Ethisches Investment

Die Verantwortung der institutionellen Anleger


Bachelorarbeit, 2011
56 Seiten, Note: 1,7

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 GANG DER ARBEIT

3 WAS IST ETHISCHES INVESTMENT?
3.1 WELCHE ANSÄTZE KÖNNEN IM ETHISCHEN INVESTMENT UNTERSCHIEDEN WERDEN?
3.2 ANLAGEENTSCHEIDUNG ANHAND VON NACHHALTIGKEITSINDIZES
3.3 NACHHALTIGKEITSRATINGS
3.4 DER MARKT DES NACHHALTIGEN INVESTMENTS

4 WAS SIND INSTITUTIONELLE ANLEGER?

5 WAS BEUTETE VERANTWORTUNG?

6 SOZIALETHIK ALS VERANTWORTUNGSETHIK
6.1 SIEBEN KRITERIEN ALS ETHISCHE GRUNDPRINZIPIEN NACH ARTHUR RICH
6.1.1 DAS KRITERIUM DER GESCHÖPFLICHKEIT
6.1.2 DAS KRITERIUM DER KRITISCHE DISTANZ
6.1.3 DAS KRITERIUM DER ‚RELATIVEN REZEPTION’
6.1.4 DAS KRITERIUM DER RELATIONALITÄT
6.1.5 DAS KRITERIUM DER MITMENSCHLICHKEIT
6.1.6 DAS KRITERIUM DER MITGESCHÖPFLICHKEIT
6.1.7 DAS KRITERIUM DER PARTIZIPATION

7 ARTHUR RICHS KRITERIEN AM BEISPIEL DES DJSI WORLD

8 ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK

9 LITERATURANGABEN

Tabellenverzeichnis

Tabelle 1: DAX-30 Unternehmen in Nachhaltigkeitsindizes

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Abgrenzung institutioneller Investoren

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1 Einleitung

„Standort-Aus - Opel-Werk in Antwerpen macht dicht“1, „Wer trägt die Verantwortung für die Ölpest am Golf von Mexiko?“2, „US-Großbanken verneinen Schuld an Krise“3, „Suizidserie reißt nicht ab - Schon wieder Selbstmord bei France Télécom“4, „Tepco

- Anlegern reichen Entschuldigungen nicht aus“5.

Es sind Meldungen wie diese, die die Frage nach den Verantwortlichen solcher Skandale, Krisen und Katastrophen aufwirft. Die Schuldigen sind häufig schnell ausgemacht: Die gierigen „Manager“6. Doch das greift zu kurz. Zumindest nach dem deutschen Aktiengesetz wird der Vorstand einer Aktiengesellschaft durch den Aufsichtsrat kontrolliert, der wiederum von der Hauptversammlung der Anteilseigner gewählt wird. Letztlich tragen also auch Kapitalbesitzer eine gewisse Verantwortung für die grundsätzliche Ausrichtung einer Unternehmung. Wer also beispielsweise Aktien von der ThyssenKrupp AG hält, unterstützt indirekt den Bau von Kampf-U- Booten, die „bis nach Pakistan“7 geliefert werden.

Viele private Anleger haben in den letzten Jahren umgedacht und sind zu so genannten „Ökobanken“8 gewechselt. Diese versprechen ihren Kunden nicht in „Rüstungsunternehmen, Atomkraftwerksbauer oder Genfood-Hersteller“9 zu investieren, sondern weitestgehend in ökologische, soziale und kulturelle Projekte, so genanntes ‚Ethisches Investment‘. Jedoch kommen diese Banken in Deutschland zusammen lediglich auf 200.000 Kunden10. Im Vergleich: Allein die Direktbank ‚Comdirect‘ kommt auf mehr als 2 Mio. Kunden11. Damit ist die Branche noch in einer „Nische“12. Ein Grund dafür ist die „geringe finanzielle Bildung im Land“13 wie Henry Schäfer (2011) erklärt. Die Hoffnung liegt also auf professionellen Großanlegern, so genannten institutionellen Anlegern, welche die entsprechenden Kompetenzen besitzen14. Und tatsächlich wurden Ende 2009, laut einer Studie von ‚Eurosif‘15, 92 Prozent der gesamten ethisch investierten Anlagen in Europa von institutionellen Investoren getätigt16.

