Portfolio zur Lehrprobe im Konfirmandenunterricht


Seminararbeit, 2010
17 Seiten, Note: 1,7

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1 Situationsanalyse
1.1 Die St. X- Kirchengemeinde in Y Z
1.1.1 Die Gemeinde
1.1.2 Stellenbesetzung in der Kirchengemeinde
1.2 Das KU- Modell
1.2.1 Rahmenbedingungen für den Konfirmandenunterricht
1.2.2 Unterrichtsmaterialien
1.2.3 Unterrichtsraum und Ausstattung
1.2.4 Wichtige Elemente des bisherigen Unterrichts
1.3 Die Gruppe

2 Thema und Ziele
2.1 Themenwahl
2.1.1 Bibelstellen zum Thema Zehn Gebote
2.1.2 Unterschiede zu den Zehn Geboten im Buch Deuteronomium
2.1.3 Die Zehn Gebote nach Martin Luther
2.3 Exegese
2.3.1 Aussage des Siebten Gebotes
2.4 Didaktische Analyse
2.4.1 Einordnung des Themas in die Unterrichtreihe
2.5 Lernziele

3 Der Unterrichtsentwurf
3.1 Der Unterrichtsverlauf
3.2 Beschreibung und Begründung der Methoden

4 Literaturliste

Einleitung

Seit dem Dienstag, den 21. September 2010, besuche und begleite ich im Rahmen meines Studiums der Religionspädagogik und Diakonie das Konfirmandenunterrichtspraktikum in der Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde St. X in Y- Z, in der Vstraße.

Das Praktikum gehört zum Rahmen des Moduls 11 und stellt den Praxis Teil da. Der Praxis Teil sieht in meinem Fall 10 Einheiten a 1,5 Stunden vor. Da ich zum einen Unterricht mit den VorkonfirmandenInnen und zum anderen mit den HauptkonfirmandenInnen habe, ist in den ersten fünf Stunden mein Mentor Herr Pastor A. und in den zweiten fünf Stunden Frau Diakonin B.. Ich habe mich bewusst dafür entschieden mein Praktikum zu teilen, um zum einen eben den Unterricht bei einem Pastor zu erfahren und zum anderen bei einer Diakonin. So habe ich die Möglichkeit die Verschieden Berufsgruppen zu erfassen und in mein Handeln mit einfließen zu lassen. Ich habe schon ab der zweiten Unterrichtseinheit mit arbeiten können, da ich mich vorab immer mit dem Pastor getroffen habe und wir zusammen die Unterrichtsplanung entworfen haben. Der Unterricht findet wöchentlich statt und umfasst 1,5Stunden.

1 Situationsanalyse

1.1 Die St. X- Kirchengemeinde in Y Z

1.1.1 Die Gemeinde

Die Ev.-luth. St. X Kirchengemeinde liegt im Nordwesten von Y, im Stadtteil Z. Sie ist eine von 84 Kirchengemeinde des Evangelischen-Lutherischen Stadtkirchenverbands und befindet sich im Amtsbereich Y West. Der Stadtteil Z ist vorörtlich geprägt und liegt nordwestlich von W.

Die St. X Kirche wurde am 9. Oktober 1791 feierlich eingeweiht. Am Anfang allerdings ohne Turm, ohne Altarraum und ohne Sakristei. Der Bau Beginn fand 1787 statt und erst 1795 wurde der Glockenstuhl errichtet der zum täglich Gebet aufrief. 1910 fand noch einmal eine entscheidende architektonische Umgestaltung des Innenraumes der Kirche statt. Die bis dahin flache Decke wurde unter Ausnutzung des Dachstuhles hochgezogen, die jetzigen Emporen und Bänke eingebaut und das Holz farbig ausgemalt. Schutzpatron der Kirche ist der Heilige X. Auf der Empore lässt sich immer eine Ausstellung zur Geschichte Zs finden.

