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Jesus wendet sich Ausgegrenzten zu. Der Zöllner Zachäus: Eine Begegnung, die verändert (Lk 19,1-10)

Lehrprobe im Fach Religion in Klasse 3 zur Einheit "Jesus geht einen anderen Weg"

Titel: Jesus wendet sich Ausgegrenzten zu.  Der Zöllner Zachäus: Eine Begegnung, die verändert  (Lk 19,1-10)

Unterrichtsentwurf , 2011 , 40 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Tanja Aust (Autor:in)

Theologie - Religion als Schulfach
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Prüfungslehrprobe im Rahmen der Zweiten Staatsprüfung für das Lehr-amt an Grund- und Hauptschulen im Fach Evangelische Religionslehre zum Thema "Jesus geht einen anderen Weg: Jesus wendet sich Ausgegrenzten zu. Der Zöllner Zachäus – eine Begegnung, die verändert (Lk 19,1-10) "

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. ZUR AUSGANGSLAGE DES UNTERRICHTS

1.1. INSTITUTIONELLE BEDINGUNGEN

1.2. ZUR SITUATION DER KLASSE

1.3. ENTWICKLUNGSPSYCHOLOGISCHE VORAUSSETZUNGEN

1.4. LERN- UND LEISTUNGSSITUATION DER KLASSE

1.5. UNTERRICHTSORGANISATORISCHE ASPEKTE

1.6. BEGRÜNDUNG FÜR DIE AUSWEITUNG DER STUNDE AUF 60 MINUTEN

2. ÜBERLEGUNGEN UND ENTSCHEIDUNGEN ZUM UNTERRICHTSGEGENSTAND

2.1. ELEMENTARE STRUKTUREN VON LK 19, 1-10

2.2. DIDAKTISCHE ÜBERLEGUNGEN

2.3. EINORDNUNG DER STUNDE IN DIE UNTERRICHTSEINHEIT

2.4. EINORDNUNG IN DEN BILDUNGSPLAN

3. INTENTIONEN DES UNTERRICHTS

4. ÜBERLEGUNGEN ZUM LEHR-LERNPROZESS – METHODISCHE ÜBERLEGUNGEN

5. VERLAUFSPLANUNG DES UNTERRICHTS

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit dient der methodischen und didaktischen Vorbereitung einer Unterrichtsstunde für das Fach Evangelische Religionslehre in einer dritten Klasse. Im Zentrum steht die biblische Erzählung von Jesus und dem Zöllner Zachäus (Lk 19,1-10), anhand derer die Schüler erfahren sollen, wie Jesus sich bewusst den Ausgegrenzten zuwendet und durch seine bedingungslose Annahme einen Neuanfang ermöglicht.

  • Biblische Exegese und didaktische Erschließung von Lk 19,1-10
  • Entwicklungspsychologische Einordnung der Lernenden
  • Methodische Gestaltung eines religionspädagogischen Unterrichtsentwurfs
  • Umgang mit Ausgrenzung und sozialen Prozessen im Klassenverband
  • Verknüpfung biblischer Inhalte mit der Lebenswelt der Grundschüler

Auszug aus dem Buch

V. 5 Und als Jesus kam an die Stelle kam, sah er auf und sprach zu ihm: Zachäus, steig eilend herunter; denn ich muß heute in deinem Haus einkehren.

An dieser Stelle kommt es nach Wolter zu einem „jähen Richtungswechsel im Erzählverlauf“: „Bevor Zachäus seine Absicht, Jesus zu sehen, realisieren kann, geht die Rolle des Protagonisten auf Jesus über.“ Das Unerwartete geschieht: Zachäus findet Beachtung und erfährt Achtung. Jesus entdeckt ihn nicht nur in seinem Versteck, sondern schaut ihn an und nennt ihn beim Namen. Er sagt ihm damit: „Du bist mir wichtig!“ Die Wende beginnt demnach mit Jesu erwählendem Blick und Ruf. Jesus lädt sich selbst bei Zachäus ein, wodurch Gottes Barmherzigkeit der Selbsterkenntnis und Umkehr zuvor kommt. Das „Einkehren“ impliziert hierbei Dauer, es bezeichnet „die Gemeinschaft Gottes mit dem gläubigen Sünder und ist mehr als ein bloßer Besuch.“ Die Notwendigkeit und Dringlichkeit Jesu Einkehr ist durch die Begriffe „müssen“ und „eilend“ unterstrichen, sowie durch die Zeitangabe „heute“ – die Einladung ist nicht aufschiebbar. „Im „Heute“ erfährt der sündige Zöllner göttliche Heilsgegenwart in Jesus.“ Dieser „muß“ beim Sünder bleiben, weil es so Gottes Heilswille ist.“ Die heilsgeschichtliche Bedeutung wird dabei erst in V. 9 und 10 explizit deutlich.

