Technikerinnen zwischen normativem Anspruch und gesellschaftlicher Realität am Beispiel Kärntens


Diplomarbeit, 2009
101 Seiten, Note: 2

Leseprobe

INHALTSVERZEICHNIS

1 EINLEITUNG
1.1 Erkenntnisinteresse
1.2 Fragestellung und Vorgehensweise

2 PIONIERINNEN DER TECHNIK
2.1 Biographien (19.- 20. Jahrhundert)
2.2 Biographien (20.- 21. Jahrhundert)
2.3 Weitere Forschungsgebiete von Frauen

3 THEORETISCHE ANALYSE
3.1 Gender Mainstreaming
3.1.1 Begriffserklärung „Gender“ - „ Mainstreaming“
3.1.2 Berufsorientierung für Mädchen in technischen Berufen
3.1.3 Informationen über technische Berufe
3.1.4 Praktische Anwendungen
3.1.5 Anreize „Bezahlung“
3.1.6 Schnuppertage
3.1.7 Sommercamps für Mädchen/Interesse für Technik wecken
3.1.8 Zusammenfassung
3.2 GESCHLECHTSSPEZIFISCHE SOZIALISATION
3.2.1 Die Rolle des Elternhauses
3.2.1.1 Hemmende Faktoren
3.2.1.2 Fördernde Faktoren
3.2.2 Die Rolle der Schule
3.2.2.1 Hemmende Faktoren
3.2.2.2 Fördernde Faktoren
3.2.3 Zusammenfassung
3.3 GESCHLECHTSSPEZIFISCHER ZUGANG ZUR TECHNIK
3.3.1 Berufsbild „männlich geprägt“
3.3.2 Technikberufe
3.3.3 Fehlende Vorbilder für Mädchen in der Technik
3.3.4 Doppelorientierung - Beruf und Familie
3.3.5 Männer sehen Frauen in der Technik als „Eindringling“
3.3.6 Zusammenfassung

4 EMPIRISCHE ERHEBUNG
4.1 FRAUEN IN TECHNISCHEN BERUFEN IN KÄRNTEN
4.1.1 Lehrlingsausbildung „Mädchen“ in Kärnten
4.1.2 Chancengleichheiten am Arbeitsmarkt
4.1.3 Zusammenfassung
4.2 METHODISCHE VORGEHENSWEISE
4.2.1 Analyse
4.2.1.1 Individuelle Ebene
4.2.1.2 Unternehmerische Ebene
4.2.2 Ergebnis
4.3 BEFRAGUNGEN VON TECHNIKERINNEN
4.3.1 Berufsausbildung
4.3.1.1 Eltern
4.3.1.2 Keine Unterschiede zwischen Buben und Mädchen
4.3.1.3 Erfahrungen in der Schule
4.3.1.4 Interesse an technischen Berufen
4.3.1.5 Mehr Lehrerinnen in technischen Schulen
4.3.2 Berufseinstieg und Karriereverlauf
4.3.3 Beschäftigung bzw. Tätigkeit
4.3.4 Berufliche Situationen
4.3.5 Vereinbarkeit von Beruf und Familie
4.4 FALLBEISPIELE
4.4.1 Interview 1
4.4.2 Interview 2
4.4.3 Interview 3
4.4.4 Interview 4
4.4.5 Interview 5
4.4.6 Interview 6
4.5 GEMEINSAMKEITEN UND UNTERSCHIEDE DER FALLBEISPIELE .
4.5.1 Gemeinsamkeiten
4.5.2 Unterschiede
4.6 BEFRAGUNGEN VON UNTERNEHMEN
4.6.1 Schulungs- und Ausbildungsmaßnahmen
4.6.2 Beschäftigte/Anteil der Frauen in Führungspositionen
4.6.3 Maßnahmen für die bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie
4.6.4 Gleiche Entlohnung
4.6.5 Karenz/Wiedereinstieg ins Berufsleben
4.6.6 Maßnahmen für die Familie
4.6.7 Zusammenfassung
4.7 FALLBEISPIELE
4.7.1 Interview 1
4.7.2 Interview 2
4.7.3 Interview 3
4.7.4 Interview 4
4.7.5 Interview 5
4.7.6 Interview 6
4.8 RESÜMEE

5 GESAMTERGEBNISSE

6 QUELLEN UND LITERATURVERZEICHNIS

1 EINLEITUNG

1.1 Erkenntnisinteresse

Erst durch mein Praktikum stand für mich mein Thema für die Diplomarbeit fest. Während meines Praktikums hatte ich die Möglichkeit, in einem Projekt mitzuarbeiten, das sich auf „Frauen - Technik - Führung“ bezog. Somit konnte ich in einem mir fremden Bereich neue Einblicke und Erfahrungen sammeln. Zusätzlich interessierte mich, was sich für die Frauen im Bereich der Technik verändert hat.

Der Hintergrund meiner Diplomarbeit ist auch ein persönlicher. Seit Jahren arbeite ich in einem Bereich, der größtenteils von Männern dominiert wird. Diese Tätigkeit bezieht sich auf die Versicherungswirtschaft. Auch hier sind die beruflichen Möglichkeiten für Frauen eingeschränkt.

