Bremsprobesignale im Bahnbetrieb (Unterweisung Eisenbahner / -in) im Betriebsdienst/ Fachrichtung Lokführer & Transport)


Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2010

10 Seiten, Note: 2


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1.Rahmenbedingungen
1.1 Adressatenanalyse
1.2 Ort der Unterweisung im Betrieb
1.3 Unterweisungszeitpunkt und Dauer
1.4 Arbeitsmittel

2. Didaktische Analyse
2.1 Thema der Unterweisung
2.2 Formulierung der Lernziele
2.3 Umsetzung von Schlüsselqualifikationen
2.4 Gliederung in Lernabschnitte

3. Methodische Analyse
3.1 Methoden der Unterweisung
3.2 Medieneinsatz
3.3 Rolle des Ausbilders und des Auszubildenden

4. Ablauf der Unterweisung

5. Lernerfolgskontrolle

6. Anlagen und Hilfsmittel

1. Rahmenbedingungen

1.1 Adressatenanalyse

Der Auszubildende ist 19 Jahre alt und erlernt den Beruf Eisenbahner im Betriebsdienst/Fachrichtung Lokführer & Transport (EiB L/T). Er hat Realschulabschluss, ist im 2. Ausbildungsjahr und besucht seit Ausbildungsbeginn die Berufsschule. Der Auszubildende zeigt in der Schule wie auch im Betrieb gute Leistungen. Er ist aufgeschlossen und interessiert sich sehr für seinen Ausbildungsberuf.

Im betrieblichen Unterricht sowie in der Berufsschule wurden das Signalbuch sowie die Vorschrift zum Prüfen von Bremsen und die theoretische Durchführung einer Bremsprobe behandelt.

Ebenso wurden die Unfallverhütungsvorschriften für das Betreten von Gleisanlagen vermittelt.

1.2 Ausbildungsort

Die Unterweisung findet im Bahnhof Mainz an der im Gleis 35 abgestellten Regionalbahn 23408 statt.

1.3 Unterweisungszeitpunkt und Dauer

Die Unterweisung findet an einem Dienstagmorgen um 9:00h im Vorfeld des Vorbereitungsdienstes für den Zug RB 23408 statt. Die Unterweisung wird ca. 20 Minuten andauern.

Im anschließenden Vorbereitungsdienst kann der Auszubildende das Gelernte im Rahmen der Bremsprobe anwenden.

Die Ausführung der Bremsprobe wird noch einmal 5 Minuten in Anspruch nehmen.

1.4 Arbeitsmittel

- Signalbuch (DS 301 der Deutschen Bahn AG)
- Bremsen im Betrieb bedienen und prüfen (DS 915.01 der Deutschen Bahn AG)
- Eine weiß leuchtende Handlampe
- Warnweste

2. Didaktische Analyse

2.1 Thema der Unterweisung

Die Ausführung der Bremsprobesignale Zp6-8 im Rahmen einer Bremsprobe an einem Reisezug. Laut der Verordnung über die Berufsbildung zum Eisenbahner im Betriebsdienst vom 15 Juli 2004, sind unter anderem dem Auszubildenden nach der laufenden Nr. 3 Sicherheit und Gesundheitsschutz (§4Abs.1 Nr.3) Abschnitt b, „berufsbezogene Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften anwenden“, nach der lfd. Nr. 5 Betriebliche und Technische Kommunikation (§4 Abs.1 Nr.5) Abschnitt d) „innerbetriebliche Regelwerke auswerten und anwenden“ und nach der lfd. Nr. 12 Prüfen von Bremsen (§4 Abs.1 Nr.12) „Bremsproben durchführen, Maßnahmen bei Unregelmäßigkeiten einleiten“, zu vermitteln.

2.2 Formulierung der Lernziele

Richtlernziel: Gemäß der Ausbildungsordnung soll der Auszubildende Bremsen prüfen können.

Groblernziel: Der Auszubildende soll gemäß Ausbildungsrahmenplan Bremsproben durchführen und Maßnahmen bei Unregelmäßigkeiten einleiten können.

Operationalisiertes Feinlernziel: Der Auszubildende soll während der Bremsprobe, im Rahmen des Vorbereitungsdienstes des Reisezuges RB 23408 in der dafür vorgegebenen Zeit von 10 min, die Bremsprobesignale Zp 6 (Bremse anlegen), Zp 7 (Bremse lösen) und Zp 8 (Bremse in Ordnung) per Handzeichen, in Tag und Nachtzeichen durchführen und damit dem Mitarbeiter die jeweiligen Anordnungen übermitteln können.

Das Lernziel ist erreicht, wenn der Mitarbeiter die Signale eindeutig war nehmen kann und sie damit ihrer Bedeutung zuordnen kann.

