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Benchmarking von Bauprozessen

Titel: Benchmarking von Bauprozessen

Diplomarbeit , 2010 , 101 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Jan Hagemann (Autor:in)

BWL - Beschaffung, Produktion, Logistik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Durch die fortschreitende Technisierung im Bauwesen wurde es möglich größere Bauvorhaben in schnellerer Bauzeit und mit weniger Arbeitern zu errichten. Bei Weiterentwicklung und Rationalisierung wurden nur die Baumaterialien und Betriebsmittel betrachtet. Die weiteren Potenziale, die durch neue Techniken geschaffen wurden, werden jedoch nicht genutzt. Die Bauwirtschaft ist als eine eher innovationsscheue Branche anzusehen.
Um wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen die deutschen Bauunternehmen die Produktionszeit und die Produktionskosten verbessern. Dies gelingt nur durch eine Verbesserung des Produktionssystems. Aus diesem Grund gibt es Versuche das Konzept der Lean Production aus der stationären Produktion als Lean Construction zu übertragen. Die personalintensive Arbeit und vergleichsweise geringe Technisierung am Bau machen eine Übertragung schwierig. Gründe für die erschwerte Übertragung sind die von vielen Randbedingungen abhängige Produktivität, die Unikatfertigung sowie die ständig wechselnden Fertigungsstätten.
Diese Arbeit stellt sich die Frage in welchem Umfang Kennzahlen die vielen Randbedingungen und Vorkommnisse eines Bauprozesses und den Bauprozess selbst abbilden können. Zudem werden Bauprozesse des Bauhauptgewerbes auf wiederkehrende Tätigkeiten geprüft, die ein Benchmarking möglich machen sollen. Eine solche Untersuchung kann die Leistungsfähigkeit eines Prozesses transparent machen und zu einer Verbesserung durch geeignete Maßnahmen führen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

