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Handelsentwicklung - Betriebsformen, Standorte, Betriebsstrukturen und Zukunftstrends

Titel: Handelsentwicklung - Betriebsformen, Standorte, Betriebsstrukturen und Zukunftstrends

Seminararbeit , 2008 , 23 Seiten

Autor:in: Sylvia Lorenz (Autor:in)

BWL - Handel und Distribution
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Seit eh und je ist der Handel zur Bedarfsdeckung ein wichtiger Bestandteil der Menschheit und wird auf Grund der fortschreitenden Entwicklung der letzten Jahrhunderte durch einen lokalen, regionalen und internationalen Güteraustausch gekennzeichnet. Nicht nur in der Größe der Handelsbeziehungen werden Veränderungen deutlich, sondern auch durch strukturelle Merkmale des Handels. In der vorliegenden Arbeit wird sich speziell auf die in Deutschland seit dem Zweiten Weltkrieg ablaufende Entwicklung im Einzelhandel bezogen. Zunächst werden verschiedene Formen von Betrieben definiert, welche je nach Bedarfsgruppen und Bedarfsstufen zu unterscheiden sind. Folgend werden Standorte aufgezeigt, welche die Betriebsformen wählen. Des Weiteren wird in Anbetracht der Einzelhandelsentwicklung dargestellt, inwiefern sich die Strukturen der Betriebe herausbildeten und welchen Einfluss das auf die Wahl des Standortes hatte. Es werden Vor- und Nachteile heutiger Einzelhandelsagglomerationen beschriebnen und verschiedene Geschäftszentren aufgezeigt. Letztlich sind zukünftige Trends in der Entwicklung im Einzelhandel zu nennen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Definition Einzelhandel

3 Betriebsformen des Einzelhandels

3.1 Betriebsformen

3.2 Gliederung der Bedarfsgruppen

3.3 Gliederung der Bedarfsstufen

4 Standortfunktionen

4.1 Standortwahl der Betriebsformen im Lebensmittel- Einzelhandel

4.2 Standortwahl der Betriebsformen im Bekleidungseinzelhandel

4.3 Standortwahl der Betriebsformen im Möbeleinzelhandel

4.4 Standortwahl von Mehrbetriebsunternehmen- Filialen

5 Einzelhandelsentwicklung in Deutschland

6 Einzelhandelsagglomeration und geplante Geschäftszentren

6.1 Shopping Center

6.2 Urban Entertainment Center (UEC)

6.3 Factory Outlet Center (FCO)

7 Zukunftstrends im Einzelhandel

8 Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Seminararbeit analysiert die Entwicklung des Einzelhandels in Deutschland seit dem Zweiten Weltkrieg, wobei der Fokus auf der Veränderung von Betriebsformen, der Standortwahl und der Entstehung von Agglomerationen liegt.

  • Strukturelle Transformation der Betriebsformen im Einzelhandel.
  • Einflussfaktoren der Standortwahl für verschiedene Handelszweige.
  • Entwicklung des Einzelhandels in Ost- und Westdeutschland.
  • Bedeutung und Merkmale moderner Geschäftszentren wie Shopping Center und Factory Outlet Center.
  • Zukunftstrends und die zunehmende Fusion von Freizeit und Konsum.

Auszug aus dem Buch

3 Betriebsformen des Einzelhandels

Die Entwicklung des Einzelhandels ist vor allem durch die Entstehung von großen Betriebsformen gekennzeichnet, welche sich nach „Größe, Bedienungsform, Sortiment und Preisniveau“ unterscheiden. (KULKE 1998, S. 165-168) HEINEBERG grenzt hierbei primäre und sekundäre Merkmale (vgl. Abb. 1). Unter primären Merkmalen wird in erster Linie „die Raumverteilung der Einrichtungen (absolute und relative Häufigkeitsverteilungen, Standortverteilungen), betriebswirtschaftliche Merkmale (z.B. Betriebsgrößen, Sortimentsdimensionen, Branchendifferenzierung) und Einzugsbereiche (räumliche Reichweite, Einwohner etc.)“ (HEINEBERG 2003, S. 187) verstanden. Zu den sekundären Merkmalen gehören „Physiognomische Merkmale (z.B. „Aufmachung“ der Geschäftsfassaden, Art der Außenreklame), Grundstücks- und Mietpreise, Benutzer-/Besucherverkehr.“ (HEINEBERG 2003, S. 187)

3.1 Betriebsformen

Je nach Verknüpfung der primären Merkmale begründen sich die unterschiedlichen funktionalen Betriebsformen. In Kombination von Sortimentdimensionen und Betriebsgröße (Verkaufsfläche) gliedern sich Einzelhandelsbetriebe nach Sortimentbreite und Sortimentstiefe. Die Breite beschreibt die Anzahl der Warengruppen, wie z.B. Textilien und Kosmetikartikel. Insofern kennzeichnet die Breite mehrere Branchenbereiche. Die Tiefe des Sortiments verweist auf die vielfältige Auswahl innerhalb einer Warengruppe, wie z.B. Größe und Farbe. (KULKE 1998, S. 164) Im Einzelhandel werden demzufolge folgende Betriebstypen unterschieden. Zum einen bestehen Geschäfte mit breiten und flachen Sortiment. Weiterhin werden diese durch Gemischtwarengeschäfte oder durch kleine und mittelgroße Warenhäuser beschrieben. Große Waren- und Versandhäuser charakterisieren sich durch ein breites und tiefes Sortiment. Eine weitere Betriebsform sind Spezialgeschäfte (z.B. für Hüte) mit engen und tiefen Sortiment. Demgemäß lassen sich große Fachgeschäfte, wie Möbelkaufhäuser in diese Betriebsform einordnen. Geschäfte mit engen und flachen Sortiment sind z.B. sehr kleine Läden oder der ambulante Handel, d.h. ohne festen Standort. (HEINEBERG 2003, S. 187)

