Die Unterrichtsplanung

Praktische Einführung in Theorien und Probleme pädagogischen Handelns


Hausarbeit, 2010

16 Seiten, Note: 1,7

Anonym


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Unterricht
2.1 Was ist Unterricht
2.2 Aufgabenbereiche des Unterrichts

3 Die Unterrichtsplanung
3.1 Allgemeine Fakten zur Unterrichtsplanung
3.2 Planungselemente des Unterrichts
3.2.1 Lehr- Lernziele
3.2.2 Lehr- Lerninhalte
3.2.3 Lehr- Lernverfahren
3.2.4 Medien
3.2.5 Bedingungen
3.2.6 Lernumfeld
3.3 Stellen die Planungselemente eine Vorraussetzung für die Unterrichts planung dar?

4 Resümee

Quellenverzeichnis

1 Einleitung

Unser gesamtes Leben setzt sich aus vielen einzelnen Lernprozessen zusammen. Wir lernen vom ersten Geh- und Sprechversuch bis zur Eingewöhnung in ein Altersheim. Der Mensch wird als Wesen angesehen, welches das ganze Leben lernt (Alheit/ Dausien 2002, S. 565). Pädagogen nehmen eine sehr wichtige Funktion bei der Entwicklung eines Kindes ein, wobei vor allem der Schule eine große Bedeutung zugeschrieben wird. Bei der Betrachtung der Institution Schule wird sehr schnell klar, dass es sicher hierbei, um ein stark strukturiertes und organisiertes Lernen handelt. Der Lehrer ist dabei für die Vermittlung der Lerninhalte zuständig und wird so zu sagen als ein Lernhelfer angesehen. Somit besteht das Ziel des Schulbesuches darin, dass den Zöglingen das Lernen ermöglicht wird. Um möglichst professionell, kompetent und sicher im Unterricht aufzutreten, ist es Aufgabe des Lehrers den Unterricht zu planen. Zentrale Frage der vorliegenden Arbeit, welche den Leser begleiten soll, lautet: Welche Entscheidungen muss der Lehrer zur Vorbereitung des Unterrichts treffen beziehungsweise aus welchen Planungselementen setzt sich der Unterricht zusammen?

Zu Beginn erhält der Leser einen Überblick über den Begriff Unterricht. Dies soll zum besseren Verständnis der vorliegenden Arbeit führen. Dazu wird erläutert, was unter Unterricht zu verstehen ist und aus welchen Aufgabenbereichen er sich zusammensetzt.

Das dritte Kapitel stellt im ersten Punkt allgemeine Fakten zum Thema Unterrichtsplanung vor. Anschließend werden im nächsten Punkt die Planungselemente des Unterrichts beziehungsweise die Entscheidungsfelder der Unterrichtsplanung vorgestellt. Im letzten Punkt dieses Kapitels werden Erklärungsmöglichkeiten für die Notwendigkeit der Planungselemente aufgezeigt.

Das Resümee fasst letztendlich die Ergebnisse der vorliegenden Arbeit zusammen.

2 Unterricht

Um überhaupt über die Unterrichtsplanung beziehungsweise über deren Planungselemente diskutieren zu können, wird in diesem Kapitel vorgestellt, wie sich der Unterricht bestimmen lässt und aus welchen Aufgabenbereichen beziehungsweise Kompetenzbereichen er sich zusammensetzt.

2.1 Was ist Unterricht

Der Unterricht zählt zu den Grundformen pädagogischen Handelns, welcher in eine Institution eingebettet ist. Unter dem Begriff Unterricht ist die gezielte Planung, Organisation und Gestaltung von Lehr- und Lernprozessen zu verstehen. Am Unterrichtsgeschehen sind in der Regel zwischen zehn und fünfunddreißig Zöglinge und ein Pädagoge, der das Geschehen steuert, beteiligt. Die Aufgabe des Lehrers besteht darin, den Zöglingen Inhalte zu vermitteln, welche für sie neu sind und somit noch nicht beherrscht werden. Ziel ist es, den Schülern das Lernen zu ermöglichen und ihnen die Inhalte planmäßig und bewusst beizubringen (Krüger/ Helsper 2006, S.91ff). Somit kann die Bildung als oberstes Ziel des Unterrichts angesehen werden. Darunter versteht man, dass den Schülern ein möglichst aktuelles, sowie umfassendes, exemplarisches, als auch zukunftsorientiertes Wissen vermittelt werden soll (Bennack 2002, S.7). Prinzipiell sollte der Unterricht in all seinen Geschehnissen und Abläufen Komplexität, Offenheit und Individualität aufweisen. Unterricht kann auch als Interaktionsgeschehen bezeichnet werden, da die Schüler und Lehrer in einem ständigen Informationsaustausch stehen und der Kommunikation der beiden Parteien ein großer Stellenwert zugeschrieben wird. Die Notwendigkeit des Schulbesuches und des Unterrichts liegt auf der einen Seite in der Sozialisation der Kinder und Jugendlichen, aber natürlich auch in der Qualifikation und der Herausbildung der eigenen Persönlichkeit der Edukanten. Die Kompetenzen der Kinder sollen gestärkt werden und sie sollen zum Verantwortungsbewussten Handeln erzogen werden (Wiater 1993, S. 85ff).

