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Zur Übergangskonsolidierung nach IFRS 3 (2008) und IAS 27 (2008) – Auswirkungen auf die At-Equity-Bilanzierung

Titel: Zur Übergangskonsolidierung nach IFRS 3 (2008) und IAS 27 (2008) – Auswirkungen auf die At-Equity-Bilanzierung

Diplomarbeit , 2011 , 99 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Julia Lira-Mayer (Autor:in)

BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Aufgrund der Globalisierung der Wirtschaft stellen Anteilserwerbe und Anteilsveräußerungen ein wichtiges Instrument bei der Verfolgung von Unternehmenszielen dar und haben Änderungen des Konsolidierungskreises zur Folge. Dieser Übergang von einer Konsolidierungsform zu einer anderen spielt eine bedeutende Rolle im Konzernabschluss eines Unternehmens und ist durch eine Übergangskonsolidierung sachgerecht abzubilden. Vor dem Hintergrund der Tatsache, dass die Übergangskonsolidierung zu den komplexen Herausforderungen der Konzernrechnungslegung zählt, haben bislang jegliche konkrete Regelungen zur bilanziellen Abbildung von Änderungen der Beteiligungsverhältnisse weitgehend gefehlt. Dies hat IASB erkannt und im Rahmen des Business Combinations Project – Phase II erhebliche Veränderungen in diesem Bereich der Konzernrechnungslegung vorgenommen.

Im Januar 2008 hat das IASB die zweite Phase des oben genannten Projektes abgeschlossen und Neufassungen von IFRS 3 Business Combinations (rev. 2008) und IAS 27 Consolidated and Separate Financial Statements (amend. 2008) veröffentlicht. Das Augenmerk dieser Arbeit richtet sich vor allem auf die Neuvorschriften zur Übergangskonsolidierung, welche erstmals mit den überarbeiteten Standards aufgenommen wurden, um die bislang bestehende Regelungslücke zu schließen. Mit diesen neuen Regelungen wird angestrebt einerseits die Behandlung des sukzessiven Beteiligungserwerbs (IFRS 3) und andererseits die bilanzielle Abbildung von Änderungen der Beteiligungsverhältnisse (IAS 27) explizit zu regeln, um damit die vorherrschenden Unklarheiten zu beseitigen und zur besseren Vergleichbarkeit von Abschlussinformationen beizutragen.

Da die Einführung von Vorschriften zur Übergangskonsolidierung eine Reihe von noch zu konkretisierenden Fragen aufwirft, besteht die Aufgabe der vorliegenden Arbeit darin, die neuen Regelungen zur Übergangskonsolidierung mit Aufwärts- und Abwärtswechsel entlang der Stufenkonzeption sowie Übergangskonsolidierung ohne Statuswechsel ausführlich darzustellen und zu analysieren.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Problemstellung

2. Grundlagen zur Konzernrechnungslegung nach IFRS

2.1 Zwecke des Konzernabschlusses nach IFRS

2.2 Theoretische Konzeptionen des Konzernabschlusses

2.3 Verpflichtung zur Aufstellung eines Konzernabschlusses

2.4 Abgrenzung des Konsolidierungskreises

3. Bilanzielle Abbildung von Änderungen der Beteiligungsverhältnisse im IFRS-Konzernabschluss

3.1 Grundlagen zur Übergangskonsolidierung nach IFRS

3.1.1 Definition und Zweck der Übergangskonsolidierung

3.1.2 Ursachen und Zeitpunkt der Übergangskonsolidierung

3.1.3 Ableitung der Grundsätze der Übergangskonsolidierung

3.1.3.1 Grundsätze der IFRS-Rechnungslegung

3.1.3.2 Grundsätze der Konsolidierung nach IFRS

3.1.3.3 Grundsätze der Übergangskonsolidierung

3.1.4 Vorgehen bei der Übergangskonsolidierung

3.2 Abwärtskonsolidierung einer Mehrheitsbeteiligung mit Statuswechsel

3.2.1 Übergang von der Vollkonsolidierung zur At-Equity-Bilanzierung

3.2.1.1 Anwendung der Equity-Methode nach IAS 28

3.2.1.2 Teilweise Endkonsolidierung der abgehenden Anteile

3.2.1.2.1 Beendigung der Kapitalkonsolidierung

3.2.1.2.2 Beendigung der Schuldenkonsolidierung

3.2.1.2.3 Beendigung der Aufwands- und Ertragskonsolidierung

3.2.1.2.4 Beendigung der Zwischenergebniseliminierung

3.2.1.3 Bestimmung des Zugangswertes der Restbeteiligung

3.2.1.4 Berechnungsschema des Übergangskonsolidierungserfolgs

3.2.1.5 Beispielsachverhalt

3.2.2 Übergang von der Vollkonsolidierung zur Bilanzierung der Beteiligung nach IAS 39