Doch was wird unter ‚Ethischem Investment’ verstanden? Welche Anlagemöglichkeiten gibt es? Wer sind diese institutionellen Anleger? Welche Verantwortung tragen sie und gegenüber wem? Gibt es eine besondere Verantwortung von christlichen Anlegern? Was bedeutet Verantwortung? Wo legen die Kirchen ihr Geld an? Welche Kriterien für eine ‚christliche Geldanlage’ könnten gelten?

2 Gang der Arbeit

Zunächst einmal soll geklärt werden, was unter ‚Ethischem Investment’ zu verstehen ist, wie es definiert wird und was der Unterschied zu ‚nachhaltigen Geldanlagen’ ist. Im Anschluss werden sechs Ansätze gezeigt, nach denen Investoren ihr Anlageuniversum in Hinblick auf ethische Kriterien bestimmen können:

Negativkriterien, Positivkriterien, Integration, Engagement, Stimmrechtswahrnehmung und Kombination. Konkrete Orientierung bei der Anlageentscheidung bieten so genannte ‚Nachhaltigkeitsindizes‘. Diese verwenden die oben genannten Ansätze. Einige dieser Indizes werden in der Arbeit vorgestellt und die Unterschiede zwischen ihnen verdeutlicht. Alternativ kann auch der Service von Ratingagenturen genutzt werden, diese werden kurz erläutert. Im Anschluss wird der Markt von nachhaltigen Produkten in Deutschland und Europa untersucht. Da institutionelle Anleger dabei eine entscheidende Rolle spielen, werden sie besonders betrachtet. Durch ihre Marktmacht kommt ihnen eine besondere Verantwortung zu. Doch wer trägt für was und gegenüber wem Verantwortung? Welche Rolle spielt Verantwortung in der Ethik? Diese Frage soll mit Hilfe von Wolfgang Hubers (1982)17 Aufsatz ‚Sozialethik als Verantwortungsethik‘ beantwortet werden.

Nach einer Verantwortungsethik zu handeln bedeutet, die Handlung nach den erwarteten Folgen der Entscheidung zu beurteilen. Doch anhand welcher Kriterien können Anlageentscheidungen beurteilt werden? Der Wirtschaftsethiker Arthur Rich (1987)18 entwickelte in seinem Buch ‚Wirtschaftsethik‘ sieben Kriterien des Menschengerechten: Geschöpflichkeit, Kritische Distanz, Relative Rezeption, Relationalität, Mitmenschlichkeit, Mitgeschöpflichkeit und Partizipation. Anhand dieser Kriterien soll exemplarisch untersucht werden, ob eine Anlageentscheidung nach einem Nachhaltigkeitsindex der Verantwortung von institutionellen Anlegern gerecht wird.

3 Was ist Ethisches Investment?

Neben dem Begriff ‚Ethisches Investment‘ werden in der vorliegenden Arbeit auch die Begriffe ‚ethische Geldanlage‘, ‚nachhaltige Geldanlage oder ‚sozial verantwortliche Geldanlage‘, sowie der aus dem Englisch stammende Begriff ‚Socially Responsible Investments‘ (SRI)19 gebraucht20. Nach einer Umfrage unter Anbietern von Nachhaltigkeitsindizes21 im Jahr 2005 werden diese Begriffe weitgehend synonym verwendet22. Jedoch wird der Begriff ‚ethisch‘ eher bei religiösen Anlegern bevorzugt, der Begriff ‚sozial verantwortlich‘ bei Anlegern aus dem Sozialbereich und ‚Nachhaltig‘ wird eher dem Umweltbereich zugesprochen23. Eine einheitliche Definition gibt es nicht, jedoch wird im Allgemeinen darunter verstanden, dass neben den ökonomischen Kennzahlen, „Rendite, Risiko und Liquidität“24, auch andere Gesichtspunkte, wie „ökologische, ethische und soziale“25 Werte berücksichtigt werden26. Heute werden von der Branche nachhaltige Geldanlagemöglichkeiten in „alle gängigen Anlageformen wie Anleihen, Aktien, Fonds, Zertifikate, ETF (Exchange Traded Funds), Private Equity oder Ähnliches angeboten"27.

