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Instruierende Texte und ihre Ontogenese im Vergleich zu Erzählungen am Beispiel von Schülertexten aus der Primarstufe

Titel: Instruierende Texte und ihre Ontogenese im Vergleich zu Erzählungen am Beispiel von Schülertexten aus der Primarstufe

Hausarbeit , 2003 , 23 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Benjamin Seidel (Autor:in)

Didaktik - Germanistik
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Arbeit soll die Entwicklung beim Schreiben von Instruktionen, speziell von Spielanleitungen, untersucht werden.
Zu Beginn werden die linguistischen Eigenschaften von Erzählungen und Spielanleitungen beschrieben sowie auf Entwicklungsmodelle zum Erzählen und Instruieren eingangen, so dass eine Grundlage für die Auswertung der Kindertexte gelegt wird.
Die untersuchten Kindertexte (Spielanleitungen) werden stets auch mit Erzählungen, die zum selben Zeitpunkt geschrieben wurden, verglichen, um so zum einen auf Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Textarten eingehen zu können und zum anderen, um Unterschiede und Gemeinsamkeiten in der Schreibentwicklung feststellen zu können, wie sie etwa Dagmar Wolf untersucht hat.
Nach der Auswertung verschiedener Kindertexte folgt dann zusammenfassend und abschließend ein Modell zur Entwicklung des Schreibens von Spielanleitungen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 ERZÄHLUNGEN

3 INSTRUKTIONEN IN FORM VON SPIELANLEITUNGEN

3.1 INSTRUKTIONEN ALS BESCHREIBENDE TEXTE

3.2 EIGENHEITEN DER INSTRUKTION

4 MODELLE ZUR ONTOGENESE DER LITERALITÄT

4.1 DAS MODELL DER ERZÄHLENTWICKLUNG VON BOUEKE U.A.

4.2 DAS MODELL DER ONTOGENESE VON ANLEITUNGEN VON BECKER-MROTZEK

5 ANALYSE VON SCHÜLERTEXTEN

5.1 ANALYSE VON EINZELTEXTEN

5.1.1 Leonie, 3. Schuljahr

5.1.1.1 Erzählung

5.1.1.2 Spielanleitung

5.1.2 Farhad, 2. Schuljahr

5.1.2.1 Erzählung

5.1.2.2 Spielanleitung

5.1.3 Jenna-Lin, 4. Schuljahr

5.1.3.1 Erzählung

5.1.3.2 Spielanleitung

5.1.4 Matthäus, 2. Schuljahr

5.1.4.1 Erzählung

5.1.4.2 Spielanleitung

5.2 ANALYSE DER ENTWICKLUNG VOM 2. BIS ZUM 4. SCHULJAHR

5.2.1 2. Schuljahr

5.2.1.1 Erzählung

5.2.1.2 Spielanleitung

5.2.2 3. Schuljahr

5.2.2.1 Erzählung

5.2.2.2 Spielanleitung

5.2.3 4. Schuljahr

5.2.3.1 Erzählung

5.2.3.2 Spielanleitung

6 DIE ONTOGENESE DER INSTRUKTIONEN

6.1 ASSOZIATIVE BESCHREIBUNGEN ODER ERZÄHLUNGEN

6.2 GRUNDLEGENDE BESCHREIBUNGEN

6.3 VOLLSTÄNDIGE ABLÄUFE

6.4 STRUKTURIERTE ANLEITUNGEN

7 AUSBLICK

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die schriftsprachliche Entwicklungsfähigkeit von Grundschulkindern beim Verfassen von Instruktionen, speziell Spielanleitungen. Ziel ist es, durch den Vergleich von Spielanleitungen mit parallel entstandenen Erzähltexten Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Schreibentwicklung aufzuzeigen und ein Stufenmodell für die Ontogenese von Anleitungen zu erarbeiten.

  • Linguistische Analyse der Textsorten Erzählung und Spielanleitung.
  • Gegenüberstellung von Entwicklungsmodellen zur Literalität.
  • Detaillierte Analyse von Einzeltexten aus dem 2. bis 4. Schuljahr.
  • Untersuchung des Zusammenhangs zwischen narrativer Schreibkompetenz und Instruktionsfähigkeit.
  • Entwicklung eines vierstufigen Modells für die Ontogenese von Spielanleitungen.

Auszug aus dem Buch

5.1.1.2 Spielanleitung

Völkerball// bei Völkerball werden zwei/ Mannschaften gebildet. Jede/ Mannschaft muss sich/ gegenseitig abwerfen. Der/ der getroffen wurde muss/ sich hinter die gegnerische/ Mannschaft stellen. Hinter/ jeder Mannschaft steht/ ein Torwart, jede Mannschaft/ such einen Torwart aus der/ sich hinter die gegnerische/ Mannschaft stellt. Der Torwart/ und die Kinder die/ abgeworfen wurden können den/ Ball der aus dem Feld gerollt ist/ nehmen aber nur die Kinder die/ abgeworfen wurden können/ sich wieder freiwerfen, das heißt/ wenn sie einen der gegnerischen/ Mannschaft treffen können sie/ wieder ins Feld. wenn keiner/ mehr im Feld ist kommt der/ Torwart ins Feld, der Torwart/ hat drei Leben. Ist der/ Torwart besiegt hat die/ Mannschaft gewonnen die den/ Torwart besiegt hat. (115)