3.2.2.1 Bilanzierung nach IAS 39

3.2.2.2 Grundsätzliche Vorgehensweise

3.2.3 Übergang von der Equity-Methode zur Bilanzierung der Beteiligung nach IAS 39

3.3 Aufwärtskonsolidierung einer Mehrheitsbeteiligung mit Statuswechsel

3.3.1 Wechsel von der At-Equity-Bilanzierung zur Vollkonsolidierung

3.3.1.1 Vollkonsolidierung

3.3.1.2 Grundsätzliche Vorgehensweise

3.3.1.3 Beispielsachverhalt

3.3.2 Wechsel von der Bilanzierung der Beteiligung nach IAS 39 zur At-Equity-Bilanzierung

3.3.2.1 Tranchenweise Übergangskonsolidierung

3.3.2.2 Einheitliche Übergangskonsolidierung

3.3.2.3 Übergangskonsolidierung unter Beachtung der Charakterisierung der Equity-Methode als Bewertungsmethode

3.3.3 Wechsel von der Bilanzierung der Beteiligung nach IAS 39 zur Vollkonsolidierung

3.4 Übergangskonsolidierung ohne Statuswechsel

3.4.1 Tochterunternehmen

3.4.1.1 Grundlagen

3.4.1.2 Aufstockung von Mehrheitsbeteiligungen

3.4.1.3 Abstockung von Mehrheitsbeteiligungen

3.4.2 Assoziierte Unternehmen

3.4.3 Finanzinstrumente

4. Ausweis der Übergangskonsolidierung im Konzernabschluss

5. Kritische Würdigung

6. Thesenförmige Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert die bilanziellen Auswirkungen der Übergangskonsolidierung bei Änderungen von Beteiligungsverhältnissen im IFRS-Konzernabschluss unter Berücksichtigung der Neufassungen von IFRS 3 und IAS 27. Die Forschungsfrage fokussiert sich darauf, wie diese Änderungen sachgerecht abgebildet werden können, um die Vergleichbarkeit und Transparenz von Abschlussinformationen zu erhöhen.

  • Bilanzielle Abbildung bei Aufwärts- und Abwärtswechseln
  • Übergangskonsolidierung ohne Statuswechsel (Auf- und Abstockung)
  • Anwendung der Equity-Methode und Fair Value-Bewertung
  • Auswirkungen auf den Konzernabschluss und die Konzern-GuV
  • Kritische Würdigung der neuen IFRS-Regelungen

Auszug aus dem Buch

3.1.1 Definition und Zweck der Übergangskonsolidierung

Als Übergangskonsolidierung bezeichnet man alle Konsolidierungsmaßnahmen, die durchgeführt werden müssen, wenn sich die Einflussmöglichkeiten auf das bereits einbezogene Unternehmen derart ändern, dass es zu einem Statuswechsel mit daraus folgendem Kontrollverlust bzw. Kontrollerwerb innerhalb der Stufenkonzeption kommt und als Konsequenz auf eine andere Konsolidierungsform gewechselt werden muss.

Abhängig davon, ob das Mutterunternehmen aufgrund ändernden Beteiligungskonstellationen einen wachsenden oder sinkenden Einfluss auf das Beteiligungsunternehmen ausüben kann, unterscheidet man zwischen zwei Formen der Übergangskonsolidierung, zum einem ist es die Aufwärtskonsolidierung und zum anderen die Abwärtskonsolidierung.

Bei Aufwärtskonsolidierung handelt es sich um Anteilserwerbe an bereits bestehenden Beteiligungen, die nicht in einem Schritt, sondern über einen längeren Zeitraum in mehreren Teilschritten erfolgen mit der Konsequenz, dass eine einfache Beteiligung oder ein assoziiertes Unternehmen zum Tochterunternehmen wird.

Von einer Abwärtskonsolidierung spricht man, wenn ein Tochterunternehmen aufgrund von Teilveräußerungen von Beteiligungen und einhergehendem Verlust der Beherrschungsmöglichkeit aus dem Vollkonsolidierungskreis ausscheidet und somit entweder als assoziiertes Unternehmen oder als einfache Beteiligung eingestuft wird. Gleiches gilt für den Sachverhalt, wenn Anteile an einem assoziierten Unternehmen verkauft werden mit der Konsequenz, dass es zum Wechsel der Konsolidierungs- bzw. Bewertungsmethode kommt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Problemstellung: Einleitung in die Thematik der Übergangskonsolidierung vor dem Hintergrund des IFRS-Konvergenzprojekts und der damit verbundenen Regelungslücken.

