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Die Bilanzierung immaterieller Vermögenswerte nach IFRS

Title: Die Bilanzierung  immaterieller Vermögenswerte nach IFRS

Term Paper , 2009 , 40 Pages , Grade: 1,70

Autor:in: Diplom-Kaufmann (FH) René Reuter (Author)

Business economics - Revision, Auditing
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Unternehmen benötigen zur Durchführung ihrer wirtschaftlichen Tätigkeiten Kapital. Es kann als Eigenkapital (durch die Eigentümer) oder als Fremdkapital (durch die Gläubi-ger) bereitgestellt werden. Die Eigenfinanzierung ist für Aktiengesellschaften zweck-mäßig, da Aktien als Teilhaberpapiere eine unbefristete Laufzeit und eine variable Ver-zinsung aufweisen. Außerdem können Aktien an Börsen gehandelt werden. Das bietet die Möglichkeit einer breiten Streuung und die Aufbringung eines großen Kapitalbe-darfs der durch viele Anleger leichter erbracht werden kann.
Für den Aktienkauf benötigen die Investoren Informationen über den Erfolg der Unter-nehmen. Wenn die Anleger weltweit investieren wollen und die Gewinne von börsenno-tierten Unternehmen nach nationalen Vorschriften ermittelt werden, ist ein direkter Vergleich sehr aufwendig oder nicht möglich.
Um diesen Ansprüchen der Investoren gerecht zu werden wurde eine Standardisierung der Rechnungslegung durch einheitliche, international geltende Rechnungslegungsvorschriften vorgenommen. Die International Accounting Standards (IAS) und die weiterentwickelten International Financial Reporting Standards (IFRS) sind diese verlangten internationalen Rechnungslegungsvorschriften die vom International Accounting Standards Board (IASB) entworfen wurden....

In der Literatur werden viele verschiedene Begriffe für den „immateriellen Vermögenswert“ synonym verwendet. Als Beispiele gelten hier „immaterieller Vermögensgegenstand“, „immaterielle Werte“, „immaterielle Güter“, „intangible assets“, „intellectual capital“, „intellectual property“, „Wissenskapital“. Diese Definitionen sind jeweils zweckgerichtet....mehr in der Arbeit :-)

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definition immaterieller Vermögenswerte

3. Bilanzierung immaterieller Vermögenswerte

3.1 Abstrakte Aktivierbarkeit

3.2 Konkrete Aktivierbarkeit

4. Zugangsarten immaterieller Vermögenswerte

4.1 Einzelner käuflicher Erwerb

4.2 Erwerb durch Zuwendung der öffentlichen Hand

4.3 Erwerb durch Tausch

4.4 Erwerb im Rahmen eines Unternehmenszusammenschlusses

4.5 Selbsterstellung

5. Folgebewertung

5.1 Anschaffungskosten-Modell

5.2 Neubewertungs-Modell

6. Abschreibungen immaterieller Vermögenswerte

6.1 Mit begrenzter Nutzungsdauer

6.2 Mit unbegrenzter Nutzungsdauer

7. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit gibt einen strukturierten Überblick über die Bilanzierung immaterieller Vermögenswerte nach den internationalen Rechnungslegungsvorschriften (IFRS). Im Fokus steht dabei die Analyse der Kriterien für den Ansatz sowie der verschiedenen Zugangs- und Bewertungsmethoden unter besonderer Berücksichtigung der Anforderungen von IAS 38.

  • Abgrenzung und Definition immaterieller Vermögensgegenstände
  • Voraussetzungen für die abstrakte und konkrete Aktivierbarkeit
  • Unterschiedliche Zugangsformen von Zukauf bis Selbsterstellung
  • Methoden der Folgebewertung und Abschreibungsmodalitäten

Auszug aus dem Buch

3.1 Abstrakte Aktivierbarkeit

Mit dem Entscheidungsbaum in der unten gezeigten Abbildung werden alle Vermögenswerte einschließlich immaterieller Werte einheitlich erfasst.

Für die Frage der Aktivierbarkeit von immateriellen Werten finden sich spezielle Vorschriften in den Einzelstandards. Für immaterielle Werte sind es die Regelungen im IAS 38.

Danach liegt ein i. V. gemäß IAS 38.8 vor wenn die folgenden Kriterien erfüllt werden: identifizierbarer, nicht monetärer Vermögenswert ohne physische Substanz; Verfügungsmacht des Unternehmens über die Ressource aufgrund eines vergangenen Ereignisses; erwarteter zukünftiger Nutzenzufluss aus diesem Vermögenswert.

Die Identifizierbarkeit soll die Existenz des i. V. sicherstellen. In IAS 38.12 werden zwei Arten des Nachweises unterschieden. I. V. können auf einer vertraglichen oder rechtlichen Grundlage beruhen oder Sie müssen sich zumindest von anderen Posten trennen lassen (Separierbarkeit). Patenturkunden oder Verträge weisen die rechtliche Existenz nach. Ansonsten ist zu prüfen, ob der wirtschaftliche Nutzen des Vermögensgegenstandes für sich verkauft, vermietet oder auf sonstige Weise genutzt werden kann. Wird kein Kriterium erfüllt, gehört es zum originären Firmenwert.

