Russische Musen - Lilja Brik und Elsa Triolet


Hausarbeit (Hauptseminar), 2009

23 Seiten, Note: 2,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Russische Musen Èlza Triolet und Lilja Brik
2.1 Russische Musen
2.2 Èlza Jur'evna Triolet
2.3 Lilja Jur'evna Brik
2.4 Viktor Šklovskij und Èlza Jur'evna Triolet
2.5 Vladimir Vladimirovic Majakovský'undLilja Jur'evna Brik

3. Fazit

Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Die Frage nach dem Ursprung der Kreativität und Ideenwelt des Geistes beschäftigt die Menschen bereits Jahrtausende lang. Seit der Antike gelten Musen1 als göttliche Inspirationsquelle für Künstler. Die ursprüngliche antike Vorstellung bestand darin, dass Ideen nicht selbst entwickelt, sondern von Musen2 von außen eingegeben werden. Nach einer Bedeutungsänderung in der Neuzeit wurden auch Personen aus Fleisch und Blut als Musen3 bezeichnet. Meist waren dies Freundinnen von Künstlern, vereinzelt aber auch Männer. Sie inspirierten die Künstler durch ihren Charakter und Ausstrahlung, meist jedoch kombiniert mit einer erotischen Beziehung. Einige dieser als Musen wirkenden Frauen sind in die Geschichte eingegangen, so beispielsweise die russischen Musen Anna Achmatova, Olga Picasso, Louise von Salomé, Gala Dali, Dina Vierny sowie Lilja Brik und Èlza Triolet. Einleitend sollen die Schicksale dieser bedeutenden Frauen umrissen werden. Dabei wird besonders auf ihre inspirierende Rolle eingegangen. Erwähnung finden außerdem die Künstler, für die die Musen eine entscheidende Rolle gespielt haben. Daraufhin wird Èlza und Lilja Jur'evna Kagans Leben näher betrachtet, da diese beiden Frauen im Mittelpunkt der folgenden Analyse stehen. Im weiteren Verlauf der Arbeit werden ihre Beziehungen zu den sie umgebenden Männern geschildert. Exemplifiziert werden diese an einer Reihe der für sie verfassten poetischen Werke.

Abgesehen davon sollen diese musischen Beziehungen anhand von zwei konkreten literarischen Werken veranschaulicht werden. Besonderes Augenmerk fällt dabei auf Viktor Sklovskijs „Zoo, oder Briefe nicht über die Liebe“ und Vladimir Majakovskijs „Liebesbriefe an Lilja“ aus den Jahren 1917 bis 1930 mit Zeichnungen des Autors. Dabei wird kurz auf den Inhalt der Werke und in „Zoo, oder Briefe nicht über die Liebe“ auf den vierten, siebten, achten, neunten, zwölften, vier-, fünf- und siebzehnten, zwanzigsten, zwei- und dreiundzwanzigsten sowie auf den sechsundzwanzigsten Brief eingegangen. In „Liebesbriefe an Lilja“ werden Brief Nummer sieben, fünfzehn, zweiundzwanzig, siebenunddreißig sowie siebenundsechzig, näher betrachtet.

Um den Bezug zwischen Sklovskij und Èlza besser erklären zu können und vor allem die Gründe zu verstehen, die hinter der Schaffung poetischer Texte stehen, sollen Schopenhauers Thesen über die Kunst als 'Quietiv des Willens' herangezogen werden. Der anhand von Shopenhauers These veranschaulichte Vorgang der Befreiung vom Leid durch die Kunst, der sich auf eine ähnliche Art und Weise bei Sklovskij in „Zoo, oder Briefe nicht über die Liebe“ vollzog, soll darauf folgend auch auf Majakovský' projiziert werden. Dabei wird einleitend das Zerwürfnis zwischen ihm und Lilja erwähnt und die damit verbundene Probetrennung, die zu einer Aufarbeitung des Kummers durch die Poesie führte. An dieser Stelle soll die Parallele zu Sklovskij deutlich werden, der sich ebenfalls nach der Erlösung vom Leiden durch Kontemplation in der Kunstbetrachtung sehnte. Erwähnung findet außerdem die Erhebung Liljas zu einem Fetisch-Objekt.