Der Ursprung des ‚Ethischen Investments‘ kann auf den Anfang des 20. Jahrhunderts datiert werden, als Investoren mit christlichem Hintergrund in den USA begannen „Geschäfte mit Alkohol, Tabak oder Waffen“28 (so genannte ‚Sin Stocks‘ - Sünden-Aktien) aus ihren Investments auszuschließen29. 1971 wurde mit dem ‚Pax World Funds‘ der erste Ethische Investmentfonds gegründet, welcher Anlageentscheidungen lediglich nach „ökologischen, politischen, sozialen und religiösen Kriterien vornahm“30.

Der Begriff ‚Nachhaltigkeit‘ stammt ursprünglich aus der Forstwirtschaft und wurde erstmals von Hans Carl von Carlowitz 1713 erwähnt31. Die Idee dahinter war: Es sollte nur so viel Holz geschlagen werden, wie auf natürliche Weise nachwächst32. 1972 wurde der Begriff im Bericht33 des Club of Rome ‚Grenzen des Wachstums‘ wieder aufgegriffen und 1987 durch den Bericht der Brundtland-Kommission34 in Deutschland eingeführt35. 1992 wurde, auf der UNO-Konferenz in Rio de Janeiro, das Leitbild der ‚nachhaltigen Entwicklung‘ bzw. „Sustainable Development“36 entworfen, wonach die „Lebens und Wirtschaftweise der Menschen so ausgerichtet werden [sollte, dass sie] generationsübergreifend betrieben werden kann, ohne dass die Lebensgrundlage der Menschen verloren“37 geht.

3.1 Welche Ansätze können im Ethischen Investment unterschieden werden?

Um Kapital nach ethischen Kriterien anlegen zu können, müssen zunächst ethische Kriterien definiert werden. Im Anschluss muss dann ein Weg gefunden werden wie aus den Kriterien ein Anlageuniversum entstehen kann, aus dem der Investor die zu ihm passenden Anlagemöglichkeiten auswählt kann. In der Vergangenheit wurden sechs verschiedene Ansätze entwickelt38:

a) Negativkriterien: Bestimmte Unternehmen, Branchen oder Staaten werden vom Investmentuniversum ausgeschlossen, wenn sie gegen die ethischen Ansprüche des Investors sprechen39. Beispielsweise können Unternehmen die Produkte wie Alkohol, Tabak oder Rüstung herstellen ausgeschlossen werden, sowie Staaten, welche die Todesstrafe anwenden40. Alle Unternehmen, die diese Negativkriterien nicht erfüllen, sind Teil des Anlageuniversums.

b) Positivkriterien: Dieser Ansatz verfolgt die Strategie durch „Filterprozesse ein nachhaltiges Analageuniversum“41 zu erstellen, aus welchem dann Investitionen getätigt werden können. Zu dem Ansatz zählen der „Best-in- Class-Ansatz“42, sowie die Auswahl „thematische[r] Produkte“43. Beim Best-in-Class-Ansatz werden aus allen Branchen jeweils, nach Nachhaltigkeitskriterien, die besten bzw. führendsten Unternehmen ausgewählt was den Vorteil hat, dass keine Branche generell ausgeschlossen wird44. Kriterien können dabei sein: „[E]in gut etabliertes Umwelt- und Risikomanagementsystem, Effizienzsteigerungen im Energie- und Ressourcenverbrauch [oder] umfassende Schulungsprogramme für Mitarbeitende“45. Der ‚Best-in-Class-Ansatz‘ verfolgt das Ziel, andere Unternehmen in der Branche zu motivieren auch nachhaltig Programme umzusetzen46.

