Vergleichende Analyse der Elternvorgeschichten im 'Tristan' Gotffrieds von Straßburg und im 'Tristrant' Eilharts von Oberg


Hausarbeit (Hauptseminar), 2008

29 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung
1.1 Zu dieser Arbeit
1.2 Zur Stoffgeschichte des Tristan

2. Vergleichende Analyse
2.1 Einordnung der Elternvorgeschichten in das Gesamtkonzept
2.2 Die Riwalin-Figur bei Eilhart und Gottfried
2.2.1 Die Riwalin-Figur bei Eilhart von Oberg
2.2.2. Die Riwalin-Figur Gottfried von Straßburgs
2.2.3 Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Riwalin-Figuren
2.3 Die Blanscheflur-Figur bei Eilhart und Gottfried
2.3.1 Die Blancheflur-Figur bei Eilhart von Oberg
2.3.2 Die Blancheflur-Figur bei Gottfried von Straßburg
2.3.3 Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Blanscheflur-Figuren

3. Fazit

4. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Zu dieser Arbeit

Die Geschichte von Tristan und Isolde faszinierte seit ihrem Entstehen, wofür die zahlreichen Fassungen und die Rezeptionen ein sicheres Indiz sind. Auch heutzutage ist die Beschäfti­gung mit dem Tristanstoff eine spannende Herausforderung. Deshalb soll in dieser Arbeit versuch werden, die Wertung der Forschung über zwei Fassungen des Tristanstoffes anhand der Elternvorgeschichte Tristans zu überprüfen. Der Vergleich zwischen Gottfrieds Tristan und Eilharts Tristrant lässt hier eine starke Tendenz erkennen. Der Tristan Gottfrieds stelle „einen Höhepunkt der künstlerischen Gestaltung des Tristan-Stoffes überhaupt dar"1, er wird gesehen „als der erste Text des Mittelalters, ja vielleicht des Abendlandes, der die Idee einer tragischen, romantischen Liebe bis in seine interne Semantik hinein voll ergreift"2. Eil- hart von Oberge „mangele es [hingegen] an »Gottfrieds Innerlichkeitsbewältigung«, der Dichter habe zum »geistigen Kern des modernen Liebesromans« kein »inneres Verhältnis gehabt, die »Liebe als oberstes Handlungsmovens« des Helden sei ihm ungeläufig und neu"3. Diese Zitate seien nur exemplarisch als einige unter vielen genannt. In dieser Arbeit werde ich versuchen, diese negative Bewertung Eilharts und die umso positivere Bewertung Gott­frieds anhand der Elternvorgeschichte zu überprüfen. Mit Hilfe einer an die Textstellen nahe angelegten Analyse, bemühe ich mich herauszufinden, ob sich bereits in der Elternvorge­schichte Unterschiede zwischen der Tristan-Fassung Eilharts und Gottfrieds feststellen las­sen. Hierbei werde ich sowohl auf die sprachliche Ausgestaltung eingehen, als mich auch mit der Entwicklung des Liebes-Konzeptes beschäftigen.

Durch einen kurzen Überblick über die Stofftradition sollen grundlegende Schwierigkeiten mit dem Tristanstoff erläutert werden. Im Hauptteil der Arbeit mache ich zuerst den Ver­such, die Stellung der Elternvorgeschichte für den Roman ersichtlich zu machen. Unter 2.2 wird die Riwalin-Figur Gottfrieds der Figur Eilharts vergleichend gegenübergestellt. Ebenso wird die Blanschflur- bzw. Blanschefleur analysiert. In einem abschließenden Fazit werden die wesentlichen Unterschiede zusammengefasst und abschließend bewertet. Dabei hoffe ich, eine Antwort auf folgende Frage zu finden:

Lässt sich bereits in der Elternvorgeschichte der beiden Tristan-Fassungen die Meinung der Forschung bestätigen?

1.2 Zur Stoffgeschichte des Tristan

Der Tristanstoff reicht „auf keltische Quellen zurück"4. Die Geschichte von Tristan und Isolde wurde in zahlreichen Fassungen sowohl thematisiert, als auch variiert. Unter anderem des­halb ergeben sich bei der näheren Betrachtung der Stoffgeschichte einige Probleme.

