Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publicación mundial de textos académicos
Go to shop › Filosofía - Filosofía del siglo XX

Martha C. Nussbaums Verteidigung des aristotelischen Essentialismus

Eine Zusammenfassung über die vage Theorie des Guten

Título: Martha C. Nussbaums Verteidigung des aristotelischen Essentialismus

Trabajo , 2010 , 17 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: M. A. Jasmine Massler (Autor)

Filosofía - Filosofía del siglo XX
Extracto de texto & Detalles   Leer eBook
Resumen Extracto de texto Detalles

Die vorliegende Arbeit basiert auf dem Text "Menschliches Tun und soziale Gerechtigkeit - Zur Verteidigung des aristotelischen Essentialismus" von M. C. Nussbaum.

Es werden die markanten Punkte ihrer Auffassung herausgearbeitet und erläutert. Anschließend erfolgt eine Gegenüberstellung mit dem Aufsatz "Selbstbejahung, Selbstreflexion und Sinnbedürfnis" von Holmer Steinfath, der einen subjektivistischen Standpunkt vertritt.

Es soll analysiert werden, ob essentialistische und subjektivistische Auffasungen tatsächlich unvereinbar miteinander sind, und ob M. C. Nussbaums "starke vage Theorie des Guten" ausreichend ist, um ein gutes Leben zu garantieren.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffsdefinitionen, Problematik und Ziel des Textes

3. Nussbaums starke vage Theorie des Guten – Empirische Grundlage einer globalen Ethik

3.1. Die Grundlagen der starken vagen Theorie des Guten

3.2. Die beiden Ebenen der starken vagen Theorie des Guten

3.3. Mitleid und Achtung als basale Elemente der starken vagen Theorie des Guten – Kritik am Subjektivismus

3.4. Resümee über Nussbaums Konzeption

4. Die Auseinandersetzung des Essentialismus mit dem Subjektivismus

4.1. Holmer Steinfath – Ein Subjektivistischer Standpunkt

4.2. Moralischer Subjektivismus als Ergänzung zum Essentialismus?

5. Schluss

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht Martha C. Nussbaums aristotelisch geprägte Theorie des menschlichen Tuns und der sozialen Gerechtigkeit, wobei sie deren Eignung als globale Ethik kritisch hinterfragt und den zentralen Fragestellungen der Subjektivität gegenüberstellt.

  • Grundlagen des aristotelischen Essentialismus in Nussbaums Theorie
  • Struktur und Funktionsweise der "starken vagen Theorie des Guten"
  • Kritische Analyse des Verhältnisses zwischen Essentialismus und Subjektivismus
  • Die Rolle von Fähigkeiten, praktischer Vernunft und sozialer Bindung für ein gutes Leben
  • Diskussion über potenzielle Missbrauchsgefahren essentialistischer Konzepte

Auszug aus dem Buch

3.3.Mitleid und Achtung als basale Elemente der starken vagen Theorie des Guten – Kritik am Subjektivismus

Das Mitleid für und die Achtung vor einander sind zwei, für eine menschliche Gesellschaft notwendige Tugenden, deren Gegebenheit Nussbaum nur im Essentialismus, nicht aber im Subjektivismus sieht. Das Mit-Leiden mit einem anderen Individuum zum Beispiel, ist nach Nussbaum nur durch die Anerkennung der gegenseitigen Humanität möglich; d. h. durch das Bewusstsein, dass das Leid des anderen das Eigene sein könnte, oder das eines jeden beliebigen anderen Menschen.

Diese Voraussetzung kann der Subjektivismus durch seine Betonung des Egozentrischen im wörtlichsten Sinne und die daraus folgende (als zu groß empfundene) Distanziertheit von anderen menschlichen Wesen nicht erfüllen, da für diesen nur selbstbezogene Gefühle maßgeblich sind und ein Mit-Leiden gar nicht zuließen.

Außerdem ist das Mitleid eine moralische Komponente, und von der Moral, bzw. dem Moralisch-sein grenzt sich der Subjektivismus sorgsam ab. Dies wirft natürlich die Frage auf, in wieweit sich ein solcher subjektivistischer Standpunkt überhaupt praktisch umsetzen lässt, denn immerhin sind Menschen als soziale Wesen (fast) immer in einen gemeinschaftlichen Kontext eingebunden. Folgen müsste eine Gesellschaft ohne Moralvorstellungen, wenn sie sich aus Subjektivisten, wie sie Nussbaum vor Augen hat, allein zusammensetzte.

Nussbaum bringt die Kritik am Subjektivismus auf den Punkt: Die Absolute Relativierung, bzw. Subjektivierung der Werte, die bei einem strikten Verzicht von essentiell-fixierten Werten eintritt, wirkt sich genau gegenteilig auf die Gesellschaft und die in ihr lebenden Subjekte aus. Derrida nannte diesen Zustand das „freie Spiel der Kräfte“ : Minderheiten werden mit dem Recht des Stärkeren, der seine subjektiven Anschauungen und Ziele durchzusetzen vermag benachteiligt, ausgegrenzt und unterdrückt. Ein gutes Leben scheint damit nur noch den dominierenden Schichten möglich.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Vorstellung des zu behandelnden Textes von Martha C. Nussbaum sowie Erläuterung der Zielsetzung, die Theorie kritisch zu beleuchten und mit subjektivistischen Ansätzen zu vergleichen.

2. Begriffsdefinitionen, Problematik und Ziel des Textes: Klärung des Begriffs des aristotelischen Essentialismus im Kontext von Nussbaums Werk und Definition der zentralen Absicht, eine moralische Verankerung gegen Benachteiligung zu schaffen.

