Der vorliegende Businesspan untersucht die Chance und Risiken der Gründung eines Dienstleistungsunternehmens im Bereich der Softwareentwicklung für die Branchen Informationstechnik (IT) und Telekommunikation (TK). Besonderes Augenmerk wurde auf Services für die Qualitätssicherung im Softwareentwicklungsprozess gelegt.
Dieser Businessplan bestand erfolgreich die zur Beantragung des Überbrückungsgelds notwendige Steuerberaterprüfung.
Inhaltsverzeichnis
Zusammenfassung
Geschäftsidee
Vorhaben
Kundennutzen
Kurzfristiges Ziel
Langfristiges Ziel
Dienstleistung
Art der Dienstleistung
Zur Verfügung stehende Kompetenz
Weitere Voraussetzungen für das Unternehmen
Beginn des Unternehmens
Notwendige Formalitäten
Marktübersicht
Kunden
Konkurrenz
Standort
Marketing
Angebotsstrategie
Preisstrategie
Vertriebsstrategie
Werbestrategie
Unternehmensorganisation
Gründerperson
Rechtsform
Mitarbeiter
Chancen & Risiken
Finanzierung
Investitionsplan
Finanzierungsplan
Eigenkapital
Fremdkapital
Ertragsvorschau
Umsatz
Kosten
Gewinn
Liquiditätsplan
Zielsetzung & Themen
Das Hauptziel dieses Businessplans ist die strukturierte Planung und erfolgreiche Gründung eines Einzelunternehmens für IT/TK-Systemberatung mit Schwerpunkt auf Softwareentwicklung und Qualitätssicherung. Die zentrale Forschungsfrage bzw. unternehmerische Zielsetzung besteht darin, durch die Bereitstellung hochspezialisierter Expertise eine nachhaltige Existenzgrundlage aufzubauen und langfristig durch die Erweiterung des Unternehmens größere Softwareprojekte eigenständig zu steuern.
- Marktanalyse zur Identifikation von Zielkunden im Bereich Automotive, Luft- und Raumfahrt sowie IT/TK.
- Entwicklung einer wettbewerbsfähigen Preis- und Vertriebsstrategie unter Berücksichtigung von Branchenstandards.
- Detaillierte Finanzplanung inklusive Investitionsbedarf, Ertragsvorschau und Liquiditätssicherung.
- Bewertung von unternehmerischen Chancen und Risiken zur fundierten Geschäftsmodellvalidierung.
Auszug aus dem Buch
Dienstleistung
Die moderne Softwareentwicklung umfasst mehrere Entwicklungsstadien. U. a. sind hier folgende zu nennen: Marktstudien, Machbarkeitsstudien, Produktanforderungsanalyse, Systementwicklung, Softwareentwicklung, Qualitätssicherung.
Das Unternehmen kann Dienstleistungen in jeder dieser Bereiche anbieten. Die größte Kompetenz bietet es jedoch für den Bereich der Qualitätssicherung. In der Qualitätssicherung geht es darum Strategien und Konzepte zu entwickeln, die dabei helfen Fehler im Softwareprodukt aufzudecken.
Des weiteren plant das Unternehmen Nutzbarkeitsanalysen anzubieten. Dabei geht es darum zu untersuchen, ob entwickelte Produkte vom Endkunden intuitiv bedient werden können. Ist dies nicht der Fall werden Hinweise gegeben werden, wie die Nutzbarkeit des Produktes verbessert werden kann.
Das Unternehmen soll weltweit tätig sein.
Zusammenfassung der Kapitel
Zusammenfassung: Dieser Abschnitt bietet einen prägnanten Überblick über die wichtigsten Eckdaten, den Unternehmenszweck, die Zielgruppe und den Kapitalbedarf des Vorhabens.
Geschäftsidee: Hier werden der unternehmerische Zweck, der konkrete Kundennutzen durch externe Experten und die kurz- sowie langfristigen Zielsetzungen des Gründers definiert.
Dienstleistung: Es erfolgt eine detaillierte Beschreibung des Leistungsportfolios mit Fokus auf Qualitätssicherung und Nutzbarkeitsanalysen sowie die Erläuterung der notwendigen Formalitäten.
Marktübersicht: Das Kapitel analysiert das potenzielle Kundenspektrum, die Wettbewerbssituation und Standortfaktoren für das IT-Beratungsunternehmen.
Marketing: Dieser Teil beschreibt die Angebotsstrategie sowie die detaillierte Herleitung der Preisstrategie und der notwendigen Mindestauslastung zur Kostendeckung.
Unternehmensorganisation: Hier werden die Motivation des Gründers, die Wahl der Rechtsform als Einzelunternehmung und die Personalplanung dargelegt.
Chancen & Risiken: Eine Risikoanalyse des Markteintritts, abgewogen gegen die Qualifikation des Gründers und das unternehmerische Potenzial.
Finanzierung: Dieses Kapitel enthält den Investitions- und Finanzierungsplan, unterteilt in Eigen- und Fremdkapital sowie die geplante Inanspruchnahme von Überbrückungsgeldern.
Ertragsvorschau: Eine mehrjährige Prognose der Umsätze, Kosten und Gewinne sowie die Darstellung der Liquiditätsplanung zur Sicherstellung der Zahlungsfähigkeit.
Schlüsselwörter
Businessplan, Unternehmensgründung, IT-Systemberatung, Qualitätssicherung, Softwareentwicklung, Nutzbarkeitsanalyse, IT-Freiberufler, Projektakquisition, Umsatzprognose, Finanzplanung, Liquiditätsplan, Existenzgründung, Marktanalyse, Stundensatz, Kostendeckung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in diesem Businessplan grundsätzlich?
Die Arbeit beschreibt den Gründungsprozess und die strategische Planung eines freiberuflichen Ingenieurs für IT/TK-Systemberatung mit Fokus auf Software-Qualitätssicherung.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Die Schwerpunkte liegen auf der Marktanalyse, der Dienstleistungsbeschreibung, der finanziellen Planung und der organisatorischen Ausrichtung der Einzelunternehmung.
Was ist das primäre Ziel des Unternehmens?
Das primäre Ziel ist der Aufbau eines gesicherten Kundenstamms für spezialisierte IT-Beratungsdienstleistungen zur Sicherung der beruflichen Selbstständigkeit.
Welche wissenschaftliche bzw. analytische Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Auswertung externer Marktstudien (wie Gulp-Analysen) und betriebswirtschaftlichen Kalkulationen zur Bestimmung von Honoraren und Liquidität.
Was wird im Hauptteil des Businessplans behandelt?
Im Hauptteil werden neben dem Leistungsangebot auch die Marketingstrategie, die Finanzierung über drei Jahre sowie die operative Unternehmensführung detailliert erläutert.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Dokument?
Kernbegriffe sind IT-Systemberatung, Qualitätssicherung, Unternehmensgründung, Finanzplanung, Projektakquisition und Liquiditätssicherung.
Warum ist die Wahl der Rechtsform auf ein Einzelunternehmen gefallen?
Die Rechtsform wurde gewählt, da nur eine Person an der Gründung beteiligt ist und der Gründer durch eine Betriebshaftpflichtversicherung das unternehmerische Risiko absichern kann.
Wie wird das Risiko des Eigenkapitalverlustes eingeschätzt?
Das Risiko wird als ernsthaft, aber handhabbar eingeschätzt, da die Qualifikation des Gründers jederzeit eine Rückkehr in ein festes Anstellungsverhältnis ermöglicht.
- Arbeit zitieren
- Raik Neumann (Autor:in), 2003, Businessplan - Existenzgründung IT/TK-Beratung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/18051