Die kontroverse Debatte über die Textentwicklung in der Institution Schule hat besonders seit 1980 einen neuen Aufschwung dahingehend erhalten, dass sie aus der anfänglichen fachdidaktischen Perspektive zur Aufsatzerziehung gelöst und in fachlich neue Diskussionszusammenhänge eingeordnet worden ist. Infolge der theoretischen Neuorientierung und damit einhergehende Forschungen entsteht zum gegenwärtigen Zeitpunkt ein neues Bild bezüglich des Schreibenlernens in der Schule. Aus diesem Grund gibt die vorliegende Arbeit einen Überblick über die Textentwicklung in der Institution Schule und thematisiert zusätzlich die zu-Infinitive und Nominalisierungen als Strategien zur Entpersonalisierung. Daraus ergibt sich folgende Hypothese, die mittels einer Untersuchung be- oder widerlegt werden soll: Die Anzahl der zu-Infinitive und Nominalisierungen nimmt mit zunehmender Jahrgangsstufe relativ zu.
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- Anonym (Author), 2021, Zu-Infinitive und Nominalisierungen. Strategien zur Entpersonalisierung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1744176