Im Stadtteil Z leben 5935 Menschen (Stand 01.01.2010), davon sind 1863 Ev. Luth. .Der Stadtteil hatte im Dezember 2007 eine Arbeitslosenquote von 12,1%. [1]

13,7 % der Stadtbevölkerung machen Menschen unter 18 Jahren aus, das sind 818 Menschen.

63,2 % sind im Alter von 18-59 Jahren, das sind 3772 Menschen und 23% sind 60 Jahre oder älter, das sind 1374 Menschen. 2010 wurden 12 Personen getauft, 8 Paare wurden getraut, 18 Personen Kirchlich Bestattet, 7 Jugendliche haben Konfirmation gefeiert, 11 Personen sind ausgetreten und 3 Personen wieder eingetreten.[2]

Die Zahlen liegen im Y‘schen Durchschnitt.

Für Kinder und Jugendliche gibt es von Montag bis Donnerstag das Angebot eines Jugendkellers, der von 16- 19 Uhr geöffnet hat. Des Weiteren gehören zu der Gemeinde ein Kinderheim sowie eine Kindertagesstätte. Es finden zudem auch Kindergottesdienste statt. Für die KonfirmandenInnen gibt es im Anschluss an den Konfirmandenunterricht leider kein fortführendes Angebot. Was ich aber durchaus schon mit erlebt habe ist, dass sie den Unterricht der nun HauptkonfirmandenInnen begleiten, dies leider aber nicht als Teamer, sondern nur als Gast.

1.1.2 Stellenbesetzung in der Kirchengemeinde

In der Ev.-luth. St. X Kirchengemeinde gibt es 1,5 Pfarrstellen die durch zwei Pastoren besetzt ist. Zudem gibt es ein Diakonin die eine halbe Stelle hat. Es gibt des Weiteren eine Pfarrsekretärin, sowie eine Küsterstelle in die notgedrungen auch hausmeisterliche Tätigkeiten mit hineinfallen, da dieser fehlt. Zudem gibt es einen Organisten. In der Trägerschaft der Gemeinde befinden sich wie oben bereits erwähnt das Kinder- und Jugendheim Z sowie die Kindertagesstätte Z und das CCC Z (Jugendkeller).

1.2 Das KU- Modell

1.2.1 Rahmenbedingungen für den Konfirmandenunterricht

In der Ev.-luth. St. X Kirchengemeinde dauert der Konfirmandenunterricht zwei Jahre und entspricht der einphasigen Konfirmandenzeit, das heißt das im Normalfall der Unterricht im September des siebten Schuljahres beginnt und im Mai des achten Schuljahres mir der Konfirmation endet. Gerade gibt es in der Ev.-luth. St. X Kirchengemeinde zwei Konfirmandengruppen, einmal die HauptkonfirmandenInnen und die VorkonfirmandenInnen. Der Unterricht der VorkonfirmandenInnen findet wöchentlich, immer am Dienstag von 17:00 bis 18:30 statt. Unterrichtet werden sie von Herrn Pastor A., bei dem ich wie oben bereits erwähnt die ersten fünf Stunden begleitend teilgenommen habe. Die HauptkonfirmandenInnen hingegen treffen sich immer am Donnerstag um 17:00 bis 18:30. Bei ihnen wird der Unterricht von Frau Diakonin B. durchgeführt. Weitere Bestandteile des Konfirmandenunterricht sind Konfirmandentage, ein Begrüßungsgottesdienst als symbolischer Startschuss und ein Vorstellungsgottesdienst zum Ende der Konfirmandenzeit. Zweimal im Monat soll ein Gottesdienst besucht werden, dieser muss aber nicht in der eigenen Gemeinde besucht werden, sondern kann auch in einer als Beispiel Nachbar Gemeinde besucht werden. Gottesdienst besuche werden nicht wie üblich in einem Pass abgestempelt, sondern es wird auf Ehrlichkeit gesetzt. Die Besuche werden am Anfang oder am Ende einer Konfirmandenunterricht Stunde abgehackt. Freizeiten finden ausschließlich in der Heimat Gemeinde statt, da der Herr Pastor A. an Multiple Sklerose leidet und er sonst an gemeinsamen Fahrten nicht teilnehmen könnte und um das zu vermeiden wurde auf diese Art der Lösung zurück gegriffen. Die KonfirmandenInnen wirken aber auch immer wieder an Gottesdiensten mit. Als Beispiel fand vor kurzem ein Gottesdienst statt in der ein Projekt von „Brot Für Die Welt“ vorgestellt wurde, das vorstellen wurden von den HauptkonfirmandenInnen übernommen.

