Die vorliegende Seminararbeit widmet sich der Untersuchung der moralphilosophischen Position des Eudämonismus. Im Rahmen der Vorlesung „Was soll ich tun? Einführung in die Ethik“ wurde diese bereits angeschnitten. Nachdem zunächst ein knapper Überblick über Moralphilosophie im Allgemeinen gegeben wird, gilt es die
eudämonistische Position näher zu beleuchten und zu analysieren. Dabei wird der Schwerpunkt auf die ontologisch eudämonistische Ethik des Aristoteles gesetzt. Anschließend soll die Kritik Kants zum Eudämonismus kurz betrachtet werden, bevor diese Arbeit mit einem Fazit abgeschlossen wird.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Der Begriff der Moralphilosophie
- Der Eudämonismus - eine Begriffsklärung
- Die Nikomachischen Ethik des Aristoteles
- Kurze Einführung in Leben und Werk
- Eudaimonia als Ziel menschlicher Handlungen
- Die Tugenden
- Die Lust
- Die verschiedenen Lebensformen
- Kritik am Eudämonismus
- Fazit
- Literaturverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Seminararbeit befasst sich mit dem Eudämonismus als moralphilosophische Position. Sie analysiert die eudämonistische Ethik des Aristoteles und beleuchtet die Kritik Kants. Die Arbeit zielt darauf ab, die eudämonistische Position zu verstehen und ihre Relevanz für die heutige Zeit zu diskutieren.
- Der Begriff des Eudämonismus und seine verschiedenen Ausprägungen
- Die Nikomachische Ethik des Aristoteles und die Bedeutung von Eudaimonia
- Die Rolle der Tugenden und der Lust im eudämonistischen Denken
- Die Kritik Kants am Eudämonismus
- Die Relevanz des Eudämonismus für die heutige Zeit
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in das Thema der Seminararbeit ein und stellt die Forschungsfrage sowie die Vorgehensweise dar. Im zweiten Kapitel wird der Begriff der Moralphilosophie erläutert und die verschiedenen Bereiche der Ethik vorgestellt. Das dritte Kapitel widmet sich dem Eudämonismus und beleuchtet verschiedene ethische Lehren, die die Glückseligkeit als Ziel des menschlichen Strebens betrachten. Das vierte Kapitel analysiert die Nikomachische Ethik des Aristoteles, die Eudaimonia als Ziel menschlicher Handlungen definiert und die Bedeutung von Tugenden und Lust für ein gutes Leben hervorhebt. Das fünfte Kapitel beleuchtet die Kritik Kants am Eudämonismus. Das Fazit fasst die wichtigsten Erkenntnisse der Arbeit zusammen und diskutiert die Relevanz des Eudämonismus für die heutige Zeit.
Schlüsselwörter
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen den Eudämonismus, die Nikomachische Ethik, Aristoteles, Eudaimonia, Glückseligkeit, Tugend, Lust, Kritik, Kant, Moralphilosophie, Ethik.
Häufig gestellte Fragen
Was bedeutet Eudämonismus in der Philosophie?
Eudämonismus ist eine moralphilosophische Position, die die Glückseligkeit (Eudaimonia) als das höchste Ziel und den Endzweck allen menschlichen Strebens und Handelns betrachtet.
Was ist der Kern der Nikomachischen Ethik des Aristoteles?
Aristoteles untersucht darin, wie der Mensch durch tugendhaftes Handeln und die Entfaltung seiner Vernunft wahre Glückseligkeit erreichen kann.
Welche Rolle spielen die Tugenden im Eudämonismus?
Tugenden sind nach Aristoteles die Voraussetzung für Eudaimonia. Nur wer charakterliche und verstandesmäßige Exzellenz entwickelt, kann ein gelungenes Leben führen.
Was kritisiert Immanuel Kant am Eudämonismus?
Kant kritisiert, dass Glückseligkeit ein subjektives und empirisches Ziel sei, das nicht als Grundlage für ein allgemeingültiges moralisches Gesetz (Pflichtethik) dienen könne.
Wie hängen Lust und Glückseligkeit bei Aristoteles zusammen?
Lust ist für Aristoteles nicht das Ziel an sich, sondern eine Begleiterscheinung vollkommener Tätigkeit. Wahre Glückseligkeit geht über rein sinnliche Lust hinaus.
Warum ist der Eudämonismus heute noch relevant?
Die Frage nach dem "guten Leben" und der persönlichen Erfüllung ist zeitlos und bietet auch in der modernen Ethik wichtige Anknüpfungspunkte für die Lebensführung.
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- Lena Fietzel (Author), 2011, Der Eudämonismus als moralphilosophische Position, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/182386