Wasser ist für die Meisten etwas Gewöhnliches, was aus der Leitung kommt und was sie jeden Tag verwenden, ohne es bewusst wahrzunehmen. Zeitgleich gibt es aber auch viele Menschen für die Wasser eine Bedeutung hat, die über den alltäglichen Gebrauch hinaus geht. In den letzten Jahren hat sich das Umweltbewusstsein der Bevölkerung verändert. Dies kann man am verringerten Ressourcenverbrauch erkennen. Der Stellenwert des Wassers hat sich gewandelt, daher ist es nicht verwunderlich, dass sich Menschen zusammenschließen um das Gut Wasser zu schützen und um gegen die Privatisierung von Wasser anzugehen. Ein geeignetes Beispiel, welches Erfolg hat, ist die Wasserallianz Augsburg. Die sich gegen die Privatisierung des Wassers in Augsburg gewehrt haben. Im Folgenden wird die Bedeutung und Funktion von Wasser als Grundversorgungsgut erläutert, die Kommunalpolitik erklärt und die damit verbundenen Möglichkeiten der zivilgesellschaftlichen Akteure veranschaulicht. Darüber hinaus wird das Pro und Contra von Privatisierung aufgezeigt, die Wasserallianz Augsburg vorgestellt, und das ,,Bottom-Up-Modell" am Beispiel der Wasserallianz vergegenständlicht.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Wasser - Grundversorgungsgut
- Wasser - Funktionen
- Wasser öffentliches Gut
- Kommunalpolitik und zivilgesellschaftliche Akteure
- Privatisierung von Wasser
- Argumente für eine Privatisierung von Wasser
- Argumente gegen eine Privatisierung von Wasser
- Wasserallianz Augsburg
- Agenda Setting am „Bottom-Up-Modell“ anhand des Beispiels der Wasserallianz Augsburg
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit befasst sich mit der Bedeutung von Wasser als Grundversorgungsgut und untersucht die Herausforderungen der Privatisierung von Wasser. Sie analysiert die Rolle der Kommunalpolitik und zivilgesellschaftlicher Akteure im Kontext der Wasserversorgung und beleuchtet das „Bottom-Up-Modell“ anhand des Beispiels der Wasserallianz Augsburg.
- Die Bedeutung von Wasser als Grundversorgungsgut und die Herausforderungen der Privatisierung
- Die Rolle der Kommunalpolitik und zivilgesellschaftlicher Akteure in der Wasserversorgung
- Die Wasserallianz Augsburg als Beispiel für erfolgreiches zivilgesellschaftliches Engagement
- Das „Bottom-Up-Modell“ als Strategie zur Einflussnahme auf politische Entscheidungen
- Die Analyse von Argumenten für und gegen die Privatisierung von Wasser
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung stellt die Relevanz des Themas Wasser als Grundversorgungsgut dar und beleuchtet die aktuelle Debatte um die Privatisierung. Kapitel 2 definiert Wasser als Grundversorgungsgut und erläutert seine vielfältigen Funktionen im gesellschaftlichen Kontext. Kapitel 3 befasst sich mit der Rolle der Kommunalpolitik und zivilgesellschaftlicher Akteure bei der Gestaltung der Wasserversorgung. Kapitel 4 analysiert die Argumente für und gegen die Privatisierung von Wasser. Kapitel 5 stellt die Wasserallianz Augsburg als ein erfolgreiches Beispiel für zivilgesellschaftliches Engagement gegen die Privatisierung von Wasser vor. Abschließend wird in Kapitel 6 das „Bottom-Up-Modell“ anhand des Beispiels der Wasserallianz Augsburg vergegenständlicht.
Schlüsselwörter
Die Arbeit befasst sich mit den zentralen Themen Wasserversorgung, Grundversorgungsgut, Privatisierung, Kommunalpolitik, zivilgesellschaftliche Akteure, Bürgerengagement, „Bottom-Up-Modell“, Wasserallianz Augsburg.
Häufig gestellte Fragen
Warum wird die Privatisierung von Wasser kritisch gesehen?
Kritiker argumentieren, dass Wasser ein öffentliches Gut und Menschenrecht ist, dessen Versorgung nicht dem Gewinnstreben privater Konzerne unterliegen sollte.
Was ist die Wasserallianz Augsburg?
Ein erfolgreiches Beispiel für zivilgesellschaftliches Engagement, bei dem sich Bürger gegen die Privatisierung der städtischen Wasserversorgung gewehrt haben.
Was bedeutet das „Bottom-Up-Modell“ im Bürgerengagement?
Es beschreibt eine Strategie, bei der politische Veränderungen durch die Initiative der Bürger an der Basis angestoßen werden, anstatt durch Entscheidungen „von oben“ (Top-Down).
Welche Argumente sprechen für eine Privatisierung?
Befürworter führen oft Effizienzsteigerungen, technologische Innovationen und eine Entlastung der kommunalen Haushalte an.
Welche Funktion hat Wasser als Grundversorgungsgut?
Es dient der existenziellen Daseinsvorsorge und ist unverzichtbar für Gesundheit, Hygiene und das tägliche Leben der gesamten Bevölkerung.
- Arbeit zitieren
- Anne Andraschko (Autor:in), 2011, Privatisierung von Wasser, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/177536