In der weiteren Ausführung beziehe ich mich auf die HauptkonfirmandenInnen, da meine Lehrprobe bei ihnen stattfindet.

1.2.2 Unterrichtsmaterialien

Vor Beginn des VorkonfirmandenInnen Unterrichts wurde das Kursbuch Konfirmation angeschafft. Das Buch wird aber nicht durchgehend benutzt, sondern nur bei Bedarf, es handelt sich somit nur um eine Grundlage die durch weitere Materialien punktuell ergänzt wird. Da es sich bei dem Buch vielmehr um einen Ordner handelt, können so selbstverständlich die Unterrichtsmaterialien abgeheftet werden. Das Buch enthält Abschnitte zu allen klassischen Themen des Konfirmandenunterrichts, darüber hinaus aber auch Arbeitsmaterialien zu aktuellen Themen, sowie ein kleines Kirchenlexikon. Selbstverständlich werden die angegebenen Materialien noch durch die Luther Bibel und das Evangelische Gesangbuch ergänzt.

1.2.3 Unterrichtsraum und Ausstattung

Der Unterricht der Konfirmanden findet in einem Gemeinderaum statt, an dem sich anschließend ein Materialraum befindet in dem z.B. Zeitschriften, Scheren, Pappe und eine Menge anderer Materialien zum Verwenden bereitstehen. Der Raum ist für die KonfirmandenInnen durchaus groß genug, wenn nicht vielleicht sogar etwas zu groß. In dem Raum befinden sich mehr als ausreichend Stuhle und Tische die nach Bedarf auch an die Seite gestellt werden können, da der Unterricht immer im Stuhlkreis beginnt ist dieses auch notwendig. Weiter grenzen noch drei, von der Größe etwas kleinere Räume an, die beispielsweise bei der Einübung von Rollenspielen verwendet werden. In dem Hauptraum befindet sich eine 2x6 Meter lange Pinnwand, die für Collagen verwendet werden kann. Zudem ist die Gemeinde im Besitz eines Beamers und in dem Raum befindet sich ein Fernseher mit DVD und Video Player. Eine Gitarre befindet sich auch dauerhaft in dem erwähnten angrenzenden Materialraum. Weiter befindet sich ein Regal das eigens für die KonfirmandenInnen angeschafft wurde in dem Raum. In diesem können sie ihren Ordner am Ende der jeweiligen Unterrichtsstunde abstellen. Für groß Events, wie das Krippenspiel kann auch auf den Gemeindesaal ausgewichen werden, in dem befindet sich nämlich eine Bühne auf der dann geprobt werden kann. Demnach ist zu sagen das es an Räumlichkeiten und Materialien in der Gemeinde an nichts mangelt, es befindet sich sogar eine Küche im Gebäude die nicht nur zur Weihnachtszeit genutzt werden darf.

[...]


[1] http://www.[Seite der Stadt].pdf (27.02.2011).

[2] Vgl. Sackmann Postile

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten

Details

Titel
Portfolio zur Lehrprobe im Konfirmandenunterricht
Hochschule
Hochschule Hannover
Note
1,7
Autor
Jahr
2010
Seiten
17
Katalognummer
V168921
ISBN (eBook)
9783668250826
Dateigröße
412 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
portfolio, lehrprobe, konfirmandenunterricht
Arbeit zitieren
Christian Müller (Autor), 2010, Portfolio zur Lehrprobe im Konfirmandenunterricht, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/168921

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