Im Anhang können Fotografien von den angesprochenen Paaren betrachtet werden. Abgesehen davon befinden sich dort die näher betrachteten Briefe aus Majakovskijs „Liebesbriefe an Lilja“ in russischer Sprache. Auf Grund von guter Quellenlage ist eine Reihe von Verweisen zu finden, die es ermöglichen sollen, sich intensiver mit den einzelnen Musen zu befassen.

2. Russische Musen Elza Triolet und Lilja Brik

2.1 Russische Musen

Когда я ночью жду ее прихода, Жизнь, кажется, висит на волоске. Что почести, что юность, что свобода Пред милой гостьей с дудочкой в руке.

И вот вошла. Откинув покрывало, Внимательно взглянула на меня. Ей говорю: "Ты ль Данту диктовала Страницы Ада?" Отвечает: "Я."4

Bildlich gesehen küsste eine der neun Musen einen Maler, Dichter, Philosophen oder Musiker und schenkte diesem die Erkenntnis, die in der griechischen Mythologie mit einem Kuss von einer traumhaft schönen Frau verbunden wurde. So sorgten die Musen für zündelnde Ideen und Visionen. Sie inspirierten und schafften Raum für Fantasie. Doch halten sich Musen nur leise im Hintergrund auf und inspirieren, indem sie sich unentbehrlich machen oder dienen sie sich zugleich selber als Inspirationsquelle? Klar ist, dass viele Musen die Rolle einer Ehefrau, oder allgemein gesagt, die Rolle der Partnerin übernahmen und sich auf diese beschränkten, anderejedoch machten eine eigene Karriere.

Oft ist außerdem das Phänomen zu beobachten, dass eine kreative, künstlerisch begabte Frau, nachdem sie einem Künstler begegnete, ihre eigene Karriere aufgab und eine Position hinter ihrem Auserwählten einnahm. Auf diesem Wege wurde aus der Frau, die ihre eigene Muse war, eine Inspirationsquelle für die männliche Phantasie. So begnügten sich auch die russischen Musen nicht damit, ihre eigene Inspiration zu sein und die Fantasie verschiedener Dichter, Maler, Bildhauer und Schriftsteller anzuregen. Sie standen ebenfalls politischen und militärischen Führern und Wissenschaftlern zur Seite.

„Ihr höchstes Ziel war der Erfolg in einer vollkommenen Verbindung, das gemeinsame Streben nach der Schönheit und dem absoluten, die vollkommene Liebe, die aus der Poesie entsteht. Sie haben es geschafft, den Mann zum Werkzeug der Schöpfung zu machen - der Schöpfung im allgemeinen und ihrer Schöpfung im besonderen. Die Künstler wiederum haben die russischen Musen gefeiert, verehrt und geliebt und ihnen auf ihren Namen einen Reisepaß in die Ewigkeit ausgestellt. So sind die russischen Musen in die Erinnerung der Kunst eingegangen, weil sie zur Vollendung ihrer Meisterwerke beitrugen. Sie haben die Männer signiert, wie sie Werke signiert hätten.“5

Das Leben einiger dieser als Musen wirkenden russischen Frauen, die in die Geschichte eingegangen sind, wie Achmatova, Picasso, Salomé, Dalí, Vierny sowie die Kagan Schwestern, soll an dieser Stelle kurz umrissen werden.

Anna Achmatova, gebürtige Anna Andreevna Gorenko6, war eine der bedeutendsten russischen Dichterinnen und Schriftstellerinnen der Moderne. Im Jahre 1910 heiratete Achmatova den Dichter Nikolaj Gumiljov, den sie bereits seit ihrer Schulzeit kannte. Auf den darauf folgenden Reisen nach Paris und Italien, wo sie auf den Künstler Mondigliani traf, entstanden später berühmt gewordene Zeichnungen der Achmatova.

Olga Picasso, geborene Olga Stepanovna Chochlova, war eine russische Balletttänzerin des Ballets Russes sowie erste Ehefrau und Muse von Pablo Picasso. In Rom lernte sie den jungen Picasso kennen, worauf sie die Balletttruppe verließ, um mit ihm nach Spanien und Frankreich zu gehen. Im Jahr 1918 heirateten die beiden in Paris und bekamen einen Sohn7. Sechs Jahre später begann Picasso jedoch eine Affare mit Marie-Thérèse Walter8, die Chochlova dazu bewegte Picasso mit dem gemeinsamen Sohn zu verlassen und die Scheidung einzureichen.

