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Globales Management unter interkulturellem und transkulturellem Blickwinkel

Global Management From An Intercultural And A Transcultural Perspective

Titel: Globales Management unter interkulturellem und transkulturellem Blickwinkel

Fachbuch , 2011 , 636 Seiten

Autor:in: D.E.A./UNIV. PARIS I Gebhard Deissler (Autor:in)

BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

 Definition and contextualization of the culture concept
 State-of-the-art intercultural know-how
 Framing of a scientifically based culture management principle
 Design of a holistic transcultural profiler
 Three practical intercultural research cases
 Culture analysis and cultural healing
 Multidimensional approach to an innovative perception of
culture and its management...

 State-of-the-art des interkulturellen Know-hows auf Deutsch
 Formulierung eines wissenschaftlich fundierten
transkulturellen Management Prinzips
 Konstruktion eines transkulturellen Profilers
 Praxis: Drei „research cases“ aus dem interkulturellen
Management
 Kulturanalyse und kulturelle Heilung
 Multiperspektivistische Hinführung zu einem neuen Paradigma...


Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Teil 1

Einführung und Erweiterung der Interkulturellen Theorie und Praxis

1. Aspekte des Interkulturellen

2. Ein Silberstreifen am Horizont

3. Was ist Kultur?

4. Kritische Zwischenevaluation

5. Das Zwiebelmodell

6. Das Eisbergmodell

7. Formulierung eines Kultur-Management Gesetzes

8. Der Diagnostiker-Profiler. Das 3D-12-Oktaven DOME-Transcultural Management Modell

9. Die Optimierung des Diagnostiker-Profilierers

10. Kulturdimensionen

11. Geometrie der Kulturdimensionen

12. Kulturebenen

13. Interkulturelle Managementstile

14. Das Management globaler Business Teams

15. Intrapsychisches Prozessmanagement und interkulturelles Kommunikationsmanagement

16. Reisebiographie 1 - Heimat: Vaterland und Muttersprache

17. Reisebiographie 2 - Von den geistig-kulturellen und den persönlichen Wurzeln

18. Reisebiographie 3 - Von der Vertiefung der geistigen Wurzeln

19. Transnational Management

20. Global Negotiations

21. Overcoming the Intercultural Faultline Gap Through Evolutionary Interculturalism

22. Decoding Cryptic Icons Culturally

23. Culture and Ethics. Absolute versus Contingency Approach

24. The Dawn of an Intercultural Metascience. 360° Transcultural Synergy

Part 2

Intercultural Research Cases

25. Intercultural Research Case 1: Anglo-German Business Communication

26. Intercultural Research Case 2: Chinefarge: Managing an East-West Joint-Venture

27. Intercultural Research Case 3: Managing a Global Business Team

Part 3

Towards a Transcultural Paradigm

28. Finding the Space Age Intercultural Formula. Managing the Human Matrix in the Intercultural Interfacing Process

29. Identity and Relationship as the Basis of Culture and Civilisation

30. The Identity War: Diversity, Reciprocity and the Ethics of Peaceful Coexistence

31. The Cosmic Dimension

32. Child of the Universe. Oneness

33. A Glance at German Lands

34. Cultural Healing of Germany

35. Identity, Culture and Freedom

36. The Relationship between Culture Area and Geopolitical Space

37. The Subquantic - Supercosmic Continuum

38. Orient and Occident. East-West Synergy

39. The Ultimate Game. Quantum Culture

40. Cosmics

41. The Conquest & Ownership of and Leadership from the Innermost Center

42. The Topography of a Universal Eco-Culture

43. The Metamorphosis of the Islamist Labyrinth

44. Metropolism, Cosmopolitanism, Cosmism

45. Global Culture Systems Analysis: Sustainability and Accountability

46. The Ultimate Panacea for Culture Clash. Managing the Clash of Civilizations

47. A Changing Optic. UT UNUM SINT

48. Transcultural Intelligence – TCQ

49. Third Millennium: Managing Fundamentalism, Liberalism and Reason

50. Divine Cybernetics

51. Cultural Engineering. Beyond Relativism

52. The Creative Culture Circle

53. Black Forest Cherry Cake

54. Cosmic Man

55. Transcultural Policy

56. Cultural Fundamentalism

57. Third Millennium Axiology

Part 4

