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Entwicklung von Kennzahlensystemen für die Logistik

Titel: Entwicklung von Kennzahlensystemen für die Logistik

Seminararbeit , 2003 , 16 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Manuel Koch (Autor:in)

BWL - Beschaffung, Produktion, Logistik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Logistik betrachtet das Unternehmen als Fließsystem, da sich sowohl innerhalb der Unternehmung als auch zwischen ihr und ihren Partnern ein ständiger Fluss von Objekten (Güter, Informationen, Gelder, Personen) vollzieht. 1 Die zentrale Aufgabe der Logistik besteht im effektiven und effizienten Management dieser Objektflüsse. Das Controlling, das in diesem Rahmen als Logistik-Controlling auftritt, trägt eine unterstützende Funktion, indem es das Logistikmanagement mit entscheidungsrele- vanten Informationen versorgt und die logistischen Prozesse koordiniert. Zu diesen Aufgaben gehören u.a. die Gestaltung eines auf die Logistik ausgerichteten Kosten- und Leistungsrechnungssystems und die laufende Kontrolle, Planung und Steuerung der Wirtschaftlichkeit logistischer Tätigkeiten. 2 Ein grundlegendes Instrument zur Erfüllung dieser Aufgaben sind Kennzahlen. Mit ihrer Hilfe lassen sich Ziele und Vorgaben eindeutig formulieren, Abweichungen frühzeitig erkennen, Mitarbeiterleistungen beurteilen und Ergebnisse messen. Die Aufgabe des Controllings besteht darin, diese Kenngrößen zu ermitteln, sie zu einem geschlossenen System zu verbinden und dieses ständig auf die veränderten Umstände abzustimmen. 3 Die Entwicklung eines solchen Kennzahlensystems für die Logistik ist Gegenstand der vorliegenden Arbeit. Da aufgrund der beträchtlichen Schwierigkeiten und Anfor- derungen ein hoher praktischer Bedarf existiert und viele der bisher in der Literatur erschienenen Ansätze nicht überzeugend sind, besitzt dieses Thema Aktualität und Relevanz. 4 Vor diesem Hintergrund besteht das wesentliche Anliegen des vorliegenden Beitra- ges in der Klärung der folgenden Fragestellungen:

- Was sind Logistik-Kennzahlen?

- Was ist ein Logistik-Kennzahlensystem?

- Welche Anforderungen stellt die Logistik an ein Kennzahlensystem?

- Welche Methoden zur Herleitung von Kennzahlensystemen für die Logistik liefert die Wissenschaft?

- Führen die vorgeschlagenen Ansätze zu Kennzahlensystemen, die den Anforderungen der Logistik genügen?

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Problemstellung

2 Kennzahlensysteme als Instrument des Logistik-Controllings

2.1 Kennzeichnung von Kennzahlen

2.1.1 Klassifizierung von Kennzahlen

2.1.2 Funktionen und Grenzen von Kennzahlen

2.2 Kennzeichnung von Kennzahlensystemen

2.2.1 Merkmale und Struktur von Kennzahlensystemen

2.2.2 Anforderungen und Probleme eines Logistik-Kennzahlensystems

3 Methoden zur Generierung eines Kennzahlensystems für die Logistik

3.1 Ansätze zur Ableitung von Logistik-Kennzahlen

3.2 Darstellung eines Gegenstromverfahrens zur Entwicklung eines Logistik-Kennzahlensystems

3.2.1 Ableitung von Top-down-Kennzahlen aus der Logistikstrategie

3.2.2 Ableitung von Bottom-up-Kennzahlen aus den Logistikprozessen

3.2.3 Zusammenführung der Top-down- und Bottom-up-Kennzahlen

4 Beurteilung der Entwicklungsansätze

Zielsetzung und Themen

Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung systematischer Kennzahlensysteme für das Logistik-Controlling, um die Effizienz und Wirtschaftlichkeit logistischer Fließsysteme transparent und steuerbar zu machen. Die zentrale Forschungsfrage untersucht, welche methodischen Ansätze existieren, um Kennzahlensysteme zu generieren, die den spezifischen logistischen Anforderungen gerecht werden.

  • Grundlagen und Klassifizierung von Logistik-Kennzahlen
  • Strukturelle Analyse von Kennzahlensystemen
  • Anforderungen an ein effektives Logistik-Kennzahlensystem
  • Gegenstromverfahren als methodischer Integrationsansatz
  • Kritische Evaluation bestehender Entwicklungsansätze

Auszug aus dem Buch

3.2.2 Ableitung von Bottom-up-Kennzahlen aus den Logistikprozessen

Um die Realisierbarkeit der strategischen Ziele zu überprüfen, werden Kennzahlen des Leistungssystems der Unternehmung benötigt, das den zweiten Ansatzpunkt des Gegenstromverfahrens darstellt. Die Voraussetzung dafür besteht in einer gründlichen Untersuchung der Eigenschaften des Leistungssystems, die sich auf die Material- und Warenflüsse beziehen. Die daraus abzuleitenden Kennzahlen liefern Hinweise für die Auswahl von Steuerungsmaßnahmen und ermöglichen eine Identifizierung von Koordinationsbedarfen und eine Beurteilung der bereits ermittelten Top-down-Größen. Die Analyse des Leistungssystems erfolgt prozessbezogen; d.h., der Input, die Struktur sowie der Output der logistischen Leistungsprozesse werden anhand der Systemmerkmale Komplexität und Dynamik untersucht.

