Definition and contextualization of the culture concept
State-of-the-art intercultural know-how
Framing of a scientifically based culture management principle
Design of a holistic transcultural profiler
Three practical intercultural research cases
Culture analysis and cultural healing
Multidimensional approach to an innovative perception of
culture and its management...
State-of-the-art des interkulturellen Know-hows auf Deutsch
Formulierung eines wissenschaftlich fundierten
transkulturellen Management Prinzips
Konstruktion eines transkulturellen Profilers
Praxis: Drei „research cases“ aus dem interkulturellen
Management
Kulturanalyse und kulturelle Heilung
Multiperspektivistische Hinführung zu einem neuen Paradigma...
Inhaltsverzeichnis
Teil 1
Einführung und Erweiterung der Interkulturellen Theorie und Praxis
1. Aspekte des Interkulturellen
2. Ein Silberstreifen am Horizont
3. Was ist Kultur?
4. Kritische Zwischenevaluation
5. Das Zwiebelmodell
6. Das Eisbergmodell
7. Formulierung eines Kultur-Management Gesetzes
8. Der Diagnostiker-Profiler. Das 3D-12-Oktaven DOME-Transcultural Management Modell
9. Die Optimierung des Diagnostiker-Profilierers
10. Kulturdimensionen
11. Geometrie der Kulturdimensionen
12. Kulturebenen
13. Interkulturelle Managementstile
14. Das Management globaler Business Teams
15. Intrapsychisches Prozessmanagement und interkulturelles Kommunikationsmanagement
16. Reisebiographie 1 - Heimat: Vaterland und Muttersprache
17. Reisebiographie 2 - Von den geistig-kulturellen und den persönlichen Wurzeln
18. Reisebiographie 3 - Von der Vertiefung der geistigen Wurzeln
19. Transnational Management
20. Global Negotiations
21. Overcoming the Intercultural Faultline Gap Through Evolutionary Interculturalism
22. Decoding Cryptic Icons Culturally
23. Culture and Ethics. Absolute versus Contingency Approach
24. The Dawn of an Intercultural Metascience. 360° Transcultural Synergy
Part 2
Intercultural Research Cases
25. Intercultural Research Case 1: Anglo-German Business Communication
26. Intercultural Research Case 2: Chinefarge: Managing an East-West Joint-Venture
27. Intercultural Research Case 3: Managing a Global Business Team
Part 3
Towards a Transcultural Paradigm
28. Finding the Space Age Intercultural Formula. Managing the Human Matrix in the Intercultural Interfacing Process
29. Identity and Relationship as the Basis of Culture and Civilisation
30. The Identity War: Diversity, Reciprocity and the Ethics of Peaceful Coexistence
31. The Cosmic Dimension
32. Child of the Universe. Oneness
33. A Glance at German Lands
34. Cultural Healing of Germany
35. Identity, Culture and Freedom
36. The Relationship between Culture Area and Geopolitical Space
37. The Subquantic - Supercosmic Continuum
38. Orient and Occident. East-West Synergy
39. The Ultimate Game. Quantum Culture
40. Cosmics
41. The Conquest & Ownership of and Leadership from the Innermost Center
42. The Topography of a Universal Eco-Culture
43. The Metamorphosis of the Islamist Labyrinth
44. Metropolism, Cosmopolitanism, Cosmism
45. Global Culture Systems Analysis: Sustainability and Accountability
46. The Ultimate Panacea for Culture Clash. Managing the Clash of Civilizations
47. A Changing Optic. UT UNUM SINT
48. Transcultural Intelligence – TCQ
49. Third Millennium: Managing Fundamentalism, Liberalism and Reason
50. Divine Cybernetics
51. Cultural Engineering. Beyond Relativism
52. The Creative Culture Circle
53. Black Forest Cherry Cake
54. Cosmic Man
55. Transcultural Policy
56. Cultural Fundamentalism
57. Third Millennium Axiology
Part 4
The Transcultural Integration of the Intercultural Paradigm
Section 1
58. Transnational Management
1. Phases, attitudes and responses to globalization and change management
2. Transnational versus Transcultural. Passage in English and German
Section 2
59. Transcultural Management
1. The state of the intercultural art and science: On human relativity in intercultural research
2. Enhancing the intercultural art and science: Sources, models and the achievement of supreme cultural intelligence
3. Synopsis of inter-/transcultural management instruments : Skills, formulas and techniques
Part 5
Inter- and transcultural Management Dictionary
60. Inter-/transcultural reference terminology
Zielsetzung & Themen
Das Ziel der Arbeit ist es, interkulturelles Management in einen erweiterten, "transkulturellen" Kontext zu stellen, um die Grenzen traditioneller, oft als mechanistisch empfundener Ansätze zu überwinden. Der Autor untersucht, wie kulturelle Konditionierung, Identität und zwischenmenschliche Beziehungen durch eine noetische (geistige) Dimension integriert und gesteuert werden können, um Konflikte zu lösen und Synergien in einer globalisierten Welt zu schaffen.