Schon in meiner frühesten Kindheit musste ich feststellen, dass Unterschiede zwischen Mädchen und Buben, Frauen und Männern gemacht wurden. Die Buben durften sich austoben, die Mädchen mussten der Mutter im Haushalt helfen. Mir war klar, dass der Weg, den ich gehen werde, ein anderer sein wird. Nach Beendigung der Pflichtschule hatte ich den Wunsch, eine höhere Schule zu besuchen. Meine Familie war nicht begeistert, denn in der Familie war es Tradition, dass die Mädchen heiraten, Kinder bekommen, zu Hause bleiben und den Haushalt führen. Ausbildung in Schule und Beruf waren für Mädchen nicht so wichtig.

Sowohl in der Familie als auch im Beruf war ich mit der männlichen Dominanz konfrontiert. Noch immer genießen Männer in der Berufswelt ein höheres Ansehen als Frauen.

Der Fokus meiner Diplomarbeit bezieht sich auf die Frage, warum Mädchen und junge Frauen noch immer „traditionelle Berufe“ ergreifen. In der heutigen Gesellschaft haben Frauen die Chance, sich beruflich mehr zu verändern, jedoch müssen sie nach wie vor um Gleichberechtigung kämpfen. Das spiegelt sich vor allem im technischen Bereich wider; hier werden Frauen noch immer als „Exotinnen“ angesehen. Ein Faktor, der bei der Berufsauswahl eine Rolle spielt, ist die Sozialisation in der Familie. Für Mädchen fehlen in der Gesellschaft weibliche Vorbilder; das ist auch ein Grund, warum Mädchen sich mit technischen Berufen nicht identifizieren können. Das Berufsbild „Techniker“ ist in der Gesellschaft männlich geprägt. Technische Berufe werden als „Männerwelt“ heute noch in der Gesellschaft suggeriert und Frauen werden dadurch als Außenseiter, „Eindringling“ gesehen. Ein weiterer Aspekt ist, dass Frauen noch immer der Doppelbelastung von „Familie und Beruf“ ausgesetzt sind. Zum Einen ist es wichtig, aufzuzeigen, dass Frauen in technischen Berufen nicht die gleichen Chancen haben wie Männer. Frauen, die sich für einen technischen Beruf entschieden haben, finden sich als „Exotinnen“ in einer männerdominierten Umgebung wieder. Als Außenseiterin haben sie mit vielen Vorurteilen zu kämpfen. Zusätzlich haben sie das Problem, akzeptiert zu werden. Sie müssen um fachliche Anerkennung kämpfen. Auch die Rolle der Frau muss innerhalb der Gesellschaft neu überdacht werden. Frauen müssen die gleichen Rechte in allen gesellschaftlichen Lebenslagen einfordern.

1.2 Fragestellung und Vorgehensweise

Am Beginn meiner Arbeit möchte ich „Pionierinnen“, die sich schon immer mit Technik befasst haben, hervorheben. Die Leistungen der Frauen wurden in der Geschichtsschreibung still schweigend übergangen. Meine Arbeit soll aufzeigen, wie Frauen die Welt verändert bzw. verbessert haben.

Zusätzlich werde ich mich mit dem Begriff „Gender Mainstreaming“ auseinander setzen. Welche Bedeutung hat es für die Frauen in der Gesellschaft? Was hat sich für Frauen in der Technik verändert? Ist Gender Mainstreaming nur ein Begriff? Hat es für Frauen positive Auswirkungen? Weiters beschäftige ich mich mit der Sozialisation in der Familie und in weiterer Folge mit der Schule. Zusätzlich werden von mir Faktoren aufgezeigt, die für Mädchen und junge Frauen hemmend in ihrer Entwicklung sind. Im Teil über den Technikzugang geht es darum, dass es heute auch noch geschlechtsspezifische Unterschiede gibt. In der Gesellschaft haben Frauen und Männer im technischen Bereich einen anderen Stellenwert. Ein anderer Teil meiner Arbeit bezieht sich auf den Bereich Kärnten. Hier möchte ich anhand einer Datenanalyse zeigen, dass Mädchen und junge Frauen im technischen Bereich wenig bis gar nicht vorkommen. In der Öffentlichkeit wird zwar viel Werbung gemacht, dass Frauen sich mehr für den technischen Bereich interessieren sollen, die Realität für die Umsetzung schaut jedoch wenig erfreulich aus. In diesem Bereich möchte ich betroffene Frauen interviewen. Ziel ist es, herauszufinden, wie es Frauen in technischen Berufen ergeht und welche Erfahrungen sie in ihrer beruflichen Laufbahn machen konnten. Im letzten Teil der Arbeit befasse ich mich mit den Unternehmen. Hier gehe ich der Frage nach, welche Maßnahmen in der Weiterbildung für Frauen angeboten werden, ob es Maßnahmen für die Familie gibt und welche Unterstützung Berufs- und Wiedereinsteigerinnen nach der Karenz bekommen.