2.3 Umsetzung von Schlüsselqualifikationen

Bei der Unterweisung stehen Sorgfalt und Genauigkeit im Vordergrund. Bei dem Auszubildenden soll das Verhaltensbewusstsein geweckt werden. Hierbei ist genaues arbeiten wichtig, da Fehler hier sehr große Auswirkungen haben können.

Selbstständigkeit: Der Auszubildende soll selbstständig die Bremsprobesignale geben können.

Verantwortlichkeit: Der Auszubildende soll verantwortungsbewusst für eine sorgfältig und ausführlich ausgeführte Bremsprobe insbesondere die im Feinlernziel geforderten Übermittlung der Bremsprobesignale sorgen.

Kommunikationsfähigkeit: Bei der Übermittlung von Anweisungen wird mithilfe von Signalen kommuniziert.

Teamfähigkeit: Eine Bremsprobe wird immer in Zusammenarbeit mit einem Mitarbeiter durchgeführt. Hierbei soll die Zusammenarbeit und Teamfähigkeit gefördert werden.

2.4 Gliederung der Lernschritte

1.Stufe: Vorbereiten

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

2.Stufe: Vormachen und Erklären

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

3.Stufe: Nachmachen unter Anleitung

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

4.Stufe: Üben des Erlernten

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

3.Methodische Analyse

3.1 Methodik der Unterweisung

Die Unterweisung wird in der 4 Stufen Methode durchgeführt, da hier Kognitive- und Psychomotorische Lernziele zusammenwirken.

Der Auszubildende muss Signale per Handzeichen geben und gleichzeitig die Bedeutung und deren Folgen kennen und derer Bewusst sein.

3.2 Medien

- DS 915.0101 Abs. 7 Nr. 3 Verständigung, aus dieser Vorlage entnehmen wir die Grundsätze der Verständigung bei Bremsproben
- DS 301 (Signalbuch), hier sind die Signale und Ausführungsbestimmungen genau beschrieben.
- Bilder um Zustände an der Bremsanlage zu zeigen.

3.3 Rolle des Ausbilders und des Auszubildenden

Die Rolle des Ausbilders liegt ins besonders in der Vorbereitung der Unterweisung. Durch gezielte Fragen kann er den Ausbildungsstand feststellen und den Auszubildenden zur Mitarbeit animieren. Der Ausbilder macht dem Azubi die Übung vor, erklärt warum und wie es richtig sein muss. Der Azubi hört zu und macht die Übungen des Ausbilders nach und stellt gegebenenfalls Fragen. Der Ausbilder kann mit Lob für gute Arbeit den Azubi motivieren, soll aber auch nicht mit Kritik sparen, sollten noch Fehler passieren. Auch mit Kritik kann man Leistung fördern. Der Azubi soll bereitwillig und konzentriert mitarbeiten.

4. Ablauf der Unterweisung

1.Vorbereiten

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

2. Vormachen und erklären

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

3. Nachmachen und erklären

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

4. Üben

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Der Auszubildende soll die Unterweisung in sein Berichtsheft ausführlich beschreiben und eintragen.

5. Lernerfolgskontrolle

Der Auszubildende führt mit dem Ausbilder eine Bremsprobe am Reisezug durch. Die Kommunikation erfolgt über die Signale Zp6-8 per Handzeichen. Kann der Ausbilder, in diesem Fall als Mitarbeiter bei der Bremsprobe, die Signale Eindeutig erkennen, ist das Lernziel erreicht.

6. Anlagen und Hilfsmittel

- Ausbildungsordnung und Ausbildungsrahmenplan für den Eisenbahner im Betriebsdienst.
- Auszüge aus dem Signalbuch(DS301) der Deutschen Bahn, sowie aus der DS 91501“Bremsen im Betrieb bedienen und prüfen“.
- Lernerfolgskontrolle für den Auszubildenden
- Musterlösung für den Ausbilder

[...]

Ende der Leseprobe aus 10 Seiten

Details

Titel
Bremsprobesignale im Bahnbetrieb (Unterweisung Eisenbahner / -in) im Betriebsdienst/ Fachrichtung Lokführer & Transport)
Hochschule
Studiengemeinschaft Darmstadt
Note
2
Autor
Jahr
2010
Seiten
10
Katalognummer
V168342
ISBN (eBook)
9783640853052
ISBN (Buch)
9783640853359
Dateigröße
500 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Meister für Bahnverkehr, Unterweisung Lokomotivführer, AEVO, ADA
Arbeit zitieren
Holger Backes (Autor), 2010, Bremsprobesignale im Bahnbetrieb (Unterweisung Eisenbahner / -in) im Betriebsdienst/ Fachrichtung Lokführer & Transport), München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/168342

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