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Möglichkeiten der Integration der Theorie der kognitiven Dissonanz und des transaktionalen Stressmodells

Título: Möglichkeiten der Integration der Theorie der kognitiven Dissonanz und des transaktionalen Stressmodells

Trabajo Escrito , 2022 , 34 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Josua Ruppaner (Autor)

Psicología - Otras
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Die vorliegende Hausarbeit versucht, die Theorie kognitiver Dissonanz in das transaktionale Stressmodell zu integrieren, indem das Dissonanz-Stress-Modell als Integrationsversuch vorgeschlagen wurde. Für eine Beurteilung des vorgeschlagenen Modells wurde zunächst versucht Gemeinsamkeiten und Parallelen, zwischen den Konzepten beider Theorien zu identifizieren, woran sich entsprechende Fragestellungen für die Konzepte von Dissonanz und Stress, von kognitiver Inkonsistenz und Appraisal, sowie Dissonanzreduktion und Coping orientieren. Fragestellungen im Rahmen einer Erweiterung und Integration beziehen sich auf das vorgeschlagene Modell und lassen den Schluss zu, dass das vorgeschlagene Dissonanz-Stress-Modell zwar Gemeinsamkeiten und Parallelen beider Konzepte berücksichtigt, jedoch die Integration der kognitiven Inkonsistenz in das Appraisal mit erheblichen Schwierigkeiten verbunden ist. Zusätzlich kann Stress nicht pauschalisiert als post-dissonanter Zustand betrachtet werden, womit die Prämisse des vorgeschlagenen Modells als kritisch zu betrachten ist. Eine Integration der Konzepte Dissonanzreduktion und Coping kann zunächst als möglich bezeichnet werden, womit der Vorschlag des Modells die Begriffe dissonanzreduzierendes Coping und stressreduzierendes Coping zu verwenden, nicht grundlegend abgelehnt werden sollte. Da es sich im Rahmen dieser Hausarbeit um eine rein theoretische Abhandlung handelt, wäre eine empirische Untersuchungen der vorgeschlagenen Integration, gerade in Bezug auf Stress, als post-dissonanter Zustand, ein nächster Schritt um eine Integration zu ermöglichen oder gänzlich zu verwerfen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

  • Zusammenfassung
  • 1 Einleitung
  • 2 Theoretischer Hintergrund
    • 2.1 Die Theorie der kognitiven Dissonanz
      • 2.1.1 Kognitive Inkonsistenz und Dissonanz
      • 2.1.2 Reduktion von Dissonanz
    • 2.2 Das transaktionale Stressmodell
      • 2.2.1 Stress
      • 2.2.2 Appraisal
      • 2.2.3 Coping
    • 2.3 Konkrete Fragestellungen
      • 2.3.1 Stress und Dissonanz
      • 2.3.2 Kognitive Inkonsistenz und Appraisal
      • 2.3.3 Dissonanzreduktion und Coping
      • 2.3.4 Erweiterung und Integration
  • 3 Eine mögliche Integration: Das Dissonanz-Stress-Modell
    • 3.1 Stress und Dissonanz
    • 3.2 Kognitive Inkonsistenz und Appraisal
    • 3.3 Dissonanz- und Stressreduktion
      • 3.3.1 Das dissonanzreduzierende Coping
      • 3.3.2 Das stressreduzierende Coping
  • 4 Diskussion
    • 4.1 Stress und Dissonanz
    • 4.2 Kognitive Inkonsistenz und Appraisal
    • 4.3 Dissonanzreduktion und Coping
    • 4.4 Erweiterung und Integration
    • 4.5 Fazit
  • Literaturverzeichnis
  • Anhang
    • Anhang A1
    • Anhang A2

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Hausarbeit befasst sich mit der möglichen Integration der Theorie der kognitiven Dissonanz in das transaktionale Stressmodell, wobei ein neues "Dissonanz-Stress-Modell" vorgeschlagen wird. Das zentrale Ziel ist es, die Forschungsfrage zu beantworten, inwiefern die Theorie der kognitiven Dissonanz in das transaktionale Stressmodell integriert werden kann, indem Parallelen und Gemeinsamkeiten zwischen den Konzepten beider Theorien identifiziert werden.