Zum einen liegt dem modernen Rezipienten keine Urfassung des Tristanstoffes vor. Die bisherige Forschung entwickelte daher aufgrund von Untersuchungen der vorhandenen „französischen Fragmente und des vollständig erhaltenen Eilhartschen Tristrant die [...] These"5, dass es diese Urfassung zwar gegeben habe müsse, sie jedoch nicht mehr existiert. „Diese nicht erhaltene Fassung [...] hat Gertrude Schoepperle aufgrund eines Quellenhinwei­ses bei Béroul Estoire genannt."6 Diesem altfranzösischen Versroman, der ungefähr auf 1150 zu datieren versucht wurde, folgen die drei grundsätzlich zu unterscheidenden Fassungen: der Tristran Bérouls, welcher als Fragment vorliegt, der Tristrant Eilharts von Oberge, der vollständig vorhanden ist und das Fragment des Thomas von Bretagne, ebenfalls lediglich als Fragment verfügbar7. In der Stofftradition wurden die Fassungen Bérouls und Eilharts zusam­men unter einen Begriff gefasst und dem Tristan Thomas von Bretagne gegenübergestellt. „Man hat [diese] beiden Stadien als »version commune« und »version courtoise«, als »spielmännische« und »höfische« Fassung oder ähnlich kontrastiert"8, was sich gleichwohl als intrikat herausgestellt hat. Eine weitere Schwierigkeit liegt in der Datierung der verschie­denen Fassungen und nicht nur bei der Fassung Thomas von Bretagne scheint „die zeitliche Einordnung ein fast verzweifeltes Unterfangen"9.

Die Datierungsversuche reichen von einem sehr frühen Entstehungszeitpunkt bis zu einer späten Datierung um 1190. Diese Problematik spielt auch bei der Wertung der jeweiligen Fassungen eine wichtige Rolle.

Diese Arbeit versucht eine vergleichende Analyse zwischen derTristrant-Fassung des Eilharts von Oberge und dem Tristan Gottfrieds von Straßburg. Wie bereits erwähnt, war und ist der Tristrant Eilharts ein wichtiger Hinweis auf die nicht erhaltene Estoire. Eilharts Werk wird der version commune zugeordnet. Gottfried von Straßburg wird der Stofftradition des Thomas von Bretagne und somit der höfischen Version, der version courtoise zugeordnet. Die Zuordnung Gottfrieds zu Thomas von Bretagne beruht darauf, dass sich Gottfried in seiner Tristan-Fassung auf Thomas als einzig richtige Quelle beruft und sie über alle anderen vorhandenen Tristan-Fassungen erhebt 10. Ein synoptischer Vergleich zwischen Gottfried von Straßburg und Thomas von Bretagne ist jedoch nicht möglich, weil Gottfried seinen Tristan nicht zu Ende gestellt hat. Die Tristan-Fassung Gottfrieds „ist in 11 Handschriften und 15 Bruchstücken [...] erhalten" 11. Gottfrieds Werk bricht zu einem Zeitpunkt ab, an dem die Fragmente des Thomas-Tristan einsetzen. [Nur] kurze gemeinsame Partien sind erhalten"12, was den direkten Vergleich nur für einen Bruchteil der Gesamtverszahl zulässt. Somit ist lediglich derTristrant von Oberge vollständig erhalten.

Die Elternvorgeschichte Tristans, womit sich diese Arbeit beschäftigt, ist sowohl bei Eilhart, als auch bei Gottfried überliefert.

Im nächsten Schritt wird versucht, eine Einordnung der Elternvorgeschichte in das Gesamt­konzept des Romans zu tätigen. Dies geschieht natürlich unter Berücksichtigung des fehlen­den Endes bei Gottfrieds Tristan.

2. Vergleichende Analyse

2.1 Einordnung der Elternvorgeschichten in das Gesamtkonzept

Sowohl die Elternvorgeschichte in Gottfried von Straßburgs Tristan, als auch die Elternvorge­schichte in Eilhart von Obergs Tristrant und Isalde sind an gleicher Stelle in dem Roman posi­tioniert. Sie ist in beiden Fassungen hinter den Prolog geschaltet und steht an erster Stelle der eigentlichen Erzählung.

Diese Tatsache lässt sich nicht nur auf die Chronologie zurückführen. Tristan beziehung­sweise Tristrant ist der Held der Erzählung und steht auch in deren Mittelpunkt, was aber nicht dazu führen darf, dass die Relevanz der Elternvorgeschichte unterschätzt wird. Im Fol­genden wird erst auf die Elternvorgeschichte Eilhart von Obergs eingegangen. Anschließend wird auch Gottfried von Straßburgs Elternvorgeschichte in das Gesamtkonzept eingeordnet. Die Unterscheidung der Fassungen ist an dieser Stelle wichtig, da sich die Berichte über Riwalin und Blanscheflur beziehungsweise Blancheflur zwar ähneln, gleichwohl weisen sie an bedeutenden Gelenkstellen gewichtige Differenzen auf.