2 PIONIERINNEN DER TECHNIK

Im Jahre 1637 wurde erstmals einer Frau ein Patent zugesprochen. Bis zum ersten Weltkrieg 1914 erfanden hunderte von Frauen einige Materialien zur Verbesserung ihrer Lebensqualität. Viele große Unternehmen verdanken ihre Existenz den Frauen durch ihre Ideen. Der Einfallsreichtum der Frauen geriet in Vergessenheit, weil Erfindungen als Domäne des Mannes galten. Patente von Erfindungen wurden unter den Namen der Ehemänner oder Dienstherren registriert. Somit gingen sie gänzlich leer aus.1 Das Recht sich individuell zu entwickeln in allen Bereichen der Gesellschaft gebührte lange Zeit nur dem Mann. Diese]s Denken ist heute noch in den Männerhirnen anzutreffen, obwohl es in der Geschichte der Menschheit zahlreiche Revolutionen gab, wo die Freiheit des selbstständigen, autonomen Individuums erkämpft wurde. Doch diese Strömungen, die den europäischen Menschen geprägt haben, betrafen nur den Mann, Frauen wurden ausgeschlossen.2 Die Frau wurde finanziell und ökonomisch vom Mann abhängig. Sie verzichtet auf die Entwicklung eigener Anlagen und Talente (nur der Mann hat das Recht sich frei zu entfalten), und verwirklicht sich in anderen Dingen, wie der selbstlosen Liebe, Engagement für den Nächsten (vornehmlich für den Mann) sowie aufopferungsvolle Hingabe. Das waren die einzigen Bereiche in der die Frauen Größe zeigen durften.3

Gerade im Bereich von Naturwissenschaft und Technik ist es kaum verwunderlich, dass Frauen bei derart widrigen Strukturen nur auf Umwegen zum Ziel kommen, sie müssen auf alle erdenklichen Aspekte (sachlichen und sozialen Ebenen) achten, damit sie die getrennten Welten von Beruf und Familie vereinbaren können.4

Holland meint „Geschichte war - und ist - weitgehend die Geschichte von Männer und ihrer Einflussnahme auf die Welt in allen ihren komplexen Bereichen: Religion, Politik, Militär, Gesellschaft, Philosophie, Wirtschaft, Kunst und Wissenschaft. Nicht nur Feministinnen haben Geschichte in ihrem Wesen als Produkt einer patriarchalen Gesellschaft beschrieben, in der die Rolle und die Leistungen der Frauen heruntergespielt oder schlichtweg ignoriert werden.5 D.h., dass die einseitige Beschreibung der Geschichte, die Überlegenheit der Männer gegenüber den Frauen in der Gesellschaft demonstrieren soll.

Frauen, die hier vorgestellt werden, waren Erfinderinnen, Elektrikerinnen und Ingenieurinnen. Jede von ihnen hat eine Idee verfolgt. Diese Frauen waren ihrer Zeit voraus. Es stellt sich die Frage, warum man sehr wenig über diese Frauen weiß und wieso sie in den Geschichtsbüchern nicht aufscheinen. Für Mädchen und junge Frauen wäre es notwendig, zu erfahren, wer den Geschirrspüler erfunden hat, oder dass Frauen die ersten waren, die sich mit Computer beschäftigten, oder dass es zum Beispiel eine Frau war, die 1947 den Computervirus entdeckte. Einige dieser Frauen möchte ich in meiner Arbeit hervorheben und aufzeigen, dass Technik und Frauen kein ambivalentes Verhältnis darstellen.

2.1 Biographien (19. - 20. Jahrhundert)

In der Folge werden nun Pionierinnen kurz vorgestellt. Viele ihrer Erfindungen erfolgten im Kontext der Zeit, in der sie lebten. Diese erfinderischen Frauen haben faszinierende Dokumente ihrer Ideen und ihres Schaffens hinterlassen.

Lady Ada Lovelace (1815-1852) Erfinderin der modernen Rechenmaschine

- Programmiererin

Ada Lovelace war Mathematikerin. 1834 lernte sie die Differenzmaschine (ein früher Rechencomputer, der mit einer Handkurbel angetrieben wurde) von Charles Babbage kennen. Später half sie Babbage, eine „Analytische Maschine“ zu bauen, ein Vorläufer unserer heutigen Computer. Hauptsächlich kümmerte sie sich um die Software. Sie hatte einen großen Beitrag für die Wissenschaft geleistet. Ende der 70-er Jahre nannte man eine Computersprache nach Ada Lovelace, genannt ADA.

Josephine Cochran (1839-1913) Erfinderin des Geschirrspülers

Geboren wurde sie in Amerika. Sie war die Erfinderin des Geschirrspülers. 1886 erhielt sie das Patent auf einen mechanisch betriebenen Geschirrspüler. Sie war eine sehr reiche Frau. Sie ärgerte sich darüber, dass ihre Angestellten beim Abwaschen so viel Geschirr zerbrachen. Das veranlasste sie dazu, den Geschirrspüler zu bauen. Auf der Weltausstellung 1983 in Chicago gewann sie den Preis für „die beste mechanische Konstruktion, Haltbarkeit und Zweckentsprechung“.