Beim Ansatz der thematischen Produkte bildet sich das Anlageuniversum aus Unternehmen, die bestimmte nachhaltige Produkte oder Dienstleitungen anbieten47, wie zum Beispiel „erneuerbare Energien, grüne Immobilien und Wasser auf der Umweltseite oder Mikrofinanzierung, Ausbildung und Investitionen in soziale Projekte auf der sozialen Seite“48.

c) Integration: Bei diesem Ansatz werden so genannte ‚ESG-Kriterien‘49 in die Finanzanalyse integriert. So werden lediglich Anlagemöglichkeiten nach Nachhaltigkeitsaspekten untersucht, welche finanziell attraktiv sind50.

d) Engagement: Die ersten drei der hier beschrieben Ansätze sind vor einer Investitionsentscheidung anzuwenden. Die Ansätze der Stimmrechtswahrnehmung und des Engagements können lediglich nach einer positiven Investitionsentscheidung angewendet werden51. Beim ‚Engagement‘Ansatz versucht der Investor durch Gespräche mit dem Management, Einfluss auf die Geschäftspraxis einer Firma zu nehmen, um so das Unternehmen nachhaltiger auszurichten52.

e) Stimmrechtswahrnehmung: Investoren können auf Hauptversammlungen ihr Stimmrecht wahrnehmen, um die Unternehmenspolitik in Richtung einer nachhaltigen Entwicklung zu bewegen53.

f) Kombination: In der Praxis werden häufig die verschiedene Ansätze miteinander gekoppelt54.

3.2 Anlageentscheidung anhand von Nachhaltigkeitsindizes

Da die Bewertung von Anlagemöglichkeiten zeitintensiv ist und hohen Sachverstand erfordert, verlassen sich viele Investoren auf spezialisierte Agenturen und Institutionen, welche Anlagemöglichkeiten nach Nachhaltigkeitskriterien bewerten55. Eine Möglichkeit ist, seine Anlageentscheidung anhand so genannter Nachhaltigkeitsindizes auszurichten.

Ein Nachhaltigkeitsindex sucht, wie ein gewöhnlicher Index, aus einem bestimmten Pool Aktien von Unternehmen aus, die bestimmte Nachhaltigkeitskriterien erfüllen56. Investoren können sich an diesen Indizes bei ihrer Anlagestrategie orientieren oder Fonds kaufen, die einen bestimmten Index nachbilden57. So investiert beispielsweise die ‚Deutsche Bundesstiftung Umwelt‘ (DBU), mit einem Stiftungskapital von 1,792 Mrd. €58, ca. 80% ihrer Aktien und Firmenanleihen in Unternehmen, die in mindestens einem von vier Nachhaltigkeitsindizes gelistet sind59. Diese vier Indizes sollen im Folgenden exemplarisch vorgestellt werden:

- Der ‚ Advance Sustainable Performance Index ‘ (ASPI) besteht aus 120 Unternehmen, welche nach Nachhaltigkeitskriterien aus dem ‚ Dow Jones EURO STOXX ‘ Index60 ausgewählt werden. Dazu werden die Unternehmen in 5 unterschiedlichen Kategorien61 bewertet und die besten 120 Unternehmen in den ASPI aufgenommen.62
- Der ‚EURO STOXX Sustainability‘ (DJSI STOXX) Index besteht aus den, nach Nachhaltigkeitskriterien, 20% der führenden Unternehmen des „Dow Jones STOXXX SM 600 Index“63. Die Bewertung nach einem Best-in-Class-Ansatz übernimmt die schweizerische Firma ‚SAM (Sustainable-Asset- Management)‘64.
- Die Firma Standard & Poor’s wählt aus dem ‚ S&P Global 1200 ‘ Index nach Positivkriterien65 Unternehmen aus, die dann im ‚ Ethibel Sustainable Indexes - Excellence Europe (ESI) ‘ gelistet werden66.
- Der ‚ FTSE4Good Europe Index ‘ wird von der Zeitung Financial Times und der Börse London aufgelegt. Die Unternehmen werden mithilfe von Negativkriterien sowie Positivkriterien ausgewählt67. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Bereich der „Corporate Social Responsibility“ (CSR)68.