Gerade an dieser Stelle hebt sich das Verhalten Jesu vom Verhalten der frommen zu seiner Zeit ab. Er kennt keine Schranken zwischen Mensch und Mensch, zwischen Guten und Bösen, und wo er Schranken findet, sucht er sie zu überwinden. Gottes Einladung gilt allen Menschen. So kann Jesus in Zachäus den Menschen wahrnehmen. Er sieht sofort, dass da nicht bloß ein Neugieriger auf dem Baum sitzt, sondern ein Suchender, der bei all seiner Macht und seinem Reichtum im Grunde seines Herzens nicht glücklich ist. Aber nicht darauf spricht Jesus ihn an. Er geht einfach zu dem Menschen, den alle meiden. Er nimmt ihn bedingungslos an. Er lässt ihn spüren: Auch du bist von Gott geliebt. Auch du gehörst zu Gottes Volk – zu den "Kindern Abrahams", wie es der Bibeltext in V.9 sagt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. ZUR AUSGANGSLAGE DES UNTERRICHTS: Dieses Kapitel analysiert die institutionellen Rahmenbedingungen sowie die soziale und entwicklungspsychologische Situation der Klasse 3, um den Unterricht passgenau zu planen.

2. ÜBERLEGUNGEN UND ENTSCHEIDUNGEN ZUM UNTERRICHTSGEGENSTAND: Hier werden die biblische Grundlage (Lk 19,1-10), didaktische Überlegungen und die Einordnung der Stunde in den Bildungsplan sowie die Gesamteinheit vorgenommen.

3. INTENTIONEN DES UNTERRICHTS: Dieses Kapitel legt die Lernziele fest, wobei zwischen übergeordneten Kompetenzen und konkreten, für die Stunde angestrebten fachlichen und sozialen Fertigkeiten unterschieden wird.

4. ÜBERLEGUNGEN ZUM LEHR-LERNPROZESS – METHODISCHE ÜBERLEGUNGEN: Hier wird der methodische Aufbau der Unterrichtsstunde detailliert begründet, vom Einstiegsritual über die Erarbeitung bis zur Präsentation der Ergebnisse.

5. VERLAUFSPLANUNG DES UNTERRICHTS: Dieses Kapitel bietet eine tabellarische Übersicht, die den zeitlichen Ablauf, die Phasen und das geplante Lehrer- sowie Schülerverhalten der gesamten Stunde zusammenfasst.

Schlüsselwörter

Zachäus, Lukas-Evangelium, Zöllner, Ausgrenzung, Nächstenliebe, Barmherzigkeit, Umkehr, Religionsunterricht, Grundschule, Jesus Christus, Inklusion, Schuld, Vergebung, Religionsdidaktik, Heil.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Es handelt sich um einen detaillierten Unterrichtsentwurf für eine Religionsstunde in der 3. Klasse, die sich mit der biblischen Geschichte von Zachäus und Jesus befasst.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind der Umgang mit Ausgrenzung, die Erfahrung von Annahme und Vergebung sowie das Wirken Jesu im Sinne der Barmherzigkeit gegenüber Randgruppen.

Was ist das primäre Ziel der Stunde?

Die Schüler sollen erkennen, dass Jesus sich Menschen zuwendet, die ausgegrenzt sind, und dass diese Erfahrung des Angenommenseins einen Neuanfang im menschlichen Miteinander ermöglichen kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf biblisch-exegetischen Erschließungen, entwicklungspsychologischen Ansätzen (u.a. Fowler, Kohlberg) und einer religionsdidaktischen Verlaufsplanung für den Unterricht.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil umfasst die inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Lukasevangelium, didaktische Begründungen für die Unterrichtsphasen und die detaillierte Planung des methodischen Vorgehens.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Zachäus, Ausgrenzung, Barmherzigkeit, Inklusion, Umkehr, Jesus und Religionsunterricht.

Warum wird die Unterrichtsstunde auf 60 Minuten ausgeweitet?

Die Ausweitung ist notwendig, um genügend Zeit für Rituale, die intensive Auseinandersetzung mit der Erzählung und die kreative Gruppenarbeit sowie deren Würdigung innerhalb der Stunde zu gewährleisten.

Wie gehen die Schüler in der Arbeitsphase mit dem Thema Ausgrenzung um?

Die Schüler arbeiten in Gruppen kreativ – durch Malen, Schreiben oder Rollenspiele –, um Situationen des Ausgegrenzt-Seins auf ihre Lebenswelt zu übertragen und eigene Lösungswege zu entwickeln.

Ende der Leseprobe aus 40 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Jesus wendet sich Ausgegrenzten zu. Der Zöllner Zachäus: Eine Begegnung, die verändert (Lk 19,1-10)
Untertitel
Lehrprobe im Fach Religion in Klasse 3 zur Einheit "Jesus geht einen anderen Weg"
Note
1,0
Autor
Tanja Aust (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
40
Katalognummer
V182571
ISBN (eBook)
9783656089308
ISBN (Buch)
9783656089469
Sprache
Deutsch
Schlagworte
jesus ausgegrenzten zöllner zachäus begegnung lehrprobe fach religion klasse einheit
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Tanja Aust (Autor:in), 2011, Jesus wendet sich Ausgegrenzten zu. Der Zöllner Zachäus: Eine Begegnung, die verändert (Lk 19,1-10), München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/182571
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Leseprobe aus  40  Seiten
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