2. Grundlagen zur Konzernrechnungslegung nach IFRS: Darstellung der theoretischen Basis, Zwecke des Konzernabschlusses und die Abgrenzung des Konsolidierungskreises.

3. Bilanzielle Abbildung von Änderungen der Beteiligungsverhältnisse im IFRS-Konzernabschluss: Detaillierte Analyse der Übergangskonsolidierung bei Statuswechseln sowie bei Auf- und Abstockungen unter Anwendung von IFRS 3 und IAS 27.

4. Ausweis der Übergangskonsolidierung im Konzernabschluss: Erläuterung der Anforderungen an den Ausweis und die Anhangangaben zur Übergangskonsolidierung.

5. Kritische Würdigung: Kritische Auseinandersetzung mit den neuen Regelungen hinsichtlich Komplexität, bilanzpolitischem Gestaltungspotenzial und theoretischer Konsistenz.

6. Thesenförmige Zusammenfassung: Kompakte Darstellung der wichtigsten Ergebnisse und Schlussfolgerungen der Arbeit.

Schlüsselwörter

Übergangskonsolidierung, IFRS 3, IAS 27, Konzernabschluss, Aufwärtskonsolidierung, Abwärtskonsolidierung, At-Equity-Bilanzierung, Vollkonsolidierung, Fair Value, Statuswechsel, Kapitalkonsolidierung, Goodwill, Anteilsveräußerung, Anteilserwerb, Stufenkonzeption.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der bilanziellen Behandlung von Änderungen in den Beteiligungsverhältnissen im Konzernabschluss nach IFRS.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen umfassen die Übergangskonsolidierung, den Statuswechsel zwischen verschiedenen Konsolidierungsmethoden sowie die Auf- und Abstockung von Beteiligungen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist die detaillierte Darstellung und Analyse der neuen Regelungen zur Übergangskonsolidierung gemäß IFRS 3 und IAS 27, um zu prüfen, inwieweit diese die bestehenden Regelungslücken schließen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Analyse der IFRS-Standards in Verbindung mit einer Auswertung der relevanten Fachliteratur sowie die Veranschaulichung durch Rechenschemata und Beispielsachverhalte.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden verschiedene Szenarien der Übergangskonsolidierung (Aufwärts- und Abwärtswechsel, Übergang ohne Statuswechsel) sowie deren bilanzielle Abbildung und Dokumentation ausführlich erörtert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselbegriffe sind unter anderem Übergangskonsolidierung, IFRS 3, IAS 27, Vollkonsolidierung, At-Equity-Bilanzierung und Fair-Value-Bewertung.

Warum ist die Übergangskonsolidierung nach IFRS komplex?

Die Komplexität resultiert aus der Notwendigkeit, bei Beteiligungsänderungen den Übergang zwischen verschiedenen Konsolidierungsmethoden unter Einhaltung des Kongruenzprinzips korrekt abzubilden.

Wie unterscheidet sich die Behandlung bei Aufwärts- und Abwärtskonsolidierung?

Die Aufwärtskonsolidierung (Erlangung der Kontrolle) folgt der Erwerbsmethode (IFRS 3), während die Abwärtskonsolidierung (Verlust der Kontrolle) eine Endkonsolidierung der bisherigen Methode und eine Neubewertung der Restbeteiligung (IAS 27) erfordert.

Ende der Leseprobe aus 99 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Zur Übergangskonsolidierung nach IFRS 3 (2008) und IAS 27 (2008) – Auswirkungen auf die At-Equity-Bilanzierung
Hochschule
Universität zu Köln
Veranstaltung
Wirtschaftsprüfung
Note
2,0
Autor
Julia Lira-Mayer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
99
Katalognummer
V173226
ISBN (eBook)
9783640934201
ISBN (Buch)
9783640934096
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Übergangskonsolidierung Aufwärts- und Abwärtskonsolidierung IFRS 3 IAS 27 At-Equity-Bilanzierung Abstockung von Mehrheitsbeteiligungen IFRS-Rechnungslegung Konzernabschluss Endkonsolidierung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Julia Lira-Mayer (Autor:in), 2011, Zur Übergangskonsolidierung nach IFRS 3 (2008) und IAS 27 (2008) – Auswirkungen auf die At-Equity-Bilanzierung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/173226
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