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Analyse von Gesundheitsdienstleistungen am Beispiel von Prävention und Telemedizin im Hinblick auf Kostenreduzierung im Gesundheitswesen

Title: Analyse von Gesundheitsdienstleistungen am Beispiel von Prävention und Telemedizin im Hinblick auf Kostenreduzierung im Gesundheitswesen

Diploma Thesis , 2008 , 33 Pages , Grade: 1,6

Autor:in: Daniela Schmitten (Author)

Economy - Health Economics
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Summary Excerpt Details

Das Gesundheitssystem ist einer der größten Wirtschaftsbereiche in Deutschland. Immer wieder rücken Fragen des Gesundheitswesens in den Focus wirtschaftspolitischer Auseinandersetzungen. Der Lebensverlängerungsprozess ist ein Grundmechanismus des demografischen Wandels und fordert unsere volle Aufmerksamkeit. Auf der einen Seite bereichern immer älter werdende Menschen unsere Gesellschaft mit Erfahrung und ihrem Engagement. Andererseits verursachen sie höhere Gesundheitsausgaben durch Vermehrung von chronischen Leiden, psychischen Erkrankungen und vermehrter Pflegebedürftigkeit. Dies wirft einige Fragen auf: Ab welchem Lebensalter beginnen die kostenintensiven Krankheiten? Ist eine Eingrenzung möglich? Oder sind es überhaupt nicht die „Alten“, sondern beginnt der Erkrankungsprozess schon viel früher und betrifft auch jüngere Menschen in unserer Gesellschaft?

Neben der medizinischen Versorgung sollen vorrangig Präventions- und Rehabilitationsmaßnahmen helfen, die Lebensqualität zu verbessern und die Kosten des Gesundheitssystems langfristig zu senken. Hier kristallisiert sich ein wichtiges Problem heraus: die effiziente Verteilung der Ressourcen für Gesundheitsdienstleistungen. Die Kosten zur Erhaltung und Wiederherstellung von Gesundheit sollen möglichst gering gehalten werden. Anhand von Analysen werden nur Schätzwerte erreicht, da nicht erforderliche Folgekosten für die medizinische Versorgung entfallen.

Die vorliegende Arbeit ist zweiteilig gegliedert. Im theoretischen Teil wird die Prävention vom Verfasser eingehend betrachtet. Der zweite Teil widmet sich der praktischen Umsetzung der noch weitgehend unbekannten Telemedizin. Die wichtigsten Begriffsdefinitionen werden hierbei in den jeweiligen Gliederungsteilen aufgeführt. Das Ziel ist es, unter dem Gesundheitsaspekt insbesondere die Prävention als auch die Telemedizin eingehend zu analysieren, um deren Wichtigkeit im Hinblick auf die Kostenreduzierung hervorzuheben.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Ausgangssituation

1.2 Problemstellung

1.3 Aufbau und Zielsetzung

2 Gesundheit

2.1 Begriffsbestimmung

2.2 Gesundheitsdienstleistungen

2.2.1 Begriffsbestimmung

2.2.2 Arten der Gesundheitsdienstleistungen

2.3 Gesundheitsziele

2.3.1 Begriffsbestimmung

2.3.2 Erreichbarkeit von Gesundheitszielen

3. Prävention

3.1 Begriffsbestimmung

3.1.1 Zielbedingte Arten der Prävention

3.1.2 Weitere Arten der Prävention

3.2 Effizienz im Gesundheitswesen

3.3 Möglichkeiten der Kostenentlastungen

3.3.1 Nutzung von Gesundheitsmaßnahmen der GKV

3.3.2 Bewegungs- und haltungsorientierte Maßnahmen

3.3.3 Alexandertechnik

3.3.4 Sportliche Aktivitäten im Focus

3.3.5 Sensibilisierung des Kostenbewusstseins als Stellenwert der Prävention

3.3.6 Präventionsgymnastik zur Verringerung von Fehlzeiten am Arbeitsplatz

3.3.7 Chronische Erkrankungen

3.3.8 Selbsthilfegruppen

3.3.9 Rehabilitationsmaßnahmen

3.4 Kosten der GKV für Maßnahmen zur Verhaltensprävention

3.5 Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit (IQWIG)