Die Beherrschung des i. V. ist gegeben, wenn ein Unternehmen die rechtliche Verfügungsmacht über einen Vermögensgegenstand hat und alle Rechte ausüben kann, um den Nutzen zu realisieren. Nach dem Rahmenkonzept der IASB (F.49a) muss zudem gegeben sein, dass die Verfügungsmacht über die Ressource aus einem vergangenen Ereignis resultiert. Dieses Kriterium soll eine Aktivierung zukünftiger Ereignisse in Form von Absichtserklärungen verhindern.

Der künftige wirtschaftliche Nutzen beinhaltet, dass z. B. Erlössteigerungen durch den i. V. erzielt werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Beleuchtung der zunehmenden Bedeutung immaterieller Werte in einer wissensbasierten Wirtschaft sowie die Einführung in die IFRS-Rechnungslegung.

2. Definition immaterieller Vermögenswerte: Abgrenzung der verschiedenen Begriffe und Erläuterung des Kriteriums der physischen Substanz als Abgrenzungsmerkmal.

3. Bilanzierung immaterieller Vermögenswerte: Analyse der theoretischen Voraussetzungen für die abstrakte Aktivierbarkeit und der konkreten Ansatzkriterien nach IAS 38.

4. Zugangsarten immaterieller Vermögenswerte: Detaillierte Betrachtung der verschiedenen Erwerbsformen, inklusive Tausch, Zuwendung und der komplexen Behandlung selbsterstellter Werte.

5. Folgebewertung: Vorstellung des Anschaffungskosten-Modells und des Neubewertungs-Modells als Optionen für die laufende Bilanzierung.

6. Abschreibungen immaterieller Vermögenswerte: Differenzierung zwischen begrenzten und unbegrenzten Nutzungsdauern sowie deren Auswirkungen auf die Abschreibungsmethoden.

7. Fazit: Kritische Würdigung der Subjektivität bei der Bilanzierung immaterieller Güter und Identifizierung von weiterem Entwicklungsbedarf.

Schlüsselwörter

Immaterielle Vermögenswerte, IFRS, IAS 38, Aktivierung, Anschaffungskosten, Folgebewertung, Nutzungsdauer, Forschung und Entwicklung, Abschreibung, Unternehmenszusammenschluss, beizulegender Zeitwert, Bilanzpolitik, Identifizierbarkeit, Verfügungsmacht, immaterielle Werte.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den Bilanzierungsvorschriften für immaterielle Vermögenswerte unter dem Regelwerk der IFRS.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Felder sind der Ansatz, die Bewertung von Zugängen, die Folgebewertung und die Abschreibung von immateriellen Werten.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, einen fundierten Überblick über IAS 38 zu geben und die Anwendung auf verschiedene unternehmerische Sachverhalte zu verdeutlichen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine Literaturanalyse und Auswertung der relevanten IAS/IFRS-Standards, ergänzt um Fachliteratur zum Rechnungswesen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Kriterien der Aktivierbarkeit, die verschiedenen Zugangswege sowie die Bewertung und Abschreibungspraxis.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Immaterielle Vermögenswerte, IFRS, IAS 38, Aktivierung und Folgebewertung geprägt.

Warum ist die Bilanzierung selbsterstellter Werte so problematisch?

Da der Nachweis des wahrscheinlichen zukünftigen Nutzenzuflusses und die verlässliche Bewertung bei selbst erstellten Werten oft eine hohe subjektive Einschätzung des Managements erfordern.

Wann ist eine Abschreibung bei unbegrenzter Nutzungsdauer zulässig?

Bei unbegrenzter Nutzungsdauer erfolgt planmäßig keine Abschreibung, jedoch muss das Asset regelmäßig auf Wertminderung (Impairment) geprüft werden.

Wie werden immaterielle Werte bei einem Unternehmenszusammenschluss bilanziert?

Diese werden separat vom Geschäfts- oder Firmenwert angesetzt, sofern sie identifizierbar sind und ihr beizulegender Zeitwert verlässlich bewertet werden kann.

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Details

Title
Die Bilanzierung immaterieller Vermögenswerte nach IFRS
College
The FOM University of Applied Sciences, Hamburg
Grade
1,70
Author
Diplom-Kaufmann (FH) René Reuter (Author)
Publication Year
2009
Pages
40
Catalog Number
V181250
ISBN (eBook)
9783656043362
ISBN (Book)
9783656043133
Language
German
Tags
IFRS Intangible Assets Immaterielle Vermögenswerte Bilanzierung Immateriell
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Diplom-Kaufmann (FH) René Reuter (Author), 2009, Die Bilanzierung immaterieller Vermögenswerte nach IFRS, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/181250
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