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass im Unterricht die Interaktion zwischen dem Pädagogen und dem Edukanten im Vordergrund steht und das Ziel des Unterrichts darin besteht, den Schülern neues Wissen zu vermitteln und sie somit zu bilden. Im nächsten Punkt werden die Aufgabenbereiche des Unterrichts aufgezeigt.

2.2 Aufgabenbereiche des Unterrichts

Der Unterricht setzt sich aus verschiedenen Komponenten zusammen, wobei die zentralen Aufgaben- beziehungsweise Kompetenzbereiche des Lehrers zum einem in der Unterrichtsplanung, Unterrichtsdurchführung und letztendlich in der Unterrichtsauswertung oder auch Unterrichtsüberprüfung liegen. Für diese drei Bereiche muss der Lehrer über theoretische Kenntnisse verfügen und er sollte Wissen über Methodik und Didaktik aufweisen, um im Unterrichtsgeschehen sicher und theoriegeleitet handeln zu können. Für den Arbeitsbereich der Planung muss der Pädagoge Planungskompetenz aufweisen und für die Unterrichtsdurchführung sollte der Lehrer über ausreichendes Wissen der Methodik verfügen und pädagogische Fähigkeiten vorweisen. Um den Unterricht professionell auswerten zu können, wird vom Lehrer Auswertungskompetenz verlangt (Becker 1989, S. 7ff). Es wird deutlich, dass der Pädagoge mit den genannten Aufgabenbereichen umgehen muss und für jeden einzelnen Bereich notwendige Kompetenzen aufweisen sollte. Außerdem muss für jede Unterrichtseinheit die Unterrichtsplanung durchführen, sowie die Unterrichtsdurchführung praktizieren, als auch die anschließende Unterrichtsauswertung durchführen.

Die drei Unterrichtselemente werden auf der einen Seite von den Lernvoraussetzungen der Schüler und auf der anderen Seite von den Lehrvoraussetzungen der Lehrer beeinflusst. Somit stehen die einzelnen Elemente in einer wechselseitigen Beziehung und beeinflussen sich gegenseitig.

Die Lernplanung setzt sich vor allem mit der Frage auseinander, wie der Unterricht im einzelnen ablaufen soll und was überhaupt gelehrt werden soll. In der Unterrichtsdurchführung sind vor allem die Elemente der Didaktik und Methodik verankert. In der Unterrichtsüberprüfung wird kontrolliert, ob tatsächlich die Ziele der Lernplanung erreicht wurden. Dabei werden unterschiedliche Formen der Kontrolle verwendet, wozu zum Beispiel die mündlichen Abfragen und die Klausuren zählen. Die Lernvoraussetzungen der Schüler beinhalten sowohl äußere als auch innere Voraussetzungen. Dazu zählen unter anderem Vorkenntnisse, Motivation, das Lernumfeld und die Lern- und Denkfähigkeit der Edukanten.

Das letzte Element stellt die Lehrvoraussetzungen der Lehrer dar. Diese bestehen vor allem in fachlichen Wissen und dem didaktischen Können, aber des weiterem auch im partnerschaftlichen Verhalten und im erzieherischen Engagement (Schelten 1994, S.170).

Die Unterrichtsplanung

Es wird deutlich, dass sich der Unterricht aus drei unterschiedlichen Kompetenzbereichen zusammensetzt, welche von den Lernvoraussetzungen der Schüler und den Lehrvoraussetzungen der Pädagogen beeinflusst werden. Das didaktische Handeln des Lehrers umfasst dabei die genannten drei Kompetenzbereiche. Außerdem wurde aufgezeigt, wo sich die Unterrichtsplanung verorten lässt und welche Rolle sie im Unterricht spielt.

Im folgenden Kapitel wird nun vertieft auf die Unterrichtsplanung eingegangen und es werden die Planungs- beziehungsweise Entscheidungselemente des Unterrichts vorgestellt.

[...]

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten

Details

Titel
Die Unterrichtsplanung
Untertitel
Praktische Einführung in Theorien und Probleme pädagogischen Handelns
Hochschule
Technische Universität Chemnitz  (Allgemeine Erziehungswissenschaft)
Veranstaltung
Praktische Einführung in Theorien und Probleme pädagogischen Handelns
Note
1,7
Jahr
2010
Seiten
16
Katalognummer
V182555
ISBN (eBook)
9783656066163
ISBN (Buch)
9783656066392
Dateigröße
413 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
unterrichtsplanung
Arbeit zitieren
Anonym, 2010, Die Unterrichtsplanung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/182555

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