Anhand des Merkmals der Komplexität lässt sich die Vielfältigkeit und Vielschichtigkeit des Leistungssystems bewerten. Untersucht man z.B. die Beschaffungslogistik als Teilbereich des logistischen Gesamtsystems, so gilt: Je mehr Prozesse (kommissionieren, lagern, etc.) abzuarbeiten und je heterogener die dafür erforderlichen Tätigkeiten sind, desto höher ist der Komplexitätsgrad dieses Teilsystems. Dies wiederum führt zu erhöhten Anforderungen an die Koordination.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Problemstellung: Dieses Kapitel führt in die Rolle der Logistik als Fließsystem ein und erläutert die Notwendigkeit von Kennzahlensystemen für das Logistik-Controlling zur effizienten Steuerung.

2 Kennzahlensysteme als Instrument des Logistik-Controllings: Es werden die begrifflichen Grundlagen sowie die Funktionen von Kennzahlen dargelegt und die Notwendigkeit von Systemen zur Vermeidung isolierter Fehlinterpretationen hervorgehoben.

3 Methoden zur Generierung eines Kennzahlensystems für die Logistik: Hier werden deduktive, induktive und simulative Ansätze diskutiert und ein kombiniertes Gegenstromverfahren zur ganzheitlichen Systementwicklung vorgestellt.

4 Beurteilung der Entwicklungsansätze: Das Kapitel schließt mit einer kritischen Reflexion der vorgestellten Methoden hinsichtlich ihrer Anwendbarkeit und Akzeptanz in der Praxis.

Schlüsselwörter

Logistik-Controlling, Kennzahlensysteme, Logistikstrategie, Gegenstromverfahren, Top-down, Bottom-up, Prozessanalyse, Komplexität, Dynamik, Zielkonsistenz, Leistungssystem, Steuerungsmaßnahmen, Logistikkosten, Unternehmenssteuerung, Effizienz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Konzeption und dem Aufbau von Kennzahlensystemen, die speziell auf die Anforderungen und Prozesse der Logistik in einem Unternehmen zugeschnitten sind.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Arbeit umfasst die Definition von Kennzahlen, den Vergleich verschiedener Systemstrukturen, die Ableitungsmethoden (Top-down/Bottom-up) und die kritische Beurteilung dieser Ansätze im logistischen Kontext.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist die Bereitstellung einer fundierten Vorgehensweise, mit der ein Logistik-Controlling ein eigenes, passgenaues Kennzahlensystem für das Unternehmen entwickeln kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Herleitung verwendet?

Die Arbeit fokussiert auf das sogenannte Gegenstromverfahren, das sowohl deduktive (strategieorientierte) als auch induktive (prozessorientierte) Ansätze miteinander verknüpft.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die Grundlagen von Kennzahlen erarbeitet, anschließend die Methoden zur Generierung von Kennzahlensystemen detailliert analysiert und schließlich deren Vor- und Nachteile kritisch bewertet.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Zentrale Begriffe sind Logistik-Controlling, Gegenstromverfahren, Kennzahlensysteme, Komplexität, Dynamik und Strategieumsetzung.

Wie unterscheidet sich das Gegenstromverfahren von rein deduktiven Ansätzen?

Im Gegensatz zu rein deduktiven Ansätzen, die nur von oben nach unten (Strategie) agieren, bezieht das Gegenstromverfahren durch Bottom-up-Informationen aus den Prozessen die operative Realisierbarkeit mit ein.

Welche Rolle spielt die Komplexität bei der Prozessanalyse?

Die Komplexität dient als Indikator für den Koordinationsbedarf; je heterogener und umfangreicher die logistischen Teilprozesse sind, desto detaillierter müssen die Kennzahlen das Leistungssystem abbilden.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Entwicklung von Kennzahlensystemen für die Logistik
Hochschule
Christian-Albrechts-Universität Kiel  (Institut für Betriebswirtschaftslehre)
Veranstaltung
Supply Chain als Gegenstand von Controlling und Kostenmanagement
Note
2,3
Autor
Manuel Koch (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2003
Seiten
16
Katalognummer
V17182
ISBN (eBook)
9783638218177
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Entwicklung Kennzahlensystemen Logistik Supply Chain Gegenstand Controlling Kostenmanagement
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Manuel Koch (Autor:in), 2003, Entwicklung von Kennzahlensystemen für die Logistik, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/17182
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Leseprobe aus  16  Seiten
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