3. Nussbaums starke vage Theorie des Guten – Empirische Grundlage einer globale Ethik: Detaillierte Analyse des Zwei-Ebenen-Modells, das Bedingungen für menschliches Leben und ein gutes Leben festlegt, sowie Diskussion der darin enthaltenen Herausforderungen.

3.1. Die Grundlagen der starken vagen Theorie des Guten: Erörterung der zwei Hauptschritte der Nussbaumschen Konzeption, die sich auf das Definieren menschlicher Funktionen und die Anforderungen an soziale Institutionen konzentrieren.

3.2. Die beiden Ebenen der starken vagen Theorie des Guten: Untersuchung der Schwellenwerte, die zwischen bloßem Überleben und einem guten Leben unterscheiden, sowie kritische Betrachtung der Selektionsgefahren.

3.3. Mitleid und Achtung als basale Elemente der starken vagen Theorie des Guten – Kritik am Subjektivismus: Darstellung von Nussbaums Argumentation, warum essentialistische Werte für Tugenden wie Mitleid und Achtung notwendig sind, im Gegensatz zum Subjektivismus.

3.4. Resümee über Nussbaums Konzeption: Zusammenfassung der Kernelemente der Theorie, insbesondere der Verwirklichung des menschlichen Potenzials als Anspruch an Gesellschaft und Politik.

4. Die Auseinandersetzung des Essentialismus mit dem Subjektivismus: Gegenüberstellung von Nussbaums Theorie mit dem subjektivistischen Ansatz von Holmer Steinfath zur Klärung der Unvereinbarkeit der Sichtweisen.

4.1. Holmer Steinfath – Ein Subjektivistischer Standpunkt: Analyse der subjektivistischen Perspektive, die das individuelle Reflektieren und die persönlichen Ziele eines Menschen in den Vordergrund stellt.

4.2. Moralischer Subjektivismus als Ergänzung zum Essentialismus?: Untersuchung der Frage, ob ein moralisch ausgerichteter Subjektivismus das starre essentialistische Modell sinnvoll erweitern könnte.

5. Schluss: Abschließende Bewertung, dass Nussbaums Theorie zwar notwendige materielle Grundlagen bietet, aber für ein "gutes Leben" im philosophischen Sinne ergänzt werden muss.

Schlüsselwörter

Aristotelischer Essentialismus, Martha C. Nussbaum, Gutes Leben, Soziale Gerechtigkeit, Subjektivismus, Capability Approach, Globale Ethik, Praktische Vernunft, Holmer Steinfath, Menschenwürde, Lebenskonzeption, Intersubjektivität, Grundgüter, Moral, Gesellschaftskritik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Auseinandersetzung von Martha C. Nussbaum mit dem aristotelischen Essentialismus und der Frage, wie man soziale Gerechtigkeit sowie ein "gutes Leben" philosophisch begründen kann.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Arbeit behandelt die Konzepte des Essentialismus versus Subjektivismus, die ethischen Bedingungen für ein menschliches Leben und die Rolle gesellschaftlicher Institutionen bei der Förderung individueller Fähigkeiten.

Welches primäre Ziel verfolgt die Autorin?

Das Hauptziel ist es, zu untersuchen, ob Nussbaums Theorie ausreichend ist, um ein "gutes Leben" global zu garantieren, und inwieweit sie dabei gegen subjektivistische Einwände bestehen kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine philosophische Hauptseminararbeit, die durch eine Textanalyse des Werkes von Nussbaum sowie einen Vergleich mit dem subjektivistischen Standpunkt von Holmer Steinfath methodisch gestützt wird.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Darstellung von Nussbaums Zwei-Ebenen-Modell, die Kritik an diesem Modell hinsichtlich möglicher Ausgrenzung sowie die Gegenüberstellung mit Steinfaths Fokus auf individuelle Selbstreflexion.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Besonders prägend sind die Begriffe Aristotelischer Essentialismus, Capability Approach, Subjektivismus, Lebenskonzeption und globale Ethik.

Wie bewertet die Arbeit Nussbaums "starke vage Theorie des Guten"?

Die Arbeit erkennt den Wert des Modells als objektiven Maßstab an, warnt jedoch vor der Gefahr, dass es bei einseitiger Anwendung zur moralischen Legitimation von Ausgrenzung und Selektion führen könnte.

Gibt es eine Synthese zwischen Essentialismus und Subjektivismus?

Die Arbeit schlägt vor, dass die beiden Ansätze sich nicht zwingend ausschließen müssen und dass ein moralisch aufgeklärter Subjektivismus Nussbaums Fokus auf materielle Grundbedingungen ergänzen könnte.

Final del extracto de 17 páginas  - subir

Detalles

Título
Martha C. Nussbaums Verteidigung des aristotelischen Essentialismus
Subtítulo
Eine Zusammenfassung über die vage Theorie des Guten
Universidad
Friedrich-Alexander University Erlangen-Nuremberg  (Philosophisches Institut)
Curso
Das gute Leben und das gute Sterben
Calificación
1,3
Autor
M. A. Jasmine Massler (Autor)
Año de publicación
2010
Páginas
17
No. de catálogo
V180497
ISBN (Ebook)
9783656033479
ISBN (Libro)
9783656033783
Idioma
Alemán
Etiqueta
aristotelisch Essentialismus Nussbaum angewandte Ethik Ethik Gegenwartsphilosophie Steinfath vage Theorie des Guten starke vage Theorie des Guten Minimalkonzeption des Guten capability approach globale Ethik
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
M. A. Jasmine Massler (Autor), 2010, Martha C. Nussbaums Verteidigung des aristotelischen Essentialismus , Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/180497
Leer eBook
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
Extracto de  17  Páginas
Grin logo
  • Grin.com
  • Envío
  • Contacto
  • Privacidad
  • Aviso legal
  • Imprint