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Otto der Große und das Reich

Titel: Otto der Große und das Reich

Hausarbeit , 2010 , 25 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Felix Eibenstein (Autor:in)

Geschichte Europas - Mittelalter, Frühe Neuzeit
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Otto der Große und das Reich – Damit verbunden sind die Bemühungen eines Herrschers, die deutschen Stämme zu einen und diese gemeinsam in Europa als eine Nation zu etablieren. Begleitet von inneren und äußeren Unruhen setzt Otto I. seine Politik und seinen Charakter durch und kann sich vor den europäischen Herrscherhäusern behaupten.
Es gelang Otto I. ein Reich aufzubauen, das dem Gedanken der deutschen Einheit und einer deutschen Nation eine Heimat geben sollte. Das Erbe seines Vaters aufgreifend, erweiterte er sein Herrschaftsgebiet, verbreitete das Christentum in Osteuropa und wurde schließlich zum Kaiser gekrönt.
Das Prädikat „der Große“ wird ihm in vielerlei Hinsicht zugeschrieben: teils durch seine erfolgreichen Schlachten, teils durch seine Europapolitik, aber wiederum auch durch seine Bemühungen um die christliche Kirche. Die Geschichte der Deutschen wird maßgebend bestimmt durch die Herrschaft Ottos des Großen. Seine Taten geben Grund zum Überlegen, ob sie König Otto I. wirklich zu Otto dem Großen emporheben können oder nicht etwa doch nur zu voreilig geurteilt wurde.
In erster Hinsicht soll erörtert werden, welche Ereignisse die Herrschaft Ottos I.
charakterisieren und welche ihm davon zu Otto dem Großen werden ließ. Desweiteren treten Fragen bezüglich seiner Bedeutung für die Deutschen und Europa auf, die an Hand der nachfolgenden Ausarbeitung seiner Vita beantwortet werden sollen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Vorwort

2. Quellenbilanz und aktueller Forschungsstand

3. Die Vita Ottos I.

3.1. Otto von Sachsen und die Königskrönung in Aachen

3.2. Politische Auseinandersetzungen im Reich

3.3. Außenpolitische Führung Ottos I.

3.4. Kaiser- und Kirchenpolitik

4. Bedeutung und Größe Ottos I. im Rückbezug auf Vita und Politik

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die historische Herrschaft Ottos I. mit dem Ziel zu erörtern, welche Ereignisse seinen Regierungsstil prägten und inwieweit diese Taten die historisch gewachsene Zuweisung des Beinamens "der Große" rechtfertigen. Dabei liegt der Fokus insbesondere auf der Analyse seiner innen- und außenpolitischen sowie kirchenpolitischen Strategien.

  • Analyse der Quellenlage und des Forschungsstandes zu Otto I.
  • Untersuchung der Machtkonsolidierung und Konfliktbewältigung im Reich.
  • Bewertung der Europapolitik sowie der Beziehungen zum Papsttum.
  • Darstellung der kirchenpolitischen Initiativen und der Bedeutung des Erzbistums Magdeburg.
  • Kritische Reflexion der historischen Einordnung Ottos als "der Große".

Auszug aus dem Buch

Die Vita Ottos I.

Otto von Sachsen wurde am 23. November 912 in Wallhausen geboren. Als Sohn des Königs Heinrich I. und seiner Frau Mathilde war er der älteste von 5 Geschwistern. Zu diesen zählten seine Schwestern Gerberga und Hadwig und seine Brüder Heinrich und Brun. Er hatte durch die erste Ehe seines Vaters mit Hatheburg noch einen Halbbruder, Thankmar. Otto wurde mit 17 Jahren mit Edgitha, der Tochter eines angelsächsischen Fürsten, vermählt. Dass die Schwiegertochter Heinrichs I. eine Angelsächsin ist, ist durchaus kein Zufall. Es heißt, er habe bei der Suche nach einer Braut für seinen Sohn auf die enge Verwandtschaft mit dem sächsischen Haus geachtet. Aus dieser Ehe gingen der Sohn Liudolf und die Tochter Liudgard hervor.