  • Theorie der kognitiven Dissonanz (Festinger)
  • Transaktionales Stressmodell (Lazarus)
  • Kognitive Inkonsistenz und Appraisal
  • Dissonanzreduktion und Coping-Strategien
  • Entwicklung eines integrativen Dissonanz-Stress-Modells
  • Beziehung zwischen Stress und Dissonanz als psychische Zustände

Auszug aus dem Buch

1 Einleitung

Die Covid-19 Pandemie stellt die Bevölkerung auf eine wahre Zerreisprobe. Nicht nur in Anbetracht der zur Bekämpfung des Virus erlassenen Schutzmaßnahmen, welche die Freiheitsrechte des einzelnen zum Schutz der Bevölkerung einschränken, sondern ganz besonders im Rahmen des Anstiegs Psychischer Erkrankungen (DAK-Gesundheit, 2021). In Bezug auf die aktuelle pandemische Situation sehen sich Personen vermehrt Stressoren ausgesetzt, welche ihre Gesundheit negativ beeinflussen können. Ein anerkanntes theoretisches Konzept aus dem Bereich der Gesundheitspsychologie stellt diesbezüglich das transaktionale Stressmodell nach Lazarus (1966) dar. Ob durch die Freiheitseinschränkungen, die Isolation, der Verlust eines geliebten Menschen, die Wahl, sich gegen das Virus impfen zu lassen oder schlichtweg der vermehrte Einkauf von Lebensmittel oder anderer Waren im Rahmen online getätigter Einkäufe. All dies könnte sich als stresshaft bezeichnen lassen, wobei die angemerkte Entscheidung sich impfen zu lassen beziehungsweise (bzw.) das erstehen von Waren im Rahmen online getätigter Einkäufe, die Blicke ebenso auf die Theorie kognitiver Dissonanz von Festinger (1957) schweifen lässt. Beide Konzepte lassen sich in ihrem theoretischen Rahmen auf die aktuelle Situation anwenden, womit diese versuchen das Verhalten und die darin verborgenen psychischen Prozesse zu erklären. Da aufgrund der oben genannten Situationen bzw. Reizen, sowohl die Theorie der kognitiven Dissonanz, als auch das transaktionale Stressmodell für eine Erklärung menschlichen Verhaltens heran gezogen werden kann, soll sich diese Arbeit der Frage widmen: Inwiefern die Theorie kognitiver Dissonanz in das transaktionale Stressmodell integriert werden kann?

Im nachfolgenden Kapitel wird zunächst der theoretische Hintergrund beider Theorien erläutert, worauf konkrete Fragestellungen bezüglich vorhandener Parallelen und Fragestellungen zu Erweiterungen und Integration das Kapitel abschließen. In Kapitel drei erfolgt ein Vorschlag zur Integration beider Konzepte, welches in Kapitel vier anhand der formulierten Fragestellungen diskutiert, sowie durch ein Fazit abgeschlossen wird.

Zusammenfassung der Kapitel

Zusammenfassung: Diese Sektion stellt das Dissonanz-Stress-Modell als Integrationsversuch vor, bewertet es anhand identifizierter Parallelen und diskutiert die Schwierigkeiten bei der Integration von kognitiver Inkonsistenz in das Appraisal.

1 Einleitung: Das Kapitel führt in die aktuelle Problemstellung der Covid-19 Pandemie ein, beleuchtet Stressoren und stellt die Forschungsfrage nach der Integration der Theorie kognitiver Dissonanz in das transaktionale Stressmodell.

2 Theoretischer Hintergrund: Hier werden die Theorie der kognitiven Dissonanz und das transaktionale Stressmodell detailliert beschrieben, gefolgt von konkreten Fragestellungen zur möglichen Integration beider Konzepte.

3 Eine mögliche Integration: Das Dissonanz-Stress-Modell: Dieses Kapitel schlägt ein Modell vor, das Parallelen zwischen kognitiver Dissonanz und dem transaktionalen Stressmodell vereint, wobei Dissonanz als ein dem Stress vorausgehender Zustand betrachtet wird.

4 Diskussion: Das vorgeschlagene Modell wird kritisch anhand der zuvor formulierten Fragestellungen diskutiert, wobei Gemeinsamkeiten und Herausforderungen der Integration beider Theorien beleuchtet werden.

