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Die Geschichte des Feuilletons. Wie sich der Kulturteil im Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ verändert hat

Titel: Die Geschichte des Feuilletons. Wie sich der Kulturteil im Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ verändert hat

Hausarbeit , 2011 , 24 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Patrick Rösing (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Spiegel-Gründer Rudolf Augstein beschrieb in den 1990er Jahren rückblickend den hohen Stellenwert, den die Kulturberichterstattung im Spiegel vom Start weg gehabt hatte. Nun gibt es den Spiegel seit 1947, die Geschichte der Kulturberichterstattung in Deutschland geht allerdings sehr viel weiter zurück.

Diese geschichtliche Entwicklung steht im Mittelpunkt dieser Arbeit. Die vorliegende Arbeit liefert – nach einer Klärung des Begriffes „Feuilleton“ – einen chronologischen Überblick über die Entwicklung des Feuilletons als Kulturressort in deutschen Zeitungen. Dieser beginnt im 17. Jahrhundert, da zu diesem Zeitpunkt in Deutschland die ersten Zeitungen erfasst wurden.

Im Anschluss daran wird – vor allem quantitativ – die Entwicklung des Kulturteils im Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" seit seiner Gründung 1947 bis heute untersucht. Außerdem wird die Entwicklung von Kulturthemen auf der Titelseite untersucht.

Dazu wurde das im Internet frei zugängliche Archiv des Print-Magazins anhand von Proben ausgewertet. Am Ende folgt eine Zusammenfassung der Ergebnisse.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. BEGRIFFSKLÄRUNG "FEUILLETON"

2.1. FEUILLETON ALS (KULTUR-)RESSORT

2.2. WEITERE BEDEUTUNGEN

2.3. GESCHICHTE DES FEUILLETONS IM 17. UND 18. JAHRHUNDERT

2.4. GESCHICHTE IM 19. JAHRHUNDERT

2.5. GESCHICHTE IM FRÜHEN 20. JAHRHUNDERT

2.6. KULTURTEIL UND FEUILLETON-BEGRIFF IN DER NS-ZEIT

2.7. "NEUSTART" IN DER NACHKRIEGSZEIT AB 1945

3. GRÜNDUNG DES ERSTEN WÖCHENTLICHEN NACHRICHTENMAGAZINS DER SPIEGEL IN DEUTSCHLAND

3.1. UNTERSUCHUNG: DIE ENTWICKLUNG DES SPIEGEL-KULTURTEILS

3.2. AB 1947 UND 1950ER JAHRE

3.3. DIE 1960ER UND 1970ER JAHRE

3.4. DIE 1980ER UND 1990ER JAHRE

3.5. DIE 2000ER JAHRE

3.6. GRAFIK: DIE ENTWICKLUNGEN IM KULTURTEIL

3.7. KULTUR AUF DER TITELSEITE DES SPIEGELS

4. ZUSAMMENFASSUNG DER ERGEBNISSE

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die historische Entwicklung des Kulturjournalismus in Deutschland mit einem spezifischen Fokus auf die quantitative und inhaltliche Ausgestaltung des Kulturteils im Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" von dessen Gründung im Jahr 1947 bis zur Gegenwart.

  • Ursprung und Bedeutung des Feuilletons als journalistische Gattung
  • Historische Transformationen des Kulturjournalismus im 17. bis 20. Jahrhundert
  • Quantitative Analyse der Kulturberichterstattung im Magazin "Der Spiegel"
  • Entwicklung der Präsenz von Kulturthemen auf den Titelseiten des Magazins

Auszug aus dem Buch

2.1. Feuilleton als (Kultur-)Ressort

Die heute im deutschen Sprachraum wohl gebräuchlichste Verwendung des Begriffes „Feuilleton“ ist die als Kulturressort einer Zeitung, wenn gleich sich klare inhaltliche Grenzen mitunter nur schwer ziehen lassen. Hans Jessen und Ernst Meunier stellten bereits 1930 in einer Studie zum Feuilleton fest:

„Die journalistische Willkür ist im Feuilleton so ausschlaggebend und seine Grenzen darum so flüssig und unbestimmt, dass wahrscheinlich niemals eine eindeutige Definition gefunden werden kann“

(Meunier/Jessen 1931: S. 9.)