4 Telemedizin

4.1 Begriffsbestimmung

4.2 Arten der Telemedizin

4.3 Telematik im Gesundheitswesen

4.4 Ziele der Telemedizin

4.5 Elektronische Gesundheitskarte

4.5.1 Anwendungsmöglichkeiten für Versicherte

4.5.2 Sicherheit

5 Telemedizinische Projekte in der Anwendung

6 Zusammenfassung und Ausblick

6.1 Zusammenfassung der Telemedizin

6.2 Zusammenfassung der Prävention

6.3 Ausblick

Zielsetzung & Themen

Das primäre Ziel der Arbeit ist die Analyse von Prävention und Telemedizin als zentrale Instrumente zur Kostenreduzierung im deutschen Gesundheitswesen, um deren Effizienz und Potenziale zur langfristigen Senkung von Gesundheitsausgaben zu bewerten.

  • Stellenwert und Arten von Präventionsmaßnahmen in der GKV
  • Effizienzsteigerung durch gezielte Gesundheitsförderung und Vorsorge
  • Einsatz und Nutzen von Telemedizin im modernen Gesundheitssystem
  • Rolle der elektronischen Gesundheitskarte für Datenmanagement und Effizienz
  • Kostenentlastung durch innovative digitale Therapie- und Überwachungsansätze

Auszug aus dem Buch

3.3.3 Alexander-Technik

Alexander sagt: „Der Gebrauch des Körpers bestimmt die Funktionsweise und ist damit verantwortlich für Gesundheit und Lebensqualität.“

Es handelt sich um eine Lehrmethode, die die Prinzipien eines „guten Selbstgebrauchs“ vermittelt. Sie schult den kinästhetischen Sinn und hilft, schädliche Verhaltensmuster zu erkennen, zu unterbinden und den Bewegungsapparat über Autosuggestionen (bewusste gedankliche Selbstanweisungen) besser zu koordinieren.

Sie kann bei alltäglichen Aktivitäten angewendet werden: die Aufmerksamkeit wird darauf gelenkt, wie Menschen ihren Körper beim Stehen, Sitzen, Bücken oder Heben gebrauchen – oder auch unbewusst „missbrauchen“.

Nachteilige Gewohnheiten können schlimme Folgen haben, wie Streß, Überanstrengung, Nervosität und Krankheit. Äußere Anzeichen dafür sind schlechte Haltung, angestrengte Bewegung, falsche Atmung, Kopf- und Rückenbeschwerden und Verdauungsstörungen.

Eine umfangreiche klinische Studie (ATEAM) hat den Nachweis erbracht, dass chronische Rückenschmerzen durch das Erlernen der Alexander-Methode wesentlich und nachhaltig gelindert werden können. Die Probanden lernten, ihren „Selbstgebrauch“ so zu verbessern, dass sich alltägliche Beeinträchtigungen durch Rückenschmerzen signifikant verringerten. Die Studie wurde von den Abteilungen für Primärprävention der Universitäten Southampton und Bristol durchgeführt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung beschreibt die aktuelle wirtschaftliche Situation im deutschen Gesundheitssystem und definiert die Zielsetzung der Arbeit bezüglich der Kostenreduzierung durch Prävention und Telemedizin.

2 Gesundheit: Das Kapitel definiert den Gesundheitsbegriff sowie verschiedene Arten von Gesundheitsdienstleistungen und diskutiert die Erreichbarkeit und Bedeutung von Gesundheitszielen.

3. Prävention: Hier werden präventive Ansätze detailliert betrachtet, inklusive der Möglichkeiten zur Kostenentlastung, Bewegungslehre und spezifischen Maßnahmen wie der Alexander-Technik oder der Arbeit des IQWiG.

4 Telemedizin: Das Kapitel widmet sich der Definition und den Zielen der Telemedizin, insbesondere unter Einbeziehung der elektronischen Gesundheitskarte und deren Sicherheitsaspekten.

5 Telemedizinische Projekte in der Anwendung: Dieser Teil beleuchtet praktische Beispiele für den Einsatz telemedizinischer Konzepte, wie die ePA und Fernüberwachung bei Patienten.