The Transcultural Integration of the Intercultural Paradigm

Section 1

58. Transnational Management

1. Phases, attitudes and responses to globalization and change management

2. Transnational versus Transcultural. Passage in English and German

Section 2

59. Transcultural Management

1. The state of the intercultural art and science: On human relativity in intercultural research

2. Enhancing the intercultural art and science: Sources, models and the achievement of supreme cultural intelligence

3. Synopsis of inter-/transcultural management instruments : Skills, formulas and techniques

Part 5

Inter- and transcultural Management Dictionary

60. Inter-/transcultural reference terminology

Zielsetzung & Themen

Das Ziel der Arbeit ist es, interkulturelles Management in einen erweiterten, "transkulturellen" Kontext zu stellen, um die Grenzen traditioneller, oft als mechanistisch empfundener Ansätze zu überwinden. Der Autor untersucht, wie kulturelle Konditionierung, Identität und zwischenmenschliche Beziehungen durch eine noetische (geistige) Dimension integriert und gesteuert werden können, um Konflikte zu lösen und Synergien in einer globalisierten Welt zu schaffen.

  • Erweiterung der interkulturellen Theorie um noetische und transkulturelle Dimensionen
  • Entwicklung des "3D-12-Oktaven DOME-Transcultural Management Modells"
  • Analyse und Management globaler Business Teams sowie interkulturelle Verhandlungsführung
  • Kritische Evaluation der Rolle von Religion und Ethik in der globalen Diversität
  • Systematische Aufarbeitung von Begrifflichkeiten in einem bilingualen Wörterbuch

Auszug aus dem Buch

1 Aspekte des Interkulturellen

Die Globalisierung der Weltwirtschaft und die damit einhergehende Begegnung aller Kulturen konfrontiert uns mit Herausforderungen, für die es bislang keine Präzedenz gibt. Über Jahrhunderte war die systematische Begegnung mit anderen Kulturen meist mit negativem Vorzeichen besetzt und fand in Form militärischer Auseinandersetzungen statt. Darüber hinaus gab es seit Jahrhunderten auch Kaufleute, die lokal nicht vorhandene Güter in fremden Breiten beschafften. Die Imperative der Globalisierung haben weltweite Präsenz erforderlich gemacht. Wir sind weltweit präsent und die Welt ist präsent bei uns, so dass der Grossteil des Umsatzes namhafter Konzern nicht im Inland, sondern im Ausland erzielt wird. Umgekehrt besteht die Bevölkerung in unseren Breiten bis zu einem Viertel und mehr aus Menschen anderer Kulturen.

Die interkulturelle Erfahrung auf militärischem und kolonialem Wege war eine ziemlich einseitige, bei der eine Partei der anderen mehr oder weniger ihren Willen aufzuzwingen suchte. Da heute beinahe in jedem Haus, nicht nur in der Stadt, sondern auch auf dem Land, sowie an jedem Arbeitsplatz Menschen vieler Kulturen aufeinander treffen, ist es ein Gebot der Stunde, die Frage der Interkulturalität, der sich kaum noch jemand entziehen kann, in einer solchen Weise zu stellen, dass sie sich zum Nutzen aller Beteiligten auswirken kann. Alles andere führt zu unüberschaubaren Konflikten, wie es der Angriff auf das World Trade Center am 11. September 2001 in New York, die Londoner und Madrider Attentate, der noch schwelende Karikaturenstreit, sowie die Krawalle in der Pariser Banlieue zeigten.

Weltweit gärt es. In allen westlichen Ländern, diesseits und jenseits des Atlantik wird die interkulturelle Debatte meist unter dem negativen Vorzeichen des Terrorismus, meist defensiv, als Immigrations-Integrations- oder als Wertedebatte geführt, das heisst, meist einseitig, wie es uns das kriegerisch-koloniale Paradigma über die Jahrhunderte gelehrt hat. Seit September 2001, ja schon seit Bushs Irak Feldzug, lebt die gesamte Weltöffentlichkeit im Bann interkultureller globaler und lokaler Spannungen, die die gesamte Medien- und somit Öffentlichkeitsaufmerksamkeit monopolisieren.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Aspekte des Interkulturellen: Dieses Kapitel thematisiert die globalen Herausforderungen durch kulturelle Begegnungen und plädiert für ein transkulturelles Verständnis, um Konflikte zu entschärfen.