Ottos Charaktereigenschaften sind vielseitig umstritten. Tellenbach schreibt, er habe zwei prägnante Eigenschaften stets nach außen getragen: clementia und constantia. So milde Otto mit gläubigen Christen verfuhr, die sich einer schweren Schuld zu verantworten hatten, dementsprechend hart war er zu Slawen und heidnischen Ungarn. Auf Grund der Tatsache, dass die Primogenitur, also das Recht des Erstgeborenen auf den Thron, sich noch nicht etabliert hatte, designierte Heinrich I. den seiner Meinung nach fähigsten Sohn zum Thronfolger. Widunkind schreibt dazu, dass „Otto [...] der größte und beste unter ihnen [den Brüdern] war“.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Vorwort: Einleitung in die Bemühungen Ottos I., die deutschen Stämme zu einer Nation zu einen und die Fragestellung nach der Berechtigung seines Beinamens "der Große".

2. Quellenbilanz und aktueller Forschungsstand: Erörterung der schwierigen Quellenlage des Mittelalters sowie die Bedeutung zeitgenössischer Aufzeichnungen wie der Res gestae saxonicae von Widukind von Corvey für die heutige Forschung.

3. Die Vita Ottos I.: Detaillierte Darstellung der biografischen Eckdaten, der politischen Konflikte im Reich, der außenpolitischen Agenden in Frankreich und Italien sowie seiner kirchenpolitischen Reformen.

4. Bedeutung und Größe Ottos I. im Rückbezug auf Vita und Politik: Abschließende Synthese der Herrschaftsleistungen Ottos I. und kritische Einordnung seiner historischen Bedeutung unter Berücksichtigung verschiedener Faktoren wie der Lechfeldschlacht und der Kirchenpolitik.

Schlüsselwörter

Otto der Große, Mittelalter, Widukind von Corvey, Königskrönung, Aachen, Reichseinheit, Lechfeldschlacht, Kirchenpolitik, Erzbistum Magdeburg, Kaisertum, Ottonen, Historische Analyse, Machtpolitik, Europapolitik, Sächsisches Kaiserhaus.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das Leben und die politische Herrschaft Ottos I. und untersucht, welche Faktoren zu seiner historischen Bewertung als "Otto der Große" geführt haben.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen sind die Festigung der königlichen Macht, die Auseinandersetzung mit inneren und äußeren Feinden sowie die Etablierung des Kaisertums und der kirchenpolitische Ausbau des Reiches.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, die Ereignisse der Herrschaft Ottos I. zu beleuchten und kritisch zu hinterfragen, ob die Zuweisung des Beinamens "der Große" lediglich auf Einzelerfolge wie die Schlacht auf dem Lechfeld zurückzuführen ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine historische Analyse, die auf der Auswertung zeitgenössischer Quellen (insbesondere Widukind von Corvey) sowie der Auseinandersetzung mit einschlägiger Fachliteratur basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die politische Biografie Ottos, seine militärischen Auseinandersetzungen, die komplexen Beziehungen zu Frankreich und Italien sowie die strategische Kirchenpolitik und Gründung des Erzbistums Magdeburg.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Otto der Große, Lechfeldschlacht, Reichseinheit, kirchenpolitische Missionierung und die ottonische Herrschaftsstruktur.

Wie bewertet der Autor die Bedeutung der Lechfeldschlacht?

Obwohl die Schlacht einen militärischen und symbolischen Höhepunkt darstellt, betont der Autor, dass sie allein nicht die Größe Ottos ausmacht, sondern nur ein Baustein im Gesamtgefüge seiner Leistungen ist.

Welche Rolle spielte die Kirche in Ottos Herrschaftssystem?

Die Kirche war zentrales Stützelement seiner Regierung; durch die Einsetzung von Bischöfen und die Gründung von Bistümern wie Magdeburg sicherte er seinen Einfluss und die Expansion des Christentums.

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Otto der Große und das Reich
Hochschule
Technische Universität Dresden
Note
2,3
Autor
Felix Eibenstein (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
25
Katalognummer
V181451
ISBN (eBook)
9783656044215
ISBN (Buch)
9783656044451
Sprache
Deutsch
Schlagworte
otto große reich
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Felix Eibenstein (Autor:in), 2010, Otto der Große und das Reich, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/181451
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Leseprobe aus  25  Seiten
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