Lou Andreas-Salomé, gebürtige Louise von Salomé, war eine Schriftstellerin, Essayistin und Psychoanalytikerin aus russisch-deutscher Familie. Sie pflegte persönliche Beziehungen zu Friedrich Nietzsche, Rainer Maria Rilke9 und Siegmund Freud10. Nach ihrem Verhältnis zu Paul Rée11 und Friedrich Nietzsche12, lernte Salomé Carl Andreas kennen, den sie 1887 heiratete. Trotz Salomés Affären mit anderen Männern, lehnte Andreas eine Scheidung ab.

Gala Éluard Dalí, geborene Jelena Dmitrievna D'jakonova13, war eine russische Muse des Surrealismus. Sie inspirierte beispielsweise ihre beiden Ehemänner, den Dichter Paul Éluard14 sowie den Maler und Bildhauer Salvador Dalí, ebenso aber auch den Maler Max Ernst, mit dem sie eine Liebesbeziehung hatte. Die von Max Ernst in mehreren Kunstwerken verewigte D'jakonova führte mit ihm und Éluard eine Ménage à trois. Erst 1924 endete diese Affäre. Darauf folgten Beziehungen zu wechselnden Liebhabern. Im Jahre 1929 lernte D'jakonova Dalí kennen und begann mit ihm eine Affäre. Im gleichen Jahr widmete ihr Éluard die Gedichtsammlung „L'amour la Poésie“. Drei Jahre später ließ sie sich von Éluard, der ihr bis zu seinem Tode Liebesbriefe schrieb, scheiden. Im Jahre 1934 heiratete D'jakonova Dalí, der sie in zahlreichen Bildern und Skulpturen verewigte.

Dina Vierny15, die ihre Herkunft stets im Dunkeln ließ, stand circa zehn Jahre lang Modell für Aristide Maillol. Bis zu seinem Tode inspirierte die junge Frau den französischen Bildhauer, Maler und Grafiker. Nach ihr schuf er seine Werke „Rivière“ und „L'Air“ sowie die unvollendete Skulptur „Harmonie“. Die zum französischen Wiederstand gehörende Vierny wurde Dank Maillols Beziehungen zum Bildhauer Arno Breker, der bei NS-Größen Popularität genoss, nach ihrer Festnahme aus dem Gefängnis freigelassen. Nach 1945 arbeitete sie als Kunsthändlerin.

Lilja Brik, gebürtige Lilja Jur'evna Kagan, war eine russische Regisseurin und Bildhauerin. Bezeichnet wurde sie als Muse der russischen Avantgarde. Kagan kam aus einer jüdischen Intellektuellenfamilie und sprach fließend Russisch, Jiddisch, Deutsch und Französisch. An dem Moskauer Architekturinstitut studierte sie Architektur und Kunst. Ihre Schönheit und Charme öffneten ihr Türen zu kulturellen Zirkeln in Moskau und St. Petersburg. Die Ehefrau von Osip Maksimovic Brik und Geliebte Vladimir Vladimirovic Majakovskijs16, wurde so wie ihre Schwester Èlza Jur'evna Kagan, von Malern und Fotografen wie David Davidovic Burljuk, Alexander Michailovic Rodcenko, Fernand Léger, Henri Matisse und Marc Chagall portraitiert.

Èlza Triolet, geborene Èlza Jur'evna Kagan, war eine russisch-französische Schriftstellerin und Ehefrau von Louis Aragon sowie Schwester von Lilja Brik. Kagan sprach ebenfalls fließend Deutsch und Französisch und studierte Architektur. Früh hatte sie Kontakt zu den russischen Formalisten und Majakovský', mit dem sie eine kurze Liebesaffäre und lebenslange Freundschaft verband. Im Jahre 1917 lernte sie den französischen Kavallerieoffizier André- Pierre Triolet kennen und heiratete ihn ein Jahr später. Nach dem Ende seiner Militärzeit, ließen sie sich auf Tahiti nieder, was Kagan jedoch unglücklich machte, weil der Ehemann ihren intellektuellen Erwartungen nicht entsprach. Zwischen 1925 und 1928 pendelte sie zwischen der Pariser Bohème und der Moskauer Intelligenzija hin und her. Im Jahre 1928 lernte sie den Schriftsteller Louis Aragon kennen, der als aufstrebender Surrealist von sich reden machte.