Obwohl die Indizes ähnliche Auswahlkriterien wie Best-in-Class-Ansatz und Negativkriterien verwenden, fallen konkrete Unternehmensbewertungen unterschiedlich aus, wie Tabelle 1 zeigt69. Währende die Indizes sich bei Unternehmen wie die adidas AG, die Deutsche Post AG (bei allen vier gelistet) oder die die HeidelbergCement AG (bei keinem gelistet) übereinstimmen, sind andere Unternehmen, wie Beispielsweise die RWE AG70, lediglich in einem Index gelistet.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 1: DAX-30 Unternehmen in Nachhaltigkeitsindizes76

Neben diesen vier Nachhaltigkeitsindizes gibt es noch eine Reihe weiterer Angebote77, die ebenfalls hauptsächlich große Unternehmen welche in den gängigen Indizes gelistet sind, berücksichtigen78. Beispielsweise der ‚DSJI World Index‘ der, die nach Nachhaltigkeitskriterien, besten zehn Prozent des ‚Dow Jones Global Indexes‘ auswählt79. Eine Alternative ist der ‚ Natur-Aktien-Index ‘ (NAI), der lediglich 30 Unternehmen mit geringerem Kapitalstock aufnimmt, welche durch einen Ausschuss ausgesucht werden, der sich sowohl an Negativ als auch an Positivkriterien orientiert80. Investoren können sich an diesem Index bei ihrer Anlageentscheidung orientieren oder Anteile an dem Fonds ‚GreenEffects NAI- Wertefonds‘ kaufen. Dieser Fonds investiert lediglich in Unternehmen die im NAI gelistet sind, wie aktuell zum Beispiel die Firma Starbucks81.

[...]


1 fro/dpa/ddp, Standort-Aus - Opel-Werk in Antwerpen macht dicht, 21.01.2010,

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,673133,00.html, 19.07.2011.

2 APN/DPA, Wer trägt die Verantwortung für die Ölpest am Golf von Mexiko?, 11.05.2010,

http://www.stern.de/panorama/bp-will-kleinere-stahlkuppel-wer-traegt-die-verantwortung-fuer-die- oelpest-am-golf-von-mexiko-1565505.html, 19.07.2011.

3 N24 dpa, US-Großbanken verneinen Schuld an Krise, 14.01.2010, http://www.n24.de/news/newsitem_5756837.html, 19.07.2011.

4 FAZ.NET/F.A.Z., Suizidserie reißt nicht ab - Schon wieder Selbstmord bei France Télécom,

29.09.2009, http://www.faz.net/artikel/C30125/suizidserie-reisst-nicht-ab-schon-wieder-selbstmord-bei- france-telecom-30074957.html, 19.07.2011.

5 gxb/dapd, Tepco - Anlegern reichen Entschuldigungen nicht aus, 28.06.2011,

http://www.focus.de/panorama/vermischtes/tepco-anlegern-reichen-entschuldigungen-nicht- aus_aid_640926.html, 19.07.2011.

6 Dorothea Siems, Schuldfrage - Die Manager sind die Sündenböcke der Finanzkrise, 10.05.2009, http://www.welt.de/wirtschaft/article3713668/Die-Manager-sind-die-Suendenboecke-der- Finanzkrise.html, 19.07.2011.

7 Hermannus Pfeifer, Deutsche Waffen sind Nischenprodukte, 12.07.2011, http://www.taz.de/Ruestungswirtschaft/!74313/, 19.07.2011.

8 Karsten Seibel, Alternative Geldinstitute - Warum Ökobanken auf keinen grünen Zweig kommen, 23.06.2011, http://www.welt.de/dieweltbewegen/article13446451/Warum-Oekobanken-auf-keinen- gruenen-Zweig-kommen.html, 19.02.2011.

9 Karsten Seibel, 23.06.2011.

10 Gemeint sind: GLS Bank, Umweltbank, Ethikbank, Triodos Bank.

11 Vgl. Karsten Seibel, 23.06.2011.

12 Vgl. Karsten Seibel, 23.06.2011.

13 Karsten Seibel, 23.06.2011.

14 Vgl. Schäfer, Henry, Verantwortliches Investieren: Zur wachsenden ökonomischen Relevanz von Corporate Social Responsibility auf den internationalen Finanzmärkten, in: Gesine Bonnet, Gotlind Ulshöfer (Hrsg.), Corporate Social Responsibility auf dem Finanzmarkt, Anstöße für verantwortliches Investieren und eine nachhaltige Unternehmenspolitik, Wiesbaden 2008, S.79.