Mary Anderson (1866-1953) Erfinderin des Scheibenwischers

Mary Anderson war auch eine Amerikanerin. Ihre Erfindung waren die Scheibenwischer, die heute zur Standardausführung bei Automobilen gehören. 1903 erhielt sie das Patent für die erste funktionierende Scheibenwischanlage der Welt.

2.2 Biographien (20. - 21. Jahrhundert)

Grace Murray Hopper (1906-1992) Pionierin im Bereich der Informatik Sie war die Erfinderin des Computer-Compilers und der Programmiersprache COBOL. Hopper war Mathematikerin. Während des zweiten Weltkrieges ging sie zur amerikanischen Luftwaffe. Dort lernte sie die Computerprogrammierung. Nach dem Krieg arbeitete sie an der Universität in Harvard. In dieser Zeit erfand sie die Computer-Compilers, eine Programmiersprache, die dann in eine Maschinensprache übertragen wurde. Das war ein wesentlicher Schritt für die Informatik. Durch diese neue Errungenschaft mussten die Programmierer nicht mehr aufwendige Programme schreiben. Auch bei der Entwicklung der Programmiersprache COBOL war Grace Hopper beteiligt. Die Sprache gilt als erste benutzerInnenfreundliche Programmiersprache. 1969 wurde sie in den USA als erste Frau unter „Man of the Year“ ausgezeichnet.

Marga Faulstich (1915-1998) Erfinderin von optischen Gläsern

Marga Faulstich war Glaschemikerin. Sie arbeitete für die Schott-Glaswerke und entwickelte in dieser Zeit 300 Typen von optischen Gläsern. Um die 40 Patente tragen ihren Namen. Sie war unter anderen die erste weibliche Führungskraft in dem Unternehmen. Zunächst entwickelte sie dünne Schichten, die heute noch bei Sonnenbrillen angewendet werden. Ihre Karriere begann als Hilfskraft; danach arbeitete sie als Laborantin, wissenschaftliche Assistentin und schließlich wurde sie Wissenschaftlerin. Im Jena-Werk setzte sie ihre Forschung und Entwicklung neuer optischer Gläser fort. Weiters widmete sie ihre Forschung den Mikroskopen und Ferngläsern. 1973 wurde sie für die Erfindung des Leichtgewichts-Brillenglases SF 64 international geehrt.

Hedy Lamarr - Hedwig Kiesler (1914-2000) Erfinderin der Funkfernsteuerung

Lamarr war österreichische Filmschauspielerin. Zusammen mit ihrem Kollegen Antheil (8.7.1900 - 12.2.1959) erfand sie die Fernsteuerung. Ihre Idee entstand durch eine Streichholzschachtel und deren Inhalt; es diente als Modellbaukasten. Lamarrs technischer Vorschlag war ein Gerät zur abhörund störungssicheren Funkfernsteuerung, mit dem Torpedos gelenkt werden. Der Steuerbefehl sollte nicht auf einer, sondern auf unterschiedlichen Frequenzen übermittelt werden. Einer der Gründe war es, die Sequenz bei Sender und Empfänger zu synchronisieren. Durch diese geniale Idee sind GSM-Mobiltelefone und Notebooks heute im Einsatz.

Cécile Vogt, geb. Mugnier (1875-1962) war die weltweit bedeutendste Hirnforscherin und Wegbereiterin für Frauen in männlich dominierte Bereiche der (Natur-) Wissenschaft. Sie schuf den Beruf der technischen Assistentin.

Sonja Kowalewski (1850-1891) war die erste Universitätsprofessorin für Mathematik, verfasste bahnbrechende Arbeiten über partielle Differentialgleichungen und Kreiseltheorie, Preisträgerin der französischen Akademie der Wissenschaften.6

In der Geschichte haben Frauen immer wieder bewiesen, dass sie in der Lage waren, Probleme zu lösen, gestützt auf Erfahrungen in ihrer unmittelbaren Umgebung, ihr Improvisationstalent, ihren Erfindungsreichtum,

ihre Anpassungsfähigkeit und Kompetenz bei der Lösung von Problemen, obwohl ihnen enorme Hindernisse in den Weg gelegt wurden.7 Trotzdem blieben ihnen die Bereiche Industriedesign, Maschinenbau und Technik weiterhin verschlossen.