- Erweiterung der interkulturellen Theorie um noetische und transkulturelle Dimensionen
- Entwicklung des "3D-12-Oktaven DOME-Transcultural Management Modells"
- Analyse und Management globaler Business Teams sowie interkulturelle Verhandlungsführung
- Kritische Evaluation der Rolle von Religion und Ethik in der globalen Diversität
- Systematische Aufarbeitung von Begrifflichkeiten in einem bilingualen Wörterbuch
Auszug aus dem Buch
1 Aspekte des Interkulturellen
Die Globalisierung der Weltwirtschaft und die damit einhergehende Begegnung aller Kulturen konfrontiert uns mit Herausforderungen, für die es bislang keine Präzedenz gibt. Über Jahrhunderte war die systematische Begegnung mit anderen Kulturen meist mit negativem Vorzeichen besetzt und fand in Form militärischer Auseinandersetzungen statt. Darüber hinaus gab es seit Jahrhunderten auch Kaufleute, die lokal nicht vorhandene Güter in fremden Breiten beschafften. Die Imperative der Globalisierung haben weltweite Präsenz erforderlich gemacht. Wir sind weltweit präsent und die Welt ist präsent bei uns, so dass der Grossteil des Umsatzes namhafter Konzern nicht im Inland, sondern im Ausland erzielt wird. Umgekehrt besteht die Bevölkerung in unseren Breiten bis zu einem Viertel und mehr aus Menschen anderer Kulturen.
Die interkulturelle Erfahrung auf militärischem und kolonialem Wege war eine ziemlich einseitige, bei der eine Partei der anderen mehr oder weniger ihren Willen aufzuzwingen suchte. Da heute beinahe in jedem Haus, nicht nur in der Stadt, sondern auch auf dem Land, sowie an jedem Arbeitsplatz Menschen vieler Kulturen aufeinander treffen, ist es ein Gebot der Stunde, die Frage der Interkulturalität, der sich kaum noch jemand entziehen kann, in einer solchen Weise zu stellen, dass sie sich zum Nutzen aller Beteiligten auswirken kann. Alles andere führt zu unüberschaubaren Konflikten, wie es der Angriff auf das World Trade Center am 11. September 2001 in New York, die Londoner und Madrider Attentate, der noch schwelende Karikaturenstreit, sowie die Krawalle in der Pariser Banlieue zeigten.
Weltweit gärt es. In allen westlichen Ländern, diesseits und jenseits des Atlantik wird die interkulturelle Debatte meist unter dem negativen Vorzeichen des Terrorismus, meist defensiv, als Immigrations-Integrations- oder als Wertedebatte geführt, das heisst, meist einseitig, wie es uns das kriegerisch-koloniale Paradigma über die Jahrhunderte gelehrt hat. Seit September 2001, ja schon seit Bushs Irak Feldzug, lebt die gesamte Weltöffentlichkeit im Bann interkultureller globaler und lokaler Spannungen, die die gesamte Medien- und somit Öffentlichkeitsaufmerksamkeit monopolisieren.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Aspekte des Interkulturellen: Dieses Kapitel thematisiert die globalen Herausforderungen durch kulturelle Begegnungen und plädiert für ein transkulturelles Verständnis, um Konflikte zu entschärfen.
