Die Geschichte des Buches reicht bis in alte Zivilisationen zurück, als frühe Formen des Schreibens verwendet wurden, um wichtige Ereignisse, Gesetze und Ideen aufzuzeichnen. Die ersten Vorformen der Bücher waren Tontafeln in Mesopotamien und die in Ägypten genutzten Schriftrollen aus Papyrus. Mit der Erfindung des Papiers in China wurde die Buchproduktion effizienter und günstiger, wodurch sie sich weit verbreiteten konnte. Dies begünstigte die Herstellung verschiedener Buchformate, wie der Codices und illustrierter Manuskripte.
Eine revolutionäre Erfindung im Bereich des Buchdrucks gelang im 15. Jahrhundert Johannes Gutenberg. Seine technischen Innovationen ermöglichten die Buchproduktion in einem bis dato undenkbarem Ausmaß und machten das zuvor praktizierte Abschreiben per Hand weitestgehend obsolet. Die in den darauffolgenden Jahrhunderten fortschreitende Alphabetisierung der Bevölkerung sowie die sinkenden Preise für Bücher machten das Buch zu einem beliebten Medium, welches zu einem entscheidenden Werkzeug bei der Verbreitung von Wissen, Kultur und Ideen wurde.
Im Laufe der Jahrhunderte haben sich auch die Formen und Funktionen des Buches verändert, so reicht die Bandbreite von religiösen Texten bis hin zu Unterhaltungsliteratur und elektronischen Medien. Bis heute bleibt das Buch ein mächtiges Medium, das ein wichtiger Bestandteil der menschlichen Geschichte ist. Obwohl es sich bei der Erforschung der Geschichte des Buches und des Buchdrucks keineswegs um ein wissenschaftliches Desiderat handelt, versucht die Arbeit, einen Abriss jener Geschichte mit den wichtigsten Erfindungen und Entwicklungen, mit dem Fokus auf Europa, zu geben. Beginnend mit den antiken Zivilisationen bis hin zum E-Book des 21. Jahrhunderts beschäftigt sich die Arbeit mit der Frage, wie das Buch sowie der Buchdruck entstanden sind und sich über die Jahrhunderte entwickelten.
- Arbeit zitieren
- Anastasia Grubnik (Autor:in), 2023, Die Geschichte des Buches und des Buchdrucks, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1691535