1.1 Was sind die aktuellen Probleme der Bauwirtschaft?

1.2 Ist ein Benchmarking von Bauprozessen möglich? Wie weit ist die Forschung?

1.3 Der Aufbau der vorliegenden Arbeit

2 WAS IST BENCHMARKING UND WIE WIRD VORGEGANGEN?

2.1 Grundgedanke, Definition und historische Entwicklung des Benchmarking

2.1.1 Grundgedanke und Definition des Benchmarking

2.1.2 Historische Entwicklung des Benchmarking

2.2 Aus welchen Gründen wird das Benchmarking angewandt?

2.2.1 Produktvergleiche

2.2.2 Prozessvergleiche

2.2.3 Strategische Planung

2.3 Wer sind die möglichen Vergleichspartner bei einem Benchmarking?

2.3.1 Internes Benchmarking

2.3.2 Wettbewerbsorientiertes Benchmarking

2.3.3 Funktionales Benchmarking

2.4 Ableitung des Benchmarking für diese Arbeit

2.5 Der Ablauf eines Benchmarking

2.5.1 Planung

2.5.2 Analyse

2.5.3 Verbesserung

2.5.4 Umsetzung

2.6 Kennzahlen – Begriff, Funktion und Instrument des Benchmarking

2.6.1 Begriff und Funktion von Kennzahlen

2.6.2 Allgemeine Kennzahlarten

2.6.3 Kennzahlensystem

2.6.4 Kennzahlen im Benchmarking

3 THEORETISCHE GRUNDLAGEN ZUR THEMATIK BAU – WAS IST EIN BAUPROZESS?

3.1 Der Ablauf eines Bauvorhabens

3.1.1 Initiierung eines Bauvorhabens

3.1.2 Planung eines Bauvorhabens

3.1.3 Beginn des Bauens

3.1.4 Nutzung des abgeschlossen Bauvorhaben

3.2 Vergleich eines Bauproduktionsprozesses mit einem stationären Produktionsprozess

3.2.1 Definition des Arbeitssystems nach REFA

3.2.2 Vergleich mit Hilfe der Arbeitssystemtypen und der Systemelemente eines Arbeitssystems

3.3 Stahlbetonarbeiten als betrachteter Arbeitsprozess

3.3.1 Einschalen

3.3.2 Bewehrung einbauen

3.3.3 Beton einbauen

3.3.4 Ausschalen

4 ANWENDUNG EINES EXEMPLARISCHEN BENCHMARKING FÜR EINEN BAUPROZESS

4.1 Planung

4.1.1 Auswahl des Bauprozesses zur weiteren Betrachtung

4.1.2 Auswahl der richtigen Vergleichspartner

4.2 Analyse

4.2.1 Zeitliche Abbildung des betrachteten Gewerkes

4.2.2 Erfassung der Kosten des betrachteten Gewerkes

4.2.3 Verknüpfung und Aussage der zeitlichen und finanziellen Kennzahlen

4.2.4 Anwendungsbeispiel

4.2.5 Erkennen der Leistungslücken

4.3 Verbesserung

4.4 Umsetzung

5 GRENZEN DER ANWENDBARKEIT DES BENCHMARKING VON BAUPROZESSEN

5.1 Organisatorisch

5.1.1 Behinderung durch fehlende Veränderungsbereitschaft

5.1.2 Möglicher Verlust des neu gewonnen Wissens

5.2 Menschlich

5.2.1 Behinderung des Benchmarking durch unterschiedliche Qualifikation der Arbeiter

5.2.2 Wie steht das Arbeitsrecht zu dieser Art von Analyse

5.3 Technisch

5.3.1 Einschränkungen beim Benchmarking

5.3.2 Einschränkungen bei Bausituationen

6 BENCHMARKING IST EINE LÖSUNG FÜR DIE VERBESSERUNG VON BAUPROZESSEN

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, das Konzept des Benchmarking, das primär aus der stationären Produktion stammt, auf die Bauwirtschaft zu übertragen und zu untersuchen, inwieweit Bauprozesse durch Kennzahlen analysiert, vergleichbar gemacht und optimiert werden können.

  • Übertragbarkeit von Benchmarking-Methoden auf die Bauproduktion.
  • Entwicklung eines Kennzahlensystems zur Bewertung der Prozesseffizienz.
  • Analyse von wiederkehrenden Tätigkeitsschritten bei Stahlbetonarbeiten als exemplarischer Anwendungsfall.
  • Erkennung von Leistungslücken durch ein modifiziertes Gewerke-Portfolio.
  • Identifikation von organisatorischen, menschlichen und technischen Grenzen der Benchmarking-Anwendbarkeit am Bau.

Auszug aus dem Buch

2.1.1 Grundgedanke und Definition des Benchmarking

Der Grundgedanke des Benchmarking geht zurück auf den wissenschaftlichen Vergleich. Ein Vergleich ist die „[…] systematische Aufdeckung, Identifizierung, Klassifizierung, Messung und Interpretation von Gemeinsamkeiten und Unterschieden bestimmter Phänomene.“ Der Grundgedanke des Benchmarking ermöglicht es somit dem Anwender, durch den Vergleich mit anderen Objekten, ein Potenzial zu erkennen.

Die Ergebnisse des Vergleiches kann der Anwender nutzen, um von dem besseren Vergleichspartner zu lernen. Der Unterschied des Benchmarking zu einem reinen Vergleich ist der „[...] fortschreitende Managementprozess, der fortlaufend auf den neuesten Stand gebracht wird“. Beim Benchmarking werden nicht einmalig eine Leistungslücke und die dazugehörige Ursache festgestellt. Es wird „[...] ein kontinuierlicher, systematischer Prozess, um Produkte, Dienstleistungen und Arbeitsprozesse von Unternehmen zu beurteilen und zu verbessern“ genutzt. Dies hat zur Folge, dass beim Benchmarking ein Vorgang des kontinuierlichen Messens durchgeführt werden muss um auf die Veränderungen, wie z.B. Verlust der besten Methode, reagieren zu können.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Dieses Kapitel erläutert die aktuelle Problematik in der Bauwirtschaft, leitet daraus die Forschungsfrage ab und stellt den Aufbau der Arbeit dar.

2 WAS IST BENCHMARKING UND WIE WIRD VORGEGANGEN?: Es werden die theoretischen Grundlagen des Benchmarking, dessen Ablauf sowie die Bedeutung von Kennzahlen als Instrument zur Prozessoptimierung definiert.

