, wie Wissen zustande kommt bzw. Inhalte erlernt werden (vgl. „Der Pragmatische Konstruktivismus. Ein Modell zur Überwindung des Antagonismus von Instruktion und Konstruktion“, S. 4f). Die konstruktivistische Erkenntnistheorie geht davon aus, dass Erkennen und Wissen nicht Ergebnis eines passiven Empfangs ist, sondern das Resultat von Handlungen eines aktiven Subjekts ist (vgl. Wörterbuch neue Schule. Die wichtigsten Begriffe zur Reformdiskussion, S. 91f). Die kognitiven Fähigkeiten des Lernenden sind darüber hinaus eng verbunden mit der individuellen Lebensgeschichte (vgl. „Der Kopf im Sand - Lernen als Konstruktion von Lebenswelten“, S. 15f).

Die Vertreter des Konstruktivismus gehen, im Gegensatz zu der Sichtweise der Kognitivisten, die der Meinung sind, dass die Realität objektiv erkennbar ist, davon aus, dass keine objektiv erkennbare Realität existiert. Jedes Individuum konstruiert die eigene Wirklichkeit. Jetzt drängt sich die Frage auf, wie die Konstruktivsten mit der existierenden Umwelt umgehen, die es ja zweifelsohne gibt: Durch den Prozess der Kommunikation, so die Auffassung der Konstruktivsten, werden die verschiedenen Wirklichkeiten der Individuen miteinander abgestimmt, so dass als Resultat eine „abgestimmte“ Wirklichkeit entsteht (vgl. „Der Pragmatische Konstruktivismus. Ein Modell zur Überwindung des Antagonismus von Instruktion und Konstruktion“, S. 6ff). Folgt man der konstruktivistischer Denkweise so bleibt uns die äußere Realität kognitiv unzugänglich, die Wirklichkeit wird von jedem Individuum selbst konstruiert.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Konstruktivismus: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen des Konstruktivismus und unterscheidet zwischen der radikalen und der gemäßigten Strömung hinsichtlich ihrer Relevanz für den Schulalltag.

2 Konstruktivismus und BNE: Hier wird der theoretische Bezug zur Bildung für nachhaltige Entwicklung hergestellt, wobei der Fokus auf dem Zusammenhang zwischen Wissen und Handeln sowie den Faktoren für nachhaltiges Lernen liegt.

3 Beitrag des Konstruktivmus zur Lösung der „Dilemma-Situation“: Das Abschlusskapitel diskutiert, wie konstruktivistische Lehr- und Lernmethoden dazu beitragen können, die Kluft zwischen theoretischem Umweltwissen und praktischem Handeln zu überbrücken.

Schlüsselwörter

Konstruktivismus, Bildung für nachhaltige Entwicklung, BNE, Geographieunterricht, Wissenserwerb, Dilemma-Situation, Instruktion, Konstruktion, nachhaltiges Lernen, radikaler Konstruktivismus, gemäßigter Konstruktivismus, Handlungskompetenz, Lernumgebung, kognitive Prozesse, Eigenaktivität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert, wie konstruktivistische Prinzipien im Geographieunterricht angewendet werden können, um nachhaltige Bildungsprozesse zu fördern.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Felder sind die Erkenntnistheorie des Konstruktivismus, die Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) und die Verbindung von Wissen und Handeln.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, den Beitrag des Konstruktivismus zur Überwindung der Diskrepanz zwischen theoretischem Umweltwissen und tatsächlichem Handeln („Dilemma-Situation“) zu klären.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine theoretische Ausarbeitung, die auf einer Literaturanalyse verschiedener konstruktivistischer Ansätze basiert.

Was steht im Hauptteil im Fokus?

Im Hauptteil werden die theoretischen Grundlagen des Konstruktivismus, deren Anwendung in der Bildungspraxis und spezifische Methoden zur Förderung nachhaltigen Wissens erläutert.

Welche Begriffe sind für die Arbeit entscheidend?

Besonders wichtig sind die Unterscheidung zwischen „trägem“ und „nachhaltigem“ Wissen, die „situierte Lernumgebung“ sowie der „gemäßigte Konstruktivismus“.

Warum wird der radikale Konstruktivismus für die Schule als ungeeignet betrachtet?

Da der radikale Konstruktivismus von einer rein subjektiven Weltkonstruktion ausgeht, stünde dies im Widerspruch zu klassischen Lernzielen und einer strukturierten Unterrichtsführung.

Welche Rolle spielt die Metakognition bei der Nachhaltigkeit des Lernens?

Die metakognitive Reflexion ist ein wesentlicher Faktor, da der Lernende durch das Verständnis über das eigene Lernen seine Lernstrategien optimieren und somit Wissen langfristig sichern kann.

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Anforderungen an das Lehren und Lernen aus konstruktivistischer Sicht
Untertitel
Beitrag des Konstruktivismus zur Lösung der „Dilemma-Situation“ im Geographieunterricht
Hochschule
Universität Vechta; früher Hochschule Vechta  (Institut für Strukturforschung und Planung in agrarischen Intensivgebieten)
Veranstaltung
Nachhaltigkeit lernen - Bildung für nachhaltige Entwicklung im Geographieunterricht
Note
1,3
Autor
Holger Müller (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
15
Katalognummer
V167881
ISBN (eBook)
9783640847990
ISBN (Buch)
9783640844449
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Schule Unterricht Geographie Konstruktivismus Bildung für nachhaltige Entwicklung BNE Nachhaltige Entwicklung Dilemma Situation
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Holger Müller (Autor:in), 2010, Anforderungen an das Lehren und Lernen aus konstruktivistischer Sicht, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/167881
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Leseprobe aus  15  Seiten
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