2.2 Èlza Jur'evna Triolet

„Ich bin die Muse und der Fluch des Dichters.“17

Doch wer war diese Muse und zugleich Fluch des Dichters, die im Schatten Liljas stand? Èlza spielte die zweite Rolle, in die sie unwissentlich von ihrer älteren Schwester Lilja verbannt wurde. Sie hatte den großen Wunsch, sich vollständig durch den von ihr geliebten Mann zu verwirklichen.

„Eine gute Freundin Lilis, Alex Grig, selbst eine sehr schöne Frau, offenbarte [...], daß Lili, die die Muse Majakowskijs werden sollte, schon im zartesten Alter, ungeachtet all ihrer Flirts, nur eine einzige Vorstellung hatte: Sie wollte durch die große Liebe mit einem, wenn möglich, herausragenden Dichter in die Geschichte der Literatur eingehen. Elsa, die ihr, getrieben von heimlicher Eifersucht und offener Bewunderung, in allem nacheiferte, wiegte sich in demselben Traum. Und dieser Wunsch sollte sich auch erfüllen - für beide. Nur nicht sofort.“18

In den Kreisen der Avantgarde, lernte sie 1912 Majakovský' kennen, der ihr den Hof machte, und kam mit ihm zusammen. Schon nach kurzer Zeit erlag Èlzas Eroberung Liljas Charme. Èlza stand zwar im Schatten ihrer älteren Schwester, hatte jedoch trotz dieser Tatsache einige Verehrer. „Ihr Schulfreund Roman Jakobson19reimte ihr [beispielsweise] einen Vierzeiler: „Ganz unter uns: Ich liebe Dich. /Ich möchte Dir mein Herz ganz schenken. /Solltest du nach Tahiti fahren, / Mein Unglück war nicht auszudenken.“20 Trotz der Anbetung durch Jakobson und Sklovskij und seiner Widmung des Romans „Zoo, oder Briefe nicht über die Liebe“, der von seiner unerfüllten Sehnsucht handelt, heiratete sie erst 1919. Im Jahre 1917 lernte Èlza André Triolet kennen, der nach ihrer Heirat kein großes Interesse an ihr zeigte und vor allem auf Tahiti Eroberungen sammelte. Die Ehe scheiterte und Èlza verließ Triolet im Jahre 1920. Jakov Savlovic Agranov, ein Bekannter Majakovskijs, wurde ihr neuer Geliebter. Darauf folgten mehrere vorübergehende Liebhaber, zu denen beispielsweise Carl Einstein, Roger Vitrac und Marc Chadourne gehörten.21 1925 kam es zur Veröffentlichung von „A Tahiti“, im darauffolgenden Jahr erschien ihr autobiographischer Roman „Fraise-des-Bois“ und 1928 „Camouflage“. Gonzague Saint Bris und Vladimir Fédorovski erwähnen den nachfolgenden Fall aus Èlzas Pariser Zeit.

„Im Jahre 1928 gab Majakovský ein Fest in Paris. An jenem Abend wird die russische Sehnsucht vom melancholischen Fieber des Jazz verdrängt, der aus einem schwarzen Grammophon dringt. Und den Raum mit bläulichem Ton erfüllt - der amerikanische Blues bringt [André] Thirions Seele zum Schwingen.

[...]


1 Näheres zu den Musen der Antike: Raoul Schrott, „Die Musen“, München 1997.

2 Näheres zu den Musen im 20. Jahrhundert: Annette und Luc Vezin, „Musen des 20. Jahrhunterts“, München 2003.

3 Näheres zu Musen in der Neuzeit: Francine Prose, „Das Leben der Musen“, München und Wien 2004.

4 Vgl. Anna Achmatova „Muse“ in Renate Lachmann, „Gedächtnis und Literatur“, Frankfurt am Main 1990, 390.

5 Gonzague Saint Bris, Vladimir Fédorovski, „Russische Musen“, Hamburg 1996, S. 267.

6 Näheres zu Achmatova: Siegfried Heinrichs, “Briefe, Aufsätze, Fotos”, Berlin 1991.

7 Näheres zu Olga und Paulo in der Malerei Picassos: Angela Schneider und Anke Daemgen, „Pablo der private Picasso“, München; Berlin; London; New York 2005, S. 107-117.

