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Kanban-Versorgung und C-Teile Management

Titel: Kanban-Versorgung und C-Teile Management

Hausarbeit , 2010 , 14 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Michael Gerhold (Autor:in)

BWL - Beschaffung, Produktion, Logistik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Viele Unternehmen setzen bei der Versorgung der Produktion mit C-Teilen auf Kanban-Prozesse. Ein weiterer Trend ist das Outsourcing. Outsourcing steht für “outside resource using” und kann als Fremdvergabe einer Produktion, Leistung bzw. Auslagerung einer Wertschöpfungsaktivität auf einen Dienstleister verstanden werden.
Diese beiden Trends sind die Konsequenz aus dem Bestreben der Unternehmen wettbewerbsfähig zu sein. Beide Trends führen zu einer Optimierung der Kosten und Effizienz, trotzdem sind beide Trends recht unterschiedlich: Prozessoptimierung (Kanban-System) und Optimierung der Leistungstiefe (Outsourcing). So könnte eine Kombination beider Trend zu einer weiteren Kostenoptimierung führen.
Daher beschäftigt sich diese Arbeit mit der Frage, ob eine Kanban-Versorgung für C-Teile auch an Dienstleister fremdvergeben werden kann.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Kanban

2.1 Das Supermarktprinzip

2.2 Vorteile und Zusammenfassung

3. C-Teile-Management

3.1 C-Teile

3.2 C-Teile-Management

3.3 Zusammenfassung

4. Schlussbetrachtung

5. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Potenzial einer Kombination aus Kanban-Versorgung und Outsourcing für C-Teile, um durch Prozessoptimierung und eine Reduzierung der Logistikkosten die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen zu steigern. Dabei steht die Frage im Vordergrund, unter welchen Bedingungen C-Teile erfolgreich in ein Kanban-System integriert und als Dienstleistung fremdvergeben werden können.

  • Grundlagen des Kanban-Systems und des Supermarktprinzips
  • Charakteristika und Einordnung von C-Teilen
  • Methoden zur Kostenoptimierung im C-Teile-Management
  • Voraussetzungen für eine erfolgreiche Kanban-Implementierung
  • Synergieeffekte durch die Kombination von Outsourcing und Kanban

Auszug aus dem Buch

2.1 Das Supermarktprinzip

Der japanische Automobilhersteller Toyota entwickelte 1947 unter Federführung von Taiichi Ohno das Toyota Production System (TPS). Bestandteil dieses Systems ist die Just-in-Time-Produktion (JIT). Indem man die Zwischenlager gering hält, wollte man die Produktivität steigern und die Kosten senken. Als Informationsmedium wurden Kanbans (Materialbegleitkarten/ Pendelkarten) verwendet, die zwischen Verbraucher und Erzeuger pendelten. Heutzutage ersetzen elektronische Signale die Pendelkarten. Seit Ende der 70er Jahre fasste das Kanban-System in den westlichen Industriestaaten immer mehr Fuß (vgl. GEIGER/KUMMER/HERING 2003:14-15; GLASER/GEIGER/ROHDE 1992: 256; JUNG 2006: 25; LIKER 2006: 165).

Das Kanban-System basiert auf dem sog. Supermarktprinzip. Taiichi Ohno beschreibt das Supermarktprinzip folgendermaßen: „[...] ein Verbraucher entnimmt aus dem Regal eine Ware bestimmter Spezifikation und Menge; die Lücke wird bemerkt und wieder aufgefüllt“ (Ohno, zit. nach ZÄPFEL 2000: 228).

Eine Nachlieferung der Güter beruht also nicht auf einer Verkaufsprognose, wie beim klassischen Push-Prinzip (Bringprinzip), sondern sie wird durch den Verbrauch der Güter ausgelöst. Daher ist das Kanban-System eine selbststeuernde Produktion nach dem Pull-Prinzip (Holprinzip). Der Materialfluss ist also vorwärts gerichtet und der Informationsfluss rückwärts gerichtet (vgl. BERNING 2008a: 63; GEIGER/ KUMMER/ HERING 2003: 12-14, SHINGO 1989: 178). „Das Kanban-System im eigentlichen Sinne“, so GEIGER / KUMMER/HERING (2003:12) „ist ein Informationssystem, um die Produktionsprozesse harmonisch und effizient zu steuern“, so dass ständige Eingriffe einer ständigen zentralen Steuerung in diesem System überflüssig sind.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung stellt die Trends Kanban und Outsourcing vor und formuliert die Hypothese, dass eine fremdvergebene C-Teile-Versorgung zur Kostenoptimierung beitragen kann.