2. Ein Silberstreifen am Horizont: Hier wird die Notwendigkeit erläutert, kulturelle Wertepräferenzen zu objektivieren und eine höhere, noetische Logik zu etablieren, um die Destruktivität von Diversität zu überwinden.
3. Was ist Kultur?: Der Autor kontrastiert den klassischen Kulturbegriff (Bildung/Kunst) mit dem sozio-anthropologischen Begriff (Wertepräferenzen/Software) und definiert Kultur als gruppenspezifische mentale Programmierung.
4. Kritische Zwischenevaluation: Eine kritische Auseinandersetzung mit Hofstedes Forschung, die dazu aufruft, Kulturmodelle als relative Spiegelbilder der Realität zu betrachten, statt sie zu verabsolutieren.
5. Das Zwiebelmodell: Vorstellung von Hofstedes Zwiebelmodell, das die Schichten von Symbolen, Helden und Ritualen um einen Kern aus Grundannahmen und Werten anordnet.
6. Das Eisbergmodell: Eine plastischere Darstellung der Differenz zwischen sichtbarem Verhalten und den impliziten, unbewussten Werten, die dieses Verhalten steuern.
Schlüsselwörter
Interkulturelles Management, Transkulturalität, Mentale Software, Kulturdimensionen, Noetik, Diversity Management, Global Business Teams, Kulturkonflikte, Identität, Wertepräferenzen, Interfacing, Ethik, Evolution, Kulturheilung, Bewusstheit.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in diesem Buch grundsätzlich?
Das Buch bietet eine fundierte Analyse interkultureller Managementtheorien und entwickelt diese zu einem transkulturellen Paradigma weiter, das über rein deskriptive Ansätze hinausgeht.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Felder umfassen die Definition von Kultur, die Analyse interkultureller Konfliktpotentiale, das Management globaler Teams und die Entwicklung eines ganzheitlichen "Transkulturellen Profilers".
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist die Vermittlung einer "Transkulturellen Intelligenz", die es Managern ermöglicht, kulturelle Differenzen nicht nur zu verwalten, sondern sie als strategischen Erfolgsfaktor zu nutzen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Der Autor stützt sich auf eine interdisziplinäre Kombination aus Managementforschung, Psychologie, Anthropologie und philosophischen sowie spirituellen Erkenntnissen (Noetik).
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung (Zwiebel- und Eisbergmodell), die praktische Anwendung durch den "Diagnostiker-Profiler" und die Untersuchung von Fallstudien.
Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?
Neben dem transkulturellen Management stehen vor allem "Mentale Software", "Noetik", "DOME-Modell" und "Interfacing" im Fokus.
Wie unterscheidet sich "Transkulturalität" von "Interkulturalität" in diesem Kontext?
Während Interkulturalität oft bei der Interaktion zwischen verschiedenen Kulturen stehen bleibt, strebt die Transkulturalität eine übergeordnete Ebene (die noetische Dimension) an, von der aus die kulturelle Konditionierung des Individuums bewusst gesteuert und transzendiert werden kann.
Warum ist das "DOME-Modell" für den Leser wichtig?
Das DOME-Modell ist das zentrale Werkzeug des Autors, um 12 Dimensionen menschlicher und kultureller Programmierung in einer architektonischen Metapher zu integrieren und so komplexe Entscheidungssituationen beherrschbar zu machen.
- Arbeit zitieren
- D.E.A./UNIV. PARIS I Gebhard Deissler (Autor:in), 2011, Globales Management unter interkulturellem und transkulturellem Blickwinkel, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/183484