15 Eurosif (European Sustainable and Responsible Investment Forum) ist ein europäischer Zusammenschluss von nationalen Nachhaltigkeitsforen.

16 Vgl. Eurosif, PRESSEMITTEILUNG 2010 Eurosif, http://www.forum- ng.org/images/stories/Presse/sri_study_2010_press_release_final_german.pdf, 17.07.2011, S.1.

17 Vgl. Huber, Wolfgang, Sozialethik als Verantwortungsethik, in: Wolfgang Nethöfel, Peter Dabrock, Siegfried Keil (Hrsg.), Verantwortungsethik als Theologie des Wirklichen, Göttingen 2009.

18 Vgl. Rich, Arthur, Grundlagen in theologischer Perspektive, Gütersloh31987, S.172ff.

19 Vgl. Ulshöfer, Gotlind, Bonnet, Gesine, Finanzmärkte und gesellschaftliche Verantwortung - eine Einführung, in: Gesine Bonnet, Gotlind Ulshöfer (Hrsg.), Corporate Social Responsibility auf dem Finanzmarkt, Anstöße für verantwortliches Investieren und eine nachhaltige Unternehmenspolitik, Wiesbaden 2008, S.13.

20 Vgl. Gabriel, Klaus, Nachhaltigkeitsindizes. Die Bewertung von Unternehmen nach sozialen und ökologischen Kriterien und die Einschätzung des Marktes für nachhaltige Geldanlage aus der Sicht der Anbieter von Nachhaltigkeitsindizes, Frankfurt am Main 2005, S.13.

21 (siehe Kapitel 3.2)

22 Vgl. Gabriel, Klaus, 2005, S.13f.

23 Vgl. Gabriel, Klaus, 2005, S.13f.

24 Schäfer, Henry, Ethisch motiviertes anlageverhalten deutscher Nonprofit Organisationen mit religiöser Zwecksetzung. Ergebnisse einer explorativen empirischen Erhebung, in: Karin Bassler (Hrsg.), Ethisches Investment, Strategien für kirchliche Geldanlagen, Stuttgart 2001, S.96.

25 Schäfer, Henry, Nachhaltige Kapitalanlagen für Stiftungen. Aktuelle Entwicklungen und Bewertung, Baden-Baden 2009, S.22.

26 Vgl. Schäfer, Henry, 2009, S.22.

27 Schäfer, Henry, 2009, S.22.

28 Gabrio, Dagmar, Ethisches Investment. Rendite mit gutem Gewissen, Düsseldorf 2001, S.10.

29 Vgl. Gabrio, Dagmar, 2001, S.10.

30 Gabrio, Dagmar, 2001, S.10.

31 Vgl. Carlowitz, Hans Carl von, Sylvicultura oeconomica. Hausswirthliche Nachricht und naturmässige Anweisung zur wilden Baum-Zucht, Remagen-Oberwinter22009.

32 Vgl. Kohrs, Thomas, Grün, Anselm, Ethisch Geld anlegen, Münsterschwarzach 2008, S.130.

33 Vgl. Meadows, Dennis, Meadows, Donella H., Zahn, Erich, Milling, Peter, Die Grenzen des Wachstums. Bericht des Club of Rome zur Lage der Menschheit, Stuttgart141987

34 Bericht der UN-Kommission unter Vorsitz des damaligen norwegischem Ministerpräsidenten Gro Brundtland.

35 Vgl. Brand, Karl-Werner, Jochum, Georg, Der deutsche Diskurs zur nachhaltigen Entwicklung, München 2000, S.21f.

36 Schäfer, Henry, Abschlussbericht zum Projekt ImmoInvest: Grundlagen nachhaltiger Immobilieninvestments, Stuttgart 2008, S.22.