2. Kanban: Dieses Kapitel erläutert das Supermarktprinzip sowie die Funktionsweise und Vorteile von Kanban-Regelkreisen als selbststeuerndes Produktionssystem.

3. C-Teile-Management: Hier werden die Merkmale von C-Teilen definiert und Konzepte zur Prozessvereinfachung sowie Kostenreduzierung durch ein strategisches C-Teile-Management dargestellt.

4. Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst zusammen, dass die Kombination aus Kanban und Outsourcing erhebliche Einsparungspotenziale bietet, sofern die notwendigen Rahmenbedingungen erfüllt sind.

5. Literaturverzeichnis: Ein Verzeichnis der verwendeten Quellen und Fachliteratur zur Untermauerung der Arbeit.

Schlüsselwörter

Kanban, C-Teile, Outsourcing, Produktionsmanagement, Logistikkosten, Supermarktprinzip, Pull-Prinzip, Prozessoptimierung, Materialmanagement, Bestandsoptimierung, Lean-Thinking, Lieferantenmanagement, Wertschöpfung, Kostenreduzierung, Prozesssteuerung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Optimierung der Versorgung von C-Teilen durch die Implementierung von Kanban-Systemen und deren potenzielle Fremdvergabe an Dienstleister.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themenfelder sind die Produktionssteuerung nach dem Kanban-Prinzip, das spezifische Management von C-Teilen und Strategien zum Outsourcing in der Materialwirtschaft.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage lautet, ob eine Kanban-Versorgung für C-Teile an externe Dienstleister fremdvergeben werden kann, um Kosteneffizienz und Prozessqualität zu steigern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Auseinandersetzung mit Fachliteratur sowie auf die Analyse von Produktions- und Beschaffungskonzepten wie dem Kanban-System und der ABC-Analyse.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst das Kanban-System und das Supermarktprinzip definiert, anschließend folgen die Charakterisierung von C-Teilen und die Erläuterung von Strategien für ein effizientes C-Teile-Management.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Schlüsselbegriffe sind Kanban, C-Teile-Management, Outsourcing, Prozessoptimierung, Pull-Prinzip und Logistikkosten.

Welche Anforderungen stellt ein C-Teile-Management an das Unternehmen?

Das Management definiert Anforderungen wie Prozessvereinfachung, hohe Produkt- und Prozessqualität sowie eine kontinuierliche Verbesserung der Abläufe.

Warum ist das Outsourcing von C-Teilen oft unproblematisch?

Da C-Teile in der Regel keine Kernkompetenzen eines Unternehmens darstellen, ist eine Fremdvergabe aus strategischer Sicht unbedenklicher als bei anderen Beschaffungsgütern.

Welche Voraussetzung muss für ein Kanban-System laut Autor gegeben sein?

Eine zentrale Voraussetzung ist ein möglichst gleichmäßiger und nur gering schwankender Bedarfsverlauf der Güter.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Kanban-Versorgung und C-Teile Management
Hochschule
AKAD University, ehem. AKAD Fachhochschule Stuttgart
Note
1,7
Autor
Michael Gerhold (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
14
Katalognummer
V169725
ISBN (eBook)
9783640881116
ISBN (Buch)
9783640881277
Sprache
Deutsch
Schlagworte
C-Teil Produktionsmanagement Produktionswirtschaft Materialmanagement Materialwirtschaft Logistik Outsourcing Ohno muda Wertschöpfungskette Supply Chain Supermarktprinzip Pull-Prinzip Holprinzip PPS TPS JIT Just-in-time Toyota Production System C-Teile-Management lean
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Michael Gerhold (Autor:in), 2010, Kanban-Versorgung und C-Teile Management, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/169725
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  14  Seiten
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