Zu Johann Arndt: "Endzeitgedanken über die zehn ägyptischen Plagen". Die neunte Predigt – Von der Finsternis

Transkription, Übertragung, Interpretation


Seminararbeit, 2011
26 Seiten, Note: 3,0
Anonym

Leseprobe

I Einführung

Die folgende Seminararbeit befasst sich mit einer der Predigten Johann Arndts zu den „Endzeitgedanken über die zehn ägyptischen Plagen“, der neunten Plage, die 1657verfasst wurde.

Die Arbeit teilt sich in drei Hauptteile. Der erste Teil ist eine Transkription aus der Frakturschrift, der zweite überträgt den transkribierten Text ins heutige Deutsch und der letzte Teil befasst sich mit der Interpretation der Predigt über die neunte Plage.

Die Plage der Finsternis ist sehr interessant, da einerseits der Sonnengott Re eine große Bedeutung für die Ägypter hat und andererseits das Licht eine wichtige Stellung in der Christologie einnimmt. Außerdem soll Johann Arndts Intention dieser Predigt herausgearbeitet werden.

II Transkription

Die Neundte Predigt

Von der Neundten Egyptischen Plage/

Von der Finsternuß

Text Exod.10.v.21.feqq.

DEr HERR sprach zu Mose : Recke deine Hand gen Himmel/ dass so finster werde in Egyptenland/ dass mans greiffen mag.

Und Mose recket seine Hand gen Himmel/ da ward eine dicke Finsternuß in ganz Egyptenland drey Tage / dass niemand den andern sahe/noch auffstunde von dem Ort/da er war/in dreyen Tagen. Aber bey allen Kindern Israel war es licht in ihren Wohnungen. Da for dert Pharao Mosen/vnd sprach:Ziehet hin/vnd dienet dem HERRN/ allein ewre Schaaf vnd Rinder lasset hie / lasset auch ewre Kindlein mit euch ziehen.Mosesprach: Du must vns auch Opffer vnd Brandopffer geben / das wir vnserm GOtt dem HERRN thun mögen. Unser Vieh soll mit vns gehen / vnd nicht eine Klawe dahinden bleiben/dannvon dem Unsern werden wir nehmen zum Dienst vnsers GOttes deß HERRN/dann wir wissen nicht/ womit wir dem HERRN dienen sol= len/ Biss dass wir dahinkommen. Aber der HERR verstocket das Herz Pharao/ dass er sie nicht lassenwolte. Und Pharao sprach zu ihme:

Gehe von mir/ vnd hüte dich/dass du nicht mehr für meine Augen kom= mest/dann welches Tages du für meine Augen kommest / soltu sterben.

Mose antrortet: Wie du gesagt hast/ ich will nicht mehr für deine Au= gen kommen.

Zwei Stück sind hierauß zu betrachten:

I. Was diß für eine grewliche schröckliche Plage gewesen sey.
II. Von ihrer Deutung / wie sie vor dem Ende der Welt werde wieder= kommen.

Erklärung.

DEr HERR/der Allmächtige GOtt hat bißhero den Pharao vnd sein König= reichschröcklich geplaget / vnnd alle Elementa / davon ein Mensch leben muß/ihmewiderwärtig gemachet/vnd zur Rache wider ihn gerüstet/Fewer vnd Wasser/ Lufft vnd Erde: Dann das Wasser ist in Blut verwandeltund in lau= ter Frösche : Die Erde vnd aller Staub der Erden in Läuse / in gifftige Würme vnd Ungeziefer / dass die Erdelebendig darvon worden : Die Lufft in gifftige Pestilenz vnnd Geschwär und Hewschrecken / die der Wind daher geführet:

Das Fewer hat auch GOtt gerüstet zur Rache in dem schröcklichen Hagel= wetter / da Fewer vnnd Hagel vntereinander geschossen so schröcklich / dass zuvor nie erhöret worden. Jezo verwandelt GOtt der HERR auch das Liecht in dicke Finsternuß.

Nun ist das Licht eine herzliche Kreatur vnnd fast das allerlieblichste Ge= schöpff Gottes : Dann was hülffe es/wann der Allmächtige GOtt gleich Him= mel vnnd Erde mit so schönen Kreaturen erfüllet hätte / vnnd wäre alles in der Finsternuß geblieben vnd nicht ans Liecht kommen / dass es kein Menschlich Ang gesehen hätte. Darumb das erste Geschöpff Gottes war das Licht/wie geschrie= ben stehet / Genes.1.v.3.5. Diß liebliche natürliche Liecht hat GOtt der HERR in Finsternuß verwandelt in Egypten : Dalasset vns nun hören auß den Worten deß Texts/was diesesvor eine grewliche Plage gewesen.