6 Zusammenfassung und Ausblick: Der Abschluss fasst die Ergebnisse zur Prävention und Telemedizin zusammen und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Notwendigkeit von Aufklärung und Bildungsförderung.

Schlüsselwörter

Gesundheitswesen, Kostenreduzierung, Prävention, Telemedizin, GKV, Gesundheitsdienstleistungen, Primärprävention, elektronische Gesundheitskarte, Setting-Ansatz, Rehabilitation, Patientenmanagement, Gesundheitssystem, Gesundheitsförderung, Effizienz, Datensicherheit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, wie moderne Gesundheitsdienstleistungen, speziell im Bereich der Prävention und Telemedizin, dazu beitragen können, die Kosten im deutschen Gesundheitswesen nachhaltig zu senken.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf der betrieblichen Gesundheitsförderung, verschiedenen Präventionsmodellen, dem Einsatz digitaler Lösungen wie der elektronischen Gesundheitskarte sowie der Optimierung von Behandlungsprozessen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Wichtigkeit von Vorsorgemaßnahmen und telemedizinischen Anwendungen hervorzuheben, um ein effizienteres Verhältnis zwischen Kosten und Nutzen im Gesundheitswesen zu erreichen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Analyse sowie eine Evaluation aktueller Projekte, Daten und Studien zur Kosten-Nutzen-Rechnung im Gesundheitssektor.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Auseinandersetzung mit Präventionsarten (Verhaltens- und Verhältnisprävention) und eine fundierte Betrachtung der telemedizinischen Umsetzungsmöglichkeiten inklusive der technischen Infrastruktur.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wesentlichen Begriffe sind Gesundheitswesen, Kostenreduzierung, Prävention, Telemedizin, GKV, Gesundheitsdienstleistungen, eGK und Effizienz.

Welche Rolle spielt die Alexander-Technik im Kontext der Prävention?

Die Alexander-Technik wird als Methode zur Schulung des bewussten Gebrauchs des eigenen Körpers angeführt, die dabei hilft, schädliche Bewegungsmuster zu unterbinden und so chronische Beschwerden zu lindern.

Warum ist das IQWiG für die Untersuchung relevant?

Das IQWiG fungiert als unabhängige wissenschaftliche Informationsquelle und liefert evidenzbasierte Daten, die zur Evaluation von medizinischen Leistungen und damit zur Steigerung der Wirtschaftlichkeit essenziell sind.

Welche Bedeutung hat die elektronische Gesundheitskarte?

Sie dient als digitaler Schlüssel für den Datenaustausch zwischen Leistungserbringern, was Doppeluntersuchungen vermeidet, Arbeitsabläufe optimiert und so Zeit und Kosten einspart.

Was wird unter dem "Setting-Ansatz" verstanden?

Dies ist ein Konzept, bei dem Präventionsmaßnahmen direkt in den Lebenswelten der Menschen (z. B. Schulen, Betriebe, Kindertagesstätten) implementiert werden, um eine höhere Reichweite und Akzeptanz zu erzielen.

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Details

Title
Analyse von Gesundheitsdienstleistungen am Beispiel von Prävention und Telemedizin im Hinblick auf Kostenreduzierung im Gesundheitswesen
College
FHM University of Applied Sciences  (Institut für Wissenschaftliche Weiterbildung)
Course
in der Veranstaltung Gesundheits-Betriebswirt/in (FH)
Grade
1,6
Author
Daniela Schmitten (Author)
Publication Year
2008
Pages
33
Catalog Number
V169457
ISBN (eBook)
9783640877744
ISBN (Book)
9783640877836
Language
German
Tags
Prävention Gesundheitsförderung Gesundheitsziele Gesundheitssystem Kostenentlastung Adipositas Telemedizin Elektronische Gesundheitskarte Elektronische Patientenakte
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Daniela Schmitten (Author), 2008, Analyse von Gesundheitsdienstleistungen am Beispiel von Prävention und Telemedizin im Hinblick auf Kostenreduzierung im Gesundheitswesen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/169457
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