Das Lexikon für Publizistik und Massenkommunikation definiert vergleichsweise trennscharf:

Feuilleton ist das Ressort in der Zeitung, das die kulturellen Nachrichten, Analysen und Kritiken des kulturellen Lebens sowie Rezensionen und literarische Unterhaltung wie Roman und Kurzgeschichte bringt. (Noelle-Neumann et al. 2004, S.150)

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Der Autor erläutert das Ziel der Arbeit, die Geschichte der Kulturberichterstattung von den Anfängen bis zur quantitativen Analyse im Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" nachzuzeichnen.

2. BEGRIFFSKLÄRUNG "FEUILLETON": Dieses Kapitel definiert den Begriff Feuilleton und beleuchtet dessen geschichtliche Entwicklung vom 17. Jahrhundert bis in die Nachkriegszeit.

3. GRÜNDUNG DES ERSTEN WÖCHENTLICHEN NACHRICHTENMAGAZINS DER SPIEGEL IN DEUTSCHLAND: Das Kapitel beschreibt die Entstehung des Magazins und analysiert methodisch die Entwicklung des Kulturteils sowie dessen Präsenz auf der Titelseite über verschiedene Jahrzehnte hinweg.

4. ZUSAMMENFASSUNG DER ERGEBNISSE: Abschließend werden die wichtigsten Erkenntnisse der historischen Recherche und der empirischen Analyse des Spiegel-Kulturteils resümiert.

Schlüsselwörter

Feuilleton, Kulturteil, Der Spiegel, Kulturjournalismus, Zeitungsgeschichte, Medienforschung, Nachrichtenmagazin, Feuilletonismus, Kulturberichterstattung, Pressegeschichte, quantitative Analyse, Medienwandel, Kulturkritik, Redaktion, Titelseitenanalyse

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit behandelt die historische Entwicklung des Kulturjournalismus und analysiert speziell, wie sich das Kulturressort im Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" seit dessen Gründung 1947 quantitativ und inhaltlich gewandelt hat.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Felder sind die begriffliche Definition des Feuilletons, dessen historische Entwicklung in Deutschland sowie die empirische Untersuchung von Umfang und Titelseitenthemen im Spiegel.

Welches primäre Ziel verfolgt der Autor?

Das Ziel ist ein chronologischer Überblick über die Entwicklung des Feuilletons sowie eine quantitative Auswertung des Kulturteils im Spiegel, um Trends in der Kulturberichterstattung aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zur Anwendung?

Der Autor führt eine Literaturrecherche zur Begriffsgeschichte durch und nutzt für den empirischen Teil eine quantitative Analyse von Magazinausgaben aus dem frei zugänglichen Online-Archiv des Spiegels.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine historische Aufarbeitung der Gattung Feuilleton und eine jahrzehntweise Untersuchung des Spiegel-Kulturteils sowie der grafischen Darstellung dieser Entwicklungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Wichtige Begriffe sind Feuilleton, Kulturteil, Der Spiegel, Medienforschung, Kulturberichterstattung und Pressegeschichte.

Welche Rolle spielt die Zeit der NS-Herrschaft für das Feuilleton?

Der Autor zeigt auf, dass das vormals freiheitliche Feuilleton in der NS-Zeit zu einem "Kampfinstrument der Propaganda" herabgestuft und inhaltlich durch kulturpolitische Vorgaben stark reglementiert wurde.

Wie veränderte sich die Präsenz von Kulturthemen auf den Titelseiten?

Die Analyse zeigt, dass die Anzahl der sogenannten "Kulturtitel" seit dem Gründungsjahr deutlich abgenommen hat, wobei nach 1955 keine zweistelligen Werte mehr erreicht wurden.

Warum konnte keine vollständige quantitative Analyse durchgeführt werden?

Aufgrund des begrenzten Umfangs der Arbeit war eine vollständige Analyse nicht möglich, weshalb der Autor eine bruchstückhafte Betrachtung vorgenommen hat, bei der exemplarisch ungerade Jahrgänge und ausgewählte Hefte untersucht wurden.

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Geschichte des Feuilletons. Wie sich der Kulturteil im Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ verändert hat
Hochschule
Fachhochschule Kiel  (Fakultät Medien)
Veranstaltung
Seminar
Note
1,7
Autor
Patrick Rösing (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
24
Katalognummer
V182453
ISBN (eBook)
9783668075580
ISBN (Buch)
9783668075597
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Kultur Ressort Feuilleton Medien Publizistik Journalismus "Der Spiegel"
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Patrick Rösing (Autor:in), 2011, Die Geschichte des Feuilletons. Wie sich der Kulturteil im Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ verändert hat, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/182453
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  24  Seiten
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