I. Sagt Gott der HERR zu Mose / vers 21 u. Das Liechte ist ein zar="tes/subtiles/" reines/ durchscheinendes/ klares Geschöpff / vnnd ist der Schmuck vnnd Schönheit aller Kreaturen : Je mehr Liechtes bey einer Kreatur ist / je schöner ist sie / je größer Krafft vnd Tugend ist beyderselben. Siehe die Hei="lige" Engel an ; Ihr Liechtvnd Klarheit ist ihre Tugend vnd Schönheit. Se="het" die Sonne an/Liecht ist ihre Schönheit/ Ktafft vnd Leben. Dem Menschen hat GOtt der Herr ein wunderlich natürliches Liecht ins Auge gepflanzet/welches aller Kreaturen Liecht in seiner subtilen Klarheit übertrifft / auch der Sonne Klarheit : Dann der Mensch ist Kunstreichste Geschöpff GOt="tes/" Microcoimus die kleine Welt/ein Epitome vnd Außzug der ganzen Welt: Darumb das Liecht vnserer Augen ein Auszug ist deß edelsten Liechts vnnd Klarheit der ganzen Natur : Dann obwohl die Stralen der Sonnen auch sub="til" seyn / so sind dochdie Stralen deß Liechtsvnserer Augen viel subtiler vnnd be=händer. Deß Menschen hoher vnd geistreicher Verstand aber ist ein schönes Liecht ; Je mehr solches Liechtes bey einem Menschen/je schöner er in der Seele. Die Tugenden/Glaube/Liebe/Hoffnung/Gedult/Demuth/Andacht/Gebet/Beständigkeit/Gottesfurcht seyn ein schönes Liecht / wann man sie sehen könnte/würden sie heller leuchten dann der Morgenstern. Die Kräuterlein haben auch ihr Liecht / damit sie Gott geschmücket hat / das ist ihre schöne Farbe: Dann ein jede Farbe ist ein Liecht der Kreaturen / ein irdisch leuchtendes Sternlein : Wer das Liecht von ihnen scheiden kan/der ist ein rechter Künstler. Ihr sehets auch an den Edelgesteinen vnd Metallen/ mit welchem schönen Liecht sie Gott geschmü="cket" hat/vnd in demselben stehet ihr Tugend und ihr Leben : Darumb ist nun ge="wiß/daß" das Liecht eine schöne liebliche Kreatur ist in allen Geschöpffen/ein rein/zart/subtil vnd klares Wesen.

Dargegen die Finsternuß ist heßlich/vnlieblich/vnrein/grob/dick/vnlustig/deß Todts vnd der Höllen Gestalt; Vnd wie das Liecht ist das Leben vnd Frewde aller Kreaturen/ vnd ein Bild der Gütigkeit Gottes ; So ist die Finsternuß ihr Todt/ wie das Liecht ein subtil/ zart Wesen ist; So ist die Finsternuß ein dickes/ grobes/ greiffliches Wesen vnd der Höllen Bilde. Gleicher Gestalt als wann Umbra mortis ein dicker Schatte deß Todes / oder Nebel / oder Dampff/oder Dunst/ oder Rauch auß der Höllen einen vmbgäbe / dass man ihn fühlen könd="te" ; So ist in Egypten zugangen / darumb diese Historisagt/ es seye so finster worden / dass mans hätte greiffen können / das ist/sie haben gefühlet/dass ein di="cker" Schatte/Nebel/vnd Dampff ist auff sie gefallen ; Das zarte / subtile Tages Liecht ist so grob vnnd dicke worden/ daßmans hat fühlen können; Darumb sagt der Text : Es ward eine dicke Finsternuß in ganz Egyptenland / dass man sie hat greiffen vnnd nicht hindurch sehen können. Da möchte num jemand sagen : Haben sie dann nicht ein Liecht anzünden mögen / oder Fewer machen können / davon sie hätten sehen mögen/ ob sie gleich das natürliche Liecht deß Tages nicht gehabt? Darauff ist die Antwort auß dem Buch Sapient.cap.17.V.5/6.u. Das ist / ob wol ihnen die Teuffel in fewriger Gestalt erschienen seyn/ dannoch haben sie von solchen Höllischen Fewer nicht weiter sehen können/ vnd nicht mehr dann die Gespenste; Ist das nicht die Hölle?