2. Ein Silberstreifen am Horizont: Hier wird die Notwendigkeit erläutert, kulturelle Wertepräferenzen zu objektivieren und eine höhere, noetische Logik zu etablieren, um die Destruktivität von Diversität zu überwinden.

3. Was ist Kultur?: Der Autor kontrastiert den klassischen Kulturbegriff (Bildung/Kunst) mit dem sozio-anthropologischen Begriff (Wertepräferenzen/Software) und definiert Kultur als gruppenspezifische mentale Programmierung.

4. Kritische Zwischenevaluation: Eine kritische Auseinandersetzung mit Hofstedes Forschung, die dazu aufruft, Kulturmodelle als relative Spiegelbilder der Realität zu betrachten, statt sie zu verabsolutieren.

5. Das Zwiebelmodell: Vorstellung von Hofstedes Zwiebelmodell, das die Schichten von Symbolen, Helden und Ritualen um einen Kern aus Grundannahmen und Werten anordnet.

6. Das Eisbergmodell: Eine plastischere Darstellung der Differenz zwischen sichtbarem Verhalten und den impliziten, unbewussten Werten, die dieses Verhalten steuern.

Schlüsselwörter

Interkulturelles Management, Transkulturalität, Mentale Software, Kulturdimensionen, Noetik, Diversity Management, Global Business Teams, Kulturkonflikte, Identität, Wertepräferenzen, Interfacing, Ethik, Evolution, Kulturheilung, Bewusstheit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in diesem Buch grundsätzlich?

Das Buch bietet eine fundierte Analyse interkultureller Managementtheorien und entwickelt diese zu einem transkulturellen Paradigma weiter, das über rein deskriptive Ansätze hinausgeht.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die Definition von Kultur, die Analyse interkultureller Konfliktpotentiale, das Management globaler Teams und die Entwicklung eines ganzheitlichen "Transkulturellen Profilers".

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Vermittlung einer "Transkulturellen Intelligenz", die es Managern ermöglicht, kulturelle Differenzen nicht nur zu verwalten, sondern sie als strategischen Erfolgsfaktor zu nutzen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor stützt sich auf eine interdisziplinäre Kombination aus Managementforschung, Psychologie, Anthropologie und philosophischen sowie spirituellen Erkenntnissen (Noetik).

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung (Zwiebel- und Eisbergmodell), die praktische Anwendung durch den "Diagnostiker-Profiler" und die Untersuchung von Fallstudien.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Neben dem transkulturellen Management stehen vor allem "Mentale Software", "Noetik", "DOME-Modell" und "Interfacing" im Fokus.

Wie unterscheidet sich "Transkulturalität" von "Interkulturalität" in diesem Kontext?

Während Interkulturalität oft bei der Interaktion zwischen verschiedenen Kulturen stehen bleibt, strebt die Transkulturalität eine übergeordnete Ebene (die noetische Dimension) an, von der aus die kulturelle Konditionierung des Individuums bewusst gesteuert und transzendiert werden kann.

Warum ist das "DOME-Modell" für den Leser wichtig?

Das DOME-Modell ist das zentrale Werkzeug des Autors, um 12 Dimensionen menschlicher und kultureller Programmierung in einer architektonischen Metapher zu integrieren und so komplexe Entscheidungssituationen beherrschbar zu machen.

Ende der Leseprobe aus 636 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Globales Management unter interkulturellem und transkulturellem Blickwinkel
Untertitel
Global Management From An Intercultural And A Transcultural Perspective
Veranstaltung
interkulturelles Management
Autor
D.E.A./UNIV. PARIS I Gebhard Deissler (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
636
Katalognummer
V183484
ISBN (eBook)
9783656082132
ISBN (Buch)
9783656566953
Sprache
Deutsch
Schlagworte
interkulturelle Managementforchung und Praxis transkulturelle Managementforaschung und Praxis intercultural management research and practice transcultural management research and practrice
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
D.E.A./UNIV. PARIS I Gebhard Deissler (Autor:in), 2011, Globales Management unter interkulturellem und transkulturellem Blickwinkel, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/183484
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