3 THEORETISCHE GRUNDLAGEN ZUR THEMATIK BAU – WAS IST EIN BAUPROZESS?: Dieses Kapitel beschreibt den Ablauf eines Bauvorhabens und vergleicht Bauproduktionsprozesse mit stationären Prozessen, wobei Stahlbetonarbeiten als Untersuchungsgegenstand dienen.

4 ANWENDUNG EINES EXEMPLARISCHEN BENCHMARKING FÜR EINEN BAUPROZESS: Die Arbeit überträgt Benchmarking-Methoden auf das Betonieren als Teil der Stahlbetonarbeiten, entwickelt ein Gewerke-Portfolio zur Leistungsbewertung und identifiziert Leistungslücken.

5 GRENZEN DER ANWENDBARKEIT DES BENCHMARKING VON BAUPROZESSEN: Hier werden die organisatorischen, menschlichen und technischen Restriktionen untersucht, die bei der Anwendung von Benchmarking-Methoden in der Baubranche auftreten können.

6 BENCHMARKING IST EINE LÖSUNG FÜR DIE VERBESSERUNG VON BAUPROZESSEN: Das Fazit fasst zusammen, wie das Benchmarking zu einem besseren Verständnis und einer Effizienzsteigerung von Bauprozessen beitragen kann und gibt einen Ausblick auf weitere Anwendungsmöglichkeiten.

Schlüsselwörter

Benchmarking, Bauwirtschaft, Bauprozess, Kennzahlen, Prozessoptimierung, Stahlbetonarbeiten, Produktivität, Lean Construction, Wettbewerbsvorteil, Arbeitssystem, Leistungsbewertung, Effizienz, Baustelle, Gewerke-Portfolio, Managementprozess.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Anwendung von Benchmarking-Methoden in der Bauwirtschaft, um durch Prozessanalysen und Kennzahlen unausgeschöpfte Verbesserungspotenziale zu identifizieren.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen sind das Benchmarking, die betriebswirtschaftliche Steuerung von Bauprozessen sowie der Vergleich von Bauproduktionsabläufen mit stationären Industrieprozessen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist zu untersuchen, inwieweit Kennzahlen die spezifischen Randbedingungen eines Bauprozesses abbilden können und ob Benchmarking-Methoden eine effektive Möglichkeit zur Leistungssteigerung im Bauhauptgewerbe darstellen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine Literaturanalyse zur theoretischen Fundierung und wendet ein quantitatives Benchmarking-Verfahren (Prozess-Benchmarking) mit Kennzahlensystemen und Portfolio-Analysen auf den konkreten Bauprozess der Stahlbetonarbeiten an.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Aufarbeitung des Benchmarking, eine Charakterisierung von Bauprozessen nach REFA-Standards und eine praktische Anwendungsstudie für den Bauablauf "Betonieren".

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch die Begriffe Benchmarking, Bauprozess, Kennzahlen, Effizienzsteigerung und Arbeitsproduktivität charakterisiert.

Wie werden im Anwendungsbeispiel die Leistungslücken zwischen verschiedenen Gewerken identifiziert?

Die Identifikation erfolgt durch die Erhebung von Zeit- und Kostendaten, die in einem modifizierten "Gewerke-Portfolio" gegenübergestellt werden, wobei eine "Potenzialgerade" die effizientesten Gewerke von ineffizienten abgrenzt.

Welche Rolle spielt die Mitarbeiterqualifikation bei der Benchmarking-Analyse?

Während die Qualifikation für den reinen Vergleich der Kennzahlen eine untergeordnete Rolle spielt, stellt sie bei der späteren Umsetzung von Verbesserungsmaßnahmen eine Herausforderung dar, da Kompetenzunterschiede den Erfolg der Optimierung beeinflussen können.

Ende der Leseprobe aus 101 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Benchmarking von Bauprozessen
Hochschule
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg  (Chair of Supply Chain Management)
Note
1,3
Autor
Jan Hagemann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
101
Katalognummer
V169196
ISBN (eBook)
9783640874606
ISBN (Buch)
9783640874538
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Benchmarking Materialfluss Bauwirtschaft Bauprozess Bauindustrie Prozessoptimierung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Jan Hagemann (Autor:in), 2010, Benchmarking von Bauprozessen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/169196
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Leseprobe aus  101  Seiten
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