4.5 Fazit: Die Arbeit schließt mit einem Fazit, das die Möglichkeiten und Schwierigkeiten der Integration zusammenfasst und die Notwendigkeit empirischer Untersuchungen hervorhebt.

Schlüsselwörter

Kognitive Dissonanz, transaktionales Stressmodell, Integration, Stress, Dissonanz, Appraisal, Coping, kognitive Inkonsistenz, Dissonanzreduktion, psychologische Theorien, Gesundheitspsychologie, Emotionen, Entscheidungsfindung, Selbstkonzept.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Diese Arbeit untersucht die Möglichkeiten, die Theorie der kognitiven Dissonanz in das transaktionale Stressmodell zu integrieren, und schlägt dafür ein eigenes Dissonanz-Stress-Modell vor.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themenfelder umfassen die Theorie der kognitiven Dissonanz, das transaktionale Stressmodell, die Konzepte von Stress, Dissonanz, Appraisal, Coping sowie kognitiver Inkonsistenz und Dissonanzreduktion.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es zu klären, inwiefern die Theorie der kognitiven Dissonanz in das transaktionale Stressmodell integriert werden kann, indem Gemeinsamkeiten und Parallelen beider Konzepte beleuchtet werden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer rein theoretischen Abhandlung und Literaturrecherche, um ein Modell vorzuschlagen und zu diskutieren, ohne eigene empirische Untersuchungen durchzuführen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt den theoretischen Hintergrund beider Theorien, formuliert konkrete Fragestellungen, schlägt ein integratives Dissonanz-Stress-Modell vor und diskutiert dieses ausführlich anhand der zuvor gestellten Fragen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kognitive Dissonanz, transaktionales Stressmodell, Integration, Stress, Dissonanz, Appraisal, Coping, kognitive Inkonsistenz, Dissonanzreduktion, psychologische Theorien, Gesundheitspsychologie, Emotionen, Entscheidungsfindung, Selbstkonzept.

Warum wird Stress im vorgeschlagenen Modell als "post-dissonanter Zustand" betrachtet?

Das vorgeschlagene Modell postuliert, dass jeglichem Stressempfinden die Prozesse der kognitiven Inkonsistenz und Dissonanz vorausgehen und Stress als Konsequenz langfristig bestehender oder wiederauftretender Dissonanz auftritt.

Was ist die größte Herausforderung bei der Integration der kognitiven Inkonsistenz in das Appraisal?

Die größte Herausforderung liegt in der Überarbeitung und Präzisierung der Integration der kognitiven Inkonsistenz in das Appraisal, da die unterschiedliche Gewichtung von auslösenden Situationen und subjektiver Bewertung problematisch ist.

Wie unterscheidet sich dissonanzreduzierendes Coping von stressreduzierendem Coping?

Dissonanzreduzierendes Coping zielt darauf ab, Stress gar nicht erst entstehen zu lassen, indem unangenehme Dissonanzzustände beseitigt werden. Stressreduzierendes Coping hingegen befasst sich mit der Beseitigung eines bereits entstandenen Stresszustandes, kann aber auch indirekt zur Dissonanzreduktion beitragen.

Welche Rolle spielt die Covid-19 Pandemie für die Motivation dieser Arbeit?

Die Covid-19 Pandemie dient als aktueller Kontext, um zu zeigen, wie sowohl die Theorie der kognitiven Dissonanz als auch das transaktionale Stressmodell menschliches Verhalten und psychische Prozesse in stresshaften Situationen erklären können, und motiviert die Frage nach ihrer Integration.

Final del extracto de 34 páginas  - subir

Detalles

Título
Möglichkeiten der Integration der Theorie der kognitiven Dissonanz und des transaktionalen Stressmodells
Universidad
Private University of Applied Sciences Goettingen  (Psychologie)
Calificación
1,0
Autor
Josua Ruppaner (Autor)
Año de publicación
2022
Páginas
34
No. de catálogo
V1681642
ISBN (PDF)
9783389171448
ISBN (Libro)
9783389171455
Idioma
Alemán
Etiqueta
kognitive Dissonanz Stress Transaktionales Stressmodell
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Josua Ruppaner (Autor), 2022, Möglichkeiten der Integration der Theorie der kognitiven Dissonanz und des transaktionalen Stressmodells, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1681642
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