Die Elternvorgeschichte Eilhart von Obergs umfasst 143 Verse. Im Vergleich zu der Gesamtverszahl ergibt sich daraus ein Anteil von nur 1,5 %. Schon daran zeigt sich, dass in dieser Fassung - erst einmal nur quantitativ-Tristrants Leben und Lieben einen größeren Platz einnehmen, als das bei Gottfried von Straßburg der Fall ist. Blancheflur stirbt auf dem Schiff, Riwalin überlebt und gibt den jungen Tristrant erst in die Obhut einer namenlos bleibenden Amme und später zur Ausbildung zu seinem Knappen Kurneval. Diese Fassung berichtet nicht von den Eigenschaften Tristrants Eltern. Tristrants Herkunft wird nicht als mitverantwortlich für sein späteres Schicksal erwähnt, wodurch die Elternvorgeschichte des Tristrant Eilharts von Oberg nicht als ausschlaggebend für das Gesamtkonzept bezeichnet werden kann. Hier kommt es vielmehr auf die Figur des Tristrants an, die unabhängig von den Taten und Wesenszügen der Eltern handelt], liebt und leidet.

Obwohl Gottfrieds von Straßburg Tristan aus beeindruckenden 19548 Versen besteht, ist der prozentuale Anteil der Elternvorgeschichte wesentlich höher als bei der Eilhartschen Fassung. Die Beschreibung von Riwalin und Blanscheflur nimmt 8 % der Gesamtverszahl in Anspruch, was bedeutet, dass sie 5-mal ausführlicher ist als bei Eilhart von Oberg. Zusätzlich zu diesem Ergebnis ist es bei Gottfried von Straßburg schwerer, die eigentliche Elternvorgeschichte klar abzugrenzen 13. Tristants leibliche Eltern sterben in dieser Fassung beide. Riwalin fällt im Kampf, Blanscheflur stirbt nach der Geburt Tristans. Zuvor allerdings werden beide in ihren Eigenschaften genau beschrieben. Auch die Entstehung ihrer Liebe wird mit einem Einblick in ihre Gedanken dargestellt. Ihre Zweifel, Ängste und Hoffnungen werden bei Gottfried von Straßburg benannt und zum Teil bewertet. Somit ist die Elternvorgeschichte dieser Fassung eine Präfiguration derTristan-Handlung. Sie ist eine Vorwegnahme der Liebe zwischen Tristan und Isolde und gestaltet Charakterzüge Tristans voraus, die helfen, sein Verhalten und seine Gedanken zu deuten. Die Persönlichkeit und das Schicksal Tristans ist eine Weiterführung der Elternvorgeschichte. Sie ist nicht nur Vorgeschichte im Sinne einer vorgestellten Erzählung, sondern sie leitet das Leben des Helden ein und zeigt dessen Anlagen und vielleicht auch sein Schicksal. Riwalin und Blanscheflur weisen deutliche Parallelen zu Tristan und Isolde auf. Diese Gegebenheiten machen die Elternvorgeschichte für das Gesamtkonzept unerlässlich.

Im nächsten Schritt wird nun die Riwalin-Figur der beiden Fassungen direkt mit einander verglichen. Hierbei gehe ich nicht nur auf die Beschreibung der Figur an sich, sondern auch auf die sprachliche Gestaltung der Riwalin-Passagen ein. Anschließend wird ebenso die Schilderung der Mutter analysiert, um im Fazit schließlich die Ergebnisse zusammen zu fassen.

2.2 Die Riwalin-Figur bei Eilhart und Gottfried

2.2.1 Die Riwalin-Figur bei Eilhart von Oberg

Nachdem die Situation König Markes („der kriegt starek wider ainen kúnig her" Vers 60/61) beschrieben wurde, folgt die Schilderung Riwalins, der dem vom Krieg bedrohten König zur Hilfe eilt („deß vernam ain kúnig rieh. Der kam oueh ritterlieh mit stritbarn seharn ze Tÿnthaniol gefarn." Vers 75-78). Riwalin wird ein ritterliches Verhalten14 zugesprochen. Zudem steht er König Marke treu zur Seite („er dient im stätte, alß ob er von im hette, alß sin lehen enpfangen." Vers 83-85). Allerdings ist das standesgemäße Benehmen Riwalins nicht ungerichtet, weshalb es in der Folge abgeschwächt wird („daß ward umb daß getan, daß er gern wolt han sin swesterzu ainem wip" Vers 93-95). Der zukünftige Vater Tristratns hilft folglich nicht aus reiner Ritterlichkeit, sondern vielmehr hat er einen individuellen Grund für sein Betragen: er möchte die Schwester des Königs - Blancheflur - für sich gewinnen. Daraus resultiert, dass Riwalin nicht aus rein ritterlichen Gründen handelt, sondern seine Hilfe Mittel zum Zweck ist. Sie ist auf einen persönlichen Kasus gerichtet, der nicht Ehre ist, wodurch die ritterlichen Eigenschaften eingeschränkt werden.