37 Schäfer, Henry, 2009, S.22.; Anpassung C.K.

38 Vgl. Döbeli Sabine, Bilecen Erol, Nachhaltige Geldanlagen - Eine Übersicht für institutionelle Kunden, 2011, http://www.forum-

ng.org/images/stories/nachhaltige_geldanlagen/statusbericht_fng_2010_72dpi.pdf, 13.07.2011, S.8.

39 Vgl. Döbeli Sabine, Bilecen Erol, 2011, S.8.

40 Vgl. Schäfer, Henry, 2009, S.23.

41 Döbeli Sabine, Bilecen Erol, 2011, S.8.

42 Schäfer, Henry, 2009, S.23.

43 Döbeli Sabine, Bilecen Erol, 2011, S.8.; Anpassung C.K.

44 Vgl. Schäfer, Henry, 2009, S.23.

45 Döbeli Sabine, Bilecen Erol, 2011, S.8.; Anpassung C.K.

46 Vgl. Schäfer, Henry, 2009, S.23.

47 Vgl. Schäfer, Henry, 2009, S.24.

48 Döbeli Sabine, Bilecen Erol, 2011, S.8.

49 ‚ESG‘ steht für „environmental, social, and corporate governance issues“; Vgl. Ulshöfer, Gotlind, Bonnet, Gesine, 2008, S.14.

50 Vgl. Döbeli Sabine, Bilecen Erol, 2011, S.9.

51 Vgl. Döbeli Sabine, Bilecen Erol, 2011, S.8.

52 Vgl. Deutschen Bischofskonferenz, Mit Geldanlagen die Welt verändern ? Eine Orientierungshilfe zum ethikbezogenen Investment : eine Studie der Sachverständigengruppe "Weltwirtschaft und Sozialethik", Bonn 2010, S.45f.

53 Vgl. Döbeli Sabine, Bilecen Erol, 2011, S.9.

54 Vgl. Döbeli Sabine, Bilecen Erol, 2011, S.9.

55 Vgl. Schäfer, Henry, 2009, S.24.

56 SBI, Paschen von Flotow, Nachhaltiges Investment - Indexwissen, http://www.nachhaltiges- investment.org/Indizes/Indexwissen.aspx, 17.07.2011.

57 Vgl. Gerner, Thomas, Denken und Handeln an Finanzmärkten. Zwischen Angst und Gier - Experten beziehen Position, Wiesbaden 2010, S.23.

58 Stand: 31.12.2007 Vgl. Schäfer, Henry, 2009, S.28.

59 Vgl. Schäfer, Henry, 2009, S.28.

60 Dieser Index besteht aus 314 Unternehmen; Vgl. STOXX Limited, EURO STOXX Index, http://www.stoxx.com/indices/index_information.html?symbol=SXXE, 16.07.2011.

61 Diese sind „Gesellschaftliches Engagement; Unternehmensführung; Beziehungen zu Kunden und Lieferanten; Gesundheit, Sicherheit und Umwelt; Personal und internationales Arbeitsrecht“; Vgl. SBI, Paschen von Flotow, Nachhaltiges Investment -ASPI - Profil, http://www.nachhaltiges- investment.org/Indizes/Datenbank/Indexbildung.aspx?idIndex=15, 16.07.2011.

62 Vgl. SBI, Paschen von Flotow.

63 Schäfer, Henry, Sozial-ökologische Ratings am Kapitalmarkt. Transparenzstudie zur Beschreibung konkurrierender Konzepte zur Nachhaltigkeitsmessung auf deutschsprachigen Finanzmärkten, Düsseldorf 2003, S.114.

64 Vgl. SBI, Paschen von Flotow, Nachhaltiges Investment - DJSI - Struktur, http://www.nachhaltiges- investment.org/Indizes/Datenbank/Indexstruktur.aspx?idIndex=34, 17.07.2011.

65 Diese sind „Interne Sozialpolitik; Umweltpolitik; Externe Gesellschaftspolitik; Ethisch-ökonomische Politik“ Vgl. SBI, Paschen von Flotow, Nachhaltiges Investment -ESI - Profil, http://www.nachhaltiges- investment.org/Indizes/Datenbank/Indexbildung.aspx?idIndex=70, 16.07.2011.