Fürs Ander / diese Finsternuß hat drey Tage gewähret /sagt Moses. Es ist diese Finsternuß ein groß Wunderzeichen/wann mans recht bedencket / vnnd ist sehr schröckluch : Dann was wolte Pharao gemacht haben / wann diese Fin="sternuß" über ihm geblieben wäre ? Der Gott der sie drey Tage über ihn ver=hänget / hätte sie länger/ja ewig über ihn verhängen können / wie ohne Zweiffel in der Höllen geschehen wird. Darumb ob wol nach diesen dreyen Tagen die zeitliche Finsternuß auffgehöret/ so ist doch die ewige Finsternußüber ihm blie="ben." Wie lang müssen ihnen die drey Tage worden seyn? Ist ein rechter Spie="gel" der ewigen Finsternuß vnd der ewigen grewlichen Nacht : Dann wie auß drey Tagen eine Nacht worden ist / also wird in der Höllen eine ewige finstere Nacht sey.

Zum Dritten saget Moses : Es hat in diesen dreyen Tagen keiner den andern sehen können / so dicke ist diese Finsternuß gewesen / dass man nicht hat hindurch sehen können. Wie wunderlich kan Gott die Gottlosen pla="gen" / wann Er ihnen nur das hinweg nimpt / das man nicht entbehren kan. Wann Gott der Herr nur ein Element hinweg nehme/das Wasser/das wäre eine große vnverwindliche Plage. Also ist das den Egyptern eine grosse Plage gewe="gewesen" / daß Gott ihnen das Liecht genommen. Das ist deß Menschen Todt/ wann ihm das ensogen wird/davon es leben soll/das seiner Natur zuwider ist/als die Finsternuß ; Ist das nicht eine Plage ? Sie haben zwar mit sehenden Augen nichts sehen können / dennoch ist diese Finsternuß voller Furcht vnd Schrecken gewesen.Dann auch der Winckel/darinn sie waren/ kondte sie nicht ohne Furcht bewahren/wie Sap. 17.v.15.biß.21.stehet.

Zum Vierdten saget Moses : Es hat keiner in dreyen Tagen von dem Orth können auffstehen / da er gesessen oder gewesen. Das ist gleich als wann sie in einem Kercker oder Gefängnuß verwahret / vnnd mit Ketten angeschlossen wären. Diese Finsternuß hatsie härter gefangen gehalten dann das finsterste Gefängnuß mit eisern Rigeln verwahret ; Sie hat sie vester ge="bunden/dann" eiserne Ketten vnd Bande; Darumb spricht S.Petrus 2.Pet.2. vers.4.u. Das ist / die schröckliche Höllische Finsternuß beschleusst sie / vnd hält sie so hart gefangen / daß sie von dannen nicht kommen können / biß ihnen Gott erlaubet vnd sie loß machet/wie Apocal.2.o.v.7 stehet :Daß der Satan am En="de" der Welt loß worden auß dem Abgrund. Ach lieber Gott ! Das wird eine schröckliche Zeit seyn ! Es ist auch gewesen eine grosse Finsternuß über die ganze Erde Egypti/ auff dem Felde/in Häusern ; Da hat ein jeder bleiben müssen/da ihn die Finsternuß überfallen ; Auch die Thier hat sie überfallen / daß sie ge=heulet.

Zum Fünfften saget der Text : Es seye bei den Kindern Israel licht ge="wesen" in ihren Wohnungen. Das ist fürwar ein groß Wunder / daß mit="ten" in der dicken grossen Finsternuß noch das Liecht geleuchtet hat. Wie schröck="lich" muß den Kindern Israel diese Finsternuß anzusehen gewesen seyn : Dann sie haben gesehen / daßvmb vnnd vmb über dem ganzen Königreich von dem Himmel an biß auff die Erde eytel dicke Finsternuß anzusehen gewesen sey / da="durch" sie nicht haben sehen können / damit sie als mit einer Wolcken="MMawren" von den Egyptern seynd gescheiden gewesen/daß einem gegrauset vnd die Haar zu Berge gestiegen sind/wann sie es angesehen / da sie dann gleichwol einen schröck="lichen" Spiegel der Höllen gesehen. Wie müssen sie erschocken seyn/ wann sie viele Finsternuß haben angesehen! Vnd wie frölich müssen sie worden seyn / wann sie das Liecht/ so ihnen geschienen / gesehen / wie das Buch der Weißheit/cap.17.fol= get/v.20/21. Vnd cap.18.v.1/2/3.

Hierauß haben wir nun zulernen / wie groß die Allmacht Gottes seye vnnd wie wunderlich seine Werke vnnd Gerichte ! Welcher Mensch hätte diese Plage erdencken können ? Es ist ein recht wunderlich vnnd Göttlich Werck / Liecht in Finsternuß verwandeln/ vnnd hinwiederumb auß Finsternuß Liecht machen/ Iesai.45.v.7.Iob.38.v.19/20. Vnd weil Gott der HERR in einem ewigen Frewden="Liecht" wohnet / so hat Er auch die Welt also gemachet/ daß sie seye Bild seiner Gütigkeit / auff daß wir beydes seine grosse Allmacht vnnd seine grosse Gütigkeit erkennen lernen / ehren vnnd preisen / vnnd vns nach dem ewigen schönen lieblichen Liecht sehnen / darinnen Gott wohnet. Item wir sehen allhier/ wie wunderlich Gottes Werck vnd Gerichte seyen / das Volk Gottes solte ihre Gefangene seyn/ vnd die Egypter waren der Finsternuß Gefangene.