8 Näheres zu Marie-ThérèseWalterinder Malerei Picassos: „Pablo derprivatePicasso“,S.143-159.

9 Näheres zu der Beziehung zwischen Lou Andreas-Salomé und Rainer Maria Rilke: Stéphane Michaud und Dorothee Pfeiffer, “Russland mit Rainer”, Marbach 1999.

10 Näheres zu der Beziehung zwischen Lou Andreas-Salomé und Sigmund Freud: Rose-Maria Gropp, „Lou Andreas-Salomé mit Sigmund Freud“, Weinheim; Basel 1988.

11 Näheres zu der Beziehung zwischen Lou Andreas-Salomé Paul Rée und Friedrich Nietzsche: Ernst Pfeiffer, „Friedrich Nietzsche, Paul Rée, Lou von Salomé - Die Dokumente ihrer Begegnung“, Frankfurt am Main 1970.

12 Näheres zu der Beziehung zwischen Lou Andreas-Salomé und Friedrich Nietzsche: Dirk Schaefer, „Im Namen Nietzsches“, Frankfurt am Main, 2001.

13 Näheres zu D'jakonova, alias Gala Éluard: Unda Hörner, “Die realen Frauen der Surrealisten”, Frankfurt 1998, S. 79-108.

14 Näheres zu der Beziehung zwischen Gala Éluard und Paul Éluard: Pierre Dreyfus, „Liebesbriefe an Gala“, Hamburg 1987, S. 343-441 und 593-605.

15 Näheres zu den Arbeiten Maillols im von der Ausstellungsleitung München e.V. Haus der Kunst herausgegebenen Katalog.

16 Näheres zu der Beziehung zwischen Lilja Jur'evna Kagan und Vladimir Vladimirovic Majakovskij: Аркадий Ваксберг, «Загадка и магия Лили Брик», Москва 2003.

17 „Die realen Frauen der Surrealisten“, S. 172.

18 „RussischeMusen“, S. 173.

19 Nach Unda Hörner, „Die realen Frauen der Surrealisten“, S. 127, gestand Jakobson in den sechziger Jahren: „ Wenn auch mit Unterbrechungen, war Elsa meine dauerhafteste Liebe“.

20 „Die realen Frauen der Surrealisten“, S. 127.

21 Èlzas Äußerung über sich selbst in „Russische Musen“, S. 185: „ „Ich bin eine Heimatlose. ... Vielleicht ist das mein Unglück. ... Ich bin entsetzlich bedauernwert. ... Ich bin dieKosmopolitin, die Gleichgültige[...]” Wie fast alle Musen träumt sie von Integration und Anerkennung durch die Liebe.”

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten

Details

Titel
Russische Musen - Lilja Brik und Elsa Triolet
Hochschule
Ludwig-Maximilians-Universität München  (Slavische Philologie)
Veranstaltung
Die weis(s)e Frau: Mütter – Musen – Medien
Note
2,0
Autor
Jahr
2009
Seiten
23
Katalognummer
V169393
ISBN (eBook)
9783640877379
ISBN (Buch)
9783640877331
Dateigröße
491 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Musen, Russische Musen, Lilja Brik, Elsa Triolet, Viktor Šklovskij, Vladimir Majakovskij, Zoo, oder Briefe nicht über die Liebe“, Liebesbriefe an Lilja, Schopenhauer, Achmatova, Picasso, Salomé, Dalí, Vierny, Kagan, Olga Stepanovna Chochlova, Louise von Salomé, Lou Andreas-Salomé, Jelena Dmitrievna D'jakonova, Gala Éluard Dalí, Russisch, Deutsch
Arbeit zitieren
Olga Levina (Autor), 2009, Russische Musen - Lilja Brik und Elsa Triolet, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/169393

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