Die Hoffnung Riwalins erfüllt sich, Blancheflur flieht mit ihm, nachdem der Krieg beendet ist außer Landes (dúfrow gewan in do lieb, do der krieg ain end nam, daß sú mit dem kúnig entran." Vers 98-100). Marke, als König des Landes und als Vormund seiner Schwester Blanchflur wird nicht erwähnt. Es wird weder beschrieben, dass Marke von der Liebesbeziehung Riwalins und Blancheflurs wusste, noch, dass Riwalin bei ihm um die Hand seiner Schwester anhält. Blancheflur flieht15, ohne ein Gespräch mit ihrem Bruder und folgt Riwalin in sein Land.

[...]


1 Stein, Peter K.: Tristanstudien. 2001, Seite 158.

2 Simon, Ralf: Thematisches Programm und narrative Muster im Tristan Gottfrieds von Straßburg. In: Zeitschrift für deutsche Philologie 109 (1990), Seite 357.

3 Schausten, Monika: Erzählwelten der Tristangeschichte im hohen Mittelalter. Untersuchungen zu den deutschsprachigen Tristanfassungen des 12. und 13. Jahrhunderts. München 1999, Seite 87, in dem Zitate von Alois Wolf, Ludwig Wolff und Friedrich Ranke erwähnt und kritisch reflektiert werden.

4 Huber, Christoph: Gottfried von Straßburg. Tristan. Berlin 2000, Seite 16.

5 Schausten, Monika: Erzählwelten der Tristangeschichte im hohen Mittelalter. 1999, Seite 12.

6 Schausten, Monika: Erzählwelten der Tristangeschichte im hohen Mittelalter. 1999, Seite 12.

7 Vergleiche hierzu: Folie 6 Übersicht über die Stoffgeschichte des Tristanstoffes unter: http://www.literaturwissenschaft-online.uni-kiel.de/veranstaltungen/ringvorlesungen/ hw weltliteratur 1/ Präsentation Klein fertig.pdf

8 Huber, Christoph: Gottfried von Straßburg. Tristan und Isolde. Eine Einführung von Christoph Huber. München und Zürich 1986, Seite 14/15.

9 Huber, Christoph: Gottfried von Straßburg. Tristan. Berlin 2000, Seite 20.

10 Vgl.: Vers 149-154 (Reclaim)

11 Stein, Peter K.: Tristanstudien. Ingrid Bennewitz (Hrsg.) unter Mitarbeit von Beatrix Koll und Ruth Weichselbaumer. Stuttgart 2001, Seite 166.

12 Stein, Peter K.: Tristanstudien. Stuttgart 2001, Seite 168.

13 Bezieht man sich lediglich auf die leiblichen Eltern, ist die Elternvorgeschichte mit dem Tod Riwalins und Blanscheflurs beendet. Berücksichtigt man jedoch, dass Rual li Foitenant und seine Frau Tristan nach dem Tod der Eltern aufziehen und ausbilden, können sie auch als Teil, zumindest aber als Fortsetzung der Elternvorgeschichte gelten.

14 Vgl.: Lexer: ritterlieh (Adj.)-einem Ritter geziemend

15 Vgl.: Lexer: entrinnen (stV) -davon laufen, entrinnen, sich entziehen

Ende der Leseprobe aus 29 Seiten

Details

Titel
Vergleichende Analyse der Elternvorgeschichten im 'Tristan' Gotffrieds von Straßburg und im 'Tristrant' Eilharts von Oberg
Hochschule
Ruhr-Universität Bochum  (Germanistisches Institut)
Veranstaltung
Hauptseminar
Note
1,3
Autor
Jahr
2008
Seiten
29
Katalognummer
V172888
ISBN (eBook)
9783640929351
ISBN (Buch)
9783640929450
Dateigröße
565 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Elternvorgeschichte, Tristan, Tristrant, Gottfried von Straßburg, Eilhart von Oberg, Oberge
Arbeit zitieren
B.A. Cornelia Johnen (Autor), 2008, Vergleichende Analyse der Elternvorgeschichten im 'Tristan' Gotffrieds von Straßburg und im 'Tristrant' Eilharts von Oberg, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/172888

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