II. Von der Deutung der Egyptischen Finsternuß

Diese Plage hat zweyerley Bedeutung. 1. Bedeutet sie eine geistliche in="nerliche" Finsternuß vnd Verstockung deß Herzens. Fürs 2. Die eusserste/ ewige/höllische Finsternuß.

Daß diese eusserliche Egyptische Finstrnuß bedeute eine innerliche geist="liche" Finsternuß / darff so gar viel beweisens nicht : Dann war das nicht 1. Eine grosse innerliche geistliche Finsternuß / vnnd Blindheit / daß sie unvernünffti="ge" Thierre anbeteten : Vnd also zeuget auch die ganze Heilige Schrift von der innerlichen geistlichen Finsternuß deß vnglaubigen Herzens / vnd daßß die Men="schen" von Natur in Finsternuß vnd Schatten deß Todts sizen / vnnd daß Chri="stus" vnser Herz vnser Liecht seye / Luc.1.v.19.Johann.1v.9.vnndcap8.v.12. S.Paulus saget 2.Cor.4.v.4/6. Allhier lehret vns S.Paulus außdrück="lich" / daß die natürliche Finsternuß vnnd das natürliche Liecht bedeuten die geist="liche" Finsternuß vnnd das geistliche ewige Liecht deß Lebens / vnnd nimpt ein Gleichnuß von der Schöpffung / dann spricht er : Gleich wie Gott der HERR/da Er Himmel vnnd Erde schuff/ vnd es finster war auff der Tieffe / hieß her=für leuchten das Liecht auß der Finsternuß , Allso hat er auch einen hellen geist="lichen" Schein in vnser Herz gegeben / nemlich das Erkandtnuß Jesu Chri="sti" in seinem Angesicht : Dann gleich wie Mosis Angesicht leuchtete / vnnd die Krafft deß Gese_es/die schröcklich ist/offenbahrete : Allso leuchtet ein Gnaden="Liecht" auß dem Angesicht Iesu Christi/deß Bild in seiner Verklärung erschiemem ist/ vnd in dem Angesicht der H Aposteln am Pfingsttage / da sie mit fewrigen aber lieblichen Zungen redeten / Matth.17.v.2.Actor.2.v.3. Gleich wie nun das eusserliche / leibliche natürliche Liecht bedeutet das innerliche geistliche Liechte deß Herzens; Also hat die eusserliche / dicke greiffliche Egyptische Finsternuß be= deutet die Verlockung Pharaonis , welches ist die geistliche Finsternuß seines Herzens. Gleich als spreche GOtt der HErr zu Pharao : Siehe/wie diese Fin="sternuß" eusserlich siehet / so bistu in deinem Herzen ; Wie diese Finsternuß eusser="lich" gestaltet ist / so bistu inwendig : Dann alle innerliche geistliche Dinge wer="den" durch die eusserliche præfiguriert vnd fürgebildet. Die Sonnenfinsternus="sen" bedeuten nichts anders / dann Finsternuß deß Herzens / falsche Lehr vnd Irr="thumb" im Glauben:Dann was die Sonne am Himmel ist/das ist das Herz im Menschen. Was bedeutete die Sonnenfinsternuß im Leyden Christi anders/ dann deß Iüdischen Volks Blindheit / daß sie den Messiam nicht kenneten / ja erwürgeten vnd creuzigten/ Matth.27.v.45.

[...]

Ende der Leseprobe aus 26 Seiten

Details

Titel
Zu Johann Arndt: "Endzeitgedanken über die zehn ägyptischen Plagen". Die neunte Predigt – Von der Finsternis
Untertitel
Transkription, Übertragung, Interpretation
Hochschule
Universität Osnabrück
Note
3,0
Jahr
2011
Seiten
26
Katalognummer
V179265
ISBN (eBook)
9783656015598
ISBN (Buch)
9783656015949
Dateigröße
516 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
johann, arndt, endzeitgedanken, plagen, predigt, finsternis, transkription, übertragung, interpretation
Arbeit zitieren
Anonym, 2011, Zu Johann Arndt: "Endzeitgedanken über die zehn ägyptischen Plagen". Die neunte Predigt – Von der Finsternis , München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/179265

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