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Vorstellung der Relevanz des Handels und Abgrenzung des Untersuchungsgegenstandes der Einzelhandelsentwicklung in Deutschland.

2 Definition Einzelhandel: Klärung des Begriffs Handel im funktionellen und institutionellen Sinn.

3 Betriebsformen des Einzelhandels: Differenzierung von Betriebsformen anhand von primären und sekundären Merkmalen sowie nach Bedarfsgruppen und Bedarfsstufen.

4 Standortfunktionen: Analyse der Standortwahlfaktoren für spezifische Handelsbereiche wie Lebensmittel, Bekleidung und Möbel sowie bei Mehrbetriebsunternehmen.

5 Einzelhandelsentwicklung in Deutschland: Historischer Rückblick auf die strukturellen Veränderungen in Ost- und Westdeutschland und die Folgen der Wiedervereinigung.

6 Einzelhandelsagglomeration und geplante Geschäftszentren: Untersuchung der Ursachen für die Konzentration von Handelsbetrieben und Analyse von Shopping Centern, UECs und FCOs.

7 Zukunftstrends im Einzelhandel: Ausblick auf die weitere Entwicklung, geprägt durch Dezentralisierung, Digitalisierung und die zunehmende Verbindung von Freizeit und Konsum.

8 Zusammenfassung: Synthese der wesentlichen Erkenntnisse über den Wandel der Handelsstrukturen und deren Bedeutung für die Raumplanung.

Schlüsselwörter

Einzelhandel, Betriebsformen, Standortwahl, Handelsentwicklung, Einzelhandelsagglomeration, Shopping Center, Bedarfsstufen, Konsum, Dezentralisierung, Warenangebot, Einzelhandelskonzentration, Deutschland, Filialisten, Standortfaktoren, Erlebniseinkauf

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die grundlegenden Entwicklungen und strukturellen Veränderungen des Einzelhandels in Deutschland seit dem Zweiten Weltkrieg.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Themenfelder umfassen die Definition des Einzelhandels, die Typisierung von Betriebsformen, die Standortwahlkriterien sowie die Entwicklung von Agglomerationen und modernen Geschäftszentren.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es aufzuzeigen, wie sich betriebliche Strukturen und Standortentscheidungen im Einzelhandel im Laufe der Zeit verändert haben und welche Faktoren dabei eine Rolle spielen.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse geographischer und wirtschaftswissenschaftlicher Fachpublikationen, um die historische und strukturelle Entwicklung zu rekonstruieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in Definitionen, die Analyse von Betriebsformen, detaillierte Standortfunktionen für verschiedene Branchen sowie die Untersuchung von Geschäftszentren und deren Zukunftstrends.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Betriebsformen, Standortwahl, Einzelhandelsagglomeration, Bedarfsstufen und Handelsentwicklung geprägt.

Warum spielt das Ladenschlussgesetz in Deutschland eine Rolle für UECs?

Das Ladenschlussgesetz schränkt in Deutschland die zeitgleiche Nutzung von Einzelhandels- und Freizeiteinrichtungen in Urban Entertainment Centern ein, was eine Kooperation dieser Bereiche erschwert.

Was unterscheidet Factory Outlet Center von herkömmlichen Einzelhandelsstrukturen?

FCOs sind durch eine Betreiberorganisation und die konzentrierte Ansiedlung von Markenherstellern geprägt, die ihre Waren direkt und mit Preisnachlässen an den Endverbraucher verkaufen.

Wie hat sich die Verkaufsfläche in Deutschland langfristig verändert?

Es lässt sich ein deutlicher Trend zur Vergrößerung der durchschnittlichen Verkaufsfläche pro Betrieb feststellen, einhergehend mit einem Rückgang der Gesamtzahl der Betriebe.

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Details

Titel
Handelsentwicklung - Betriebsformen, Standorte, Betriebsstrukturen und Zukunftstrends
Hochschule
Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald  (Wirtschafts- und Sozialgeographie)
Veranstaltung
Allgemeine Humangeographie
Autor
Sylvia Lorenz (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2008
Seiten
23
Katalognummer
V172243
ISBN (eBook)
9783640920860
ISBN (Buch)
9783640921102
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Betriebsformen Standortwahl Einzelhandelsentwicklung Einzelhandelsagglomeration Shopping Center Urban Entertainment Center Factory Outlet Center
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sylvia Lorenz (Autor:in), 2008, Handelsentwicklung - Betriebsformen, Standorte, Betriebsstrukturen und Zukunftstrends, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/172243
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  23  Seiten
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