Leonies Spielanleitung ist verständlich, aber oft unstrukturiert. Sie beginnt mit einem sehr kurzen, elementaren Vorbereitungssatz („Bei Völkerball werden zwei Mannschaften gebildet“). Dann folgt eine kurze Charakterisierung des Spiels, die die elementare Spiellogik wiedergibt, dabei wird die Relation von „gegenseitig abwerfen“ uneindeutig formuliert. Während der Beschreibung des Spiels taucht der Begriff des „Torwarts“ auf.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Einführung in die Forschungsabsicht, den Vergleich von Instruktions- und Erzähltexten und die Zielsetzung der Arbeit.

2 ERZÄHLUNGEN: Darstellung der theoretischen Grundlagen und Eigenschaften von Erzählungen, insbesondere unter Berücksichtigung von Strukturmodellen.

3 INSTRUKTIONEN IN FORM VON SPIELANLEITUNGEN: Erläuterung der sprachlichen Anforderungen und des strukturellen Aufbaus von schriftlichen Spielanleitungen.

4 MODELLE ZUR ONTOGENESE DER LITERALITÄT: Vorstellung zweier Entwicklungsmodelle zur Erzähl- bzw. Instruktionskompetenz von Kindern.

5 ANALYSE VON SCHÜLERTEXTEN: Empirische Untersuchung und Vergleich von Schülertexten verschiedener Schuljahre hinsichtlich ihrer strukturellen Entwicklung.

6 DIE ONTOGENESE DER INSTRUKTIONEN: Beschreibung eines Stufenmodells zur Entwicklung des Schreibens von Spielanleitungen basierend auf den Analyseergebnissen.

7 AUSBLICK: Reflexion über die individuelle Entwicklung der Kinder und den Zusammenhang zwischen verschiedenen Schreibkompetenzen.

Schlüsselwörter

Schreibentwicklung, Spielanleitung, Erzählung, Literalität, Grundschule, Ontogenese, Textsorten, Schreibkompetenz, Instruktion, Sprachunterricht, Schülertexte, Stufenmodell, narrative Fähigkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit primär?

Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung der schriftsprachlichen Fähigkeiten von Grundschulkindern, wobei der Fokus auf dem Verfassen von Spielanleitungen liegt.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Felder sind die Linguistik der Textsorten "Erzählung" und "Instruktion" sowie die empirische Untersuchung ihrer Entwicklung bei Kindern im Grundschulalter.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, durch die Analyse von Schülertexten ein Stufenmodell der Ontogenese für Spielanleitungen zu entwickeln und Zusammenhänge zur Erzählentwicklung aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Der Autor nutzt einen qualitativ-vergleichenden Ansatz, bei dem Schülertexte (Erzählungen und Spielanleitungen) anhand etablierter Modelle zur Literalitätsentwicklung analysiert werden.

Was wird im Hauptteil des Dokuments detailliert beschrieben?

Im Hauptteil werden sowohl einzelne Schülertexte detailliert analysiert als auch eine Entwicklungsübersicht vom 2. bis zum 4. Schuljahr dargestellt.

Welche Schlagworte charakterisieren die Untersuchung am besten?

Wichtige Begriffe sind Schreibentwicklung, Stufenmodell, Textsortenkompetenz, kontrastives Vorgehen und die Verknüpfung von narrativen und instruierenden Schreibweisen.

Welche Rolle spielt die "Pointe" in den analysierten Erzählungen?

Die Pointe fungiert als entscheidendes Kriterium für die strukturelle Reife der Erzählung und kennzeichnet den Übergang von einfacher Ereignisdarstellung zu strukturierter Erzählform.

Gibt es Unterschiede in der Qualität der Anleitungen zwischen den Schuljahren?

Ja, die Analysen zeigen, dass sich mit zunehmendem Alter eine bessere Strukturierung, eine stärkere Leserorientierung und die Integration von Finalität in den Anleitungen bemerkbar machen.

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Instruierende Texte und ihre Ontogenese im Vergleich zu Erzählungen am Beispiel von Schülertexten aus der Primarstufe
Hochschule
Universität Siegen  (Fach Germanistik)
Veranstaltung
Textsorten und ihre Ontogenese
Note
1,0
Autor
Benjamin Seidel (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2003
Seiten
23
Katalognummer
V17311
ISBN (eBook)
9783638219136
ISBN (Buch)
9783638645171
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Instruierende Texte Ontogenese Vergleich Erzählungen Beispiel Schülertexten Primarstufe Textsorten Ontogenese
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Benjamin Seidel (Autor:in), 2003, Instruierende Texte und ihre Ontogenese im Vergleich zu Erzählungen am Beispiel von Schülertexten aus der Primarstufe, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/17311
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  23  Seiten
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