66 Vgl. SBI, Paschen von Flotow.

67 SBI, Paschen von Flotow, Nachhaltiges Investment - FTSE4GOOD -Profil, http://www.nachhaltiges- investment.org/Indizes/Datenbank/Indexbildung.aspx?idIndex=38, 16.07.2011.

68 CSR steht für die Verantwortung eines Unternehmens, über wirtschaftliche Fragestellungen hinaus, für Soziale- und Umweltbelange; Vgl. Ulshöfer, Gotlind, Bonnet, Gesine, 2008, S.10.

69 Vgl. Schäfer, Henry, 2009, S.26.

70 Vgl. Löchte Joachim, Nachhaltigkeitsstrategie eines Energiekonzerns. Das Beispiel RWE. Nachhaltiges Investieren im Spannungsfeld zwischen Klimaschutz, Versorgungssicherheit und Wirtschaftlichkeit, in: Beate Feuchte, Gotlind Ulshöfer (Hrsg.), Finanzmarktakteure und Unternehmensverantwortung, Ordnungspolitik - Transparenz - Anlagestrategien, Wiesbaden 2010, S.239ff.

71 Vgl. finanzen.net GmbH, DAX-30, http://www.finanzen.net/index/DAX/Werte, 17.07.2011.

72 SBI, Paschen von Flotow, Nachhaltiges Investment - ASPI - Struktur, http://www.nachhaltiges- investment.org/Indizes/Datenbank/Indexstruktur.aspx?idIndex=15, 17.07.2011; Stand 16.05.2011

73 SBI, Paschen von Flotow; Stand 21.04.2011

74 SBI, Paschen von Flotow, Nachhaltiges Investment - ESI - Struktur, http://www.nachhaltiges- investment.org/Indizes/Datenbank/Indexstruktur.aspx?idIndex=70, 17.07.2011; Stand: 31.03.2011

75 SBI, Paschen von Flotow, Nachhaltiges Investment - FTSE4GOOD - Struktur, http://www.nachhaltiges- investment.org/Indizes/Datenbank/Indexstruktur.aspx?idIndex=38, 17.07.2011; Stand: 09.05.2011 Henkel x x x

76 Die Tabelle zeigt die 30 Unternehmen welche im DAX gelistet sind. Ein ‚x‘ steht für das Vorkommen im jeweiligen Nachhaltigkeitsindex.

77 Einen Überblick über Nachhaltigkeitsindizes findet man auf der Plattform www.nachhaltiges- investment.org, welche vom ‚Sustainable Business Institute‘ an der European Business School e.V., Oestrich-Winkel angeboten wird.

78 Vgl. Schäfer, Henry, 2009, S.25.

79 Vgl. SBI, Paschen von Flotow, Nachhaltiges Investment - DJSI World - Indexprofil, http://www.nachhaltiges-investment.org/Indizes/Datenbank/Indexbildung.aspx?idIndex=121, 21.07.2011.

80 Vgl. Schäfer, Henry, 2009, S.25.

81 Vgl. SECURVITA, Nachhaltiges Investment -NAI - Profil, http://www.nai-index.de./index.html, 18.07.2011.

Ende der Leseprobe aus 56 Seiten

Details

Titel
Ethisches Investment
Untertitel
Die Verantwortung der institutionellen Anleger
Hochschule
Universität Hohenheim  (Institut für Kulturwissenschaften)
Veranstaltung
Evangelische Theologie
Note
1,7
Autor
Jahr
2011
Seiten
56
Katalognummer
V181284
ISBN (eBook)
9783656043324
ISBN (Buch)
9783656043096
Dateigröße
628 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Ethisches Investment, Geldanlage, Kapitalanlage, Hohenheim, Investment, Theologie, SRI, Socially Responsible Investments, Nachhaltigkeit, Verantwortung, Arthur Rich, Institutionellen Anleger, DJSI World, Dow Jones Sustainability World Indexes
Arbeit zitieren
Christian Kißling (Autor), 2011, Ethisches Investment, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/181284

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