2.3 Weitere Forschungsgebiete von Frauen

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten8

3. THEORETISCHE ANALYSE

3.1 GENDER MAINSTREAMING

„Gender Mainstreaming besteht in der (Re-)Organisation, Verbesserung, Entwicklung und Evaluierung der Entscheidungsprozesse, mit dem Ziel, dass die an politischer Gestaltung beteiligten Akteurinnen und Akteure den Blickwinkel der Gleichstellung zwischen Frauen und Männern in allen Bereichen und auf allen Ebenen einnehmen.“9 (Europarat, Mai 1998)

3.1.1 Begriffserklärung „Gender“ - „Mainstreaming“

Mit dem Begriff „Gender“ (engl.) sind die psychologischen, sozialen und kulturellen Strukturen in der Gesellschaft gemeint, die auf Basis der Geschlechtszugehörigkeit unterschiedlich zugeschrieben werden. Gender bezieht sich auf Beziehungen innerhalb der Geschlechter. In der englischen Sprache ist es möglich, begrifflich zwischen biologischen Geschlechtszugehörigkeiten (sex) und den sozialen Dimensionen (gender) zu unterscheiden, während es im Deutschen nur das Wort „Geschlecht“ gibt, das für beide Aspekte benutzt wird. Das biologische und soziale Geschlecht sind nicht identisch, jedoch eng miteinander verbunden.10 Mainstreaming bedeutet, dass man zum Beispiel geschlechtsspezifische Sichtweisen in allen gesellschaftlichen Bereichen berücksichtigt. Bei Gender Mainstreaming geht es um die Gleichbehandlung der Geschlechter in allen gesellschaftlichen Bereichen. Frauen und Männer sollen die gleichen Chancen im gesellschaftlichen, kulturellen, politischen und wirtschaftlichen Leben haben. Gleichstellung bezweckt, sowohl die Lebensqualität zu verbessern, als auch die Freiheit zu bekommen, sich eigene Lebensräume zu schaffen.11

Der Begriff Genderpolitik statt Frauenpolitik will verdeutlichen:

- Es geht um Frauen und Männer und um das Verhältnis zwischen den Geschlechtern. Gender Mainstreaming wird zu einer Gemeinschaftsaufgabe von Frauen und Männern zur Verbesserung der Arbeits- und Lebensqualität beider Geschlechter.
- Es geht also um mehr Geschlechterdemokratie für beide, auch dort, wo Männer benachteiligt sind.12

3.1.2 Berufsorientierung für Mädchen in technischen Berufen

Gesellschaftliche Institutionen reproduzieren und tradieren gesellschaftlich geformte Geschlechterrollen sowie Geschlechterbeziehungen durch Gesetze und den Zugang zu Ausbildungs- und Berufsmöglichkeiten. Diese geschlechtsspezifische Segregation betrifft fast alle Lebensbereiche und führt zu Ungerechtigkeiten innerhalb der Gesellschaft.

Gender Mainstreaming geht davon aus, dass die Geschlechterverhältnisse hierarchisch organisiert sind und dass das Geschlecht Einfluss auf Arbeit, Geld und Macht hat. Dies äußert sich unter anderem dadurch, dass politische Programme, Maßnahmen und Dienstleistungen sich an männlichen Leitvorstellungen orientieren.13

Ziel des Gender Mainstreaming ist es, Veränderungen in der Politik und in den Organisationen zu Gunsten von Chancengleichheit und Geschlechtergleichheit herbei zu führen.

Die Forderungen von Gender Mainstreaming sind:

- Abschied vom Mythos der Geschlechterneutralität, politische Maßnahmen und Entscheidungen zur Chancengleichheit, bewusste Reflexion der Auswirkung von Planungen auf Frauen und Männer.
- Es wird von einer geschlechtsneutralen Betrachtung der Mitarbeiterschaft zu Gunsten einer bewussten Reflexion des Geschlechtsverhältnisses am Arbeitsplatz Abstand genommen.14

Leider fehlen Mädchen und jungen Frauen in der Gesellschaft weibliche Vorbilder. Eine geschlechtsspezifische Berufsorientierung ist aber unumgänglich, weil sich die Lebenslage und Lebensführung der Frauen gerändert hat. Grimm ist der Meinung, dass der Weg, den Frauen gehen, nach dem „weiblichen Geschlecht“ aufgebaut ist; das fängt an mit der Ausbildung, geht auf den Beruf über (eingeschränkte Berufswahl) und endet mit der Partnerschaft und Familiengründung.15 Die Berufsorientierung ist für Mädchen und junge Frauen eine neue Chance, im Bereich der Berufsplanung andere Wege zu gehen, indem sie sich mit der Berufswahl, ihren Stärken und Interessen auseinandersetzen.

Um Mädchen in den Berufen eine bessere Orientierungshilfe zu geben, sagt eine der von mir befragten Technikerinnen Folgendes: Es „müssten sich verschiedene Institutionen zusammensetzen“, wie z.B. „das BFI, AMS, oder es müssten sonstige Informationsveranstaltungen gemacht werden. Die Mädchen sollten genauer informiert werden, was es gibt, und dann kommt unter Umständen mehr Interesse.“

(Technikerin im Bereich Elektrotechnik, 35 Jahre)

3.1.3 Informationen über technische Berufe

In technischen Berufen sind Frauen in Österreich noch immer stark unterrepräsentiert. Warum ist das so? Was hat die geschlechtsspezifische Berufsorientierung für Mädchen und junge Frauen bewirkt? Diese entscheiden sich nach wie vor für traditionelle Berufe wie Friseurin, Verkäuferin usw. Das Mädchenzentrum in Klagenfurt, ein gemeinnütziger Verein, hat sich die Aufgabe gestellt, Mädchen und junge Frauen über technische Berufe zu informieren. Ziel dieser Institutionen ist es, Mädchen und junge Frauen zu motivieren, technische Berufe auszuüben. Innerhalb dieser Institution werden verschiedene Projekte wie z.B. mut! - Mädchen und Technik - oder FIT - Frauen in die Technik - angeboten. Das Mädchenzentrum bietet Beratungen, Bildung und Berufsorientierung im Bereich der Technik an. Ziel und Strategie der feministischen Mädchenarbeit ist es, eine Verbesserung der Lebensplanung von Mädchen und Frauen innerhalb der Gesellschaft zu erreichen.16

Heilinger sagt, dass Ziel von Mädchenarbeit müsse die „volle Entwicklung der eigenständigen, unabhängigen Persönlichkeit der Mädchen, ihrer Individualität, Ganzheitlichkeit und Selbstbestimmtheit, die Gewährleistung ihrer körperlichen und seelischen Unversehrtheit und ihrer Widerstandskraft.“ sein.17 Durch die Projekte von mut! und FIT werden bei den Mädchen Hemmschwellen und Berührungsängste vor technischen und naturwissenschaftlichen Berufen abgebaut, während zusätzlich das Interesse gefördert und geweckt werden soll. Frauen sollen dadurch motiviert werden, einen technischen Beruf zu wählen, um somit ihre Chancen am Arbeitsmarkt zu verbessern. FIT stellt interessierten Mädchen und Frauen Technikerinnen vor, die sehr erfolgreich waren bzw. sind. Durch das sichtbar machen ihrer Leistungen kann es bei Frauen zu einer Veränderung in ihrem Bewusstsein kommen.

3.1.4 Praktische Anwendungen

Im Jahre 1999 hat die Europäische Union den Begriff „Gender Mainstreaming“ im Vertrag von Amsterdam verankert, in dem es um die Chancengleichheit von Frauen und Männern geht. Ein wesentlicher Aspekt für die Forderung von Chancengleichheit ist das veränderte Rollenverständnis von Frauen und Männern. Die Konsequenz von Gender Mainstreaming ist, dass kein Lebensbereich unberührt bleibt. Ohne die konsequente Anwendung dieser Forderung ist eine Geschlechtergerechtigkeit nicht möglich. Bei der Umsetzung spielen alle gesellschaftlichen Bereiche eine Rolle, wie z.B. die Arbeitswelt, die Kirche, Wissenschaft, Forschung sowie die Bildungs- und Jugendarbeit. In einer Demokratie ist Gleichberechtigung ein unverzichtbarer Bestandteil und deshalb eine Herausforderung für die gesellschaftliche Entwicklung. Dazu gehört auch der Dialog zwischen den Geschlechtern.18

In der europäischen Beschäftigungspolitik gehört Gender Mainstreaming zu den Kernprinzipien. In diesen Prinzipien geht es nicht nur um bloße Frauenpolitik und deren Wunschvorstellung oder um einzelne Gender Zielgruppen. Das Ziel der europäischen Beschäftigungspolitik bezieht sich auf den Kontext der Chancengleichheit im Bereich der Beschäftigung und Ökonomie. Durch Gender Mainstreaming sollen beide Geschlechter gewinnen, anstatt sich zu bekämpfen.19

Weg ist der Meinung, dass das Recht von Frauen auf Arbeit noch immer unter Vorbehalt geschieht. Fakt ist, sagt sie, „dass Arbeitslosigkeit von Männern und ihr Mangel an Erwerbseinkommen gesellschaftlich nach wie vor als schlimmer bewertet werden als die Arbeits- und Erwerbslosigkeit von Frauen. Heute wird das zwar kaum ein (Arbeitsmarkt-) Politiker mehr offen sagen, die Bewusstseinshaltung ist aber noch vorhanden. Ergebnis dieser inneren Haltung sind Denk- und Handlungsblockaden - verbale Zustimmung zu Änderungsbedarf und zu Forderungen, aber Antriebsschwächen bei Planungen und der Umsetzung.“20

Durch die Umsetzung von Gender Mainstreaming sind die Verantwortlichen in der Politik und Wirtschaft angehalten, gleiche Chancen für die Geschlechter in der Arbeitsmarktpolitik zu realisieren. Welche Ziele müssen verdeutlicht werden? Erstens müssen Zuständige und Verantwortliche darüber informiert werden, was der eingeforderte Beitrag des jeweiligen Fachprogramms zum Gleichstellungsziel ist und wie dieser Beitrag zu erbringen ist. Zweitens muss für Zuständige und Verantwortliche sichtbar werden, wer davon profitiert. Damit Gender Mainstreaming positiv umgesetzt werden kann, sind folgende Faktoren notwendig: Problemanalyse als Basis, bessere Konzepte, mehr Effektivität und Innovationen sowie mehr Effizienz.21

3.1.5 Anreize „Bezahlung“

Durch geschlechtsspezifische Unterschiede am Arbeitsmarkt sind Frauen bei der Bezahlung ihrer Erwerbstätigkeit benachteiligt. Ein Grund ist, dass der Arbeitsmarkt in Frauen- und Männerberufe eingeteilt ist und dadurch Lohnunterschiede und geringe Aufstiegschancen für Frauen entstehen. Heute sind Frauen schon höher qualifiziert, doch selbst diese Höherqualifizierung trug nur wenig zu Aufstiegs- und Einkommensmöglichkeiten bei, da Frauen ihre Ausbildung oft nicht im gleichen Maße umsetzen wie Männer. Diese Benachteiligungen sind zum Teil auf die reduzierte Teilzeitarbeit zurück zu führen, die grundsätzlich in weniger qualifizierten Bereichen angeboten wird. Das ist auch ein Grund dafür, warum Frauen weniger berufliche Weiterbildungs- und Aufstiegschancen haben.22

Bei den Frauen ist die Konzentration auf einige wenige traditionelle Frauenberufe weiterhin ausgeprägt. Sehr deutlich sichtbar ist das vor allem bei den weiblichen Lehrlingen. 73% von diesen konzentrieren sich auch heute noch auf zehn Lehrberufe (Einzelhandel, Friseurin, Bürokauffrau, Restaurantfachfrau, Gastronomiefachfrau, Köchin, Hotel- und Gastgewerbeassistentin, Verwaltungsassistenz, Pharmazeutisch- kaufmännische Assistenz und Floristinnen) , unter denen sich laut Statistik im Jahre 2006 keine Produktions- oder technische Berufe befinden.23

Änderungen können nur durch arbeitspolitische Maßnahmen bewirkt werden, indem Frauen „Männerberufe“ ansteuern. Ziel muss es sein, Frauen so zu fördern, dass sie in ihrer Lebensplanung auch technische Berufe anstreben können.

3.1.6 Schnuppertage

Mädchen und junge Frauen sollen möglichst früh im Bereich von Technik ihre Stärken und Interessen kennen lernen, z.B. in Form von Schnuppertagen. Diese beinhalten Berufs- und Lebensplanungen für Frauen. Schnuppertage sollen von Ingenieurinnen durchgeführt werden. Praktische Erfahrungen im Umgang mit Technik, z.B. Computertechnik, bieten Frauen die Gelegenheit, ihr handwerkliches Geschick und ihren technischen Verstand auszutesten und die Grundlagen von der Hardware bis zur Software zu erlernen. Christine Wächter vertritt folgenden Standpunkt: „Schnupperprogramme sollen die Möglichkeit bieten, etwas Praktisches auszuprobieren. Sie können von halbtägigen Betriebserkundungen bis zu einwöchigen Praktika reichen.“24 Neben diesen Aktivitäten soll es betriebliche Informationsveranstaltungen für Schülerinnen geben, bei denen die Betreuung durch Ingenieurinnen erfolgen könnte.25

Diese Maßnahmen führen zum einem dazu, Einblicke in technische Berufe zu bekommen, zum anderen wird für Mädchen und junge Frauen sichtbar gemacht, dass Technik und Frauen kein ambivalentes Verhältnis darstellen. Technikerinnen sollen öffentlich wahrnehmbar und sichtbar werden und nicht mehr als exotische Wesen in „Männerberufen“ präsentiert werden.26 Das implizierte Ziel dabei ist das Sichtbarmachen und Bestärken weiblicher Fähigkeiten und Lebensentwürfe und das Aufzeigen, dass nicht alle Männer technisch begabt sind.

3.1.7 Sommercamps für Mädchen/Interesse für Technik wecken

Eine Absolventin der Fachhochschule Villach, die ich befragt habe, ist darüber hinausgehend der Meinung, dass Mädchen und junge Frauen durch folgende Maßnahmen motiviert werden können, sich mit Technik zu befassen: „Eine Möglichkeit wären Schnuppertage. Diese Tage sollen Einblicke geben, welche technische Berufe es gibt, welche Berufschancen man hat. Es sollte in den Sommerferien Camps geben, die sich mit Technik befassen, ein Bespiel wäre Elektronik. Damit könnte man die Technik den Mädchen näher bringen. Schwerpunkt sollte sein „Frauen in die Technik“. Vielleicht sollte man nachdenken, es verpflichtend zu machen.“ (Technikerin im Bereich Elektronik, 35 Jahre).

Heute sind Mädchen und junge Frauen noch immer von bedeutenden Bereichen in der Gesellschaft ausgeschlossen. Wer an der Technik mitwirkt, hat gesellschaftlichen Einfluss und Macht. Frauen, das belegt die Statistik, sind nach wie vor nur in bestimmten Bereichen der Erwerbstätigkeit anzutreffen. Letztendlich ist es ein weiteres Zeichen der bestehenden Unterdrückung des weiblichen Geschlechtes. Erst durch den freien Zugang zur Technik für Frauen kann es eine geschlechtsunabhängige Entfaltungsmöglichkeit geben. Mit dem Zugang durch Workshops in den Sommercamps würden neue Wege gefunden, die technische Vielfalt für Frauen und Mädchen zu öffnen. Diese Berufsorientierungsprojekte haben das Ziel, eine Erweiterung für Frauen zu schaffen, um ihnen neue Berufe im Bereich des Handwerks und der Technik zu ermöglichen. Diese Erweiterung soll praktisch und nicht nur theoretisch stattfinden. So wird den Mädchen die Möglichkeit geboten, sich praktische Fertigkeiten und Fähigkeiten anzueignen, damit die Unabhängigkeit und das Selbstbewusstsein gefördert werden können.27

