Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Pedagogy - Pedagogic Psychology

Präventive und interventive Methoden und Maßnahmen gegen Schulangst im Kontext Sozialer Arbeit

Title: Präventive und interventive Methoden und Maßnahmen gegen Schulangst im Kontext Sozialer Arbeit

Term Paper , 2011 , 17 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: K. Fuchs (Author)

Pedagogy - Pedagogic Psychology
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

„Ich will da nicht hin!“ Diese Aussage hören Eltern und Erziehungsberechtigte in der heutigen Zeit vermehrt von ihren Kindern. Sie fürchten sich vor MitschülerInnen, LehrerInnen oder verschiedenen Situationen im Unterricht. Magen‐, Bauch‐ und Kopfschmerzen werden dabei am häufigsten als Grund genannt, um die Schule nicht besuchen zu müssen. In dieser Seminararbeit möchte ich erörtern, weshalb die Zahl der Kinder und Jugendlichen, die unter Schulangst leiden, stetig wächst und wie man diesem Problem präventiv und interventiv entgegnen kann.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Angst

2.1 Entstehung

2.2 Schulangst

3 Folgen und Probleme

4 Prävention

4.1 Sozialisation

4.2 Standort Schule

4.3 Modelle

5 Intervention

5.1 Möglichkeiten und Ansätze

5.2 Bundesverband Aktion humane Schule e. V.

6 Auftrag der Sozialen Arbeit

7 Fazit

Zielsetzung und Themen

Diese Seminararbeit untersucht die stetig wachsende Problematik der Schulangst bei Kindern und Jugendlichen. Das Ziel der Arbeit ist es, präventive und interventive Methoden und Maßnahmen aufzuzeigen, mit denen die Soziale Arbeit diesem Phänomen effektiv begegnen kann, wobei ein besonderer Fokus auf dem schulischen Umfeld liegt.

  • Grundlagen der Angstpsychologie und Definition von Schulangst
  • Analyse der Folgen und Dynamiken von schulvermeidendem Verhalten
  • Präventionsstrategien unter Einbeziehung von Sozialisation und Schulklima
  • Interventionsmöglichkeiten in der pädagogischen Praxis
  • Der spezifische Auftrag und die Rolle der Sozialen Arbeit im Bildungswesen

Auszug aus dem Buch

2 Angst

Angst kann zunächst in zwei Bereiche unterschieden werden: Angst als Zustand und Angst als Eigenschaft (Ängstlichkeit). Erstere, die Zustandsangst, wird nochmal in physiologische, verhaltensmäßige-motorische und subjektive Angst unterteilt.1

Zunächst möchte ich an einem Schaubild die vier Grundformen der Angst nach Fritz Riemann darstellen:

Aus diesen vier Grundformen entstehen laut Riemann alle anderen Formen der Angst, die nur Abweichungen darstellen und somit immer auf diese Grundängste zurückzuführen sind.

Was passiert nun mit dem menschlichen Körper, wenn eine Person Angst hat? Hat jemand Angst, entstehen Stresshormone. Diese nehmen Einfluss auf die Muskulatur und das vegetative Nervensystem, wodurch verschiedene körperliche Symptome auftreten können.

Oft tritt Schwindel auf und Atem sowie Herzschlag beschleunigen sich, zudem können die Beine anfangen zu zittern oder weich zu werden. Gelegentlich kommt es zu Atemnot oder dem Gefühl, einen Kloß im Hals zu haben. Ebenso kann Übelkeit auftreten. Oftmals fangen Personen auch an zu schwitzen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einführung erläutert die Relevanz der Thematik Schulangst und steckt den Rahmen der Arbeit hinsichtlich der verwendeten fachlichen Bezugspunkte ab.

2 Angst: Dieses Kapitel definiert den Begriff der Angst, unterscheidet zwischen Zustandsangst und Ängstlichkeit und erläutert die körperlichen sowie psychologischen Grundlagen.

3 Folgen und Probleme: Hier wird der Teufelskreis aus Schulvermeidung, sozialer Abwertung und Leistungsabfall beschrieben, der durch Schulangst entsteht.

4 Prävention: Das Kapitel widmet sich der frühzeitigen Vorbeugung durch Sozialisation, schulische Gestaltung und spezifische Förderprogramme.

5 Intervention: Dieser Abschnitt beschreibt Möglichkeiten zur aktiven Unterstützung bei bereits bestehender Schulangst, inklusive beratender Ansätze und Vereinstätigkeiten.

6 Auftrag der Sozialen Arbeit: Hier wird die Rolle der Schulsozialarbeit als präventive und intervenierende Instanz sowie deren Verknüpfung mit der Bildungspolitik dargelegt.

7 Fazit: Das Fazit fasst die gesellschaftliche Bedeutung des Themas zusammen und unterstreicht die Notwendigkeit einer ganzheitlichen Zusammenarbeit aller Beteiligten.

Schlüsselwörter

Schulangst, Soziale Arbeit, Schulsozialarbeit, Prävention, Intervention, Angstpsychologie, Schulvermeidung, Schulklima, Leistungsangst, Sozialisation, Emotionale Kompetenz, Bildungspolitik, Krisenintervention, Stresssymptome, Erziehungsberatung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Problematik der Schulangst bei Kindern und Jugendlichen und wie dieser Herausforderung im Kontext der Sozialen Arbeit begegnet werden kann.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Arbeit fokussiert sich auf die theoretischen Grundlagen der Angst, die Folgen von Schulangst, präventive Maßnahmen an Schulen und interventive Ansätze zur Unterstützung Betroffener.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie die Anzahl der unter Schulangst leidenden Kinder reduziert werden kann und welche konkreten Handlungsmöglichkeiten der Sozialen Arbeit hierbei bestehen.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Arbeit?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, die psychologische Theorien sowie aktuelle Konzepte der Schulsozialarbeit und Präventionsprogramme zusammenführt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden die Angstformen, die Dynamik des Schulvermeidens, diverse Präventionsmodelle sowie Interventionsstrategien, wie die Einbeziehung der Eltern und Jugendhilfe, diskutiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schulangst, Soziale Arbeit, Prävention, Intervention, Schulklima und emotionale Kompetenz sind die zentralen Begriffe, die diese Seminararbeit definieren.

Wie unterscheidet die Arbeit zwischen Prävention und Intervention?

Prävention zielt darauf ab, die Entstehung von Schulangst durch soziale Kompetenzstärkung zu verhindern, während Intervention aktiv ansetzt, wenn Ängste bereits den Schulbesuch beeinträchtigen.

Welche Rolle spielt die Aktion humane Schule e. V.?

Der Verein wird als Modell für eine menschenfreundlichere Schule angeführt, die durch Vertrauensaufbau und Abbau von Leistungsdruck zur Verringerung von Schulangst beitragen will.

Excerpt out of 17 pages  - scroll top

Details

Title
Präventive und interventive Methoden und Maßnahmen gegen Schulangst im Kontext Sozialer Arbeit
College
University of Applied Sciences Emden/Leer
Grade
1,7
Author
K. Fuchs (Author)
Publication Year
2011
Pages
17
Catalog Number
V183829
ISBN (eBook)
9783656083627
ISBN (Book)
9783656083474
Language
German
Tags
psychologie soziale arbeit schulangst schulverweigerung prävention intervention methoden maßnahmen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
K. Fuchs (Author), 2011, Präventive und interventive Methoden und Maßnahmen gegen Schulangst im Kontext Sozialer Arbeit, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/183829
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  17  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint