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Begriffe und Konten der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung

VGR verständlich erklärt

Titel: Begriffe und Konten der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung

Skript , 2010 , 14 Seiten

Autor:in: Diplom-Volkswirt Manfred Wünsche (Autor:in)

Didaktik - VWL
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Das Skript enthält alle wichtigen Begriffsdefinitionen der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung und erklärt in einfacher, anschaulicher Weise das Kontensystem der VGR und vermittelt die Zusammenhänge zwischen den Konten mit der zugehörigen Formeldarstellung.
Für jede Prüfung, in der VGR-Wissen abgefragt wird, ist man mit diesem Skript auf der sicheren Seite, weil was verstanden ist, braucht nicht mühsam auswendig gelernt werden. Zum Schluss gibt es noch eine zusammenfassende Übersicht der Begriffsdefinitionen als Paukpaper für die heiße Lernphase, gerade für Multiple-Choice-Prüfungen die ideale Vorbereitung.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Die drei Seiten der VGR

1.1 Entstehungsrechnung

1.2 Verwendungsrechnung

1.3 Verteilungsrechnung

2. Konten der VGR

2.1 Nationales Produktionskonto

2.1.1 Nationales Produktionskonto (1)

2.1.2 Nationales Produktionskonto (1a)

2.1.3 Nationales Produktionskonto (1b)

2.1.4 Nationales Produktionskonto (2)

2.1.5 Nationales Produktionskonto (3)

2.2 Nationales Einkommenskonto

2.2.1 Nationales Einkommenskonto (1)

2.2.2 Nationales Einkommenskonto (2)

2.2.3 Nationales Einkommenskonto (3)

2.2.4 Zusammengefasstes Nationales Einkommenskonto

2.3 Nationales Vermögensänderungskonto

2.4 Auslandskonto

3. Sektorale Funktionskonten

3.1 Sektor Unternehmen

3.2 Sektor Staat

3.3 Sektor Haushalte

Zielsetzung & Themen

Dieses Dokument bietet ein strukturiertes Prüfungstraining zur Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung (VGR), das die zentralen ökonomischen Kreisläufe und Kontenmodelle verständlich aufbereitet. Ziel ist es, den Lesern eine methodische Basis zur Analyse makroökonomischer Zusammenhänge zu vermitteln, indem komplexe buchhalterische Zusammenhänge der drei Wirtschaftssektoren Unternehmen, Staat und Haushalte transparent dargestellt werden.

  • Grundlagen der Entstehungs-, Verwendungs- und Verteilungsrechnung.
  • Systematik der doppelten Buchführung in den nationalen Konten.
  • Differenzierung zwischen Produktions-, Einkommens- und Vermögensänderungskonten.
  • Analyse der sektoralen Funktionskonten für Unternehmen, Staat und Haushalte.
  • Systematische Aufbereitung der Begriffe und Definitionen der VGR.

Auszug aus dem Buch

Die drei Seiten der VGR

Traditionell wird in der VGR zwischen Entstehungsrechnung (Wie ist die Produktion bzw. das Einkommen entstanden?), Verwendungsrechnung (Wofür wird die Produktion bzw. das Einkommen verwendet?) und Verteilungsrechnung (Wie wird die Produktion bzw. das Einkommen verteilt?) unterschieden, und dies sowohl auf gesamtwirtschaftlicher Ebene als auch in den einzelnen Sektoren der Volkswirtschaft.

Ausgangspunkt der Entstehungsrechnung ist der Produktionswert zu Herstellungspreisen, d. h. die Umsätze (zu Marktpreisen) der Unternehmen (und Haushalte) werden um den Produkten direkt zurechenbare staatliche Einflüsse korrigiert. Gütersteuern wirken preiserhöhend, müssen daher abgezogen werden, und Gütersubventionen wirken preissenkend, müssen daher hinzugerechnet werden.

Zieht man nun vom Produktionswert (zu Herstellpreisen) die Vorleistungen ab, ergibt sich die Bruttowertschöpfung der Volkswirtschaft. Rechnet man dann die Gütersteuern wieder hinzu und zieht die Gütersubventionen wieder ab, ergibt sich das Bruttoinlandsprodukt.

Warum werden an dieser Stelle die Nettogütersteuern (d. h. Gütersteuern minus Gütersubventionen) wieder hinzugerechnet, wo wir sie doch gerade eben erst abgezogen haben? Der Grund liegt darin, dass für die Produktionssicht interessant ist, welcher Wert tatsächlich produziert wurde (zu Herstellungspreisen), für die Einkommenssicht jedoch interessanter ist, welche Markteinkommen (zu Marktpreisen) entstanden sind.

Zusammenfassung der Kapitel

Die drei Seiten der VGR: Einführung in die methodische Unterteilung der gesamtwirtschaftlichen Betrachtung in Entstehung, Verwendung und Verteilung von Einkommen und Produktion.

Konten der VGR: Detaillierte Erläuterung des Systems der doppelten Buchführung innerhalb der volkswirtschaftlichen Konten, unterteilt in Produktions-, Einkommens- und Vermögensänderungskonten.

Sektorale Funktionskonten: Spezifische Aufschlüsselung der ökonomischen Aktivitäten für die Sektoren Unternehmen, Staat und Haushalte sowie deren Verflechtungen.

Schlüsselwörter

Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung, Entstehungsrechnung, Verwendungsrechnung, Verteilungsrechnung, Produktionswert, Bruttoinlandsprodukt, Vorleistungen, Nettowertschöpfung, Volkseinkommen, Sektoren, Haushalte, Staat, Unternehmen, Kontensystem, Makroökonomie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit dient als strukturiertes Training für die Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung (VGR) und erklärt deren grundlegende Konzepte, Kontenstrukturen und methodischen Herangehensweisen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die VGR-Kreisläufe (Entstehung, Verwendung, Verteilung), die Kontenlogik sowie die sektorale Analyse von Unternehmen, Staat und Privaten Haushalten.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, Studierenden und Interessierten die logische Verknüpfung der volkswirtschaftlichen Kennzahlen durch eine anschauliche Darstellung der doppelten Buchführung näherzubringen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die Methode der buchhalterischen Darstellung und Systematik, um komplexe ökonomische Ströme in tabellarische Kontenmodelle zu übersetzen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden sukzessive die verschiedenen Kontenarten (Produktion, Einkommen, Vermögen) auf nationaler Ebene sowie die spezifischen Funktionskonten der einzelnen Sektoren detailliert hergeleitet.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem das Bruttoinlandsprodukt, Vorleistungen, Nettowertschöpfung, das Inländer- und Inlandskonzept sowie die verschiedenen Konsum- und Investitionsbegriffe.

Warum unterscheidet die VGR zwischen Inlandskonzept und Inländerkonzept?

Die Unterscheidung ist notwendig, um sowohl die wirtschaftliche Leistung innerhalb der geografischen Landesgrenzen (Inland) als auch das tatsächliche Einkommen der ansässigen Bürger (Inländer) korrekt abzubilden.

Was ist der Zweck des "Sektors Ausland" in den VGR-Konten?

Der Sektor Ausland dient als notwendige Gegenbuchung, um das System der doppelten Buchführung in sich geschlossen zu halten und alle grenzüberschreitenden Transaktionen vollständig zu erfassen.

Warum gilt der Staatskonsum oft als problematisch in der VGR?

Die Behandlung als "Staatskonsum" nach dem Ausgabenkonzept wird oft kritisiert, da sie Investitionen des Staates in Bildung oder Infrastruktur primär als Verbrauch darstellt, was die ökonomische Wirkung dieser Ausgaben nur unzureichend abbildet.

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Details

Titel
Begriffe und Konten der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung
Untertitel
VGR verständlich erklärt
Veranstaltung
-
Autor
Diplom-Volkswirt Manfred Wünsche (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
14
Katalognummer
V171403
ISBN (eBook)
9783640908226
ISBN (Buch)
9783640908066
Sprache
Deutsch
Schlagworte
VGR Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung Produktionskonto Bruttoinlandprodukt Wertschöpfung Entstehungsrechnung Verwendungsrechnung Verteilungsrechnung Wirtschaftssektor
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Diplom-Volkswirt Manfred Wünsche (Autor:in), 2010, Begriffe und Konten der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/171403
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  14  Seiten
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