3.1.8 Zusammenfassung

Durch „Gender Mainstreaming“ haben sich teilweise die gesellschaftlichen Strukturen verändert. Zum einen werden die alten Strukturen für Männer und Frauen verbessert, zum anderen versucht man, die gesamte Gesellschaft mit einzubeziehen. Es werden Maßnahmen gesetzt, die für beide Geschlechter in der Gesellschaft nachvollziehbar sind. Im 21. Jahrhundert müssen Gender Maßnahmen konsequenter umgesetzt werden, da nur so die strukturelle Benachteiligung der Geschlechter aufgehoben werden kann. Gender

Mainstreaming ist also kein Modewort, in der jede/r machen kann, was er/sie möchte. Ziel ist es vor allem, der Benachteiligung von Frauen in der Gesellschaft entgegen zu wirken und bessere Rahmenbedingungen für diese zu schaffen. Das bedeutet aber auch, dass es Veränderungen zwischen den Geschlechtern geben muss. Dadurch kann verhindert werden, nur die Situation der Frau alleine zu reformieren.

3.2 GESCHLECHTERSPEZIFISCHE SOZIALISATION

„Sozialisation ist zu verstehen „als der Prozess der Entstehung und Entwicklung der Persönlichkeit in wechselseitiger Abhängigkeit von der gesellschaftlichen vermittelten sozialen und materiellen Umwelt. Vorrangig thematisch ist dabei… wie sich der Mensch zu einem gesellschaftlich handlungsfähigen Subjekt bildet“.28

3.2.1 Die Rolle des Elternhauses

Die Sozialisation hat sich in den letzten Jahren gravierend verändert. Die traditionelle Kleinfamilie rückt immer mehr in den Hintergrund. Der Begriff „Familie“ umfasst auch Patchworkfamilien und Alleinerziehende. Im 20. Jahrhundert hat sich die Rolle der Frau im sozialen, beruflichen und gesellschaftlichen Bereich verändert. Die Bildung gegenüber dem Mann verbesserte sich erheblich. Trotzdem ist die Stellung der Frau in der Wirtschaft nicht so angesehen wie die des Mannes.

[...]


1 Vgl. Jaffé 2003, S. 12

2 Vgl. Schmölzer 1990, S. 68-69

3 Ebd., S. 241

4 Vgl. Berghahn 1984, S. 7

5 Holland 2007, S. 23

6 Vgl. Berghan [u.a.] 1984, S. 253-254

7 Vgl. Jaffé 2003, S. 202

8

8 Vgl. www.w-fforte.at

9 www.gendermainstreaming.at/GM/index.html

10 Vgl.http://www.genderhealth.ch/html/it/glosssar/index.php - „Männliche“ und „weibliche Eigenschaften, Fertigkeiten und Lebensweisen knüpfen teilweise an die biologischen Unterschiede zwischen den Geschlechtern an, z.B. an die Fähigkeit, Kinder zu gebären, sie sind jedoch nicht vollständig auf biologische Notwendigkeiten zurückzuführen.

11 http://www.frauen.bka.gv.at

12 Eberhardt 2003, S. 14

13 Ebd., S. 16

14 Ebd., S. 16

15 Vgl. Grimm 2005, S. 21

16 Ebd., S. 38

17 Heiliger 1993, S. 24

18 Vgl. Jansen [u.a.] 2003, S. 7-19

19 Vgl. Weg 2003, S. 175

20 Ebd., S. 175

21 Ebd., S. 177-178

22 Vgl. Leitner [u.a.] 2000, S. 29

23 Vgl. Bundeskanzleramt-Frauen: Frauen und Männer in Österreich 2007, S. 27-77

24 Wächter 2001, S. 243

25 Ebd., S. 243

26 Ebd., S. 243

27 Vgl. Grimm 2005, S. 94

28 Vgl. Hurrelmann 1980, S. 51

Ende der Leseprobe aus 101 Seiten

Details

Titel
Technikerinnen zwischen normativem Anspruch und gesellschaftlicher Realität am Beispiel Kärntens
Hochschule
Alpen-Adria-Universität Klagenfurt  (Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung)
Note
2
Autor
Jahr
2009
Seiten
101
Katalognummer
V169776
ISBN (eBook)
9783640896646
ISBN (Buch)
9783640896783
Dateigröße
2474 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Technik, Beruf, Bildung, Frauen, Technikerinnen, Pionierinnen, Gender, Berufsorientierung, Sozialisation, Vorbilder
Arbeit zitieren
MMag. Rosemarie Blasi (Autor), 2009, Technikerinnen zwischen normativem Anspruch und gesellschaftlicher Realität am Beispiel Kärntens, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/169776

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